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Motordrehrichtung

ogar

User
Hallo,

in welche Richtung sollte die Motor-Propeller-Einheit drehen, wenn der Propeller mit einer Rechtsgewinde-Mutter befestigt wird?

Soweit ich das betrachte gibt es sowohl beim Starten als auch beim Gas wegnehmen ein Moment. Jedes in eine andere Richtung. Beim Kunstflieger gibt es Lastwechsel während des Fluges.
Theoretisch könnte die Spannmutter also immer aufgehen.

Daß sie das nicht macht beweist die tägliche Praxis.
Vielleicht weil man Kunststoffnaben und Alumitnehmer ein derart hohes Anzugsmoment vertragen, das deutlich über dem bei Lastwechseln enstehenden Drehmoment liegt?

Und es desderwegen egal ist, welche Drehrichtung ich verbaue.

Mit Fliegergruß, Ogar
 

Papa14

User
Was genau war jetzt deine Frage?

Egal, ob der Motor (Propeller) links oder rechts dreht - der Propeller wird immer mit einer Rechtsgewinde-Mutter befestigt. Es sei denn, du findest einen Hersteller von Propellermitnehmern, der Linksgewinde schneidet. Von der Sinnhaftigkeit ungefähr so gehaltvoll wie ein Linkshänder-Hammer.

Vielleicht weil man Kunststoffnaben und Alumitnehmer ein derart hohes Anzugsmoment vertragen, das deutlich über dem bei Lastwechseln enstehenden Drehmoment liegt?
Es wird wärmer ... :D
 

van3st

User
Wenn du angst hast, dass dir die Mutter abhaut, nimm ne selbstsichernde oder nen Klecks Schraubensicherung. Es bietet sich natürlich an, die Motordrehrichtung so zu wählen, das die diese die Mutter im ernstfall auf das Gewinde drauf "drehmomentiert". Ist aber kein muss.
 
Von der Sinnhaftigkeit ungefähr so gehaltvoll wie ein Linkshänder-Hammer.
Hallo Peter,
die Frage von Oger macht Sinn bzw. ist Sinnvoll, wenn man den Text lesen und verstehen kann. :rolleyes:
Die "Sinnhaftigkeit" Deiner Antwort ist in Frage zu stellen. :confused: :(

Es gab Fahrzeughersteller, die genau aus diesem Grund verschiedene Gewindearten eingesetzt haben, um dem eintretenden Moment bei der Beschleunigung entgegen zu wirken,
so dass sich die "Mutter" nicht selbstständig während der Fahrt öffnen kann.

Bspw. bei MG wenn Speichenräder mit einem Zentralverschluss verbaut werden / wurden, gibt es, in Fahrtrichtung gesehen, auf der linken Seite Linksgewinde,
und auf der rechten Seite Rechtsgewinde um die Räder zu Befestigen.
Ebenso verhält es sich mit den Kronenmuttern die zur Befestigung der Achslager verwendet werden.

Bei größeren Modellpropellerflugzeugen wird auch nicht umsonst der Propeller mittels mehrerer Schrauben am Motor befestigt, gerade um dem Vorzubeugen.

Also nicht gleich drauflos Wettern, sondern mal vorher überlegen, auch Du Mirko. :rolleyes: ;)

Gruß,
Michael
 
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aue

User
Ein weiteres Beispiel: Fahrrad. Die Mutter, die die Tretkurbel auf der Kurbelwelle fixiert, ist auf der einen Seite mit Rechts-, auf der anderen mit Linksgewinde ausgeführt. Dadurch ziehen sich die Muttern im Betrieb eher weiter an, als dass sie sich lösen.
Beim BL-Motor wird der Anlauf mehr Drehmoment erzeugen als seine Verzögerung, weshalb zur Drehrichtung gegenläufige Gewinde am sichersten sind.

Schöne Grüße
Andreas
 
Michael,

es geht aber nicht um Autos oder manntragende Propellerflugzeuge. Da hat die Überlegung mit Sicherheit ihre Berechtigung. Ich habe noch keine Propellerbefestigung beim E-Motor im Modell wegfliegen sehen. Mal vorausgesetzt, die Mutter ist auch festgeschraubt worden...
Wenn es ein Problem sein könnte, wäre es mit extrem großer Sicherheit schon ausführlich diskutiert worden.

Und ich denke, der Hinweis, dass es kein Problem darstellt, sollte möglich sein. Sachlicher kann ich es nicht formulieren.

Gruß Mirko
 

aue

User
Ich habe noch keine Propellerbefestigung beim E-Motor im Modell wegfliegen sehen. Mal vorausgesetzt, die Mutter ist auch festgeschraubt worden...
Das habe ich schon mehrfach erlebt. Das Problem ist, dass die Propaufnahme aus Aludruckguss beim Andrehen der Mutter brechen kann, wenn man es zu gut meint. Wem dies schon passiert ist, schraubt beim nächsten Mal vielleicht zu vorsichtig. Wie auch immer, diese Dinge passieren. In den von mir erlebten Situationen ist aber weiter nie etwas passiert, auch kein Modellschaden.

Schöne Grüße
Andreas
 
Hier wird ein Problem formuliert, was keines ist.

Gruß Mirko
Mirko,
es ging um diese Aussage.
Deine nächste Aussage ist wiederum besser Formuliert. :)

Mit größeren Modellmotorflugzeugen meinte ich auch nicht die manntragende Fliegerei, sondern wie geschrieben Modellmotor ;)

Oger stellte die Frage auch nicht als Problem, so habe ich es aufgefasst, sondern als Überlegung schlechthin.
Er schreibt ja auch : Das sie das nicht macht beweist die tägliche Praxis.

Ich habe genau wie auch Andreas schreibt, in der Praxis auf dem Modellflugplatz auch schon Propeller wegfliegen sehen,
wo sich die Mutter gelöst hat.
Ich kontrolliere seitdem ab und an die Befestigungsmuttern, und habe auch erlebt wie manch eine sich wieder fester ziehen lässt.
Gerade wenn die Mutter unter einem Spinner sitzt, wird die Kontrolle vernachlässigt.

Gruss,
Michael
 
Soweit ich das betrachte gibt es sowohl beim Starten als auch beim Gas wegnehmen ein Moment. Jedes in eine andere Richtung. Beim Kunstflieger gibt es Lastwechsel während des Fluges.
Theoretisch könnte die Spannmutter also immer aufgehen.
Theoretisch ja. Man sollte aber bedenken, dass eine Motorbremse meist deutlich schwächer einprogrammiert ist, als der Gas.
Im Copterbereich gibt es z.B. auch Mitnehmer mit Rechts- und Linksgewinde. Natürlich ist es nicht verboten, solche Mitnehmer beim Flächenflieger einzusetzen.
"Wenn`s schön macht..."

Gruß
Juri
 
Hallo,
klar hat man das Moment in beiden Richtungen, aber mal ganz im Ernst, was brauchen wir mehr? Gas oder Bremse? Und wann wäre es am ungeschicktesten wenn sie sich lösen würde weil Gewinde falsch herum? Also beim Gas geben sollte sie sich nie lösen können, das ist nämlich ziemlich Lebensgefährlich, da sollte sie sich immer durch die Beschleunigung des Motores anziehen. Zu dem würde eine kleine Unwucht ein Lösen durch dauerhaftes Rappeln an der Verbindung ein Lösen begünstigen. Wer eine Bremse nutzt die einen Prop aus Vollspeed heraus schlagartig stoppen kann, der sollte sich da ganz sicher sein das er weis was er da macht und mehrfach sichern oder seine Bremse sanfter einstellen.

Gruß, Daniel

PS: mir ist schon 2x ein Prop richtig abgeflogen, beides mal 3 Blatt. Einmal wegen Kolbenklemmer auf ein 170ccm, 6-fach Verschraubung abgeschert, da ging der Prop gut 50m weit knapp über den Boden entlang und beim 2. mal dann wegen Störung Sicherheitsabschaltung der Regler, waren 18x18, der rechte ist in Cockpitt gehämmert und der linke gut 20m weit gekommen.
 
Starre Props habe ich bei E-Motoren auch schon wegfliegen gesehen.
Hierbei meine ich nicht den üblichen Effekt, wie man es von KLS kennt, die sich warum auch immer von der Welle verdünnisieren.

Voraus ging jeweils eine Fehlkommutation des Motors,
zumindest war der opto-akkustische Eindruck so, mit Quietsch und Stottern, schlagartiges Beschleunigen oder verzögern der Glocke.
Entweder beim Übergang von gebremsten ESC/Motor auf Gas, im Fahrtwind mitdrehend und dann beschleunigen,
auch mal unter mittlerer Last weiter beschleunigend gesehen .
Der resultierende Effekt ist wohl vlgb. mit einer ordentlichen Fehlzündung beim Verbrenner.
 
Geheimtipp

Geheimtipp

Ich hätte da einen Geheimtipp. Mitnehmer mit Rillen, prägt sich in die Luftschraube und die kann sich nicht mehr alleine drehen. Wenn sich die Luftschraube nicht drehen kann, ist es auch wurscht ob Rechts- oder Linksgewinde. Haben eigentlich alle meine Motoren.:D

Mitnehmer.jpg
 

ce.tom

User
Hallo,

viele Motoren haben auch eine Kontermutter wie man es von den 4T Motoren kennt . Unter anderen die Dualsky Ga , Hacker und Plettenberg, nicht alle aber zumindest bei den größeren ist es Standard. Und richtig angezogen gab es damit selbst auf störischen 4T Motoren nie Probleme.
 
Mir ist beim Start auch mal nen 3 Blatt Prop abgehauen. Lustiger Weise flog er wie ein Bummerang und landete fast wieder neben dem Flieger. Das ist kein Scherz
 

Papa14

User
Es gab Fahrzeughersteller, die genau aus diesem Grund verschiedene Gewindearten eingesetzt haben, um dem eintretenden Moment bei der Beschleunigung entgegen zu wirken,
so dass sich die "Mutter" nicht selbstständig während der Fahrt öffnen kann.

Bspw. bei MG wenn Speichenräder mit einem Zentralverschluss verbaut werden / wurden, gibt es, in Fahrtrichtung gesehen, auf der linken Seite Linksgewinde,
und auf der rechten Seite Rechtsgewinde um die Räder zu Befestigen.
Ebenso verhält es sich mit den Kronenmuttern die zur Befestigung der Achslager verwendet werden.
Ein weiteres Beispiel: Fahrrad. Die Mutter, die die Tretkurbel auf der Kurbelwelle fixiert, ist auf der einen Seite mit Rechts-, auf der anderen mit Linksgewinde ausgeführt. Dadurch ziehen sich die Muttern im Betrieb eher weiter an, als dass sie sich lösen.
OMG! Hier wird schon wieder einmal heftig theoretisiert!

Scheinbar gibt es kein einziges Thema, das nicht mit deutscher Gründlichkeit zerlegt, untersucht und auf alle möglichen Ausprägungen untersucht wird. Dann am besten noch ein ISO oder DIN drübergelegt und ab zum TÜV damit. Wat mut, dat mut ... schließlich muss alles seine Ordnung haben. :eek:

Entspannt euch mal und schraubt den dämlichen Propeller ordentlich an, er wird schon nicht gleich runterfallen.
 

Heim62

User
frage an Andreas aus beitrag 8. bei welchen Motoren werden Propellerbefestigungen aus Alu- Druckguss verwendet. gedreht ja ,aber Guss?

bei Hacker auf der Homepage kann man bei den A 60 Motoren unter Ersatzteilen Propellerbefestigung sehen wie man das Problem löst ,kontermutter,und der spinner auch noch gleich von vorne richtig befestigt wird

Gruß

Jürgen
 
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