Mustang und das verflixte EZFW

Panzi

User
Hab eine Mustang mit 1500mm Spannweite von Schweighofer mit einem EZFW. Nachdem es in einer AVIATOR Ausgabe sehr viel Lob über das Modell geschrieben wurde hab ich mir es zugelegt. Das EZFW hab ich gegen ein Robart EZFW ausgetauscht. Leider hab ich das Problem, dass das Fahrwerk ständig ausreisst. Nach dem letzten Ausritt reicht es mir nun und ihr müßt mir helfen eine Verbesserung der Fahrwerksaufnahme zu kreiern.

Das ist der Istzustand....

IMG_20130408_203017.jpgIMG_20130408_203023.jpg

Es waren Kiefernleisten eingeklebt auf denen war das EZFW aufgeschraubt. Wie könnte man das verbessern??;)


lg Panzi
 
Hi,
die Leisten hatte ja keine Kraftverteilung in Längsrichtung, also in Flugrichtung.
Wenn das nicht gegeben ist, reist das ständig raus, die Leisten halten zwar, aber das Balsa hält nicht die Leisten fest.

Mein Vorschlag, auch wenns schwer zu beschreiben ist:
Vordere und hintere Kiefernleiste so dick machen/neu machen, das sie an die Obere Beplankung reicht.
Die Rippen an den enden der Kiefernleiste wieder mit Balsa überbrücken, so das die Obere Beplankung wieder eine Querfaser bekommt und damit verklebt ist.
Nun machst du noch eine Kiefernleiste weiter hinten rein, genau so, so ca. an der Stelle wo die Folie hinter der unteren Beplankung weg ist.

Vorher musst du in allen 3 Leisten min. 2 Löcher durch bohren, so das ein CFK Voll (4mmØ) gut durch geht.

Im zusammengebauten Zustand werden die CFK dann mit Epoxyd verklebt, die CFK Stangen können oder sollten bis zur Nasenleiste dran gehen und dort auch verklebt werden.

Das sollt dann halten.

MFG
Dennis
 
Ja so,
auf dem bild sieht es aus, als würde da noch platz sein, wenn nicht, längere Leisten machen und die über die Rippen schauen lassen und
dort die CFK Stäbe ein bringen.

Oder was anderes ausdenken, musst dir nur vorstellen, wo das Rad hin gedrückt wird und wie sich dir Kräfte hin verteilt
 
Arbeit aufgenommen...

Arbeit aufgenommen...

Ihr kennt das ja. Man hat einen Schaden, den man reparieren sollte, aber man braucht eine (Denk)Pause bis man anfängt. Und dann auf einmal geht man es an... Also hab ich das mal (noch nicht verklebt) so umgesetzt. Die CFK Stäbe reichen hinten ins Balsa ein, dass ich noch mit Epoxy verstärken würde. Auf sie Kieferleisten kommt noch eine dünne CFK Platte. Bereits unverklebt hat das schon eine deutlich Verbesserung der fesstigkeit ergeben. Hat wer noch einen ergänzenden Tip?

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Panzi
 
Ihr kennt das ja. Man hat einen Schaden, den man reparieren sollte, aber man braucht eine (Denk)Pause bis man anfängt. Und dann auf einmal geht man es an... Also hab ich das mal (noch nicht verklebt) so umgesetzt. Die CFK Stäbe reichen hinten ins Balsa ein, dass ich noch mit Epoxy verstärken würde. Auf sie Kieferleisten kommt noch eine dünne CFK Platte. Bereits unverklebt hat das schon eine deutlich Verbesserung der fesstigkeit ergeben. Hat wer noch einen ergänzenden Tip?

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Panzi

Du möchtest mit der Fahrwerksaufnahme ja nur die Kraft möglichst Großflächig in die Struktur einleiten.
Die Dimensionierung der Kiefernleisten ist mehr als ausreichen, da sind die CFK Platten nicht nötig und bringen nur unnötiges Gewicht (da hättest Du die Leisten viel viel kleiner machen können).
Statt dessen würde ich eher die Krafteinleitung von der Fahrwerkaufnahme in den Flügel verbessern. Genauer gesagt würde ich dünne Sperrholzaufleimer auf die Rippen setzen, in welche die Leisten greifen. Diese möglichst Formschlüßig mit den Leisten und dem Ripenabschnitt (bündig von der Verkastung bis nach vorne). Dadurch leitest Du die Kraft über fast den gesammten Umriss dieser Stützrippen in Beplankung/Holm und Nasenleiste ein. Das bringt auch ein vielfaches mehr Festigkeit als die schon von Dir eingesetzten CFK Stäbchen (die leiten in diesem Zustand die gesammte Kraft punktuell in die dünne Balsaverkstung ein [und das auchnoch in verkehrter Faserrichtung und auch weit weg von dem Drehpunkt der Mechanik, wo die meisten Kräfte entstehen] das ist mehr als suboptimal).

Gruß
Maik

Edit: Um ehrlich zu sein würd ich die Stäbchen wieder raus nehmen und nur Rippenaufleimer benutzen (das hält, und wenn nicht musst Du an deinem Landeverhalten mächtig arbeiten ;)). Die Stäbchen sind in der Nasenleisten quer zur Faser (wie es sein soll) und in der Holmverkastung längs. Wenn da nun einmal Kraft drauf wirkt bröseln die Rippenüberreste weg, die Leisten bleiben die in der Nasenleiste halbwegs in Position und bewegen sich in der Holmverkastung Richtung obere Beplankung (oder sogar dadurch) dann steht ne größere Reparatur als nur ein heausgerissenes Fahrwerk an.
 
Mit Einzieh-Fahrwerken sollte man nur Streichel-Landungen machen---besonders auf Graspisten.;) Bei Großmodellen geht das meistens etwas besser, kleinere neigen eher zu Kopfständen. Um die Bruchgefahr zu reduzieren hat sich bewährt, die FW.-Aufnahmen in den Flächen und Rumpf nicht zu starr zu montieren---Gummiplatten, Silikon ö.ä. unterlegen um die härtesten Stöße abzufangen. Besonders am Bugrad (3-Bein) treten große Kräfte auf---nach Landungen waren am Rumpf Reifenabdrücke sichtbar, aber es war fast unmöglich das FW von Hand da hinzudrücken !!:cool:
 
Genauer gesagt würde ich dünne Sperrholzaufleimer auf die Rippen setzen, in welche die Leisten greifen

Kannst du mir das irgendwie aufzeichnen, denn ganz verste ich das nicht.

Kraft punktuell in die dünne Balsaverkstung ein [und das auchnoch in verkehrter Faserrichtung und auch weit weg von dem Drehpunkt der Mechanik

Ich hätte das Bals mit epoxy verstärkt, ein dritter cfk Stift ist hinter der Mechanik. Ich hatte jedoch das erste mal das Gefühl, dass das Fahrwerk so gut hält.

Mit Einzieh-Fahrwerken sollte man nur Streichel-Landungen machen---besonders auf Graspisten

Das ist mir klar, aber das Problem war ja primär, das trotz Streichellandungen auf Beton! das Fahrwerk ständig rausgerissen ist.

PAnzi
 
;)Mit Einzieh-Fahrwerken sollte man nur Streichel-Landungen machen---besonders auf Graspisten. Bei Großmodellen geht das meistens etwas besser, kleinere neigen eher zu Kopfständen. Um die Bruchgefahr zu reduzieren hat sich bewährt, die FW.-Aufnahmen in den Flächen und Rumpf nicht zu starr zu montieren---Gummiplatten, Silikon ö.ä. unterlegen um die härtesten Stöße abzufangen. Besonders am Bugrad (3-Bein) treten große Kräfte auf---nach Landungen waren am Rumpf Reifenabdrücke sichtbar, aber es war fast unmöglich das FW von Hand da hinzudrücken !!
 
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