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Northsea Fishing Trawler 1:142

Carli

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Ich wollte mal wieder ein Boot haben und da kam mir der Northsea Fishing Trawler in 1:142 ganz recht. Das Modell ist nur gepinselt und soll kein Scala-Modell sein, vielmehr sollte es mit einfachen Mitteln gut und günstig in Fahrt kommen.

Entsprechend kam der Bausatz aus einem Angebot, der Motor samt Regelung aus einem alten Standardservo, das 9g Ruderservo, sowie das BEC lagen noch rum und den Empfänger gab es günstig aus einem Absturzmodell erstanden. Die Antriebswelle samt Lager, Ruderlager samt Anleitung bestehen aus Messingröhrchen und 1mm Stahldraht. Sogar den originalen Propeller konnte ich weiterverwenden.

Das Deck habe ich abnehmbar gestaltet, so dass der Innenraum gut zugänglich ist. Gehalten wird das Deck von 2x2mm Goldkontaktsteckern mit der passenden Buchse. Diese dienen gleichzeitig als Stromversorgung für die kleine SMD-Beleuchtung.

Wer sich nun auf den Geschmack gekommen ist, dem empfehle ich das Ruderblatt zu vergrößern. Die Ruderwirkung ist Normalbetrieb prima, allerdings bei Rückwärtsfahrt etwas eingeschränkt.


Carli
 

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Carli

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Der ist 37,3cm lang.

Der mit Holzrumpf ist sicherlich eine Nummer größer und etwas "hochseetauglicher". Dieser ist mehr für kleinere Teiche und Brunnen geeignet.
 
Moin Franz,

ein ganz tolles Modellschiff sehe auf deinen Foto.
Ist das dein Trawler?

Von der abgerundeten Knickspannbauweise wird dein Schiff eine gute Verdrängung haben.

Mir gefällt der Schiffsrumpf, samt Aufbauten. Die Farben sehen einfach frech aus.
Ich glaube Kinder mögen deine Farbtöne.

Vor allen Dingen wirst du damit auf dem Wasser sehr viel Spaß haben.
Dein Enkel wird auch begeistert sein, 30 Min. weg von der I Padfolter.

Mit deinen hübschen Schiff auf dem Wasser ist viel kreativer, mit einer großen menge Spaß.

Früher habe ich mit meinen Modellbaufreunden Dämmerfahrten bei Dunkelheit gemacht.
Ich hatte die AIDA von Revell, auf dem Wasser.
Die Wasserlinie war zwar sehr tief, weil die ABS Teile zu schwer waren.
Ich fuhr da wo absolut glattes Wasser war u. in Ufernähe.
Ich glaube es muß nicht immer alles absolut perfekt sein.
Die fast Perfektheit, ist doch am basteln, bauen, oder auch kaufen u. um ganz individuell zu verändern u. optimieren.

Franz mach so weiter, es wird ein schickes Schiff werden.

Viele Grüße
Gerd.
 

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Habe schon erfahrung mit meinem sohn. Fast 30 jahre her. Immer gebastelt, immer irgendwie dahingewurstelt. Dann Pubertät, schule, computer usw. War nur eine Pause. Jetzt bastelt er. Die zeit, die man mit Kindern ist, ist das beste was man ihnen geben kann. Und nicht krampfhaft erziehen wollen, geht sowieso nicht. Sie kopieren einem gnadenlos.
Jetzt 3 enkelmädchen. Leider muß man sie immerwieder zurückgeben.
 

Carli

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Hi Ulli,

das kommt natürlich darauf an, was du unter: "gaaaanz langsam" verstehst. Ich sage mal so, man kann den motor "tuckern" lassen. Schon beim ersten meiner Umbauten war ich positiv vom Lauf und der feinfühligen Regelung überrascht. Übrigens lief das VII-C (1:144 von Revell) aus meinem Profilbild mit zwei Antrieben aus HS81 Servos. Das Boot lief mit den original Bausatzpropellern und ließ sich wunderbar über "Panzersteuerung", also ohne Ruder, manövrieren.

Wenn du magst, kann ich dir ein kurzes Video vom Laufverhalten schicken.
 
Wow das VII c in 1:144!
Gibt es davon einen Thread? Ich habe eins in 1/72 ist aber zum fahren etwas zu groß auf unserem Wasserbecken und da wäre das die richtige größe.
 

Carli

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Nein, ich glaube da habe ich hier nichts dazu geschrieben. Grundsätzlich ist das mit dem kleinen 1:144 auch kein großer Akt. Die Motoren, samt Wellen, lassen sich gut links und rechts einbauen und danach kann man die Rumpfhälften verkleben. Die Wellen bestehen aus 2mm Messingrohr und 1mm Stahdraht. Die Verbindung zum Motor erfolgt über Schrumpfschlauch. Das Zahnrad kann am Motor verbleiben, dann hat man eine bessere Kraftübertragung. Etwas fummelig war nur das Deck abnehmbar zu gestalten. Das habe ich über Magnete gelöst. Zwischen den Spanten, vorne und hinten, habe ich das Boot komplett dicht gemacht, so dass der einzige Zugang über den Turm möglich war. Als Akku hatte ich vier AAA Akkus von Eneloop drin und einen kleinen Empfänger. Zum Austrimmen habe ich, vor dem Dichtesten des Decks einfach vor und hinten Bleikugeln eingestreut, bis des Boot gut lag. Die Bleikugeln habe ich dann mit etwas Sekundenkleber fixiert. Mehr braucht es nicht.
 

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Hi Ulli,

das kommt natürlich darauf an, was du unter: "gaaaanz langsam" verstehst...........
Es ist so: ich muss die Bugspitze eines vielleicht 170 g schweres Modells in einem Messviereck von etwa 260 x 500 mm zum Stehen bringen. Dazu ist es erforderlich, dass die Motoren ganz langsam anlaufen wenn ich die Fahrt/Drift stoppen will. Lieb wäre es mir, wenn die Motoren mit mit etwa 100 U/min anlaufen. (besser 50U/min)

......Wenn du magst, kann ich dir ein kurzes Video vom Laufverhalten schicken.
Das wäre Nett.
Schraube im Trockenen und V/R ganz langsam anlaufen lassen.

Schönes WE

Ulli
 

Carli

User
Hallo Ulli,

ich habe dir gerade eine PN geschickt.

Ich denke das wird nicht einfach werden. Die Motoren brauchen etwas mehr Spannung zum anlaufen und erst wenn sie drehen, kann man sie dann runterregeln. Aber Versuch macht kluch :D
 
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