Modell für 50ger Turbine gesucht

Polzi

User
Hallo!
...bin gerade so beim herumüberlegen und bei den kleinen 50ger Turbinen hängengeblieben. Jetzt bin ich auf der Suche nach einem 50ger Turbinentrainer. Leider garnicht so einfach. Wer Kennt ein Modell, welches vor Allem problemlos im Handling ist, vileicht ein Bisschen nett aussieht und zum Erfahrungsammeln wenig Bauaufwand bedeutet. Keine Angst, Fliege seit vielen Jahren Modelle und kann eigentlich auch bauen. Ich habe nur leider wenig Zeit und möchte mich langsam an die Materie herantasten. Deßwegen Trainer. Mich interessiert vor Allem die Technik. Das Modell sollte dann auch relativ alltagstauglich sein, da ich einfach gerne fliegen gehe.

So, jetzt kloppft mal in die Tasten!

Vielen Dank schonmal,
Robert
 

Spunki

User
Hallo Robert

Wie würde Dir der Tango gefallen? ... gibts in ARF und ab 50N geeignet ...

290100_250x148.jpg


Grüße Spunki
 

dixi22

User
Hallo Polzi,
ich fliege den Jetco von PAF, zwar mit ner 80er Bine, habe aber den Eindruck das man mit weniger besser bedient ist. (Weniger Gewicht, weniger Restschub aber genausoviel Spaß). Bis auf den Bauaufwand erfüllt er alle Punkte deiner Wunschliste. Andererseits, ich hab meinen in gut 2 Wochen fertig gehabt, es ist ja auch nicht so viel dran. Also wenn dir das Etwas mehr an Bauaufwand nichts ausmacht ist das Teil vor allem auch preislich eine Alternative.

@ Feldi: wo fliegst du denn?
Mein Verein

[ 11. November 2004, 06:50: Beitrag editiert von: dixi22 ]
 

F16

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Hallo Robert
ich gehe im Augenblick mit dem gleichen Gedanken schwanger, habe deshalb schon mit Schreiner
telephoniert wegen der Albatros oder der F18;
Wobei Schreiner die F18 für besser geeignet hält, sie hat anscheinend die deutlich niedrigere Landegeschwindigkeit.
tschüss
F16
 

Polzi

User
Hallo!

Klingt ja schon mal alles garnicht so schlecht. jetzt muß ich mir die Hersteller mal heraussuchen und die Modelle mal anschauen. Links wären echt supergenial!
Schonmal Danke vorab.

Grüße,
Robert
 

airtech-factory

User gesperrt
Hallo,

also bzgl. der vorbildähnlichen Modelle wie z.b. die Albatros von Schreiner finde ich das bei diesen Modellen in Verbindung mit Turbinenantrieb das Abfluggewicht viel zu hoch ist. Die Modelle sind sehr klein, schnell und haben eine sehr hohe Flächenbelastung, meiner Meinung nach nicht das optimalste um in die Turbinenfliegerei einzusteigen.

Viel günstiger als ne große Turbine mit einem Modell in einer "vernünftigen" Größe, wie z.b. nen Harpoon oder was vorbildähnliches sind die kleinen Dinger auch nicht.
Hinzu kommen die Probleme mit den filigranen Einziehfahrwerken, auf Rasenpisten ist ständiges nachbiegen angesagt.

Ausserdem habt ihr doch mit der größeren Turbine (10-14kg Klase) gleich genug Reserven für spätere Projekte, mit ner 5kg Turbine seid ihr immer auf diese kleinen Flieger fixiert.

Und die Fluglagenerkennung ist auch noch ein wichtiger Punkt.

Jörg
 

F16

User
HI
Ich denke schon das mit einer kleinen Turbine und
entsprechendem Modell die Kosten und der Aufwand niedriger sind. Im übrigen fliege ich eine MB339
mit einer Frank TJ74. Ich gehe davon aus das mit einer kleineren Bine und dementsprechenden kleineren Modell auch die Anforderungen an das
Fluggelände bezüglich Start und Landefläche günstiger sind. Ausserdem ist die Ausstattung des Modells günstiger.
korrigiert mich, wenn ich falsch liege
Tschüss
F16
 

airtech-factory

User gesperrt
hmm-mit einem filigranen Fahrwerk hast Du doch auf ner schlechten Graspiste mehr Probleme wie mit einem robusten Fahrwerk in einem größeren Flieger.
Also stellen kleinere Flieger höhere Anforderungen an das Fluggelände, oder sehe ich das falsch?

Was kostet denn so einen kleine FunSonic oderwie die Teile heissen? Für das gleiche geld gibt es doch schon bei Frank ne TJ-67 oder mehr.

Jörg
 
Hi,
kann hier dem Jörg Schlüter nur zustimmen.
Modelle vom Schlage eines Hotspot, Kangaroo, Harpoon, etc. sind alles andere als waschechte Trainer, um in die Turbinenfliegerei einzusteigen weil diese Teile einfach viel zu schnell gemacht werden können. Der Turbinen-Trainer von Krump, der Reaper oder auch noch die Wild-Hornet von Laubscher z.B. sind wesentlich besser geeignet, weil man diese Teile einfach auch unkritisch laaangsam fliegen kann (wobei die Hornet schon an der oberen Anforderungsgrenze liegt). Ich rate ja auch jedem Einsteiger in den Flugmodellbau zuerst mal einen kleinen Segler (evtl. mit Elektromotor) zu kaufen, um damit Fliegen zu lernen, und nicht gleich mit einem Pylon-Racer mit 15 ccm Rennmotor ins neue Hobby zu starten. :D :D :D
Gruß Otto
 
Hallo,
Jörg hat da vollkommen recht.

Die hohen Flächenbelastungen mit den vergleichsweise geringen Flügeltiefen führen bei den kleineren Jets nicht nur zu richtig hohen Landegeschwindigkeiten sondern auch zu ungünstigen oft richtig unangenehmen Flugeigenschaften beim Langsamflug (Start u. Landung).
Das in Verbindung mit den kleinen Rädern die auf Gras dann zu Probs führen, machen kleine Jets nicht gerade zum Hit für Jet-Anfänger. Gerade bei Scalemodellen ist dieser Effekt besonders grass. Wobei ich den ersten Vorschlag vom Spunki noch für halbwegs sinnvoll halte.
Hinzu kommen dann meist noch beengte Rumpfverhältnisse und das wie oben auch schon mal ausgeführt eine kleine Bine für deine weiteren Projekte ganz u. gar nicht der entwicklungsfähige Antrieb sein wird. Ähm was du jetzt sparst, zahlst du garantiert doppelt als Lehrgeld oben drauf. Kauf lieber jetzt ne gebrauchte Bine und nen gscheiten Flieger.
Aber wenn du doch was machen willst, dann geh auf einen Jet-Trainer, der möglichst viel Flügeltiefe hat. Ein zu großer Flieger ist dann auch eher verzeilich, dem fehlts dann höchstens etwas an der Dynamik, aber das Fliegen u. Landen funzt dann gut.
Ähm die Mini-Albatrosse sind das was ich da mit am ehesten meiden würde.

Gruß
Eberhard

[ 11. November 2004, 23:09: Beitrag editiert von: Eberhard Mauk ]
 

elwood

User
warum kein hotti oder kangaroo??????

besonders das kängaroo wurde entwickelt für turbinen mit 5 kilo schub!!!!!
fliege zwar selber den hotspot, der hat subjektiv auch eine höhere landegeschwindigkeit, aber die roo´s die bei uns am platz fliegen und die ich bisher habe fliegen sehen, kommen so lammfromm zur landung herein, daß hier wirklich von einem trainer gesprochen werden kann! :cool:

oder anders dargestellt, ich fliege eine über 13 kilo schwere kiste mit einer 80´er düse und das geht auch. warum also nicht doch ein etwas größeres modell mit einer kleinen und leichteren turbine betreiben, das ist meiner meinung nach ungefährlicher als die meisten völlig überpowerten jets die hierzulande die luft unsicher machen... :rolleyes:

auch der wild hornet ist - nur weil er langsamer fliegen kann - nicht mehr oder weniger einsteigertauglich, das hängt bitte ganz besonders vom flugstil ab, denn wenn mit vollast geflogen wird, dann rauscht´s mit jeder biene.

wenn du einen vorbildähnlichen flieger zum einstieg nehmen möchtest, dann kann ich den ausführungen von eberhard zustimmen.
 

F16

User
Hi;
ich hab die kleine Maschine immer noch nicht ganz abgehakt! Wobei eure Einwände bezüglich höherer Flächenbelastung usw natürlich nicht ganz von der Hand zu weisen sind.
Kennt jemand einen F18 C Bausatz für eine 50N Turbine, also ne Super Hornet,die ja eine deutlich größere Fläche aufweist,evtl.wäre auch eine SU 27 / 35 für 50-60N Turbinen ganz nett.
Ich habe inzwischen von Lambert ein gutes Angebot einer 55N Turbine mit der ich so eine Maschine komplett ausrüsten könnte und der Gesamtpreis wäre nicht höher als eine große SU 35 mit stabilem Fahrwerk aber ohne Turbine; d.h. die Gesamtkosten für eine fliegende Einheit sind schon deutlich geringer!!
Dieser Preis wäre sogar noch günstiger machbar wenn man eine günstige Türbine von M. Pollak einbaut.
Ich werde mich mal noch auf der Messe Friedrchshafen umsehen und auf jeden Fall noch das Sonderheft Turbine abwarten bevor ich eine Entscheidung treffe.
Tschüss
F16
 
Hi elwood,
"warum kein hotti oder Kangaroo ??"
Ich habe Kangaroo, Hotti und Wild Hornet alle geflogen und kann (ich bin nicht der Werbemanager von Hans Laubscher) sagen, dass die Wild Hornet für einen Einsteiger mit Abstand am einfachsten von diesen dreien zu fliegen ist.(Ich zitiere: Fliegen heisst Landen). Das liegt mit Sicherheit an der Profilauswahl und an der geringen Flächenbelastung. Wohl gemerkt, es geht hier nicht um den Full-thrust-Bereich, da sind se alle ziemlich ähnlich. Aber mal ganz abgesehen davon, wenn ich das Flugverhalten meines Kangaroos mit dem meiner Panther (Schmalenbach) unter dem Aspekt "Einsteigertauglichkeit" vergleiche, so ist ganz klar festzustellen, dass die Panther overall wesentlich einfacher zu fliegen ist als das Kangaroo. Sie ist im Flug langsamer, sie reagiert weicher und unkritischer auf alle Ruder, sie kann langsamer gemacht werden, die Fluglage ist eindeutiger zu erkennen..etc., obwohl das Dingens 11,5 kg trocken wiegt.
Also dann für den Einsteiger doch lieber sowas ??!!
Meine F 18 (Spw. 1,6 m) ist ganz aus Holz, wiegt trocken 7,5 kg und ist mit hochgestellten Querrudern (als Klappenersatz) und 3 Zacken Schub so langsam zu machen, dass man daneben her laufen kann. :p
Gruß Otto
 
Hi Polzi

Ich würde Dir die F-86 Vom Jet-Team-Liebetrau empfehlen.
Ich bin Peters Maschiene selbst schon geflogen die geht Super.Flugeigenschaften wie ein F3A Modell und auf jedem Platz zu fliegen und auch zu landen :)
Spw.:1.45m
wird ca 6.5 kg bekommen
 
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