Natschalnik Ostflieger / Vega Schweighofer - Seglervariante

Hallo,

vor einiger Zeit ist der Natschalnik in einigen Zeitungen in einer reinen Seglervariante vorgestellt worden (6-Zeilenbericht unter Markt / Neuheiten).

Hat das Modell schon Jemand und kann etwas dazu berichten? Der Rumpf scheint schlanker und vorne länger (ist das so und welche Spinnergröße würde passen, wenn man die Nase absägt und einen schmalen und leichten Außenläufer einbaut?) als bei der älteren Elektroversion, die vorne recht schwere Einbauten (Motor etc.) benötigte, damit der Schwerpunkt stimmte.

Hier noch zwei Links:

http://www.ostflieger.de/modelle/modelle_0004.html

das ist der Hersteller (hieß früher AraFly):

http://www.g2-aviation.com/index.php/wing-span-25-m/glider-4

Beim Schweighofer ist das Modell aktuell nicht im Programm - aber ich würde sowieso beim Ostflieger kaufen, da er seine Produkte gut kennt und am Telefon freundlich und kompetent berät (ich habe dort mal eine Stella gekauft).

Viele Grüße

Uli
 
Hallo Uli,

Es sind noch nicht so viele Seglervarianten im Umlauf. Viele fliegen einfach E-Versionen.
Der Rumpf ist schlanker, länger und bietet auch noch genug Platz für einen Antrieb. Mir gefällt er auch besser als die E-Version.
(wobei der neue E-Rumpf mit dem geteilten Leitwerk wirklich gelungen ist)
Ich schaue mal, ob ich es schaffe heute Abend ein paar Maße hier einzustellen.

Gruß
Dirk
 
Ich hab einen !!!!!

Ich hab einen !!!!!

Und der liegt schon im Bastelzimmer - ungebaut.
Werde mal einige Bilder knipsen.

LG
Robert
 
Hallo Dirk, hallo Robert,

vielen Dank für die Antworten.

Die Spinnergröße beim Seglerrumpf (wenn man die Nase absägt) wäre für mich sehr interessant.

@ Dirk: Ist der neue E-Rumpf vorne ebenso lang (bzw. kurz) wie der alte oder entspricht der eher dem Seglerrumpf mit abgesägter Nase?

Viele Grüße

Uli
 
Unter dem Lack ist es schwarz......

Unter dem Lack ist es schwarz......

Die Wölbklappenservos habe ich schon eingebaut, und beim Anschleifen vor dem Verkleben ist unter dem Lack Kohle zum Vorschein gekommen....Da dürfte sich Jemand wirklich gedanken über den Aufbau der Fläche gemacht haben.

LG
Robert
 
Rumpfmaße

Rumpfmaße

Der E-Rumpf hatte von der Nasenleiste bis zum Motorspant eine Länge von 23 cm
Der neue Seglerrumpf hat an dieser Stelle 31cm.
Wenn man nun von einem 40er Motorspant ausgeht kommt man auf ca. 26cm.
Mit einem kleineren Spant kann man noch mehr rausholen.

Viele Grüße
Dirk
 
Danke Dirk,

dann überlege ich jetzt mal, welches Modell neben den Geschenken für meine Kinder unter dem Weihnachtsbaum liegt.

Sind die Seglerversion und die neue E-Version aktuell in verschiedenen Fraben lieferbar?

Viele Grüße

Uli
 
Im Moment nur in rot ab Lager.
Perspektivisch auch wieder in blau.
Vielleicht gibt es auch noch was neues vor Weihnachten. Mal sehen.

Gruß
Dirk
 
Leegewicht...

Leegewicht...

Leider finde ich im Augenblick den Zettel mit den Einzelgewichten nicht mehr, aber das Leergewicht meiner Seglerversion war unter 800g. Leitwerk und Rumpf sind vom Gewicht nicht sonderlich hecklastig, sodass ich bei einer groben Abschätzung (Zusammenbau des leeren Fliegers, Servos usw. mit Tesa an die richtigen Stellen, Blei für eine vordere SP-Lage) unter 1200g war.
Wenn der Flieger fertig ist melde ich mich hier wieder.

LG
Robert
 
Danke Robert, das ist eine gute Info.

Ich habe mal gerechnet - eine leichte Elektrovariante müsste mit einem Fluggewicht um 1300 Gramm hinzubekommen sein.

Ich überlege den Antrieb meiner Stella einzubauen: Ein Hacker A20-12 XL, 1000U/Volt mit einer 10 x 6 an Pichler Lemon 1800 3 s. Meine 1002 Gramm Stella zischt damit bei leichtem Gegenwind ziemlich flott im geschätzten 70 Gradwinkel nach oben. Ich vermute deshalb so um die 800 Gramm Schub zu haben. Der 80 Gramm-Motor hat nur 28 mm Durchmesser, wodurch man beim Natschalnik nur eine kurze Nase absägen müsste und der Motor weit nach vorne käme. Ich bin mir aber noch nicht ganz klar, ob die KOmbi für ein moderates Steigen reicht (die Natschalnik möchte ich in erster Linie zum Segeln und nicht als Senkrechtstarter).

Ich werde noch warten, bis es das Modell wieder in blau gibt. Ich habe eine blaue Stella und hatte einen roten Toni (das ist das gleiche Modell wie die Clara, nur mit Seglerrumpf) als Hangsegler. Das Blau-weiß konnte ich in der Luft deutlich besser sehen als das Rot-weiß. Beim Toni kam es oft zur Lageverkennung in bestimmten Fluglagen, obwohl Rot ja eigentlich eine Signalfarbe ist. Ich vermute das liegt daran, dass optisch blau und weiß eher harmonieren bzw. vom optischen Gefühl eher eine Einheit bilden (das Modell besser als "Gesamtkörper" wahrzunehmen ist) und rot und weiß so unterschiedlich hervorstechen und der Flieger nicht so "homogen" wahrgenommen wird.
Zudem gefällt mir das balue Modell einfach viel besser.

Viele Grüße

Uli
 
96% fertig......

96% fertig......

Das schlechte Wetter hat mich in die Werkstatt getrieben, und nun ist der Segler-Natschalnik zu 96% fertig.
Es fehlen noch die Abdeckungen bei den Flächenservos, die Beschriftung und die Verlegung der Antennen.
Hochstarthaken und Bungy-Röhrchen sind schon eingebaut, der Schwerpunkt auf 85mm eingestellt, und damit ergibt sich ein Gewicht von 1230g (ca 75g Trimmblei in der Nase)

Das sollte doch noch ausreichend leicht sei, um die kleinste Thermik zu nutzen.

Ausstattung:
2s 2150er Lipo
Jeti-MaxBEC
Wölb: Graupner 5er DES-MG-Servos
Quer: Graupner 5er DES-Servos
Leitwerk: Graupner DES427bb
Empfänger: 6Kanal M-Link

LG
Robert
 
... gute Infos, dann müssten 1350 Gramm als leichte Elektroversion gut realisierbar sein. Ich (wir - mein Sohn und ich) habe jetzt noch keinen gekauft - der blaue Segler war vor kurzem dann endlich lieferbar, wir hatten aber aufgrund der längeren Wartezeit erst einmal mehrere andere Projekte in Angriff genommen. Vielleicht hole ich das bald mal nach.

Viele Grüße und viel Spaß mit deinem Segler

Uli
 
1250g FLUGFERTIG !!

1250g FLUGFERTIG !!

So, der Ehrgeiz hat mich gepackt, und ich habe den Natschalnik fertig gebaut (Gell Fritz, jetzt schaust!!).

Mit dem Schwerpunkt bei 85mm bringt er genau 1250g auf die Waage.

Beweisfotos:
 

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Ist schon ein hübscher Flieger. Schreib doch noch mal was, wenn du das Modell geflogen hast.

Ich wusste gar nicht, dass es den Natschalnik auch in gelb gibt - sieht nicht übel aus.

Viele Grüße

Uli
 
Bericht frühestens im Juni.....

Bericht frühestens im Juni.....

Ich verdrück mich beruflich für die nächsten 3 Monate in's Ausland......

Und die Freude auf die Rückkehr ist schon groß !!
 
ERSTFLUG !!!!

ERSTFLUG !!!!

So Leute,

heute war es so weit: Der Natschalnik wurde am Hang seinem Element übergeben.
Absolut unspektakulär ist das Ganze anbgegangen, lediglich 2-3Zacken Tief habe ich trimmen müssen. Nach einigen Eingewöhnungsrunden habe ich begonnen, die Ruder und Klappen auf meine Bedürfnisse einzustellen und das Ergebnis ist SUPER!!
Heute war es am Hang etwas "durchwachsen", eher gemütliches Segeln als gnadenloses Heizen (war später auch noch möglich) war angesagt. Und da hat der Natschalnik seine Vorzüge ausspielen können: Der Natschalnik ist ein richtiges Schwebetier mit gesetzten Wölbklappen. Wenn die Querruder nicht ganz so weit abgesenkt werden wie die Wölbklappen gibt es fast keine Unarten bei voll gezogenem Höhenruder. Lediglich leicht über die Fläche abschmieren tut der Natschalnik, die Bewegung kann aber innerhalb von 3-4 Höhenmetern wieder korrigiert werden - das Ganze muß aber wirklich mit Gewalt herbeigeführt werden.
Die Krähenstellung erfordert ausreichend Tiefenruderbeigabe, bremst aber vorzüglich. Und mit leicht angehobenen Rudern (Speed-Stellung) ist Zeitlupen-F3F möglich....Na ja, Speedflieger ist der Natschalnik keiner, geht aber doch ordentlich gegen den Wind. Wahrscheinlich bin ich noch vom Flug mit dem Pace-VX an Flotteres gewöhnt.

Zusammenfassung:
Gutmütiges Schwebeteilchchen mit ausreichender Windpenetration und gut dosierbaren Bremsen.

LG
Robert

P6270376klein.jpgP6270390klein.jpg
 
Wieder in der Luft

Wieder in der Luft

Gestern gab's wieder einen Flugtag, und da konnte ich den Natschalnikam Hang bei etwas mehr Wind (Pace VX,4004er EXCEL und die manntragenden Paragleiter hatten gutes Steigen) testen.
Für so ein Leichtgewicht ist die Penetration gar nicht so schlecht, aber absolut gesehen wird es etwas langsam. Na ja, der Pace hat doch das doppelte Gewicht....
Im extremen Langsamflug neigt der Natschalnik zu einem kleinen Strömungsabriss am Querruder, ist damit aber dennoch beherrschbar und er verliert dadurch fast keine Höhe (ca. 1-2m). Bei richtiger EInstellung der "Krähe" geht der N. in einen 45° Sinkflug, bleibt dort und lässt sich mit dem Höhenruder immer in den Horizontalflug bringen. Wird weiter gezogen dann hängt der Vogel mit voller Krähenstellung ganz langsam in der Luft und sinkt vor sich hin. AUs dieser Fluglage bedarf es dann aber ca. 5m Höhe, um wieder ins Gleiten zu kommen.
Die üblichen Kunstflugfiguren (Rolle, Looping) sind fliegbar, die Rolle ist halt etwas träge, der Looping bei ausreichender Geschwindigkeit ausreichend groß und mit Klappenunterstützung seeeehr klein.
Und nun eine kurze Aufstellung der Teilgewichte:
Rumpf + Verbinder: 581g
Fläche Links: 335g
Fläche Rechts: 337g


LG
Robert
 
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