Multiplex Digi Servos

Roland Schmitt

Vereinsmitglied
Bei den neuen Multiplex Digi Servos kann mit einem Programmiergerät die Laufrichtung gedreht werden. Weiß jemand wie das realisiert ist (z.B. evtl. Überspannung) und ob auch andere Funktionen programmiert werden können? Gibt es schon erste Erfahrungen mit diesen Servos, insbesondere dem Profi und dem Power?
Ich möchte in einem Warbird (2,6m) die Powerservos einsetzen. Was empfehlt ihr, das Normale oder das Speed?
Gruß
Roland
 
Erste Erfahrungen ist gut: Die Servos gibts seit etwa 5 Jahren.

Das Programmieren ist leicht: Du kannst Reverse, den Weg (+/-) und die Geschwindigkeit und denn Nullpunkt einstellen.

Die Servos sind echt gut, kann sie sehr empfehlen. Für einen Warbird brauchst die Speed-Version nicht... (mein Geschmack: Lieber mehr Kraft).

Andreas

[ 05. September 2002, 13:20: Beitrag editiert von: Andreas Scholl ]
 

Roland Schmitt

Vereinsmitglied
Hallo Andreas,

ich meinte nicht die mc/V2, sondern die "digi" Servos. Die wurden Anfang 2001 vorgestellt und sind wohl dieses Jahr erstmals zur Auslieferung gekommen.
Welche Servos hattest du in deiner Petrausch AT-6? Um die geht es nämlich.

Gruß
Roland
 

MTT

User
Mal 2 (vielleicht dumme ) Fragen zu digital-servos im allgemeinen :

Wo liegt der Vorteil dabei, dass man die Laufrichtung, Endstellung und Mittelstellung mit einem zusaetzlichem Programmiergerat einstellt, anstatt am Sender ?

Und ab welcher Groesse eines Fliegers, oder bei welchem EInsatz sind sie wirklich ratsam ?
Ich fliege Segelflugzeuge bis 4m Spw., hab mein Auge aber schon auf etwas groessere Segler gerichtet, wie z.B. den 4.8 m Ventus von Roedel, oder den 5.5 m Ventus von Graupner.

Gruss, Michael
 

Roland Schmitt

Vereinsmitglied
ZITAT: "Wo liegt der Vorteil dabei, dass man die Laufrichtung, Endstellung und Mittelstellung mit einem zusaetzlichem
Programmiergerat einstellt, anstatt am Sender?"

Das habe ich mich auch schon gefragt, aber in der Vergangenheit hatte das vielleicht seinen Sinn gemacht, da mc Anlagen noch nicht so verbreitet waren. Im übrigen gibt es schon Spezialfälle (sollte gerade bei dir mit vielen Servos der Fall) sein, wo man z.B. mehrere Servos auf einem Kanal betreibt. Immerhin liegt ja zwischen Entwicklungsbeginn und der Marktverfügbarkeit eine gewisse Zeitspanne. Und wenn man dann schon fast fertig ist, gehts wohl auch in den Markt.

Ganz allgemein: Digitale Servos haben eine höhere Haltekraft.

Warum digi Servos von MPX sich aber (und nur noch) in der Drehrichtung ändern lassen, frage ich mich auch. Vielleicht kann man sie intern nicht mehr umlöten?!

Roland

[ 05. September 2002, 15:13: Beitrag editiert von: Roland Schmitt ]
 

k_wimmer

User
Hallo Leutz,

Digi-Servos werden in der Fertigung auf Neutralpunkt und Endanschläge abgeglichen, so dass sich hier ein Umlöten schon von selbst verbietet. Die Einstellung des Weges und der Drehrichtung hat halt den Vorteil,dass man bei der Kopplung von Servos so die letzten Toleranzen auch noch rauskriegt, denn die Einstellung am Programmiergerät ist feiner als vom Sender aus möglich. Ausserdem kann man den Weg auch noch erweitern, sollte man mal mit dem normalen Weg nicht auskommen.
Früher konnte man die MPX-Servos auch noch in der Geschwindigkeit einstellen, was ich bei Klappensteuerungen immer ganz gut fand.

Ansonsten haben Controllergesteuerte Servos den Hauptvorteil der grösseren Haltekraft und des geringeren Fehlwinkels.
 
Michael,
wenn Du je einen Grossegler bauen solltest, wirst Du schnell merken, dass es von Vorteil ist,
die Drehrichtung eines Servos ändern zu können.
Z.B. wenn über ein V-Kabel die Störklappen angesteuert werden müssen und es mechanisch nicht möglich ist, ein Servo "verkehrtherum" einzubauen.
9 Kanäle sind eben arg knapp und extra einen neuen Sender kaufen ist auch nicht das Wahre...
Gruss Jürgen
 

MTT

User
Juergen, an das Problem bin ich schon bei meiner MPX ASH 26 gestossen.
Ich benutze eine mc 3030 mit mini DS 9 Empfaenger.

In dem Flieger werkeln insgesamt 10 servos :
2 x Querruder
2 x Woelbklappen
2 x Stoerklappen
1 x Hoehenruder
1 x Seitenruder
1 x Einziehfahrwerk
1 x Schleppkupplung

Also war ich mit meinen 9 verfuegbaren Kanaelen schon ueberfordert, ich habe dann die Stoerklappen ueber V-Kabel mit integriertem und ! einstellbarem servo-reverser angeschlossen, funktioniert gut.
Man koennte natuerlich das Schleppkupplungsservo parallel mit dem EZFW laufen lassen, ich habe gehoert, das manche das so machen, aber das scheint mir doch etwas "Krampf" zu sein. Und die Stoerklappen brauchen ja nun wirklich nicht 2 Kanaele.
Aber Ihr habt schon recht, besonders beim HR und den QR jedenfalls waere die hoehere Stellgenaugkeit wahrscheinlich schon von Vorteil.

Gruss, Michael

[ 07. September 2002, 15:02: Beitrag editiert von: MTT ]
 
...und nicht vergessen: neuere Varios möchten auch einen Kanal.
Den muss es bei mir mit der Schleppkupplung teilen.
Fahrwerk und Kupplung zusammenzulegen halte ich für das ungeschickteste.
Wurde bei uns gemacht. Folge: das Einklinken ist eine 2-Mannarbeit.
Gruss Jürgen
 

MTT

User
Das mit dem vario ist schon klar, aber ich habe das Skymelody, welches ja (bis jetzt) keine Hoehenabfrage hat, braucht also nur Stromversorgung.
Und das picolario kann man ja auch im automatischen modus betreiben, wenn man keinen Kanal mehr frei hat.

Michael
 
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