Modellbaupannen

Snoopy

User
Wer kennt das nicht? Je später der Abend, desto dümmer die Fehler.

Hier mal ein paar meiner Stilblüten

  • Bis in die Morgenstunden habe ich gebaut, Sonntags morgens steht der ganze Stolz auf dem Platz, Ruderkontrolle, Vollgas das Modell beschleunigt und zwar rückwärts... Motor falschrum angelötet

    Am Abend vor der Abfahrt noch den Segler für den Urlaub fertig gemacht. Drei Tage später beim Zusammenbau stelle ich fest, dass sich beim befestigen der Fläche zwei männliche MPX Stecker für die Servos anschauen...

    Bis spät noch die Flächen von einem Rippenflieger bespannt zum Abschluss noch sämtliche Löcher (auch Servoschächte freigeschnitten. Am nächsten Tag sah das auch noch ganz gut aus, nur dass ich bei einer Fläche genau eine Rippe daneben geschnitten habe

    Die Krönung war dann aber ein Eigenbau-Zweiachser, wo ich beide Ruderanschlüsse zielsicher am Höhenruder befestigt und angelenkt hatte, war aber auch schon halb drei morgens...

Was ist Euch schon so passiert?
 

Stephan Ludwig

Moderator
Teammitglied
Einen Tag vor dem Schaufahren:

Freitagabend kommt mir die gloreiche Idee das Radar meines Küstwachbootes drehbar zu realisieren. Noch schöner war die Tatsache, wie ich das relativ einfach hinbekomme.... altes Servo umgebaut, drunter gedröselt, Akku angeschlossen, Anlage an.... SUUUPPPER ! Freu !! dreht sich echt richtig langsam, korrekte Geschwindigkeit toll..... und dann fragte ich moch plötzlich ob ich auch einen Rauchgenerator eingebaut hatte :(

Es qualmte ohne Ende, es stank bestialisch.... sofort den Blei-Akku abgeklemt und festgestellt das dieser verkehrt angeschlossen wurde (scheiss System mit den den Stecker-"schuhen").

Fazit: Kabelstrang für die gesamte Elektronik verschmort, mußte ausgetauscht werden; Fahrtregler durchgebrannt.

Da am nächsten morgen Schaufahren war, das Desaster um ca. 23.30 h passierte, kann man sich vorstellen wann ich im Bett war.

Eine kleine Beule im Rumpf erinnert mich immer daran, aber auch 100 mal zu checken ob auch alles korrekt angeschlossen ist, bzw. vernünftige Stecker zu verwenden !
 

Claus Eckert

Moderator
Teammitglied
Hallo Pannemänner,

sechs Wochen bis spät in die Nacht am Flieger gearbeitet. Am Nachmittag vor der Abfahrt zum Gerlitzen-Urlaub, fehlt nur noch das Auswiegen und die Programmierung.
Flächen auf den Rumpf gesteckt, einschalten, kurzes Zucken - dann nichts mehr.

E-Akku getauscht - nichts geht,

Quarz getauscht - nichts geht,

Empfänger getauscht - nichts geht,

ersten Empfänger an Testservo angeschlossen - geht,

Empfänger wieder eingebaut - nichts geht,

Tragflächen abgesteckt - Höhe und Seite geht

Ratlosigkeit und Hektik macht sich breit.

Kabelbäume für die Tragflächen angeschaut - beide gleich und für in Ordnung befunden.

Ein TF-Servo vom Kabelstrang abgeschnitten provisorisch mit dem Empfänger verbunden - nichts geht. Aha Servo defekt.

Kabelbaum wieder an beide TF- angesteckt und mit dem Empfänger verbunden - nichts geht.

Frust, Wut und Enttäuschung beginnen.

Servo an der anderen Tragfläche abgeschnitten und provisorisch angeschlossen - nichts geht.

Es wird langsam dunkel und das Auto ist auch noch nicht beladen.

Die holde Gattin stellt zum falschen Zeitpunkt die falsche Frage - Haussegen fällt von der Wand und schlägt auf dem Boden auf - kann man den noch kitten - egal.

Kabelstrang aus der Tragfläche gezogen und den Teil der im Rumpf ist angesteckt :eek: :eek:

Ich I...t habe zwei gleiche Kabelstränge gemacht und zwar so, dass wenn man sie gegeneinander vertauscht die Plus und Minus Leitungen verkehrt sind.

Ergebnis sechs zerstörte Servos in der Tragfläche und einen Flieger der dann doch zu Hause geblieben ist.

Inzwischen fliegt er übrigens - unschuldig als wenn nie etwas gewesen wäre..... :rolleyes: :rolleyes:

[ 21. August 2003, 11:17: Beitrag editiert von: Claus Eckert ]
 
Ach was Leute,
alles Kleinigkeiten, 20 Kg Mustang steht zum ersten mal zusammengebaut fertig auf dem Tisch in der Werkstatt, wirklich schöner Anblick, solch neuer mackelloser Flieger.

Also nochmals alle Rudereinstellungen kontrolliert und Sender programmiert, alles Toll
funzt prima.
Hab den Anblick dann bestimmt ne gute Stunde voll genossen,
Dann seh ich noch ne Kleinigkeit an den Höhenruderanlenkungen, also Perfektionist wie man ist, nur mal schnell ne halbe Umdrehung am Gestänge, beim Aushängen, plötzlich Knall,
Heck schnalzt nach oben, Flieger verschwindet auf der anderen Tischseite, Krachen splitternden Gfks, dann Stille.
Nach zu Fuß umrunden meines Tisches, liegt die Kiste halb auf dem Rücken, Propeller ab, Spinner
zerbröselt, Rumpfvorterteil mehrere Risse, Kabinenhaube großer Riss, 2 Kühlrippen am Motor weg, na gut Erstflug halt 14 Tage verschoben, man gönnt sich ja sonst nix..

Gibt aber noch ne Steigerung,
bei meiner F 89 verwende ich das 50 mm Steckungsrohr als Presslufttank mit bis 7 Bar Druck.
Na ja,
Auch da stand mal der fertige Flieger vorm Erstflug auf oben erwähntem Tisch in oben erwähnter Werkstatt, war grade beim testen und einstellen vom Pneumatikfahrwerk und musste mal wieder Pressluft nachpumpen, plötzlich Ohrenbetäubender Knall wie von einer schweren alten Pulverkanone, aus dem Augenwinkel seh ich wie die GFK-Naht an der Nasenleiste vom linken Flügel einige cm auf und gleich wieder zuschnappt, dann hörbare Stille.

Dummerweise war einer der Alludeckel die ich zum Verschließen des Steckungsrohres als Presslufttank eingeklebt hatte nicht richtig verklebt und bei fast 7 Bar hatt der dann sozusagen Schlagartig seinen Dienst versagt und 7 Bar x 2 Liter = 14 Liter Pressluft in die Fläche entlassen. Naja, Hauptholm weggesprengt, Hilfsholm weggesprengt, Nasenleiste auf fast einen Meter geplatzt.
Gut nach 1 Woche Arbeit wars dann wieder OK, geärgert hat mich nur, als ich den Flieger dann verkauft hab und ausgerechnet der besonders sauber gradaus fliegt...

Gruß
Eberhard

[ 26. August 2003, 01:15: Beitrag editiert von: Eberhard Mauk ]
 

ombre

User
...aber soll ich deshalb in alle meine Flieger auch Pressluft jagen ? :)

Mir ist ähnliches passiert: Mein super-schön gebautes Oldtimer-Tiefdeckermodell hatte ich - damit möglichst nichts beschädigt wird - hoch in einem Regal an der Wand gelagert. So hoch, dass ich selbst fast nicht herankam. Damit es nicht herausfallen konnte, hatte ich extra vorne eine Halterung eingebaut, eingeschoben wurde es von der Seite. Also, ich nahm das Modell, schob es etwas hochhopsend und mit Schwung von der Seite ein und - es schoss mit Schwung an der anderen Seite heraus und krachte auf den Kellerboden ! Soviel Kleinholz hatte ich selbst beim letzten Absturz nicht mehr...

Und dann die Mutter aller Baufehler:
Zwei sehr schöne Flächen gebaut - und dann festgestellt, daß es zwei gleiche waren !

MaB Nr 2: Einen Tiefdeckerrumpf gebaut, aber spiegelbildlich. Der fliegt bei mir jetzt als Hochdecker...

MfG (modellfliegerische Grüsse)
Jo

[ 26. August 2003, 07:38: Beitrag editiert von: madu ]
 

Mooney

Vereinsmitglied
Piper Tomahawk:

....Motorspant mit genauem Seitenzug eingeharzt.

lustig weitergebaut....
Spaeter passte die vorbereitete Motorhaube nicht zum Seitenzug....

.....der war naemlich zur linken Seite :eek:

....weil der Rumpf gespiegelt auf dem Plan lag beim anzeichnen :confused:

..sah schoen bloed aus :D

Der Rumpfkopf war nach korrigiertem Spant Einbau vorne etwas kuerzer
 
Oben Unten