Oracover auf Papierbespannung?

Hallo,
wer von euch weiß ob das geht?

Ich möchte eine vollbeplankte Rippenfläche zwecks besserer Druckfestigkeit und besserer Oberfläche erst mit Papier und Schnellschleifgrund oder Parkettlack versehen und dann, weil es einfacher ist, nicht lackieren, sondern mit Oracover bespannen.
Oder sind da Haftungs und Blasenprobleme zu erwarten?

Habt ihr alternative Ideen?

gruß Thomas
 
ThomasF schrieb:
erst mit Papier und Schnellschleifgrund oder Parkettlack versehen und dann, weil es einfacher ist, mit Oracover bespannen.

Ideeen haben die Leute hier, Wahnsinn!

Wenn du mal genau überlegst, kommst vielleicht selbst auf die Antwort.

Gruß - Tweeg
 
ThomasF schrieb:
Hallo,
wer von euch weiß ob das geht?

Ich möchte eine vollbeplankte Rippenfläche zwecks besserer Druckfestigkeit und besserer Oberfläche erst mit Papier und Schnellschleifgrund oder Parkettlack versehen und dann, weil es einfacher ist, nicht lackieren, sondern mit Oracover bespannen.
Oder sind da Haftungs und Blasenprobleme zu erwarten?

Habt ihr alternative Ideen?

gruß Thomas

Hallo Thomas,

ich empfehle es andersherum: die offenen Rippenfelder mit Oracover oder Oralight zu bespannen und dann alles mit Papier zu überziehen. Ergebnis ist eine hervorragende Lackierbasis bei absolut stabiler Oberfläche. SO habe ich u.a. meinee "AN-2" bespannt.


Viele Grüße

PHILIPP
 
Das kann man schon so machen, ich würde mir aber das Papier bei einer vollbeplankten fläche schenken. Ansonsten gibt das bei einer offenen rumpf- oder Rippenkionstruktion schon wesentlich mehr stabilität der Bespannung.

grüsse , Sebastian
 
Hallo an alle,

ich werde einen Versuch starten.
und zwar habe ich die Höhenleitwerke und Ruder mit Porenfüller behandelt.
Gibt schon mal eine schöne glatte Fläche.
Da diese Teile aus beplanktem Styro sind, reicht die Festigkeit hier aus.
Bin jetzt momentan im Urlaub.
Danach werde ich mit Oracover bespannen, ich denke das gibt ein sehr gutes Ergebnis, da man die Holzstruktur meiner Meinung nicht mehr durch die Folie sehen wird.
Anschließend gehts an die Flächen. Sind mit 2,5 mm Balsa beplankt. Hier hätte ich gerne mehr Druckfestigkeit, da das Balsa doch sehr weich ist.
Wie gesagt ist eine Rippenfläche, Rippen sind aus Styrodur.

Werde dann berichten.

gruß
Thomas
 
Hallo Thomas

Ich denke nicht, dass das so geht. Wenn Du Oracover auf eine lackierte Oberfläche bügelst, dann sind Blasen nicht zu vermeiden.

Warum brauchst Du nicht Orastick, die selbstklebende Folie? Der Untergrund ist ja mit dem Papier und Clou(parkett)lack hart genug.

Gruss, Daniel
 
Hallo Daniel,

also ich bügele immer die Ränder an 4 Eckpunkten an z.B. einer Tragfläche fest.
Dann um die Fläche herum alles festbügeln. Luftloch offen lassen, damit Luft entweichen kann
Dann mit der Heißluftpistole alles straffen und anreiben.
Gab niemals Probleme.
So will ich das nun auch an den Höhenleitwerken versuchen.
Falls Blasen auftreten, aufstechen und anbügeln.

Versuch macht klug.

Orastick nehme ich nicht so gerne, klebt verdammt schnell irgendwo fest.

gruß
Thomas
 
wird aussehen wie akne, pickel ohne ende, eine papierbespannung ist immer rauh, nie wirklich glatt mit einer lackierten oberfläche nicht zu vergleichen, ausserdem dürfte die max. temperaturbeständigkeit von porenfüller deutlich geringer ausfallen als die die beim büglen der oracoverfolie benötigt wird, das wird sicher eine spannende angelegenheit, vorallem wenn es nicht so ist wie du es dir vorgestellt hast die folie wieder zu entfernen, aber stell mal bilder rein wenns fertig ist ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
2,5 mm Balsabeplankung :confused:
0,4mm Sperholz hätte mehr gebracht.
Warum fragst du nicht vorher, must du das Rad neu erfinden???:confused:
 
Hallo Tweeg1,
hast Du auch einen Namen?

Na ja, schön das Du jetzt auch deine Erfahrung wiedergibst.
Weiter oben schrieb ich, das ich das Balsa mit Porenfüller bahandelt habe.
Von Papier bin ich abgekommen, da ich sonst Füllern und schleifen muss.
Eine Papierbespannung bekommst du dann auch schön glatt und kann wunderbar Lackiert werden.
Das wusste ich aber auch schon vorher und habe es an anderen Modellen schon gemacht.
Bilder werde ich machen, kein Problem.

Hänschen:
Wieso schreibst Du so einen Käse?
Du weißt doch gar nicht um was für eine Größenordnung es hier geht!

gruß
Thomas
 
ThomasF schrieb:
Hallo Tweeg1,
hast Du auch einen Namen?

Na ja, schön das Du jetzt auch deine Erfahrung wiedergibst.
Weiter oben schrieb ich, das ich das Balsa mit Porenfüller bahandelt habe.
Eine Papierbespannung bekommst du dann auch schön glatt und kann wunderbar Lackiert werden.

Nun willst du aber nicht lackieren sondern bügeln.
Beim lackieren wird die Oberfläche ja durch den Lackuftrag erst richtig glatt, der Untergrund ist immer etwas rauh, umsonst schleift man GFK z.b. ja nicht vor dem lackieren an oder?
Gut, das wird aber nicht viel ändern bezüglich der temperaturwerte, füller / oracover.

Aber mach mal, ich lass mich gern eines besseren belehren

bin schon auf die Bilder gespannt.

Gruß - Tweeg ( Anton)
 
ThomasF schrieb:
Du weißt doch gar nicht um was für eine Größenordnung es hier geht!

gruß
Thomas

Dann sag es uns doch, der grösste Käse kommt immer von Halb-Info´s...

Der Chef von Ora.. hilft dir auch gerne weiter...
 
Hallo Anton,

was die Temperatursache anbelangt hast Du evtl. recht.
Muss man halt Vorsichtig sein.
Aber wie ich schon schrieb, bügele ich ja nur die Ränder und nicht die Fläche.
Fläche wird mit Föhn erwärmt und Folie mit Lappen angerieben. Fertig.

Ich bin auch neugierig wie sich das Verarbeiten lässt.
Aber ich will hier auch nicht als Besserwisser dastehen, sonst hätte ich hier ja nicht nachgefragt.

Ich habe hier im Forum aber auch schon gelesen, das manch einer auch mit Porenfüller arbeitet und dann bügelt. Soll eine schöne Oberfläche ergeben.
Schaun mer mal.

Hans:
Da hast Du sicher Recht.
Aber hier ging es ja nur um das Oberflächenfinish und nicht um die Frage wie ich ein Modell am gescheitesten aufbaue.
Mit dem Chef von Oracover habe ich übrigens auch schon telefoniert.
Der sagte mir ich sollte Versuche machen.
Abgeraten hat er mir nicht.
Oder den Heißsiegelkleber verwenden.

Aber ich werde dir trotzdem mitteilen um was es hier geht.

Extra 330
Spannweite 3,1 m
Flieger ist komplett aus Holz konstruiert. Motorhaube natürlich Gfk.
Rumpf ist mit Oratex gebügelt und gefüllert, anschließend lackiert.
Die Idee mit der 2,5 mm Balsabeplankung ist also nicht von mir, sondern Herstellerseitig so vorgesehen.

Hoffe jetzt ist alles geklärt.
Aber vielleicht kannst Du mir ja bei meinen Fragen weiterhelfen.
Würde mich freuen.

gruß
Thomas
 
ThomasF schrieb:
Hallo Anton,

was die Temperatursache anbelangt hast Du evtl. recht.
Muss man halt Vorsichtig sein.
Aber wie ich schon schrieb, bügele ich ja nur die Ränder und nicht die Fläche.
Fläche wird mit Föhn erwärmt und Folie mit Lappen angerieben. Fertig.

Was ändert das, nichts ändert das ob du bügelst oder föhnst, du brauchst einen gewisse temperatur damit der kleber schmilzt, wenn ich mich nicht irre ist das bei oracover in der baumwollstellung bei einem normalen bügeleisen das sind dann so ca 160 grad.

Oratex hat eine rauhe oberfläche da fällt das nicht so auf, der lack richtet die glattheit, oracover ist aber glatt.

ich will resultate sehen, buchstaben sind schon genug hier :D
 
Habe jetzt das Höhenruder mit Oracover gebügelt.
Ist sehr gut geworden. Man sieht die Struktur vom Balsa nun deutlich weniger durch.
Das Balsa ist dadurch auch druckfester geworden.
Habe es vorher mit Schnellschliffgrund 2 x gestrichen.
Ich werde die Flächen genauso behandeln.
Ein Problem mit der Hitze gab es nicht.
Auch nicht mit Blasen.

Wers nicht glaubt, kann es ja mal selber an einem Stück Balsa probieren.

Anbei mal ein Bild. Man sieht deutlich die Spiegelung.
Bei "normalem anbügeln" sind die Umrisse in der Spiegelung grober, hier sind sie feiner.

Thomas
 

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  • höhenruder 001.jpg
    höhenruder 001.jpg
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Hallo Thomas,
Du hast 2x mit Schnellschleifgrund gestrichen. Von wem ist diese Schnellschleifgrundierung? Von Clou? Hast Du die verdünnt? Mir gehts ausschließlich um eine Verbesserung der Druckfestigkeit von 2mm-Bals-Beplankung. Da müßte m.E. diese Grundierung möglichst weit in das Balsa eindringen.

Grunß Lothar.
 
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