Nachträglich elektrifizierter Krause-4m Ventus, Probleme beim Landen /Bugmotor

Liebe Gemeinde!

Um nicht von Hängen abhängig zu sein habe ich meinen fast 20 Jahre alten 4m Ventus (Krause) nachträglich mit einem Hacker50 +6S4400 Lipo elektrifiziert.
Das Gerät ist damit übermotorisiert und fährt wie die Hölle in den Himmel.
Fliegt sich fabelhaft, so weit, so gut.
Der Motor ist vorne im Bug platziert, der Grund ist, dass ein Klapptriebwerk mir zu teuer war und der Umbauaufwand zu hoch.

Ein Einziehfahrwerk geht wegen der Servobefestigungsplatte zwischen den Flächen vor der Holmbrücke nicht. Da alte Bauart- sind keine Flächenservos für die Querruder und Störklappen vorgesehen, es sind Bowdenzüge welche von den erwähnten Servos angesteuert werden.
Ein Nachrüsten von Flächenservos wäre machbar, aber nur unter großem Aufwand. Zudem kenne ich das Innenleben der Styro-Abachi Flächen nicht. Eine Strukturschwächung wollte ich vermeiden. Ein bisschen ein Teufelskreis, trotz an sich nicht so engem Rumpf.

Das eigentliche Problem:
Trotz gleichmässigem Ausflaren und weichem Aufsetzen bei der Landung dürfte der Rumpf sehr kurz, unmerklich, durch die Friktion am Rumpfbauch (kein FW) nach vorne kippen und den Spinner (Spalt c.a. 4mm dahinter für Kühlluft f.d.Hacker50) an den Boden drücken. Dieser Bruchteil einer Sekunde reicht, reichlich Dreck durch den Spalt an der Rumpfspitze durch die Kühlluftöffnungen in den Motor zu befördern.

Kennt wer dieses Problem?

Ein EZF oder fixes FW würde das lösen, eine Kufe würde das Flugzeug verschandeln. Ev. werde ich ein Rad nahe dem Bug (ohne Hauptfahrwerk) ähnlich dem bei einem Twin Astir anbringen, das wäre ein Kompromiss.

Falls Jemand das Problem hatte und gelöst hat würde ich mich über eine Antwort im Thread oder PN freuen!


LG aus Wien, AB
 
Turbo-Spinner

Turbo-Spinner

Warum montierst Du nicht einen Turbospinner. Da kommt die Kühlluft durch die Mitte der Spinnerspitze. Den Spalt zum Rumpf kannst Du dann ganz knapp auslegen.
 
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