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Zur Vervollständigung der Original-Text aus der TAMICO Verkaufsanzeige:
"Der Porsche Carrera RS 2.7 ist eine Legende in der 911 Serie. Er wurde 1973 entwickelt um an den europäischen GT Rennen teilzunehmen. Er besitzt einen 2.687ccm 6 Zylinder Motor mit 210PS und eine leichte Karosserie mit einer verbesserten Aerodynamik. Die RSR 2.8 Rennversion besaß einen überarbeiteten 2.808ccm Motor mit über 300PS und gewann 1973 die Europäische GT Rennserie."
am langen Wochenende ist wegen dem besch... Wetter ein bisschen was vorwärts gegangen. Das Resultat seht ihr hier:
Kann sich soweit sehen lassen, find ich. Ich bin jedenfalls zufrieden. Ein paar Kleinigkeiten fehlen aber trotzdem, aber das geht halt mit dem vorhandenen Dekorbogen einfach nicht. Kritik oder Verbesserungen nehm ich gerne an. Die Antenne kommt noch weg. Ich hab bloß das eigentlich vorgesehene Chassis noch nicht angepasst.
Ingolf, vielen Dank nochmal für den Tipp mit dem 0,4mm-Konturband von Kyosho. Das macht echt nochmal viel aus. Und geht gar net so bescheiden zu verarbeiten wie befürchtet. Hat mir zumindest besser gefallen wie das Ausschneiden der Sticker.
Hallo Christian, Glückwunsch zu diesem Eye-Catcher. Rattenscharf - ist Dir wirklich sehr gut gelungen. Die Tamiya-Sticker sind für mich auch jedesmal der blanke Horror. Ich schneide allerdings nicht aus, also nicht mit der Schere, sondern entferne die Decals mit dem Skalpell. Die Fensterrahmen sind für mich bei jeder Karo ein Alptraum.
Wie hast Du bei den Kotflügelverbreiterungen die Befestigungspunkte gemacht? Ich habe bei meinem silbernen GT2 die Punkte mit einem "Edding Paint Marker" innen gesetzt..
Welches Chassis hast Du genommen? TA-03, oder TA-02SW??
Fehlt noch einen LED-Beleuchtungsanlage von Carson
danke dir. Freut mich, dass er dir gefällt.
Ich schneide mit Schere oder Skalpell. Fensterrahmen sind ein Alptraum. Da bin ich ganz bei dir.
Der Decalsatz war ja nicht von Tamiya. Die Druckqualität ist auch nicht so gut. Dünne Linien und feine Details sind oft pixelig. Aber wenn man nicht gerade 20cm davor steht, sieht man auch nix davon. Ich kann aber mal noch ein paar Detailaufnahmen machen.
Befestigungspunkte der Korflügelverbreiterungen hab ich auch nur mit einem dünnen Edding aufgetupft. Aber von aussen. Hast du das vor dem Lackieren von innen gemacht? Wär fürs nächste mal ne Idee.
Chassis ist natürlich das TA-03SW. Sonst passt ja der Radstand nicht. Hat ein Kumpel von mir mal gemacht bei ner GT1-Karo. Hat das so ausgeschnitten, dass es auf ein TT-02R gepasst hat. Schaut furchtbar aus .
Beleuchtung brauch ich nicht. Fährt eh nicht. Aber ne Vitrine...
In meinem thread-Verlauf geht es ja schon lange nicht mehr nur um 911 GT3 und TT-02, aber es geht trotzdem mit Porsche weiter. Wie schon in #114 angekündigt, ist es diesmal der Tamiya Porsche 911 Carrera RSR 2,8 von 1973.
Für mich absolutes Neuland - das Tamiya-Chassis BT-01. Ein wahres Verwandlungswunder dieses BT-01.
Hier mal meine Aufzählung der baulichen Möglichkeiten, die BT-01 anbietet:
Radstand wahlweise 251mm oder 257mm
3 Antriebsvarianten "FF", "MR" und/oder "FR"
"FF" = Frontmotor und Frontantrieb
"FR" = Frontmotor und Hinterradantrieb
"MR" = Mittlerer Heckmotor und Hinterradantrieb
Ich habe mich für "MR" mit 257mm Radstand entschieden, weil ich glaube, dass diese Anstriebsvariante am ehesten zum RSR passt.
Hier ein paar Fotos vom Chassis:
Ich weiß nicht warum, aber BT-01 und ich - wir sind während der Bauphase nie so richtig "warm geworden". Vielleicht wegen dem vielen schwarz.
Das blaue Alu-Tuning von YeahRacing, wie z.B. beim TT-02 fehlt hier komplett. Schlichtweg, weil es nichts gibt. Zumindest bin ich nicht fündig geworden.
Der Motor ist der bei Tamiya baukastentypische 540er Bürstenmotor in der Standard-Version. Dazu der ebenfalls im Bausatz mitgelieferte Hobbywing 1060 Bürsten-Regler. Beides habe ich steckerseitig auf Goldis umgelötet und verwende ein 2S ABSIMA 4200mAh Lipo "Roundcase".
Die Spur kann vorne und hinten eingestellt werden. Eine Einstellmöglichkeit für den Sturz sucht man vergeblich.
Die Bereifung ist 30mm hinten und 26mm vorne. Die Slicks liegen dem Bausatz bei. Nicht aber die Schuamstoffeinlagen.
Die 4 Dämpfer sind mal wieder die völlig ungeeigneten und von Tamiya so gerne vertriebenen Reibungsdämpfer. Wer mal ein BT-01 Chassis für den eigenen Gebrauch bauen will, der sollte nicht nur das Geld für Stahl-Kugellager in die Hand nehmen, sondern auch für 50mm Oeldruckstoßdämpfer.
Das Lenkservo ist von AMEWI. Ein 8,2kg Digital Servo 5508MG.
Die fertig lackierte Karosserie hatte ich Euch ja schon vorgestellt. Im weiteren Verlauf hat die Karosserie eine LED-Lichtanlage von CARSON erhalten. Die Funktion im Überblick:
weißes Frontlicht 5mm LED
2 x Blinker vorne - gelb und 3mm LED
2 x Blinker hinten - gelb und 3mm LED
2 x Rücklicht - rot und 3mm LED
2 x Rückfahrscheinwerfer - weiß und 5mm LED
Die "Kabelbäume muß man gut sichern, um nicht Gefahr zu laufen, das da etwas im Motorantrieb landet.
Der fertige Porsche 911 Carrera RSR 2,8:
@ Christian: Die Kyosho Linierstreifen haben diesmal die Stärke oder Breite von 0,7mm
wieder mal ein schönes Projekt von dir. Klasse gemacht.
Die 0,7mm passen besser zu den damaligen Spaltmaßen. Aber die waren beim GT2 wahrscheinlich auch nicht besser.
Was mir bei meinen immer nicht so gefällt, dass die Räder immer ein bisschen zu weit in der Karosserie stehen. Da brauchst eigentlich immer ein paar Millimeter Spurverbreiterung. Aber beim Fahren streifts dann ab und zu. Beim Vitrinenmodell mach ich das dann immer. Da muss die Optik passen.
Mein Vailant-Porsche steht noch im Wohnzimmer. Mal schauen wann meine bessere Hälfte interveniert
Weil mir bekannt ist, dass die Speed-Junkies von der Straße oftmals auch ein faible für Speed auf dem Wasser haben (2 davon sind mir namentlich bekannt), erlaube ich mir mal meinen eigenen thread zu kapern und berichte ein wenig über den Neuaufbau meines neuen Projektes - ein GFK Mono-Rennboot aus dem Hause MHZ namens "RACEMASTER".
Anhand der beiden Fotos aus #128 ist sichtbar, dass ich mit Farbe gespielt habe. Das stelle ich aber für den Moment hinten an, weil ich gerne mit den inneren Werten beginnen möchte.
Oder doch nicht - Maße und Gewicht???
Rumpflänge ohne Überhänge: 100 cm
Rumpflänge mit Überhängen: 113 cm
Breite: 23 cm
Gesamtgewicht fahrfertig: 3400 Gramm
RACEMASTER ist ein sogenanntes "DeepVee-Mono". Also ein ungestuftes Unterwasserschiff mit einem tiefen V (siehe Heckspiegel). Die Laufflächen des Unterwasserschiff haben Dreiecks-Stringerleisten, die den Geradeauslauf unterstützen:
Was die Insider am meisten interessiert, ist das Antriebs-SetUp.
Motor: 1 brushless 4 Pol-Inrunner mit Wasserkühlmantel der 40-iger Baugröße = SSS 4082/1100kv (Umdrehungen pro Volt) = 3200 Watt = max. 54 Volt
Strom: 2 x 4S Lipo in Reihe (8S) - 5000mAh - 60C
Propeller: nur für die Fotos TFL 2-Blatt Alu Prop mit einem Durchmesser von 47mm und einem Pitch (Steigung) von 1.4. Der bleibt es ganz bestimmt nicht, denn die von mir anvisierten 100km/h sind damit nicht zu schaffen. Bleiben für die Tests Octura, ABC oder Propshop.
Regler: YEP HV-Opto-Regler - 120A / 4-14S / 14,8 - 51,8 Volt / ohne BEC
Es gibt so eine Faustregel. Danach sollen die Kabel zwischen Lipo und Regler ca. 20cm lang sein und möglichst nicht länger. Meine Kabel sind länger.
Ich habe mich deshalb dazu entschieden eine Elko-Bank von YGE nachzurüsten. Entschiedenen habe ich mich für das YGE Modul Typ S. Bestehend aus 5 Stück 470µF Elkos für Betriebsspannungen bis max 35V. Also genau passend für meine 8 Lipozellen mit roundabout 30V Spannung im geladenen Zustand.
Jetzt wird sich bei dem einen oder anderen die Frage aufdrängen - Wozu dieser Aufwand? Wie gesagt - um die Leitungsinduktivität bei den längeren Kabeln zu kompensieren. Aber auch um eine hohe Teillastfestigkeit zu erreichen. Was für die Schönbootchenfahrer die Regel ist, nämlich cruisen im Teillastbereich, mögen diese Regler Teillast überhaupt nicht.
Durch den hohen Vollgas-Anteil kommt man mit so einem Regler schon mal in Grenzbereiche. Bei dem einen raucht dann der Regler ab, bei denen mit nachgerüsteten Elko`s wird der Regler nur schön warm.
Dieser YEP Regler ist eigentlich ein Flugregler, hat sich aber seit zig Jahren auch bei den Powerbootfahrern durchgesetzt. Programmiert wird der YEP mit der ProgCard II von YGE oder mit der ProgCard von ICE. Eine Programmierung per ProgCard ist unerläßlich. Schon allein deshalb, weil die bei den Flugkollegen übliche Bremse deaktiviert werden muß. Darüberhinaus ist die Einstellung des Timing sehr wichtig. Ich habe das Timing mit 12° eingestellt. Meine Formel dazu: 4 Pole x 3 = 12. Unerläßlich auch, weil auch die Vollgasposition des Sender-Gebers, wie auch die STOP-Position des Gebers über die ProgCard eingegeben werden muß.
Durch den hohen Vollgasanteil im Rennboot wird der Regler stark beansprucht und er neigt gerne zu Überhitzung. Es ist also eine aktive Wasserkühlung notwendig. Dafür habe ich mir vom Händler meines Vertrauens eine Alu-Kühlplatte besorgt, die über 2 Nippel Kühlwasser aufnimmt und abgibt. Diesese Kühlwasserplatte habe ich per Schrumpfschlauch unter der Elektronik-Platine befestigt.
Dazu auch noch eine alte Faustregel: Sollte man für die Motorkühlung und für die Reglerkühlung keine getrennten Wege haben, dann immer zuerst die Wasser-Kühlung vom Zulauf (z.B. Ruderblatt) auf den Regler legen und vom Regler zum Motor weiterleiten, um das Wasser vom Motor aus dem Rumpf zu führen.
So, das war jetzt viel Theorie zum Thema "Antriebs-SetUp". Hier ein paar Fotos vom RACEMASTER mit dem neuen Finish und vom Inneren dessen, über das ich gerade geschrieben habe:
Die Lackierung, wie bei allen meinen Lackierungen:
Warum nicht mal Bierwerbung? In diesem Fall für das amerikanische BUD LIGHT. Wer es schon mal getrunken hat wird mir bestätigen - jedes Radler hat bei uns mehr Umdrehungen, als amerikanisches BUD LIGHT. Aber was solls - die Sticker lagen bei mir noch rum. Also drauf damit.
Auf eine Kleinigkeit möchte ich gerne noch eingehen, weil ich nicht glaube, dass jeder hier mitlesende Kollege kennt, worüber ich gleich berichte.
Es geht um so etwas simples wie das Rudergestänge an meinem Servo.
Im letzten Foto ganz gut zu erkennen - der orangefarbene Servoarm mit 2 M3-Gewinden. Der rote Alu-Servoanschluß mit Kugel hat die passende M3-Schraube.
Durch Zufall und auf der Suche nach etwas völlig anderem bin ich bei Aliexpress auf diesen Gabelanschluß gestoßen:
Mein Gestängeanschluß am Ruder hat exakt eine Materialstärke von 2mm. Die rote Alugabel hat eine Aufnahme mit ca. 2,3mm plus M3 Schraube. Für mich das besondere an diesem Gabelkopf ist die Aufnahme für das 3mm Lenkgestänge und Befestigung mit 2 Maden.
Ich kann mein Lenkgestänge durchaus mit Übermaß ablängen, um zu einem späteren Zeitpunkt damit das Ruder auch mechanisch auszurichten.
Mir hat diese Lösung gut gefallen. Sowohl optisch wie auch mechanisch. Natürlich geht das alles auch mit normalen, geschraubten Gabelköpfen.
Die Flieger unter den Mitlesenden werden dieses Bauteil sicherlich kennen - "den ZEPSUS Magnetschalter". Den kann ich noch nicht zeigen, weil EMC-Vega nach fast 4 Wochen heute endlich geliefert hat.
Weil ich einen Opto-Regler einsetze und somit kein BEC zur Verfügung habe, benötige ich eine separate Stromquelle für den Empfänger. Ich habe mich für einen 2S LiFe - 850mAh - 20C Akku entschieden.
Wozu einen Zepsus Magnetschalter??? Sämtliche Innereien des RACEMASTER sind wohl behütet. Der Deckel wird vorne und hinten mit 2 x M4-Schrauben gesichert. Zusätzlich wird der Deckelrand mit Cellpack abgeklebt. Sollte es widererwarten doch mal ein ernstes Problem im Innernen geben, möglicherweise mit der Elektronik, dann kann ich zumindest auch bei geschlossenem Deckel den Empfängerstrom per Magnet abschalten. Ich bin da so ein bisschen sicherheitsfanatisch.
Das solls mal für mein "Zwischendurch-Projekt" gewesen sein. Ich mache an dieser Stelle Schluß, bevor ich Ärger mit meinem Admin bekomme.
Ach so, beinahe vergessen - die immer wieder gestellte Frage "hat Du auch ein Video"? Nein, noch nicht. Liefere ich nach, wenn die Badesaison vorbei ist, oder vorher, falls wir in Bayern unerwartet Schnee im August bekommen.
Du hast gute Augen Ragnar. Ein klappbares Ruder ist eigentlich unverzichtbar. Erst recht dann, wenn wie bei uns viele Holz-Krokodile im Wasser lauern.
So ein Totalschaden am Ruder ist keine Kleinigkeit. Dafür was das Ruder kostet, kaufen sich andere in China ein fahrfertiges Rennboot.
Ich wurde gefragt, wie ich denn auf die Idee mit diesen "BUD LIGHT Stickern" gekommen bin.
Es gab in meinem Fuhrpark ein Mono von MHZ, das war die TSUNAMI (wird heute noch verkauft). Tsunami hatte das Desing von BUD LIGHT, allerdings in der Edel-Version vom Brusher-Andi aus Berlin.
Ein Nachtrag für die Bacardi/Cola Trinker aus den 80-igern:
Ist im Moment fertig restauriert, und komplett mit Neuteilen aufgebaut, von meinem Schreibtisch gehupft.
Motoren: 2 x Rocket 3660/2600 kv wassergekühlt
Regler: 2 x Flycolor 120A wassergekühlt mit 5A BEC
Strom: 2 x 4S HRB - 5000mAh - 50C (alternativ 2 x 3S für Piloten mit schwachen Nerven)
Propeller: 2 x 42mm mit 1.4er Steigung
Was ich ganz vergessen hatte und soeben gefragt wurde - Der Katamaran ist 1mtr. lang und heißt "Wildthing". Vor ca. 20 Jahren sprang genau dieser Rumpf bei der Firma BK Elektronik aus der Form und er schaut aus, als wäre das gestern gewesen.
Leider sind Jahreszeit und Außentemperatur gerade nicht sehr freundlich zu uns Schiffsmodellbauern. Deshalb wird es mit einem Video wohl noch etwas dauern. Ich bin aber guter Dinge, dass uns auch im Dezember nochmal der Fön warme Luft aus Nord-Afrika nach Oberbayern schaufelt. Vor einigen Jahren hatten wir dieses Wetter-Phänomen exakt am Nikolaustag und 6 Rennbootfahrer trafen sich zum "Nikolausfahren".