NoFuze - F5D Nuri

F3B-E

User
Ich denke er fliegt immer noch weil’s so G.. ist 😂
 
TatsÀchlich bin ich einfach noch ned zum fliegen gekommen. Es ist immer wieder was anderes dazwischen gekommen. Ich werde euch das Ergebnis, egal wie es ausgeht, nicht vorenthalten ;)
 
Der Nuri fliegt!!!
Vor gut einer Woche war es endlich soweit :) Was hab ich mich gefreut!!

ZunĂ€chst habe ich es mit einer Flitsche versucht. Das ging allerdings schief, weil sich die Schnur im Propeller verfangen hatte. Zum GlĂŒck ist aber nix kaputt gegangen.
Danach haben wir versucht das Ding zu werfen und es hat problemlos funktioniert. Durch das Geringe Gewicht liegt die FlĂ€chenbelastung bei nur 32g/dmÂČ. Ich hatte die BefĂŒrchtung, die Ruder könnten bei langsamen Geschwindigkeiten zu wenig Wirkung haben - falsch gedacht.

Die ersten FlĂŒge waren wegen des kleinen Akkus recht kurz. Aber der GerĂ€t liegt gut in der Luft und fliegt sich total einfach.
Auch die Landung war problemlos. Ich musste allerdings ein paar mal durchstarten weil der Flieger sehr langsam langsam wird :)

Ich hab mal versucht ein Video zusammen zu schneiden:
 

F3B-E

User
Schön zu sehen,dass er fliegt ! ! 👍👍

Bin gespannt wie er sich verhÀlt wenn die Antriebsleistung höher ist .

Sichtbarkeit wird sicher auch ein Thema werden bei 300Km/h bei der schmalen Silhouette .

Gruss Marcel
 
Danke euch! :)

Bin letztens noch ein paar mal geflogen. Macht echt Spaß das Ding. Allerdings sind die Akkus zu schnell leer - zu klein und zu alt.
Außerdem habe ich eine Landung verhauen. Die RuderausschlĂ€ge waren doch noch etwas zu groß - das Ding ist auf die Nase gelandet.
Es sah etwas lustig aus, als beide Winglets genau gleichzeitig abgebrochen sind. Ein Freund druckt mir gerade neue :)
Außerdem hats den Motor etwas in den Rumpf gedrĂŒckt.

Ich habe die "Gunst der Stunde" direkt genutzt um ein anderes Setup einzubauen.
Ich habe noch einen Mega 16/40/1. Der Kommt mit 4s und einer 4,7ÂČ rein. Vollgas werde ich lieber nicht zu lange geben...
Etwas KĂŒhlung kann bestimmt auch nicht schaden.

Die Form ist mittlerweile wieder bereit zum Lackieren.

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Flugvideo gibt es keines aber er fliegt sich sehr gut mit dem höheren Gewicht.
Gestartet habe ich mit Bungee.
Wenn ich mit dem Schwerpunkt zufrieden bin möchte ich den Handstart versuchen.

In der Zwischenzeit arbeite an #2. Die Form ist bereits lackiert und das Gewebe grĂ¶ĂŸtenteils geschnitten.
FĂŒr eine bessere Haltbarkeit habe ich gemĂ€ĂŸ euren Empfehlungen die Faserorientierung verĂ€ndert. Somti wird der FlĂŒgel aus mehreren Einzelteilen bestehen.
- "Rumpf"
- Innenteil
- Außenteil
- D-Box

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Sooo, gestern abend wurde laminiert. :)

Die einzelnen Teile habe ich wie im Post #89 beschrieben eingelegt.
Das Harz habe ich schwarz eingefÀrbt und wieder 1:1 (Gewebe : Harz) mit einer Spritze in die Form gespritzt und mit einem Pinsel verteilt.
Harzverbrauch ca. 75g
Ich habe diesmal Strechfolie verwendet, wie Marcel in Post #39 beschreibt. Ging noch nicht ganz perfekt, jedoch wesentlich einfacher als vorher. Das gute an der dĂŒnnen Folie: durch die Pfeilung ist die Folie zweigeteilt. Da sie sehr dĂŒnn und statisch ist dichtet sie sich an der Überlappung selbst ab.
Heute frĂŒh lagen nachwievor -0,8Bar an. :)

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Heute bin ich das erste Mal mit dem schÀrferen Setup geflogen.

Abfluggewicht ca. 800g

Mega 16/40/1 3150kV
APC 4,75x4,75
Tattu 4S 1800

Ich bin sehr zufrieden mit der Fluglage und daher auch dem Schwerpunkt.
Die schnellen Kurven erschienen mir aber ned sauber. Ich denke da hat sich der FlĂŒgel verwunden. Das wird bei #2 nicht passieren. đŸ’Ș

Im Video ist es der zweite Flug von heute.

"
 

F3B-E

User
Ob sich der FlĂŒgel verdreht oder die Servo nicht 100% gleich ausschlagen kannst du heraus finden in dem du mit vollgas von dir weg fliegst und einen Looping machst . Wenn er jetzt im Looping versetzt ,trimm die AusschlĂ€ge so das er einen sauberen Looping fliegt . Wen das jetzt stimmt fliegst du eine Spitzpylon Wende ,taucht oder dreht er immer noch raus stimmt der SP nicht oder er verwindet sich doch .
Je schneller du wirst je extremer wird das ganze .
So war es bei mir . Hab die AusschlĂ€ge sauber eingestellt aber er drehte immer leicht aus oder ein in der Wende . Torsion konnte ich aber schon vorher ausschliessen da der FlĂŒgel mit 140gr UMS40 Faser gebaut wurde .

Braucht halt etwas Zeit das ganze aber es bringt dich weiter !!

Weiterhin viel erfolg damit !

Gruss Marcel Schlage
 
Die Idee mit dem Looping finde ich gut. Das werde ich beim nÀchsten Mal testen.
Das Verwinden kann ich ab #2 auch ausschließen ;)

Mitlerweile ist #2 fast bereit zum Schließen.

Ein paar VerÀnderungen zu #1:
- Mehr Rovings
- 4.5mm beplanktes Balsa fĂŒr Holm- und Ruderstege (vorher 3mm)
- Innenlage 50g Glas (vorher25g)
- Im hinteren Holmsteg sind Öffnungen damit ich flexibler mit der Positionierung der Akkus bin. Als "Angststeg" habe ich an dieser Stelle noch einen Steg aus 2.5mm GFK eingeklebt

Harz habe ich nur ca. 10g mehr gebraucht.
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Ob sich der FlĂŒgel verdreht oder die Servo nicht 100% gleich ausschlagen kannst du heraus finden in dem du mit vollgas von dir weg fliegst und einen Looping machst . Wenn er jetzt im Looping versetzt ,trimm die AusschlĂ€ge so das er einen sauberen Looping fliegt . Wen das jetzt stimmt fliegst du eine Spitzpylon Wende ,taucht oder dreht er immer noch raus stimmt der SP nicht oder er verwindet sich doch .
Je schneller du wirst je extremer wird das ganze .
So war es bei mir . Hab die AusschlĂ€ge sauber eingestellt aber er drehte immer leicht aus oder ein in der Wende . Torsion konnte ich aber schon vorher ausschliessen da der FlĂŒgel mit 140gr UMS40 Faser gebaut wurde .

Braucht halt etwas Zeit das ganze aber es bringt dich weiter !!

Weiterhin viel erfolg damit !

Gruss Marcel Schlage
Hi, interessanter Beitrag. Der Looping ist ne coole Idee um beim NF erstmal die HR AusschlÀge an zu passen... Aber warum ist es der SP wenn er in der Wende sich rein/rausdreht? Da verstehe ich den Zusammenhang nicht? Kannst du das nÀher erlÀutern?

Und die Verwindung muss doch beim Looping (gleicher HR Ausschlag vorausgesetzt) genau so auftreten?!

Beim Leitwerkler spielt auch das Motormoment eine große Rolle beim Raus/Reihndrehen...

Gruß C
 

F3B-E

User
Wir haben festgestellt ,dass wenn wir den SP zu extrem eingestellt hatten das Modell sich zum teil auf eine seite rausgedreht hatte an der Spitzwende ,sprich er war kurz vor einem Strömungsabriss hingegen bei einem normal geflogenen Looping war das nicht der fall .
Klar könnte man jetzt auch den Ausschlag reduzieren aber mit einem
Konservativeren SP flog das Modell sauberer um die Wende .
 

Paul1

User
Hallo in die Runde.

Fabian sagte mir, dass zu dem Design von ein paar Leuten Fragen kamen. Hier will ich kurz einen ErklÀrungsversuch abgeben.

GrundsĂ€tzlich sollte man vielleicht vorweg nehmen, dass NurflĂŒgel, so sehr ich sie mag, bisher wenig erfolgreich bei Wettbewerben waren. Und das aus gutem Grund! Also warum nun wieder der Versuch?

GrundsĂ€tzlich ist die Optimierung von F5D-Flugzeugen auf zwei BetriebszustĂ€nde zu reduzieren. Gerade und Wende. Start und Landung kommt noch dazu, aber das gehört weniger zur Optimierung. Wobei NurflĂŒgel beim Handstart auch wieder vergleichsweise unverzeihlich sind, wodurch ihre Wettbewerbstauglichkeit de fakto geringer ausfĂ€llt. Ich selbst habe verdrĂ€ngt, wie oft es beim Start nicht geklappt hat...

ZurĂŒck zu der Optimierung der beiden Punkte Gerade und Wende. Es gilt den Widerstand so gering wie möglich zu halten, jedoch einmal bei einem sehr kleinen Anstellwinkel und einmal bei einem etwas großeren. AusfĂŒhrlicheres dazu kann man auf der HP von Martin Hepperle lesen und sei jedem Empfohlen, der sich dafĂŒr interessiert.

Wie optisch zu sehen ist, ist der Rumpf nahezu vollstĂ€ndig von dem FlĂŒgel eingeschlossen. Somit ist auch der zusĂ€tzliche Widerstand durch den Rumpf vergleichsweise gering. Auf der Gegenseite steht, dass die große mittlere Raute die restlichen „AußenflĂŒgel“ recht klein ausfallen lĂ€sst. Zudem ist auch die Auftriebsverteilung durch die Geometrie nicht optimal, sondern bleibt ein gewĂ€hlter Kompromiss fĂŒr die geringe umspĂŒlte OberflĂ€che.

Je nach Flugstil werden bei F5D besagte kleine Anstellwinkel geflogen. Richtig zackige Wenden fĂŒhren zwar zu guten Zeiten, sind aber in der Praxis oft schwieriger umzusetzen, da es mit der hohen Geschwindigkeit hektisch wird. Wobei dieses eine These ist zu der unterschiedliche Meinungen vertreten werden. Ich will kurz einfĂŒgen, dass hier Leute wie Hartmut Siegmann, Ralf Metzger und Christian RĂ¶ĂŸler anregend gerechnet und orakelt haben.

Geht man davon aus, dass die Wenden doch nur mit einem Auftriebsbsbeiwert bis etwa 0,4 geflogen werden, so scheint es, dass die Abstriche in den Wenden nicht so dramatisch ausfallen. Der Widerstandsgewinn auf den Gerade ist jedoch bemerkenswert.

Fazit: Der Entwurf ist speziell auf die Aufgabe F5D zugeschnitten. Die hohe Fluggeschwindigkeit in Verbindung mit der vorgeschriebenen FlĂ€chenbelastung fĂŒhrten zu diesem Design. Dort sieht es vielversprechend aus (Je nach theoretischer Betrachtung ;)).

Herzlichen Dank an Fabian, der sich seine Zeit nimmt, solch einen neuen Ansatz umzusetzen.
 
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