Messerschmitt P.1091

Die Bomber für die die 1091/155 entwickelt wurde, sind nie gebaut worden. Ist nur verwunderlich dass das Projekt nicht komplett eingestampft wurde. Genügend andere Prioritäten hätte es gegeben. Aber was Organisation angeht, lief damals vieles nicht rund.

Interessant am Buch war auch, dass die Blohm und Voss Entwicklungsabteilung auch andere Firmen unterstützt hat. Die hatten wohl ein paar clevere Leute.

Das Gewicht der 1091 passt bislang gut, fertig gebügelt aber ohne RC-Einbau liege ich bei 450 Gramm. Einen RES Piloten würde das nicht vom Hocker reißen, aber so komme ich ein gutes Stück unter 1kg raus und das sollte bei 1,80m und der ordentlichen Flügelfläche gut gehen.

Grüße, Timo
 
Die Bomber für die die 1091/155 entwickelt wurde, sind nie gebaut worden. Ist nur verwunderlich dass das Projekt nicht komplett eingestampft wurde. ...
Interessant am Buch war auch, dass die Blohm und Voss Entwicklungsabteilung auch andere Firmen unterstützt hat. Die hatten wohl ein paar clevere Leute.
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Welche Bomber sollen das gewesen sein?

Wie viele andere Projekte kam P1091 nie über eine Zeichnung hinaus. Projekte auf dem Reißbrett gab es damals viele und an, sagen wir 'mal außergewöhnlichen Ideen, mangelte es bei Blohm & Voss sicher nicht, aber als erfolgreicher Jagdflugzeughersteller ist die Firma sicher nicht bekannt. ;)
 
Fehlinformation/-entscheidung. Die Deutschen haben die Entwicklung von Höhenbombern für extreme Höhen erwartet, ohne Belege dafür zu haben. Zu Kriegsbeginn sind die Flughöhen schnell angestiegen und das hat man quasi weiter hochgerechnet. Aber irgendwann ist man so hoch, dass man nicht mehr trifft.

Für Entwicklung gabs mehr Geld, im Gegensatz zu den Massenprodukten bei denen gespart werden musste. Die arte Sendung vergangene Woche war interessant, hat das Thema Produktion gestreift.

Timo
 
Schon eine Weile her dass ich was zur 1091 geschrieben habe, aber der Einbau der Servos und Anlenkungen hat sich etwas hingezogen. Anderer Servotyp wie bisher, dann braucht man andere Schrauben zur Befestigung, zuwenige Scharniere in der Kiste und die Ruderanlenkung am Flügel muss ich auch nochmal nacharbeiten. Und völlig aircombatuntypisch, ganze sechs Servos zu verkabeln...
Für die Scharniere war dann doch nochj eine schnelle Lösung gefunden, wofür hat man eine kleine Restesammlung alter Aircombatflieger? ;-)

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Gestern war perfektes Wetter und die Gelegenheit hab ich für den Erstflug genutzt. Warm, kein Wind und gute Sicht, sowas hat man selten. Allerdings hab ich so auch keinen Werfer gehabt, was es etwas spannender gemacht hat. Gut gemeinter Kommentar von meinem Bruder, was soll schon schiefgehen?

Außer etwas Höhe trimmen musste ich für den ersten Flug tatsächlich nichts ändern. Start war unkompliziert, die 1091 ging gerade und flach raus. Nicht viel Leistung mit einem 180W Antrieb, aber ausreichend für gute Steigflüge und wenn man's laufen lässt ist auch das Tempo ok. Sehr angenehm zu steuern, bisschen ruhig vielleicht aber das Feintuning kommt sowieso noch bei den nächsten Flügen. Die Leitwerksgröße passt jedenfalls.
Geschwindigkeit beim Gleiten ist gut, nicht zu langsam und nicht zu schnell. Das war das spannendste, wie die EWD mit dem AG35 passt. Da hab ich für einen Kompromiss zwischen Segeln und Formationsflug mit anderen Aircombatmodellen einen kleineren Winkel als beim üblichen Segler. Auf die Uhr geschaut habe ich nicht, Thermik war um halb sechs keine mehr. Aber der Flug war dank dem geringen Sinken trotzdem recht lang.

Flugbild ist jedenfalls super, vor allem in großer Höhe und beim engen Kreisen in Kniehöhe :-)
Fluggewicht ist bei 880 Gramm und damit nur wenig schwerer als normale 2,5er Aircombatmodelle, mit einem Meter weniger Spannweite.

Aktuell ist ein 3S1700 drin, testen will ich 3S3000 von denen ich noch viele von der Me 163-Fliegerei habe. Luftschraube ist eine Aeronaut Klapp 7x6, eine 8x4 ist auch noch da. Wenn ich mich in die Flugphasenprogrammierung eingearbeitet habe, werd ich eine Thermik und Hang-Einstellung probieren. Und der Schwerpunkt darf ein wenig nach hinten, die Höhenrudertrimmung steht leicht nach oben. Außerdem können jetzt die letzten Feinheiten fertig gemacht werden, da hat zum Abkürzen bspw. Klebeband als Servoabdeckung herhalten müssen.

Viele Grüße,
Timo



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Danke, Frieder :-)

Die Ruderanlenkungen zu verbessern hat wieder etwas länger gedauert als gedacht, obwohls eigentlich nur eine Kleinigkeit war. Der Servohebel ist etwas zu dick um die Kunststoffclips zu sichern (rasten beim Zusammendrücken ein). Also doch die althergebrachten Gabelköpfe/Löthülsen? Gewichtsunterschied, 4g zu 0.5g (bei vier Servos 16g zu 2g). Wieder eines der kleinen Dinge bei denen man ganz gut sparen kann. Zum Vergleich, ein Servo wiegt 10g. Also mit der Schlüsselfeile vorsichtig den Servohebel dünner geschliffen, eine Sollbruchstelle wäre schlecht. Jetzt passt alles :-)

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Dann nochmal drei Flüge mit 3S1700, 2200, 3000. Das Mehrgewicht hab ich nicht gemerkt, aber der Platz wird schon eng mit den großen Akkus.
Die nächsten Flüge mach ich dann mit demselben Akku um endlich den optimalen Schwerpunkt zu finden.

Der Größenvergleich mit Ohka und Standard-109 musste einfach sein :-)

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Ein paar Flugbilder, wenn auch leider nicht besonders groß. Hab die 1091 ausgetrimmt und segeln lassen, dann schnell mit der Spiegelreflex fotografiert, die andern sind mit dem Handy gefilmt und daraus ein paar Ausschnitte gespeichert. Dank Lockdown fliegt man zur Zeit halt leider meist alleine.

Viele Grüße,
Timo

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Dank Alex gibts endlich ein paar richtig gute Flugbilder :-)

Mit dem Akku bleibe ich vermutlich beim 3S3000. Mit den paar Gramm mehr und den letzten Einstellungen fliegt die 1091 jetzt echt klasse und zuverlässig. Geschwindigkeit bei Vollgas ist auch gut - Länge läuft! Das Frühjahr kann also kommen.

Grüße, Timo

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