Motorwelle anschleifen ja nein

rene30

User
Ich baue meine Viper von einen Hotliner auf Pylon Setup um .
Zum Einsatz kommt ein Mega + ein
Präzisionsspinner Graupner 30mm mit Madenschraube
Schleift ihr die Welle an oder ist das in F5d bereich nit notwendig
hohes Drehmoment kommt ja nicht drauf ??
 
schliesse mich den Vorrednern an.
 
Habs auch nie angeschliffen .... Lohnt sich nicht :D
Aber hier kann ich nur zum Ausprobieren raten, Wenn der Prop beim Start wegfliegt, dann solltest du doch anfeilen :D:D
Wenn nicht, umso besser ;)

Grüße

Andrej
 
Und ich schleife ...

Und ich schleife ...

Hallo Bube,

Meine Erfahrung...kann helfen.

Und ich schleife die Welle an, und das beidseitig...aus Erfahrung...wen es ein muss...:cry:

Wen einer schon mal gesehen hat wie schnell es geht wie sich eine Spinner/prop Einheit von der Motorwelle verabschiedet, der weis warum.
und da kann ich die welle/Schraube und pipapoo noch so gut mit Azeton reinigen...

Was macht den die Madenschraube mit einer gehärtete Motorenwellen, NA überhaupt gar nix , weder eine Markierung vom Schneidering der Schraube, weder ein Punkt wen es eine ist mit Spitz, also keine Mechanische Verbindung Außer ein festdrücken der Schraube auf der gehärtete Welle.

Auch das fesknallen mit dem kleinen 2.5er Schlüssel bis zu durchdrehen von demselben ändert an der Sache nix irgendwann wird die Madenschraube aufgeben und das alles wird durch die Luft fliegen.

ES reicht ja NUR eine kleine Flachstelle (auch wen nur eine) am besten 2 gegenüberliegend, und das leichte abfliegen von der Einheit Spinner/Prop ist unter Kontrolle. Bevor die Einheit wegfliegt wird sie locker, bleibt aber drauf...So bei mir > Vor jedem Start, wird kurz die Einheit Spinner/Prop mit einem Handgriff auf festen Sitz geprüft, 1 / 2 Sekunde für die Sicherheit muss ich übrig haben...

Im Grunde genommen sollte ALLE Spinner/ Mittelteile mit dem bewerten klemmen gebaut sein, oder NOCH besser à la Reisenauer Super Chief... Oval Welle.

Gruss aus dem schönen Elsass

Asterix
 
Hallo Asterix,

die Erklärung klingt nett, aber ist falsch.
Nicht die Madenschraube ist es, die den Spinner auf der Welle festhält, sondern die Reibung mit Hilfe der Bohrung des Spinners. Knapp die Hälfte der Bohrung wird gegen die Welle gepresst (den Druck erstellt die Madenschraube) und reicht im Normalfall auch aus. Die Madenschraube darf sich nicht lösen, dafür sorgt wiederum der Druck (-> Reibung) im Gewinde.
Sollte sich die Madenschraube doch mal lösen, rutscht der Spinner auf der "Abflachung" ein Stück nach vorn, bis die Madenschraube zum Ende der Abflachung kommt. Da die Madenschraube bereits locker ist, wird sie sich früher oder später komplett von der Abflachung entfernen und dann ist der Weg frei...

Mir ist der Prop trotz Abflachung auch schon weggeflogen.

Gruß
Martin
 
Von wegen...

Von wegen...

Hallo Asterix,

die Erklärung klingt nett, aber ist falsch.
Nicht die Madenschraube ist es, die den Spinner auf der Welle festhält, sondern die Reibung mit Hilfe der Bohrung des Spinners. Knapp die Hälfte der Bohrung wird gegen die Welle gepresst (den Druck erstellt die Madenschraube) und reicht im Normalfall auch aus. Die Madenschraube darf sich nicht lösen, dafür sorgt wiederum der Druck (-> Reibung) im Gewinde.
Eine Abflachung verhindert das radiale Drehen. Sollte sich die Madenschraube doch mal lösen, rutscht der Spinner ein Stück nach vorn, bis die Madenschraube zum Ende der Abflachung kommt. Da die Madenschraube bereits locker ist, wird sie sich früher oder später komplett von der Abflachung entfernen.

Mir ist der Prop trotz Abflachung auch schon weggeflogen.

Gruß
Martin

Hallo Martin,

Deine Erklärung ist auch ganz net...ist aber falsch...:rolleyes:

die meisten Mittelstücke (die ich kenne, außer die klemmbaren) habe zwei Madenschraube die gegenseitig auf die Welle drücken, von wegen 1/2 Durchmesser Anliegen...das kannst du mir nicht anbieten...;)
Es liegt immer nur ein Punkt auf, auch bei einem fast 1/2 Durchmesser...der einseitig > gezogen < wird, außer du verformst die Bohrung :cry: so viel mit dem 3er Schräubelen das sie effektiv zu Anliegen kommt, und das ist unmöglich. Deswegen gibt es ja die gespaltene Mittelteile mit zwei Schrauben die es erlauben die Welle so zu quetschen das sich die Bohrung von dem Mittelteil hier sich effektiv leicht verformt (im 1/100tel Bereich, ist keine Theorie) und die Bohrung sich schön an die Welle anschmiegt.

Aber jeder wie er es mag, wen der Spinner mit dem Erforderliche Durchmeser mit gespaltenem Mittelteil verfügbar ist, ist für mit die Entscheidung gefallen, der kommt her.

Sodele, Bonne soirée, aus dem Elsass

Asterix
 
Mir scheint dass ihr ein wenig aneiander vorbei redet.
Im F5b mache ich zweiseitig eine Abflachung hin, diese lasse ich aber nicht bis vorn gehen...
Im F5d nutze ich den 30er Präzispinner ohne irgendwelche Abflachungen.
 
Hallo,

ich mache immer eine kleine Grube für die einzelne Madenschraube der Graupner Aluminiumspinner. Man kann diese Schrauben ja gar nicht "richtig" festziehen und ich wollte dieses Aluteil auch gar nicht so brutal verformen. Da wird aus dem Präzisionsspinner ja ein Windei.

Gernot
 
Hi
was spricht dagegen die Welle einseitig anzuschleifen ,da ist man auf der sicheren Seite.
Wenn sich der Spinner mit Luftschraube verabschiedet hast du eine Schwerpunktverschiebung und zusätzlich Kosten
wenn du den Spinner in der Weite des Alls nicht mehr findest.
Durch das Anschleifen der Welle bricht man die Oberflächenhärte der Welle und die Madenschraube kann sich richtig in die
Welle eindrücken.
Die Welle wird ja nur Punktuell an geschliffen.

Gruß,Herbert
 
Ich fliege jetzt seit über 20 Jahren Pylon und habe beim Direktantrieb noch nie eine Motorwelle abgeflacht. Bei den Getriebeantrieben die ich momentan einsetze ist es zwingend nötig.
LG vom Meister
 
Durch das Anschleifen der Welle bricht man die Oberflächenhärte der Welle und die Madenschraube kann sich richtig in die Welle eindrücken.

Ich habe oben schon geschrieben, wie ich darüber denke.
Erklärt mir bitte, was es bringen soll, wenn sich die Schraube in die Welle "eindrückt". Was ändert der großflächige Druck gegenüber dem punktuellen Druck?

Kann durchaus sein, dass ich einen Denkfehler habe... will ich nicht ausschließen. Mein Physik/Mechanik-Verständnis ist noch jung und lernfähig.
Tipps vom Kölleteam oder gelben Ritter?

Gruß vom langsamen Meister
 
Herbert hat 100 Punkte...

Herbert hat 100 Punkte...

Hi

Durch das Anschleifen der Welle bricht man die Oberflächenhärte der Welle und die Madenschraube kann sich richtig in die
Welle eindrücken.


Gruß,Herbert

Hei Herbert,

Da gebe ich dier 100 Punkte !! und dan NOCH beidseitig...:rolleyes: dan kriegst 200...:D

Gruss

Asterix
 
Hm... habs mir nochmal mit dem Formschluss überlegt, der das Verdrehen verhindert. Schon sinnvoll, aber nur bei entsprechenden Drehmoment, das die Pylondirektantriebe jedenfalls nicht aufweisen.

Jörg hatte recht...
 
Olala...

Olala...

Und von mir nochmal 100 Punkte, wenn der Vorteil erklärt wird :p

Hei langsamer Meister,

Mit Worte ist es mir etwas schwierig es dir auf Deutsch zu erklären...bin nur Elsässer...;)

Doch ganz einfach, mache doch mal einen Versuch, und der könnte so aussehen:

> Schleifen mal eine Oberfläsche gehärteten Stiff mit dem richtigen Durchmesser von der Bohrung von Spinner / Mittnehmer an, bis du auf die Selle (?) kommst die weich ist (ist nicht zu dick)... oder auch nicht.

> Dan drehen eine Madenschraube MIT Schneidring ein und ziehe sie fest...

> Mache das selben OHNE Einschleifen auf der Welle

> Spanne die Welle in einen Schraubstock ein...

> und versuche mal beide Spinner / Mittnehmer zu drehen...einmal angeschliffen, und einmal ohne.

DA wirst du den VORTEIL vom einschleifen gleich bemerken...der Spinner / Mittnehmer dreht nicht durch.

Muss aber schon ne bisschen kraft anwenden...

Wen du keinen unterschied festellen kannst dan ziehst du uns einfach alle Punkte ab :cry:

Bonne soirée aus dem Elsass,

Asterix
 
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