OLC-Verständnis- Fragen

OLC SZK definieren RX Steuerung beim Logger

OLC SZK definieren RX Steuerung beim Logger

Hallo,
die Beträge sind zwar nicht mehr neu, wurden aber gerade erst von mir entdeckt. Ich flliege auch beim OLC mit und nutze das Feature von SM mit der RX-Steuerung mit großer Begeisterung. Bei mir ist der Abstand auf 25 m Meter eingestellt und wenn ich durch den SZK fliege gibt es kurz Alarm und ich weiß, daß ich getroffen habe (oder auch nicht) ohne den Blick vom Flugzeug zu nehmen.Gerade wenn man viele Runden fliegt, hat sich bei mir der "gemerkte" SZK mit der Zeit oft vom tatsächlichen SZK entfernt, was bei der Auswertung ziemlich ernüchternd sein kann. Zumindest bei mir stimmt das RX Signal auffallend gut mit dem ENL Signal überein. Mir ist gesagt worden, daß der der erste Wert, der nicht 999 ist vom Motorabschalten kommt und dieser für die Festlegung des SZK verwendet werden sollte. Bei der Flugmeldung öffne ich das Fenster, schaue mir die ENL Werte an, klicke auf den ersten Wert unter 999 und schon ist der SZK gefunden. Ich finde es ziemlich gut und praktikabel. Bei einem geeigneten Flieger könnte man vor beim Motorabschalten Höhe ziehen, dann hat man zum Einen nicht das Problem zu schnell (Einflugbeschränkung) im SZK zu sein und zum Anderen fliegt man in der "kritischen" Sekunde nicht weit sondern bestenfalls hoch, aber das verschiebt den SKZ nicht.
Ich hoffe, daß ich helfen konnte und wünsche viel Spaß in der kommenden Saison.
Viele Grüße
Axel
 

Mooni

User
GPS-Logger 2, RX-Steuerung

GPS-Logger 2, RX-Steuerung

Hallo Leute,

die RX-Steuerung beim GPS-Logger 2 scheint eine clever Sache zu sein. Gibt es denn eine theoretische Möglichkeit zu testen ob die Programmierung korrekt ist? Kann man z.B. von der SD-Karte auslesen ob der Servoimpuls die Entfernung beim Ausschalten des Motors tatsächlich auf Null gesetzt hat? Oder bleibt hier nur die Möglichkeit ein paar Flüge zu machen bzw. mit dem Modell in der Hand durch die Landschaft zu rennen und es in der Praxis zu testen?

Danke & Gruß,

Mooni
 
Hallo,
... Ich flliege auch beim OLC mit und nutze das Feature von SM mit der RX-Steuerung mit großer Begeisterung. Bei mir ist der Abstand auf 25 m Meter eingestellt und wenn ich durch den SZK fliege gibt es kurz Alarm und ich weiß, daß ich getroffen habe (oder auch nicht) ohne den Blick vom Flugzeug zu nehmen...
Axel
Hallo, auch ich dachte dass es so funktioniert und eine gute Lösung wäre, doch leider setzt der logger den Wert nur unter 20m Höhe. Fliege Jetzt, beim laufen mit dem Modell in der Hand ist alles gut, beim Fliegen in niedriger Höhe auch.
Bei größeren Höhen passiert einfach nichts. Wie habt ihr euren logger eingestellt?
Was benötigt der logger zum zurücksetzen für ein Signal? Von 0 auf 100%, von -100 auf +100 oder von 0 auf -100%?

Grüße
 

Olli67

User
Hallo Inspire082,

wie hast du den Entfernungsmodus eingestellt? Der muss auf 2D stehen.
So wie du den "Fehler" beschreibst, vermute ich mal dass du den auf 3D eingestellt hast. Da hast du keine Chance den SZ-Kreis wieder zu finden(ist mir letztes Jahr auch mal passiert)

loggereinstellungen.JPG

P.S. wenn die momentane Wetterprognose für morgen eintritt, werde ich ab 15:30 auf dem Himmelberg sein und ein paar OLC-Runden drehen.

Gruß Olli
 
Super, das wird es sein, werde ich morgen gleich mal testen!
Danke für die schnelle Antwort und viel Spaß am Himmelberg!
 
Entfernungsmodus auf 2d stellen war die Lösung. Funktioniert! Hatte jedoch immer wieder mal das Phänomen, dass es die Entfernung einfach so genullt hat und somit mein ursprünglich gemerkt SZK beim Teufel war...Keine Ahnung warum.
 
Hallo Zusammen,
ich hab auch mal eine Verständnisfrage an Euch. Nutzt Ihr Hilfsmittel wie Skynavigator oder T3000 um die Dreiecke und Rückkehr in den Zielkreis optimal zu treffen, oder habt Ihr das im Auge??? Ich hab jetzt auch schon ein paar Flüge gemacht, aber bis jetzt war es mehr Glückssache mal ein Dreieck zu schließen oder auch nicht. Für gefühlt gute Flüge gab's keine Punkte und genau anders rum. Würde mich freuen, wenn Ihr mich an Euren Erfahrungen teilhaben lassen würdet. Danke dafür schon mal im voraus!
Viele Grüße
Dirk
 

Merlin

User
Also... mit dem SM GPS-Logger2 kannst Du a) den Start-Zielkreis SZK festlegen (dh. Entfernungsanzeige, wenn Du im Zentrum bist = 0m), b) mit dem Min-Entfernungsalarm erkennst Du den Rand des SZK und c) mit dem Max Entfernungsalarm die Ecken des Dreiecks. Höhe muss DU halt noch ablesen. Das geht ganz gut.

Mit dem Skynavigator hab ich das auch schon kombiniert, aber damit legst Du das Dreieck fest in die Landschaft. Ein flexibles Reagieren auf´s die Bedingungen durch drehen des geflogenen Dreiecks ist so nicht mehr möglich. Die Skynavigator Aufgabe selbst ist halt was ganz anderes. Das geht prinzipiell aber gut. Ob man allerdings den Invest tätigen will steht auf einem anderen Blatt.

Wichtig zum Anfang ist IMO, daß Du mit einem Ansager fliegst, der z.B. die Höhe kontrolliert. Die Arbeitslast ist gerade am Anfang sehr hoch.

/Bernd
 
Hallo Bernd,
das mit den Alarmen ist ja genial, darauf bin ich nicht bekommen, vielen Dank für den Tipp! Ich bin eigentlich immer alleine unterwegs, laß mir die Höhe ansagen, aber Du hast schon Recht, mit einem Helfer, wäre das eindeutig einfacher.
VG Dirk
 

Pflyer

User
Nochmal Thema SZK beim OLC

Nochmal Thema SZK beim OLC

Hallo Zusammen,
ich wärme den Thread nochmal mit einer Verständnisfrage für mich als OLC-Anfänger auf. Andreas und Stefan und auch die anderen Profis können das sicher beantworten.

Ich habe wie andere auch Probleme mit dem SZK.
Bei meinem heutigen Testflug
http://www.onlinecontest.org/olc-2.0/rc/flightinfo.html?dsId=5079289

habe ich gefühlt (bin mir da ziemlich sicher) den Motor erst ca. 10s weiter auf dem Flugweg ausgemacht. Ich benutzt immer unsere gemauerte Grasablage ca. 40m westlich von mir. Der SZK liegt aber so als ob der SM-GPS-Logger 2 um ca. 10s bei ENL-Abfall nachhängt also zu weit rechts. Meine nachfolgenden Vorbeiflüge am gedachten SZK stimmen, also die absoluten Punkte scheinen einigermaßen i.O. zu sein.

Jetzt habe ich noch einige Testflüge gemacht und mir die Abstände des Loggers auf meiner FRSKY Taranis angezeigt. Und da sind die Abstände je nach Geschwindigkeit um ca. 3-10s nachhängend (ich zähle wenn ich wieder über mir bin). Manchmal lässt er sich auch noch länger Zeit. Der Logger hat freie Sicht nach oben und es sind auch immer 7-11 Satelliten da.

Daher meine Fragen:
- Gibt es Erfahrungen mit dem GPS-Delay des SM-GPS-Logger 2, ist das normal?
- Soll man über dem SZK mit Motor an eng 10s lang kreisen? Oder am besten einfach senkrecht steigen?
- Wäre es nicht sinnvoll, wenn man den SZK, wenn nicht ganz frei, so doch in gewissen Grenzen wählen könnte, vorbeikommen muss man später ja trotzdem. Also z.B. zwischen 0 und 20-30sec nach ENL-Abfall um solche Probleme zu kompensieren? Bei reinen Seglern hat man ja ev. auch etwas mehr Freiheit. Dann wäre wahrscheinlich vielen geholfen.

Vielleicht haben die Profis ja auch noch weitere Tips?

Vielen Dank im Voraus und Viele Grüße,
Paul
 
Logger-Probleme bei OLC-Flügen

Logger-Probleme bei OLC-Flügen

Hallo zusammen,
Gerne mal hier in Stichworten einige Punkte, die vllt. dem einen oder anderen weiter helfen.
Einbau / Betrieb
- Möglichst weg von Magnetfeldern (z.B. Motor)
- Haube, unter welcher der Logger eingebaut ist, sollte aus nicht zu starkem GfK bestehen, CfK funktioniert nicht
- Takt 1 Hz, max. 2 Hz, keinesfalls weniger (1 Hz ist der FAI/IGC Systemtakt, so rechnet auch der OLC)
Flugstil
- Jedwede Beschleunigungen, d.h. scharfe Wenden o.a. abruptes Hochziehen, vermeiden (das GPS-Modul kann das Signal verlieren, u.U. kann die Suche nach einem neuen Signal Sekunden dauern, u.U. produziert/schreibt der Logger, bis er wieder ein korrektes Signal hat, absurde Werte
- Extreme Steigflüge vermeiden (um 45° sind ideal) , da es hier aus Magnetfeldgründen zu GPS-Abschattungen kommen kann ... das kann ebenfalls zum Signalverlust führen und beipielsweise einen absurden Punkt beim Motor-aus ausweisen (weil eben der Logger auf 'Signalsuche' ist)
Analyse Logger-File
- Hier empfehlen wir die Software MaxPunkte: https://maxpunkte.de/cms2016/
Logger-Check
- Um eueren Logger zu überprüfen ... einfach im Auto auf die Instrumenten-Abdeckung legen (mit Strom versorgen) und dann eine kleine Runde mit einigen Km fahren ... dann auslesen, das Ergebnis ansehen und vergleichen, ob wirklich die Punkte aufgezeichnet wurden, wo man war.
- Wenn Platz im Modell ist (und ihr einen Segelflieger kennt), dann nehmt mal zum Vergleich einen kleinen autarken Segelflug-Logger mit, wie z.B. den Colibri II von LX-Navigation, den Nano oder die Flarm-Mouse beide von LXNAV. Dann könnt ihr sehr gut vergleichen, was beide Systeme geschrieben haben.
Fazit
Der SM GPS-Logger 2 ist ein ausgezeichnetes Gerät ... aber einige Dinge muss man eben schon beachten.
Schöne Flüge wünschen wir euch :)
... und wenn ihr Fragen habt, dann fragt.
Reiner
 
OLC und Navigationshilfsmittel

OLC und Navigationshilfsmittel

... Mit dem Skynavigator hab ich das auch schon kombiniert, aber damit legst Du das Dreieck fest in die Landschaft. Ein flexibles Reagieren auf´s die Bedingungen durch drehen des geflogenen Dreiecks ist so nicht mehr möglich. Die Skynavigator Aufgabe selbst ist halt was ganz anderes ...
Hallo Bernd,
eines der markanten Alleinstellungsmerkmale des OLC ist es, dass man vor dem Flug KEINE Aufgabe, d.h. Dreieck fixiert/deklariert. Der OLC hat das Ziel, dass in einem ausgedehnten Rundflug im Rahmen einer Runde um den Startplatz alle Thermikmöglichkeiten ausgenutzt werden. Ob ob dann der Rundflug die entsprechende Flächigkeit ausweist, das wird mit mit dem 'Einpassen' eines möglichst großen individuellen FAI-Dreieckes in den Flugweg ('track') gecheckt. Ein derartige Runde beginnt und endet im 'berühmt-berüchtigten Start-Ziel-Kreis (SZK)' und eine der wesentlichen Bedingungen ist auch, dass (u.A.) eine derartige Runde nur dann gültig ist, wenn die Ankunftshöhe größer, maximal gleich der Starthöhe ist. Klar, man will wissen, ob ihr es drauf habt, die Thermik optimal zu nutzen (... nur die Höhe abgleiten ist hier also nicht gefragt). Nun ermöglicht das OLC-System euch vor allem, dass natürlich jede Runde im Prinzip anders ist, als die vorherige ... keine Frage, die Thermik um euren Startplatz ist ja auch im ständigen Wandel ... und diesen Freiheitsgrad zu nutzen, das ermöglicht euch das OLC-System.
Navigationssysteme, in denen man eine Aufgabe bzw. ein Dreieck eingibt, um es dann abzufliegen, sind in diesem Sinn geradezu kontraproduktiv und berauben euch aller Freiheiten, die das kreative Modellsegelfliegen eben ausmachen.
Schöne Flüge.
Tschüss - Reiner (OLC)
 
Hallo Reiner,

super Ausführungen, deine Tips helfen mir sehr weiter vielen Dank! :)
Einbau / Betrieb
- Möglichst weg von Magnetfeldern (z.B. Motor)
- Haube, unter welcher der Logger eingebaut ist, sollte aus nicht zu starkem GfK bestehen, CfK funktioniert nicht
- Takt 1 Hz, max. 2 Hz, keinesfalls weniger (1 Hz ist der FAI/IGC Systemtakt, so rechnet auch der OLC)
Gerade in meinem Omega geht es sehr eng zu, Logger sitzt bei mir auf dem BL Controller zwischen Motor und Akku, an sich ein denkbar ungünstiger Ort, leider aber der einzige mögliche, da im Rumpf nahezu kein Platz und einige CFK rovings verbaut sind.
Bisher funktioniert er aber tadellos, die Tracks decken sich mit meinen Erwartungen. Einmal hatte ich jedoch ein völlig anderen Track als erwartet, vermutlich lag hier das eine Blatt der CFK Luftschraube direkt über dem Logger, was zu einem Fehlverhalten geführt hat.

Was mir jedoch aufgefallen ist, ich nutze auch die Alarmfunktion für die Entfernung < XX m um mir den Start Zielkreis zu merken, jedoch habe ich das Gefühl, dass dieser oft nicht da Alarm gibt wo ich ihn ursprünglich gesetzt habe, ist das bei euch auch so? Oder habe ich tasächlich sörungen?
Über meinem Logger befindet sich noch ein 2mm CFK stab zur Hauben Befestigung, wie schlimm ist dieser?

Wenn ich eine höhere Abtastrate als 1 Hz nehmen (z.B. 10 Hz weil das mein Logger kann), wird vom OLC Server das File nur mit 1 Hz betrachtet, größer 1 Hz ist also möglich, nur kleiner 1 Hz funktioniert nicht, richtig?

Navigationssysteme, in denen man eine Aufgabe bzw. ein Dreieck eingibt, um es dann abzufliegen, sind in diesem Sinn geradezu kontraproduktiv…
Das sehe ich nicht ganz so, gerade am Anfang oder in ungewohntem Gelände fällt es mir schwer abzuschätzen wie groß mein Dreieck sein muss. Da hilft es vielleicht mal ein Idealdreieck auf dem Schirm zu haben welches man abfliegt um sicher zu gehen dass es groß genug ist.
Man muss sich ja nicht permanent daran halten, soll nur als Hilfe dienen um besser abzuschätzen wie weiträumig man fliegen muss.
Mir hat es geholfen da ich zwischen 2m und 4m Spannweite unterwegs bin und mir die Unterschiede in der Wahrnehmung der Entfernung beim Umstieg immer etwas schwer fallen.
Oft habe ich festgestellt, dass meine Dreiecke zu klein waren, oder der SZK nicht getroffen wurde ;)

Grüße

Felix
 
... Da hilft es vielleicht mal ein Idealdreieck auf dem Schirm zu haben welches man abfliegt um sicher zu gehen dass es groß genug ist. Man muss sich ja nicht permanent daran halten, soll nur als Hilfe dienen um besser abzuschätzen wie weiträumig man fliegen muss ...
Hallo Felix,
ja, dafür würde es taugen ... aber es geht auch einfacher ... es gibt zwei prinzipielle Dreicksvarianten ... aus der Mitte und vom Eckpunkt aus ... das malst du dir mal auf ein Blatt Papier und trägst die Entfernungen von deinem Standort aus ein ... das sind dann genau die Distanzen, welche dir die Telemetrie ansagt. Das passt so über'n Daumen, aber das sollte man dann ganz einfach 'im Kopf' haben ... und dann natürlich die Flüge von Tobias Jenert, Axel Hajek, Falk Waidelich & Co ansehen ... dann erkennst du ganz genau 'die Systematik der Flexibilität'.
Aber für das Erkennen der Flächigkeit extra ein System anzuschaffen ist m.E nicht notwendig.
Omega-Erfahrungen ... wir haben hier einen Kollegen mit einem Omega (auch aus der Stuttgarter Gegend) mit dem könnte ich dich zusammen bringen ... bitte sende mir ein Mail an mail@onlinecontest.org ... dann wird dir geholfen.
Tschüss - Reiner
 
... es gibt zwei prinzipielle Dreicksvarianten ... aus der Mitte und vom Eckpunkt aus ...
Mal kurz ein Beispiel um zu schauen ob ich es richtig verstanden habe. Beispiel Dreieck (nicht real), Umfang 900m.

Vom Eckpunkt:
Ich lege meinen SZK in eine Ecke des Dreiecks und setzte die Entfernung des Loggers auf null. Jetzt fliege ich quasi so lange weg von diesem Punkt bis meine Telemetrie 300m ansagt (oder mein Alarm, der auf 300m steht anspringt).
Dann drehe ich ab am besten in einem Winkel von 60 Grad und fliege wieder bis der Alarm angeht. Dann geht es zurück zum SZK. Während den strecken muss natürlich die entsprechende Höhe aufgebaut werden. Richtig?

Aus der Mitte:
Hier stelle ich mir einen Kreis vor, der SKZ liegt im Kreismittelpunkt, in diesen Kreis wird dann das Dreieck mit einer Seitenlänge von 300m gelegt, so dass der Kreis an allen drei Ecken berührt.
D.h. die Entfernung vom SZK ist der Radius, der muss bei einem Dreieck mit 900 m Umfang dann ca. 173 m sein. Dann fliege ich also in eine Richtung bis meine Telemetrie die 173 m meldet, drehe 30° ab z.b. nach links und fliege wieder bis meine Telemetrie die Entfernung meldet.
Drehe dann wieder in dieselbe Richtung also wieder links aber dieses Mal 60° und fliege wieder die 173 m. Nun muss ich zum SZK zurück. Hier wäre der Nachteil dass die Strecke um zum SZK zu fliegen zeit kostet oder wo ist mein Denkfehler?

Email kommt :)
 

Olli67

User
Hallo Felix,

ich fliege seit ca. 1,5 Jahren auch einen Omega. Mein Logger ist ebenfalls auf dem Regler, zwischen Motor und Akku platziert.
Anfangs hatte ich auf meinem Heimatgelände in Degerschlacht (In Sichtweite von K´furt;)) keinerlei Probleme. Der Logger funktionierte wie erwartet. Als ich dann aber im Urlaub in Dettingen (Raum Konstanz) geflogen bin, hatte ich nur noch Probleme. Teilweise war der Mittelpunkt des SZ-Kreises 200 - 300m von mir entfernt.(Mein Omega startet senkrecht)
Ich habe mir dann eine provisorische Haube aus einer PET Flasche gebastelt, und auf einmal waren die Probleme fast weg. Inzwischen habe ich in der original Haube ein großes Sichtfenster direkt über dem Logger und nur noch selten Probleme. Was ich aber nach über einem Jahr Erfahrung mit dem Omega und dem Logger2 sagen kann, ist dass es nicht jeden Tag und in jedem Gelände gleich gut funktioniert.
Oft ist es so, dass mein Logger etwas nachhängt. Es kann passieren das ich in 250m Entfernung eine 120° Kurve auf mich zu fliege und der Logger zählt noch 50 - 100m weiter bevor er auch die Entfernung kleiner anzeigt. Dementsprechend kommt es schon mal vor, dass ich schon wieder fast 100m vom SZ-Kreis entfernt bin bevor dann der Alarm kommt.
Dieses Verhalten habe ich in dem Gelände in Dettingen sehr häufig, in Degerschlacht fast gar nicht.
Ich vermute, dass hier mehrere ungünstige Faktoren zusammen kommen. Ungünstiger Einbau, schlechter Satellitenempfang durch topographische Gegebenheiten und evtl. auch noch Empfangsstörungen durch die Wetterlage.
Diese Probleme habe ich mit anderen Modellen nicht so ausgeprägt. Wissenschaftlich fundiert kann ich es dir nicht erklären, sind nur persönliche Erfahrungen von mir.
Aber man kann sich ganz gut darauf einstellen wenn man das Verhalten des Loggers kennt.
Bezüglich der Dreiecksgröße kann ich deine Vermutung bestätigen. Ich nehme meist auch eine Ecke des Dreiecks als SZ Punkt. Fliege dann, je nach min. Dreieck 250 - 400m in eine Richtung, wende dann und peile in einem Winkel von 60 - 90° dann den zweiten Wendepunkt in 250 - 400m an. Das klappt eigentlich ganz gut.
Ich hoffe das ich mich einigermasen verständlich ausgedrückt habe, wir können uns aber auch gerne mal treffen und persönlich Erfahrungen austauschen.

Gruß Olli
 
Hi Olli,

klingt ziemlich genau nach meinen Beobachtungen. In K'Furt, mein Heimatflughafen, funktioniert alles meist tadellos. In Leonberg, nahe meines Wohnortes, habe ich hier und da meine Störungen. Neulich in Frankreich war es auch etwas gestört, aber nur beim SZK Alarm, der Rest ging sauber.

Würde mich gerne mal mit dir treffen, dann kann ich sicher noch etwas lernen :)

Grüße

Felix
 
Flächigkeit

Flächigkeit

Aus der Mitte:
Hier stelle ich mir einen Kreis vor, der SKZ liegt im Kreismittelpunkt, in diesen Kreis wird dann das Dreieck mit einer Seitenlänge von 300m gelegt, so dass der Kreis an allen drei Ecken berührt.
D.h. die Entfernung vom SZK ist der Radius, der muss bei einem Dreieck mit 900 m Umfang dann ca. 173 m sein. Dann fliege ich also in eine Richtung bis meine Telemetrie die 173 m meldet, drehe 30° ab z.b. nach links und fliege wieder bis meine Telemetrie die Entfernung meldet.
Drehe dann wieder in dieselbe Richtung also wieder links aber dieses Mal 60° und fliege wieder die 173 m. Nun muss ich zum SZK zurück. Hier wäre der Nachteil dass die Strecke um zum SZK zu fliegen zeit kostet oder wo ist mein Denkfehler?
Hallo Felix,
du hast nix Denkfehler ...
Aber aus der Mitte heißt nicht unbedingt, dass man in der Mitte des Dreiecks stehen muss ... du kannst auch auf dem Schenkel stehen (zwischen zwei angenommenen Wenden bzw. sagt man besser 'Referenzwenden').
Wichtig ist vor allem, dass du ein Gefühl für die Flächigkeit entwickelst ... und mit MinTria und MaxTria hast du ja genügend Spielraum ... möglichst schnell sein heißt eben nicht mögl. klein fliegen ... der weitere Weg kann u.U der schnellere Weg sein (z.B. tragende Linie) ... das ist eben der Freiheitsgrad des freien Fliegens.
Ein Treffen mit Olli wäre für dich der Königsweg ... macht auch mehr Spaß, gemeinsam zu fliegen.
Wo hast du denn deinen Omega gekauft?
Tschüss - Reiner (OLC)
 
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