Mini Epsilon von Staufenbiel, kleiner Bericht

Hallo Leute!

Vielleicht interessiert es ja jemanden. :)

Nachdem ich meinen grossen Epsilon (3,5 Meter Spannweite) verkauft habe, bin ich eben bei der kleineren Version (2,5m Spannweite) gelandet. Ich habe mir nach langen hin und her gleich die PnP-Version gekauft, ich wollte mir doch etwas an Bauzeit und Gefummel (vor allem der Einbau des Multilocks) ersparen.

Die Flächen sind sehr schön verarbeitet und sehr hart. Der Rumpf ist aus meiner Sicht wunderschön. Vorne und hinten wurden bereits Kühlöffnungen angebracht. Die Multilock-Verriegelung ist sehr hart. Beim Zusammenstecken muss man aufpassen, dass man den Segler nicht mit den Händen zerfetzt! :)

Was gefällt mir an diesem Segler und der PnP-Version sehr gut bzw. ist nicht so "optimal":

Vorteile:

- Die Servos sind nun endlich so im Holzrahmen montiert, dass man diese auch wieder entfernen kann
- Motorspannt ist aus ALU
- Die Wölbklappen sind per default von OBEN angelenkt
- Fertig montierter Kabelbaum
- Die Ruderhörner sind bereits fix und fertig montiert
- Beim Seitenruder ist die Folie, dort wo die Scharniere montiert werden, bereits schön gefaltet und verklebt


Nachteile:

- Die Servos für die Wölbklappen (war mir aber vorher klar) haben eine nicht optimale Rückstellgenauigkeit. Die werde ich sehr bald tauschen
- Die Löcher in den Anlenkungen der QR/WK müssten laut Anleitung etwas aufgebohrt werden, damit die Rudergestänge hineinpassen. Das ist im eingebauten Zustand doch etwas fummelig und man muss aufpassen die Folio nicht zu zuerkratzen
- Die Anlenkung für die WKs soll laut Anleitung auf einer Seite mit einem Knick (Z-Knick) in erfolgen. Wie man das Ding dann im Servo einhängt und dann auch noch die Stange durch die Fläche zur Anlenkung bringen soll, ist mir pers. ein Rätsel. Dafür ist die Anlenkunsstange einfach zu lange. Das habe ich anders gelöst
- Mit einem 3S-3200er Lipo muss man doch noch einiges an Blei reinpacken, damit der Schwerpunkt passt.
- Mit einem 3S-4000er Lipo braucht man weniger Blei, da wird es aber dann mit dem Platz schon sehr eng
- Das Akkubrett hat eine zu kleine Aussparrung. Man bekommt so keinen größeren Regler unter das Akkubrett. --> Ich habe somit den Motor ausgebaut und den Regler dann von oben ganz nach vorne geschoben und dann wieder zurück nach hinten gegeben. Somit konnte der Regler uner das Akkubrett gelangen.


Trotzdem muss ich sagen, dass das Meckern auf hohen Niveau ist und der Bausatz sehr edel und sauber gefertigt ist.


Was habe ich noch anders gemacht:

- Mein Regler hat ein 5A-BEC. Nachdem sowieso etwas Blei in den Segler muss, habe ich einen 3S-1500er Lipo + ein CastleBEC (10A, max. 15A) verbaut. Das Mehrgewicht ist aus meiner Sicht egal und man erspart sich so einiges an Blei.

- Die Anlenkung der QR/WB habe ich so gemacht: Auf beiden Seiten habe ich eine L-Biegung angebracht. Die Anlenkunsstange wird dann mit einem Sicherunsklipp gesichert. Später werde ich mir da andere Anlenkungen basteln.


Bilder folgen noch und der Erstflug steht auch noch aus. Ich werde weiter berichten...


Liebe Grüße

Martin
 
Hallo Martin,

Schöner Bericht!

Würde mich über Bilder freuen.

Stehe eben vor der Entscheidung Mini Epsilon oder Vitesse...

Gruß Martin
 
Hi!

Dann bleiben wir beim anderen Threat, da steht ja schon viel mehr drinnen.

Zur Vitesse (ich hatte die V1). Die ist aus meiner Sicht auch sehr gut geflogen und war sehr gut verarbeitet. Das Seitenrude ist, wie ich finde, sehr klein und zeigt beim Fliegen kaum Wirkung.

Aber falsch machst Du mit der Vitesse auch nichts.

LG

Martin
 
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