Motor für VQ Curtis P40

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Ich suche einen 4 Takt Motor für die Curtis P40 von VQ Models.
Laut Plan soll ein 15 ccm Motor rein und laut Zeichnung ist der Auspuff unten. Die Motoren die ich jetzt gefunden habe, haben den Auspuff oben. Ist das auch möglich oder kann der Auspuff nach unten verlegt werden. Geht evt.auch ein 20 oder 25ccm Motor? Gewicht vom Flieger ist 3,5 kg.
 
Welche Anleitung hast du denn?
Bei 2-Taktern Zylinder schräg rechts unten, Auspuff unten. Bei 4-Taktern Zylinder senkrecht unten, Auspuff rechts.
Was willst du denn mit 20-25 cm³? Das ist doch viel zu schwer.
Gruß Andreas
 
Ich suche einen 4 Takt Motor für die Curtis P40 von VQ Models.
Laut Plan soll ein 15 ccm Motor rein und laut Zeichnung ist der Auspuff unten. Die Motoren die ich jetzt gefunden habe, haben den Auspuff oben. Ist das auch möglich oder kann der Auspuff nach unten verlegt werden. Geht evt.auch ein 20 oder 25ccm Motor? Gewicht vom Flieger ist 3,5 kg.
 
Hallo Andreas, ich habe den Bauplan der dem Modell beiliegt. Hab mal 2 Bilder angehangen
 

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Wird mein erster Verbrenner. War mir nicht sicher ob ich den Motor einfach drehen kann so das der Auslass dann nach unten zeigt.
 
War mir nicht sicher ob ich den Motor einfach drehen kann
Das ist kein Problem, Flugmotoren haben keinen Ölsumpf, die laufen in allen Lagen gleich gut. Hängende 2-Takter sind manchmal schwierig zu starten, weil sie gern absaufen. Bei 4-Taktern ist das kein Problem, weil die Ventile wie eine Drainage wirken. Für den Betrieb des Verbrenners such dir besser anfangs jemanden der sich damit auskennt.

Viel Erfolg
Andreas
 
Carsten, vielleicht noch ein kurzer Nachtrag:
der "Nachteil" der meisten Viertakter ist, dass der Dämpfer irgendwie wild abstehend in der Gegend sein Dasein fristet und
dir das Modell versaut, oder es sieht einfach uncool aus und macht Luftwiderstand.
Ich habe mir deshalb angewöhnt, den Krümmer zw. Auslass und Dämpfer durch einen Metallflexschlauch zu ersetzen. Dazu brauchst du 2 passende Gewindehülsen (eine für in Auslass und eine für in Dämpfer) und ein Stück dieses Wellschlauches, lötbar. Das Ganze mit Silberlot hartgelötet und spannungsfrei montiert, hält ewig. Ok, das Werkzeug dafür braucht man.
Sieht gut aus, der Dämpfer sitzt so dass er nichts versauen kann, und strömungsoptimiert ist es auch. Bei der Pou du Ciel habe ich den Abgasschlauch sogar durch den Rumpf nach unten gelegt,
Hier zwei (schlechte) Fotos, aber man sieht was gemeint ist.
Gruss
Werner
 

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OK, ich werde mal schauen wie ich das dann mache. Im Moment weiss ich noch nicht welchen Motor ich nehmen soll.
Der Flieger wiegt ca. 3,5 bis 4 kg. Es sollte ein 4 takter Benzinmotor sein.
Die Saito Motoren sollen ja sehr sparsam sein im Verbrauch, so daß ich einen kleineren Tank nehmen kann. Ich hatte an den Saito 11 gedacht, aber der hat nur 10ccm. Meint ihr der würde ausreichen oder ist er zu schwach?
Könnt ihr was anderes empfehlen?
 
Hallo Carsten,
ein Saito 10cm³ Benziner ist mit Sicherheit viel zu schlapp für eine P-40. Du bündelst jetzt hier eine ganze Reihe von Problemen. 4-Takter, Saitos im besonderen sind keine Leistungswunder, kleine Benziner verschlechtern das Leistungsgewicht nochmal zusätzlich. Da wäre dann schon ein 20er nötig. All das in einem anspruchsvollen Warbird verlangt schon nach einem Experten an den Knüppeln.
Wieviel Erfahrung hast du denn schon mit Verbrennern und Warbirds? Deine Fragen lassen die Vermutung zu: zu wenig!
Bevor du einen übergewichtigen Warbird sicher bewegen kannst, brauchst du sehr viel Erfahrung.
Nimm besser einen 10er 2-Takt-Methanoler, notfalls einen 15er 4-Takter, aber auf keinen Fall einen Benziner. Die werden erst ab 2m SW sinnvoll. Sparsamkeit spielt in dieser Größe noch keine Rolle.
Gruß Andreas
 
Und noch ne kurze Anmerkung: wie Andreas schon schrieb, ohne Verbrenner Erfahrung ersäuft dir beim Zweitakter hängend gerne die Kerze beim Starten, also 15er Viertakt wäre vielleicht die bessere Wahl, zumal die große Bodenfreiheit einen grossen (und damit leisen) Propeller erlaubt. Ausserdem passt der kreischende Klang eines Zweitakters nicht zur Charakteristik eines Warbirds. Bei Kleinanzeigen oder hier gibts immer mal wieder zu fairen Preisen 15er Viertakter.
Gruss
Werner
 
...wie groß ist denn die P40. Ich fliege eine Kyosho P40 mit Saito FG17, mit Luftfilter und 3Blatt wegen der Bodenfreiheit. Die Kiste ist kein Leichtgewicht aber mit dem (gebremsten) Motor mehr als gut motorisiert...
 
Wenn du die Möglichkeit hast an Merhanolsprit zu kommen (Modellbauhändler in der nähe/Gewerbeschein um sich den Sprit liefern zu lassen) würd ich auf Methanol setzen.
Ist leichter
Kein zusätzlicher Akku zum pflegen

Eine Onbord Glühung drauf (z.B. Pichler, nur zum Anlassen, aus dem Empfängerakku speisen) und du hast im Handling keine Nachteile. Evtl noch eine Stromüberwachung (z.B. Voltario T30) für die Empfangsanlage dann siehst du beim Einschalten der Glühung dass der Strom hochgeht und und weist dass deine Glühkerze in Ordnung ist.
Die Gewichtseinsparung macht das fliegen leichter.

Es gibt die Methanolmotoren ja wieder, OS war eigentlich immer ein Garant für problemloses fliegen. Der FS-95V dürfte super passen und ist z.B. bei Hoellein grad lieferbar.
Saito ist sicher eine Alternative.

Für den Betrieb von (jedem) Verbrenner sind ein paar Kenntnisse notwendig. Lass dir da von jemand Helfen der nicht an jedem Flugtag erstmal ewig an seinen Motoren rumdocktert.

Bei mir sieht das normal so aus:
Glühung AUS!! Vollgas, Vergaser zuhalten, Ansaugen, 3-4 umdrehungen, lieber zu viel als zu wenig.
MIt Vollgas OHNE Glühung 3 -4x "Anwerfen", Leerlauf, noch 2-3mal.
Glühung AN , etwa 5 Sec warten.
1x Verkehrtherum in den OT schlagen, der Motor schlägt zurück (also Finger schnell weg) und läuft. Springt er nicht an, noch ein paar mal gegen den OT. Springt er dann nicht an nochmal ansaugen (Glühung aus nicht vergessen).

Glühung AUS. Vollgastest, wenn der passt fliegen, geht der Motor dabei aus, Düsennadel 1/2 Umdrehung auf, nochmal anlassen, Düsennadel Zacken für Zacken zu bis das Drehzahlmaximum erreicht ist. Dann 2-3 Zacken zurück. 5% Nitro erleichtert das ganze. Sprit ohne Nitro gibt es aber sowiso selten.

Ja, ist mehr Aufwand als beim E-Motor, aber wird durch den Klang mehr als aufgewogen. Mit etwas Routine läuft dein Motor schneller als mancher seinen Akku im Modell gesichert hat.
 
Ach ja, gibt natürich auch die Möglichkeit mit E-Starter. dann Ansaugen, ohne Glühung durchdrehen, Glühung an und Starter auf den Spinner. Grad wenn det Motor noch nicht sauber läuft oft hilfreich.
 
Hallo Georg, gute ausführliche Beschreibung.hier gibt es keinen Modellbauladen mehr der den Methanolsprit liefern könnte . Kommt man da online noch dran?
 
Nur mit Gewerbeschein, darf nur an Gewerbetreibende versendet werden.
 
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