Naca 0015 Ewd

Hallo, ich habe mich nun umentschieden und werde jetzt doch auf meinen Eigenbau Schlepper ein Naca 0015 Profil anstatt des Clark Y profil machen .
Nun zu meiner Frage : Was brauche ich für einen Anstellwinkel der Tragfläche und welche EWD muss ich beim Höhenruder für einen Schlepper mit dem Naca 0015 einstellen.
LG
 
Willst Du damit eher Kunstflug machen denn schleppen? Für einen reinen Schlepper ist das nicht so richtig sinnvoll.
Wenn das unbedingt sein soll - 1 grad. Oder wenn’s richtig gut für Acro sein soll 0 grad und geradeausflug durch weit hinten liegenden Schwerpunkt einstellen. Fliegt dann halt im rückenflug ohne drücken, wird aber recht nervös. Nicht gut zum schleppen.
 

Bernd Langner

Moderator
Teammitglied
Hallo
Die beliebten Paf Trainer als Schleppmodell haben alle das NACA 0015 .
Fläche und HLW liegen alle auf 0°

Gruß Bernd
 

LarsB

User
Hi,

wie oben bereits angemerkt gibt es die PAFs mit Naca 0015 mit 0 Grad in den Trainern. Augenmerk ist hier Trainern, nicht Schleppen, auch wenn man das natürlich problemlos machen kann. Fliegt alles. Ich würde bei einem reinen Schlepper lieber bei deinem Clark Y oder Naca 24xx bleiben wie auch Franz vorschlägt. EWD dann 1-2 Grad z.B.. Die halbsymmetrischen Profile haben einen höheren Lift bei gleichem Anstellwinkel und sind etwas harmonischer im Grenzbereich. Bei den Recheckflächen vom PAF ist der Unterschied bezüglich Grenzbereich aber nicht sehr groß.
 

Gast_13782

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Afghanischer Fremdenführer : "Gott muss lieben verrückte Menschen."
Kleiner Junge: "Warum ?"
Afghanischer Fremdenführer : "Er macht soviele davon."
Stimmt! Hier tummeln sich nachweislich ein paar Verrückte. Das NACA 0015 ist ein vollsymmetrisches Profil (siehe http://airfoiltools.com/airfoil/details?airfoil=naca0015-il ) und da gibt´s Strategen, die bei diesem Profil 0 Grad EWD einstellen wollen. Wenn man so baut und damit auf den Flugplatz rauskommt, hat man die Lacher mit Sicherheit auf seiner Seite. Wie soll der Vogel denn abheben können, wenn der Sog auf der Tragflächenober- und Unterseite identisch ist? 🤔🤭😂
 
Bierernst, Jürgen.
Dann erkläre mir mal bitte, wie ein Profil, welches auf der Ober- und Unterseite dieselbe Wölbung und gegenüber der Neutralachse (= Flugrichtung) keinen positiven Anstellwinkel hat, Auftrieb erzeugen soll. Bin gespannt auf Deine Erklärung.

Gruß Guido
Natürlich wird der Auftrieb bei einem symmetrischen Profil über den Anstellwinkel erzielt. Da wird kurz etwas am Höhenruder gezogen und schon hebt die Kiste ab. 0° EWD und symmetrische Profile sind bei Kunstflugmodellen völlig normal. Soll das Modell ausschließlich als Schleppmaschine eingesetzt werden, gibt es dafür allerdings besser geeignete Profile.
 

lkas2205

User
Moin Jürgen,
Aber in der Luft solltest dann auch mit nem Alpha < oder > Null fliegen, je nach Fluglage, sonst gibts auch keinen Auftrieb.;)
Bei Alpha=0 ist Ca=0 damit ohne sonstige Krafteinwirkung in Form von Motorleistung fliegen schwierig. (Alles auf vollsymetrische Profile) bezogen.
Vg
Lukas
 

Rudi T

Vereinsmitglied
Servus Jürgen!
Ja, wollte gleichlautendes posten........ , da gibt's wohl andernorts Nachholbedarf beim "Flugwissen"
Aber wie bereits mehrfach geschrieben, zum schleppen eignet sich unter vielen anderen Profilen ein 24xx oder 44xx besser. Für meine Breezer 600 hab ich ein 3415 genommen.
Die EWD ist so abgestimmt, dass man unter Last im Schlepp bei Mittel - Dreiviertelgas ohne großartige Höhenruderausschläge sehr langsam ( 50 - 60 km/h) unterwegs ist.
 

Gast_13782

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Natürlich wird der Auftrieb bei einem symmetrischen Profil über den Anstellwinkel erzielt. Da wird kurz etwas am Höhenruder gezogen und schon hebt die Kiste ab. 0° EWD und symmetrische Profile sind bei Kunstflugmodellen völlig normal. Soll das Modell ausschließlich als Schleppmaschine eingesetzt werden, gibt es dafür allerdings besser geeignete Profile.
Jürgen, Du behauptest einfach, dass "0° EWD und symmetrische Profile bei Kunstflugmodellen völlig normal" sind, aber bist eine Erklärung, warum solche Kisten überhaupt fliegen können, schuldig geblieben. Wo soll der Auftrieb denn herkommen? Aber bitte keine Plattitüden als Erklärung!
Jetzt braucht auch bei Dir ein Flugzeug mit symmetrischen Profil einen positven Anstellwinkel zum Abheben. Übrigens: Wenn man am HR zieht, ist die EWD zwangsläufig nicht mehr 0 Grad. Aber Pssst, nicht weiterverraten, gell. 🤫
 
Zuletzt bearbeitet:

Gast_13782

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Servus Jürgen!
Ja, wollte gleichlautendes posten........ , da gibt's wohl andernorts Nachholbedarf beim "Flugwissen"
Aber wie bereits mehrfach geschrieben, zum schleppen eignet sich unter vielen anderen Profilen ein 24xx oder 44xx besser. Für meine Breezer 600 hab ich ein 3415 genommen.
Die EWD ist so abgestimmt, dass man unter Last im Schlepp bei Mittel - Dreiviertelgas ohne großartige Höhenruderausschläge sehr langsam ( 50 - 60 km/h) unterwegs ist.
Rudi,
dann erklär mal bitte, wo bei 0° EWD und vollsymmetrischen Profilen der Auftrieb herkommen soll.
Tipp: Lies als Gute-Nacht-Lektüre erst mal die Energiegleichung von Bernoulli ( https://www.schweizer-fn.de/stroemung/bernoulli/bernoulli.php ). Weil die wirst Du für eine fundierte Erklärung, warum ein Flugzeug überhaupt fliegen kann, brauchen.
Übrigens: Seit wieviel Jahren betreibst Du Modellflug? Nach Deiner Antwort verrate ich Dir, seit wann ich fliege.

Gruß Guido
 
Ähhm, kleiner Einwurf (Klassiker)
Gleich zu Beginn wurden hier Begriffe durcheinander geworfen:

Einstellwinkel: Winkel zwischen Profilsehne und Flugzeuglängsachse (fix)
Gilt für Flügel und Höhenleitwerk. (Einzige Änderung im Flug: bei Ruderausschlag)

EWD: Im Modellflug gängige Vereinfachung der Winkeldifferenz zwischen Flügel und HLW.
Dabei wird lediglich die Berücksichtigung der Flugzeuglängsachse als Bezug aufgehoben.

Anstellwinkel: Differenz zwischen
Profilsehne und Anströmrichtung der Luft. Variiert im Flug (ab dem losrollen) permanent bei jeder Änderung des Flugzustandes.


Beste Grüße,
Martin
 

bendh

User
Hallo Guido,
Natürlich wird der Auftrieb bei einem symmetrischen Profil über den Anstellwinkel erzielt.
Das hat Jürgen geschrieben. Und das ist bei allen guten Kunstflugmodellen so. Alle Shockies fliegen so hervorragend.
Was machst du bei deiner Argumentation im Rückenflug wenn du gerade weiterfliegen willst? Genau du gibst Tiefenruder.
Und was bewirkt das? Genau eine Änderung des Anstellwinkels.
 

Gast_13782

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Moin Jürgen,
Aber in der Luft solltest dann auch mit nem Alpha < oder > Null fliegen, je nach Fluglage, sonst gibts auch keinen Auftrieb.;)
Bei Alpha=0 ist Ca=0 damit ohne sonstige Krafteinwirkung in Form von Motorleistung fliegen schwierig. (Alles auf vollsymetrische Profile) bezogen.
Vg
Lukas
Wenigstens Lukas hat´s begriffen. 👍
 

Gast_13782

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Hallo Guido,
Natürlich wird der Auftrieb bei einem symmetrischen Profil über den Anstellwinkel erzielt.
Das hat Jürgen geschrieben. Und das ist bei allen guten Kunstflugmodellen so. Alle Shockies fliegen so hervorragend.
Was machst du bei deiner Argumentation im Rückenflug wenn du gerade weiterfliegen willst? Genau du gibst Tiefenruder.
Und was bewirkt das? Genau eine Änderung des Anstellwinkels.
Nene, hier wurden von Mehreren (u.A. von Jürgen) behauptet, dass Kunstflugmaschinen mit Null Grad EWD unterwegs sind (s.o.). Jürgen widerspricht sich selbst (siehe oben).
Übrigens: Du hast korrekt beschrieben, warum ein Modell mit positiver EWD auch auf dem Rücken gescheit fliegt. Da wird durch den Tiefenruderausschlag die EWD invertiert und drum fliegt die Kiste geradeaus.
 

Gast_13782

User gesperrt
Ähhm, kleiner Einwurf (Klassiker)
Gleich zu Beginn wurden hier Begriffe durcheinander geworfen:

Einstellwinkel: Winkel zwischen Profilsehne und Flugzeuglängsachse (fix)
Gilt für Flügel und Höhenleitwerk. (Einzige Änderung im Flug: bei Ruderausschlag)

EWD: Im Modellflug gängige Vereinfachung der Winkeldifferenz zwischen Flügel und HLW.
Dabei wird lediglich die Berücksichtigung der Flugzeuglängsachse als Bezug aufgehoben.

Anstellwinkel: Differenz zwischen
Profilsehne und Anströmrichtung der Luft. Variiert im Flug (ab dem losrollen) permanent bei jeder Änderung des Flugzustandes.


Beste Grüße,
Martin
Korrekt. Aber, zumindest für mich, hinlänglich bekannt.
 
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