Notstromversorgung Sender

Hallo zusammen
mein Sender (MC4000) ist mit 6 x3Ah NiMh Zellen ausgerüstet.
Wenn's mal dumm läuft und eine Zelle aussteigt (nicht Kurzschluss sondern Leitungsunterbruch) wird's gefährlich. Mir schwebt deshalb vor, als Notnagel für einen solchen Fall eine Notstromeinheit im Sender zu haben. Diese könnte z.B. aus 6 mikrigen, aber langlebigen Alkalin- oder 2 Lipolyzellen bestehen, welche nur eine Kap. von etwa 200 mA besitzen müssten (25 min. Sendezeit).
Sofern Fall X tatsächlich einmal eintreffen sollte, müsste selbstverständlich ein Akustiksignal ertönen.

Frage an die Ampèrekäferakrobaten:
Wäre es möglich, mit wenigen käuflichen Teilen eine solche Notstromeinrichtung zu realisieren und wenn ja, wie bzw. mit welchen Bauelementen?

Vielen Dank

Kurt
 
Hallo Kurt,

es gab früher mal ein solches Not-Akku System für die mc3030; frage doch einfach mal bei MPX nach ob dieses auch bei der mc4000 verwendbar wäre so man es noch bekommen könnte.

Gruß
Bernd
 
Hallo Kurt,
warum verwendest du nicht 2S2P Lipos die Spannungslage passt genau zu vollen/leren NCs. Damit dann zum zulässigen Spannungsbereich.
Damit hast du ohne viel Aufwand genau das Gewünschte erreicht. Ähm Schalter und Kabel verdoppeln wär dann nix dumms.
Mit einer entsprechenden Ladeschaltung sollten da Balancer überflüssig sein.

Ich wär froh, bei der MC 24 wäre das so einfach zu realisieren. Da sind 3S Lipos erforderlich was nicht so gut passt.

Gruß
Eberhard
 
Die Notstromversorgung der 3030 wurde mit gutem Grund fallen gelassen:
Die damaligen kleinen NiCads hatten einen ausgesprochenen Memory-Effekt. Sie wurden jahrelang nur geladen, aber nie entladen. Wenn sie dann wirklich einspringen sollten, "waren sie nicht da".
Die Lösung mit 2 Lipos kommt immer mehr auf. Meist werden aber 2 Konions genommen (oder 2S2P).
Gruss Jürgen
Ps: mit 8 Zellen ist übrigens das genau gleiche Problem. War 2x dabei wie eine Zelle starb. Der Effekt war beide mal "einschlagend"

[ 30. März 2005, 10:14: Beitrag editiert von: Jürgen N. ]
 
Hallo Kurt,

ich verwende wie von Eberhard beschrieben 1500er Kokams in einer 2s2p Konfiguration.

Nach Erfahrungen eines Bekannten von mir der neulich ein Modell wegen Senderausfall (rel. neuer Akku mit Zellendefekt) versenkt hat werde ich jetzt noch eine Schottkydiode verbauen.

Damit habe ich dann eine Doppelstromversorgung mit 2*1500 mAh Kapazität. Zum Laden werde ich die beiden 2s1p Stränge parallel schalten. Ein Anschluss für meine Balancer wird ebenfalls noch angelötet, wobei ich mir rel. sicher bin, dass die Zellen beim Einsatz als Senderakku nicht auseinanderlaufen werden.
 
Hallo zusammen

Vielen Dank für eure Antworten. Also eigentlich schwebt mir nicht die klassische Doppelstromversorgung vor, sondern eine wartungsfreie eiserne Reserve im Hintergrund (Prinzip Reservekanister, den man hat damit man ihn nie braucht), bestehend aus langlebigen Zellen mit sehr geringer Selbstentladung, auf die nur im Ernstfall, jedoch verzögerungsfrei zugegriffen wird. Alkaline Batterien finde ich diesbezüglich gut.
Lipoly kommt für mich allenfalls als Doppelstromversorgung in Frage, keinesfalls als Einzelstromversorgung, einerseits weil bei Ausfall einer Zelle nur noch 3.7V anstehen, zum andern weil ich Lipoly nicht traue.

Gruss

Kurt
 
Es gibt doch "normale" Lithium-Zellen. Futaba verwendet soetwas z.B. als Back-up-Batterie in der 9Z. Ich weiß allerdings im Augenblick nicht, welche Spannung diese Zellen haben. Auf jeden Fall halten diese Zellen Jahrelang. 4-5 Jahre steht in meiner Betriebsanleitung.
 
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