• Liebe RC-Network Benutzer: Bitte beachtet, dass alle Passwörter zurückgesetzt wurden. Mehr dazu in den News...

    Momentan sind leider keine Neuregistrierungen möglich, um eine schnelle Unterstützung der bereits registrierten Benutzer zu ermöglichen.

neue Regeln - alte Bauweisen

Hallo Franz,

das Gewicht sieht ja richtig gut aus, da komme ich mit meinem "grossen" X-RES Flügel nicht hin.
Aber es zeigt mir doch, daß ich vor der reduzierten RE-Zahl wohl keine Angst haben muß.

Wenn das Modell geflogen ist werde ich berichten!

mfg
Carsten, der Nichtflügler
 
... na, so viele Rückschlüsse bezüglich der RE-Zahl kann man da wohl nicht ziehen. Die schönen und leichten Flieger von Franz haben ja einen bedeutend schmaleren Flügel (deutlich weiniger Flächeninhalt).

Viele Grüße

Uli
 
Kleinere Fläche, Höhere Flächenbelastung, höhere Geschwindigkeit. Daher trotz geringerer Profiltiefe nicht unbedingt kleinere Re-Zahl. Da müsste man mal konkret rechnen.
 
Also ich rechne da nicht nach, denn:

RE-Zahl steigt linear mit der Flügeltiefe
Auftrieb steigt aber im Quadrat mit der Fluggeschwindigkeit
folglich ist der RE-Zahl Anstieg durch die Erhöhung der Flächenbelastung und damit der Fluggeschwindigkeit immer kleiner als der Anstieg bei Vergrößerung der Flächentiefe.


Oder eben andersrum:

wenn ich die Flächentiefe auf 50 % reduziere verdoppelt sich die Flächenbelastung und damit steigt die Fluggeschwindigkeit um den Faktor 1,414 - RE also bei ca 70 % vom Ursprungsflügel.


Nun ist das Modell von Franz aber auch noch leichter als meins - bei ähnlichen ca-Werten wie bei meinem Flügel ist seine Fluggeschwindigkeit und damit die RE-Zahl also noch mal geringer, deshalb:

"Aber es zeigt mir doch, daß ich vor der reduzierten RE-Zahl wohl keine Angst haben muß."

mfg
Carsten, der Nichtflügler
 
Beide, X-Res und KRS können sehr gut mit ähnlich geringen Re-Zahlen umgehen. Das geringe Gewicht bringt allerdings nur bei 0-Wind Vorteile (siehe auch Carstens Messungen zu Starthöhen und Ableitzeiten mit unterschiedlichen Abfluggewichten). Normalerweise hat man beim KRS mit 320 - 340 g die besten Karten. Sehr selten sind mehr als 360 g nötig.

liebe Grüsse

Franz
 
... Angst sowieso nicht, dieses Gefühl betrifft wie oben bereits steht wohl eher die Maulwürfe.

Carsten, ich finde deine Beiträge hier auf jeden Fall richtig klasse - stecken ne Menge innovative Ideen drin und das ein oder andere ältere KnowHow, das mir bis jetzt noch nicht bekannt war, ist es jetzt - vielen Dank dafür.

Viele Grüße

Uli
 
Hallo Franz,

darf ich fragen, welche Flächentiefe der KRS hat und welches Profil du verwendest?

Und eigentlich wollte ich auch lange schon nachfragen, ob man von dir den KRS auch als Bausatz bekommen kann und was er kostet (liebäugel schon länger mit dem Modell, hab das aber immer wieder zurückgestellt, da ich drei RES-SEgler habe).

Viele Grüße

Uli
 
Hallo Uli!

Die Flügeltiefe an der Wurzel beträgt, wie bei vielen F1A-Fliegern, 150 mm und das Profil ist eine Eigenentwicklung. Vertrieben wird der KRS von Harald Helm (harry_helm1) und liegt preislich im Rahmen der übrigen RES-Modelle.

liebe Grüsse

Franz
 
Besten Dank Franz***

Die Kontaktdaten von Harry Helm sind zwar nicht vollständig - macht aber nix - ich frag nochmal wenn ich mich ernsthaft entschließe einen KRS zu kaufen (zeichne seit Wochen an einer eigenen Konstruktion rum).

Viele Grüße

Uli
 
Hallo Franz,

danke***. Da hab ich nicht mitgedacht mit meiner Erkältungsrübe - ich dachte das ist eine unvollständige Emailadresse.

Viele Grüße

Uli
 
Rumpf fertig!

Rumpf fertig!

Der neue Rumpf ist schon fertig.

Alle 3 Servos D47 vorne drin, Akku 2S 200mAh, Zepsus Magnetschalter, GR 12 mit Gehäuse, Hochstarthaken dran, Leitwerk mit Anlenkungen montiert und 5 g Blei als Schwerpunktreserve, wird später durch größeren Akku ersetzt.
Läuft alles auf 2 Zellen Lipo direkt, da sind die D47 schnell und kraftvoll.

Gewicht - na ja, ist schon etwas leichter als geplant, zumal der Rumpf einen sehr robusten Eindruck macht. Da könnte man im Extremfall nochmal mindestens 10 g einsparen!

Wenn die Kälteperiode vorbei ist habe ich hoffentlich auch den Flügel schon gebügelt, das ist nicht so mein Ding.

mfg
Carsten, der Nichtflügler

P1000805.JPG

P1000806.JPG

Und hier der Fanghaken für die Klappenbetätigung

P1000807.JPG
 
Hallo Carsten,

Respekt, ganz schön leicht deine Kosntruktion!
Wir sind gerade zu zweit auch an einer Eigenkonstruktion wobei ich mich um den Rumof kümmere.
Dabei wollen wir natürlich auch sehr leicht bauen. Was mir gerade aufgefallen ist, bei all dem Leichtbau bekomme ich einfach den Schwerpunkt nicht in den Griff.

Jetzt sehe ich, du verwendet die D47, die ca. 5g wiegen,bei mir sind es DES427. Wie schaffst du deinen Angestrebten Schwerpunkt?

Wo liegt dieser und wie lang ist dein Heckrohr (Nasenleiste Flügel bis Nasenleiste Leitwerk)?

Grüße

Felix
 
Hallo Felix, hallo Norbert,

hier eine kurze Skizze zu dem leichten Rumpf. Er ist nach meiner Einschätzung stabil genug für den Wettbewerbseinsatz auch bei schwereren Modellen. Das V-Leitwerk mit 16 g ist aber schon sehr am Limit, das nächste würde ich bei ca 18 g bauen. Als Akku habe ich jetzt einen sehr kleinen und leichten 1 S 350 mAh bei SLS bestellt, ich löte 2 davon zusammen und fliege dann mit 2 S und ohne BEC. Der Hott-Empfänger und die D 47 können das ab und ich habe über Telemetrie immer die aktuelle Spannungslage des Akkus, das war bei BEC und Akku 200 mAh doch etwas Risiko. 350 mAh sollten für mehr als 2 Stunden Flugvergnügen immer reichen.

mfg
Carsten, der Nichtflügler


Rumpf RES leicht 02 2018.jpg
 
Hallo Carsten,

Danke für die Skizzen. Zusammen mit den Bildern ist das jetzt eine gute Hilfestellung.
Noch fehlt mir etwas die Zeit, aber ich denke ich werde es hin bekommen, noch im Frühjahr einen ähnlichen Rumpf zu bauen. Bei mir bekommt er dann aber seitlich angesteckte Flügel ähnlich AndREaS. Ist eben eine Abwägung zwischen Gewicht und Handlichkeit.
Als Akku habe ich mir dazu gerade einen LiFe 2/500 (30 g) beschafft. Servos werden auch D47, also auch kein BEC. Die Überwachung der Empfängerspannung über Telemetrie finde ich schon eine beruhigende Sache.

Gruß Norbert
 
Hallo,

ein interessanter Empfängeracku für diese Leichtrümpfe ist auch der GP350 (4zeller Nimh). Den fliege ich in einer HLG-Eigenkonstruktion schon länger. Ist schön klein und wiegt mit Schrumpfschlauch und Kabel 27,5 Gramm (das ist fast genau das gleiche Gewicht, das meine 350er 2S Lemons haben). Blöde Dinge bei 2S Lipo wie Spannungsregler und Brandgefahr (ich lade und lagere Lipos nicht gerne im Rumpf) oder Hochstromfähige Servos fallen da weg. Es gibt auch noch den GP 400. Da ist man bei 4,8 Volt mit 34 Gramm dabei.

Ich habe gestern beschlossen, mal einen Leichtrumpf aus 1mm Birke (nach Uwe und Carsten) für meinen Fresh-Flügel zu bauen. Der Flügel wiegt komplett mit Verbinder und Servo 230 Gramm. Nicht superleicht, aber auch nicht sehr schwer; vor allen dafür, dass der Flügel schon recht robust ist. Ich habe noch ein sehr steifes Rohr von einer leider verstorbenen alten DLG Eigenkonstruktion hier liegen (16mm auf 8mm, wiegt 18 Gramm bei 70cm Länge) und werde mich jetzt erstmal an die Konstruktion der Leitwerke machen. Was ist denn ein guter Anhaltswert (Gewicht) für ein leichtes (Normal-) Leitwerk?

Viele Grüße

Uli
 
Oben Unten