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Micro Vario von SM- Modellbau

Hallo,

so die Varios von Hott sind jetzt verkauft. Hab bei SM gleich Ersatz bestellt. Die gebogene TeK Düse könnte man bis auf 16 cm kürzen falls ein kleiner Maßstab vom Modell vorliegt. Dann wird mal ausprobiert wenn Sie da ist.
Vielen Dank noch für die Tipp´s
Grüße
Werner
 

Volker Cseke

Moderator etc.,
Teammitglied
Die Braunschweiger-Düse (zur Anwendung bei Modellen) wurde m.W. bei wsTech ursprünglich entwickelt und verkauft. Sie ging dann, wie auch das LinkVario Pro, später in die Hände von SM über.
Die Nicks-Düse wurde erstmalig von Uwe Schulz (damals "tek-variometer") vor rund 20 Jahren produziert und verkauft.

Grüße
Herbert
Hallo Herbert,

Die Braunschweiger Düse wurde bei der Akaflieg in Braunschweig entwickelt, bzw. durch deren Mitglieder. Deshalb auch der Name. Die Größe ist bei entsprechender Fertigungsgenauigkeit in gewissen Bereichen skalierbar.
Die Nicks-Düse ist eine Entwicklung des Herrn Oran W. Nicks. Daher auch der Name.

LG

Volker
 
Hallo @ ALL

heute mit meine Sharon 4.2 geflogen

modell steigt mit 70 kmh unter 45 grad in thermik stand danach fliegen mit 45 bis 55 kmh auch in thermik stand
wann im laufen last mit ein bisschen tiefe 125 kmh bis 135 kmh.

tek duse anlich SM

fur mich ist das vario super:D mit der erweiterung fur speed messung

Gruss Frans.:D
 
Okay Volker,
für mich ist die Braunschweiger Düse für Modellanwendung (s.o.) erstmalig über wsTech aufgetaucht - und ich fliege mit Varios seit über 20 Jahren ;-). Der Ursprung des Konzepts bei der braunschweiger Akaflieg ist für mich selbsterklärend.
Alles gut und Grüße
Herbert
 

Volker Cseke

Moderator etc.,
Teammitglied
Hallo Herbert,

wir haben in der Akaflieg Braunschweig schon vor 35 Jahren kleine Düsen für den Modellbau gemacht. Der Meister Meyer hatte einen kleinen Fäser, der auf die korekte Form der Einlaufdüse gearbeitet war. Das gesamte Variosystem hat einen doppelt großem Amigorumpf komplett ausgefüllt. Sender war 27Mhz CB Funk. Nach 15 Minuten waren im Regelfall die Akkus vom Vario alle. Flasche war ein geklebter Alukasten im Rumpfausleger. Sonde über Heitzdraht im Strömungsrohr. Drucksensoren so kleiner Bauart gab es noch nicht oder waren zumindest für uns nicht verfügbar.

Viele Grüße

Volker
 

OE-0485

User
Servus Volker !

- Ja WS Tech kenn ich, den Link zieh ich mir mal rein - danke Dir und Grüße hans
 

onki

User
Hallo,

wäre es nicht sinnvoller im Vario selber zu korrigieren?
Das wäre hinsichtlich der Verwendung der Düse in mehreren Modellen sicher praktikabler.

Gruß
Onki
 

Volker Cseke

Moderator etc.,
Teammitglied
Hallo Onki,

dies geht nur, wenn du exakte Messungen über den statischen Druck (Höhe) und Geschwindigkeit in der Luftmasse (nicht gegenüber Erdboden) hast. Genau diese Verrechnung macht die Düse ja. Sie schickt dir ein falsches Signal, welches du aber nicht wieder aufspalten kannst.

Das MPX TEK-Vario und TAS Sensor arbeitet nach diesem Prinzip. Bei diesem System ist eine Anpassung an das Modell über den Sender durchführbar. Es arbeitet sehr gut und ist mit der neuen Software für die PTX genial. Wäre da nicht der Einbau :cry: . Und in meine Steckerl-Flieger geht es garnicht rein - zumindest nicht ohne Fingerbrechen. Aber ich denke, ich werde es in meinen IKURA einbauen, dort sehe ich eine Chance.

LG

Volker
 

onki

User
Hallo Volker.

Das LinkVarioPro kann doch einen zusätzlichen, digitalen Differenzdruck-Sensor zur Geschwindigkeitsmessung anschließen.
Damit wäre diese Bedingung erfüllt.

Gruß
Onki
 

Volker Cseke

Moderator etc.,
Teammitglied
Hallo Onki,

ja, dies braucht aber auch wieder einen entsprechenden TAS-Aufnehmer. Am Modell auch nicht ganz einfach. Für eine Verrechnung im Variobereich braucht es schon ein Messpunkt in der ungestörten Luft, welcher möglichst vom Strömungsfeld des Fliegers entkoppelt ist und auch bei unterschiedlichen Anströmungen genau arbeitet. Damit hast du den Aufnehmer wieder als exponiertes Teil an der Kontur. Bei meinen Fliegern ist leider fast immer ein Motor in der Nase, so dass die Nasenspitze ausfällt. Und alles andere macht sehr viel Arbeit und steht ab.

Leider sind im Modellbereich die Strömungen und damit Kräfte entsprechend klein, so dass die Auflösung besser sein muss als bei 1:1. Und auch dort bist du machmal echt am Verzweifeln, bis du Vario und Co. sauber in Funktion hast.

Beim LinkVarioPro brauchst du dann aber auch Zugriff auf die einzelnen Werte, um eine Verrechnung durchzuführen. Kann man das Vario frei programmieren?

LG

Volker
 

ingo_s

User
Hallo Onki,

rein theoretisch könnte man die Differenz zwischen Umgebungsdruck und Druck der Tek-Düse (Umgebungsdruck-Staudruck) mit einem einstellbaren Korrekturfaktor versehen.
Das ist aber hinten herum, da kann man auch direkt auf eine Tek-Düse verzichten und ein Prandtl einsetzen oder für einfache Ansprüche den Umgebungsdruck im Rumpf abnehmen und den Staudruck mit einem Staurohr.
Beim micro-vario hat man sowieso nur den ungenauen Umgebungsdruck, da dieser im Rumpf abgenommen wird.

Gruß
Ingo
 

onki

User
Hallo Ingo,

also so ungenau kann der im Rumpf nicht sein.
Ich habe extra eine Aufnahme im Rumpf, um den Druck hinter den Flächen an der Rumpfunterseite abzunehmen.
Die Werte unterscheiden sich nicht wahrnehmbar ob ich den Schlauch dort anschließe oder lose im Rumpf belasse.

Gruß
Onki
 
Hallo Volker,

schöner Artikel, vielen Dank!

BTW, solch ein "Hitzdrahtvario" mit Ausgleichsgefäß habe ich das erste Mal (als erstes Modellvario überhaupt) 1970 auf einem Flugtag in Asheville, NC, USA, (als Post-Graduate am Georgia Tech) erlebt und es hat meine Phantasie ungeheuer angeregt ;-)
Immerhin hat es dann noch bis in die 90er gedauert bis ich ein TransFLY kaufen konnte ...

Gruß
Herbert
 

Auftrieb

User
Ah ja, unter 3.4 als letzten Punkt nach den Grundeinstellungen der verschiedenen Systeme. Darunter ist als drittes HOTT aufgeführt, deshalb liest man dann als HOTT User nicht mehr weiter, analog zur Einstellung des GPS Logger. Also "schön" ist das ja nicht. Hätte Merz ja auch einfach unter 3.7 Speedmessung mit TEK reinschreiben können.

Danke Dir.
 
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