Wenn du die Möglichkeit hast an Merhanolsprit zu kommen (Modellbauhändler in der nähe/Gewerbeschein um sich den Sprit liefern zu lassen) würd ich auf Methanol setzen.
Ist leichter
Kein zusätzlicher Akku zum pflegen
Eine Onbord Glühung drauf (z.B. Pichler, nur zum Anlassen, aus dem Empfängerakku speisen) und du hast im Handling keine Nachteile. Evtl noch eine Stromüberwachung (z.B. Voltario T30) für die Empfangsanlage dann siehst du beim Einschalten der Glühung dass der Strom hochgeht und und weist dass deine Glühkerze in Ordnung ist.
Die Gewichtseinsparung macht das fliegen leichter.
Es gibt die Methanolmotoren ja wieder, OS war eigentlich immer ein Garant für problemloses fliegen. Der FS-95V dürfte super passen und ist z.B. bei Hoellein grad lieferbar.
Saito ist sicher eine Alternative.
Für den Betrieb von (jedem) Verbrenner sind ein paar Kenntnisse notwendig. Lass dir da von jemand Helfen der nicht an jedem Flugtag erstmal ewig an seinen Motoren rumdocktert.
Bei mir sieht das normal so aus:
Glühung AUS!! Vollgas, Vergaser zuhalten, Ansaugen, 3-4 umdrehungen, lieber zu viel als zu wenig.
MIt Vollgas OHNE Glühung 3 -4x "Anwerfen", Leerlauf, noch 2-3mal.
Glühung AN , etwa 5 Sec warten.
1x Verkehrtherum in den OT schlagen, der Motor schlägt zurück (also Finger schnell weg) und läuft. Springt er nicht an, noch ein paar mal gegen den OT. Springt er dann nicht an nochmal ansaugen (Glühung aus nicht vergessen).
Glühung AUS. Vollgastest, wenn der passt fliegen, geht der Motor dabei aus, Düsennadel 1/2 Umdrehung auf, nochmal anlassen, Düsennadel Zacken für Zacken zu bis das Drehzahlmaximum erreicht ist. Dann 2-3 Zacken zurück. 5% Nitro erleichtert das ganze. Sprit ohne Nitro gibt es aber sowiso selten.
Ja, ist mehr Aufwand als beim E-Motor, aber wird durch den Klang mehr als aufgewogen. Mit etwas Routine läuft dein Motor schneller als mancher seinen Akku im Modell gesichert hat.