P 120 Temperatur

Hallo,
ich habe mal eine Frage an Euch, bezüglich Temperatur bei der Jet Cat P 120.
Bei meinem Flieger habe ich ein Schubrohr mir 750mm Länge und komme auf folgende Temperaturen nach dem Flug:
Max Temp: 718° C
Min Temp: 455° C
AVG Temp : 565° C (Durchschnitt während des Fluges)

Sind das normale Temperaturen ??? Mir kommen sie hoch vor, da bei Jet Cat in der Beschreibung 580° C angegeben ist !!!
:confused:
 
Hallo,
ist alles im grünen Bereich, aber erzähl mal,
bei welcher Max-Drehzahl, welche AVG Max Temp. und AVG UPM du hast?

Das Schubrohr hat keinen Einfluss auf die Temperatur. Aber der Flieger sollte damit schön leise sein.

Gruß
Eberhard

[ 16. April 2004, 00:05: Beitrag editiert von: Eberhard Mauk ]
 
Hallo Eberhard,
vielen Dank für deine Antwort und ich bin froh zu hören dass alles Grün ist. Bis zu welcher Temperatur ist den alles Grün, den ich gehe mal davon aus wenn die Außentemperatur ansteigt (was wir ja hoffen), wird die Turbinentemperatur deutlich ansteigen?
Das lange Schubrohr macht einen guten Eindruck und der Flieger ist wirklich sehr angenehm leise und hört sich bei jeder Drehzahl richtig gut an.
Als Max-Drehzahl sind bei meiner Turbine 123.000 1/min als Limit eingestellt. Für den Start könnten es etwas mehr sein und ich werde vorraussichtlich auch das Limit erhöhen. Dies möchte ich aber erst dann machen wenn ich meinen größeren Tank (3,8 l) eingebaut habe, sodass die Flugzeit nicht zu gering wird, da ich im Moment nur ca. 2,3 l im Flieger habe.
Die AVG Max Temp kann ich jetzt nicht auswendig sagen, hier muss ich erst mal nachsehen, aber meine Durchschnittliche Drehzahl liegt bei ca. 85.000 1/min. Aber noch mal zurück ztum Schubrohr, ich dachte schon dass, das Schubrohr einen Einfluss auf die Temperatur hat, da es ja zu einem höhrer Staudruck kommt, als wenn die Turbine einfach ins Freie blasen kann !?!?!
Nach dem nächsten fliegen werde ich mal alle Werte notieren und sie mal berichten.
 
Hallo Jürgen,
Was verstehst du unter höherem Staudruck, an der Schubdüse?, da wirkt sich das Schubrohr absolut nicht aus.
Das Schubrohr erzeugt je nach Konstruktion oft einen deutlichen Leistungsverlust einfach durch seinen Strömungswiederstand. Das Schubrohr ist auch nur eine Abgasführung die möglichst wenig Wiederstand leisten soll, der der Vortriebskraft entgegen wirkt.
Oft hilft da ne Verbesserung mehr als ne Drehzahlerhöhung der Bine.
Reiz die Bine mit der Drehzahl vor allem im Sommer nicht unnötig aus, das bringt dir nicht viel, außer halt einer steigenden Belastung.
Im Winter und auch jetzt noch ok, aber nicht im Sommer.
Wenn du im Sommer deutlich mehr willst, dann hilft nur ne stärkere Bine wirklich weiter.
Ich denk mal, das deine Max Temp im Sommer auch mal über 750 Grad liegen wird, is auch nix schlimmes.
Bei den Cats sind Brennkammer, T- Leitsystem und T-Rad aus Inconel, das fühlt sich bei ca. 800 Grad am wohlsten, ist aber nicht das Ziel.
Die ECU regelt die Bine auch sauber zurück wenn du an die Limits kommst.
Wenn dir die Werte aber je zu hoch werden, dann red mit den Jet-Cat Jungs wegen einer Anpassung, das geht bestimmt.

Wie lang fliegst du mit dem jetzigen Tank, nach deiner AVG UPM belastest du die Bine zwar ganz ordentlich aber nicht zu doll, sollte also so 6-7 min reichen. Erhöh doch mit nem Hobbertank die Kraftstoffmenge, das vermindert gleichzeitig die Gefahr von Abstellern durch Luft und der Rest- Kraftstoff kann besser ausgenutzt werden.
Anfangs dachte ich auch es geht ohne, wurde aber nach nem 3/4 Jahr durch diverse Absteller eines besseren belehrt. Das geht dann los, wenn man sich mal ans neue Fliegen gewöhnt hat und anfängt etwas wilder zu fliegen. :D

Gruß
Eberhard

[ 16. April 2004, 07:56: Beitrag editiert von: Eberhard Mauk ]
 
Also ein Schubrohr muß nicht zwangsläufig Schubmindernd sein! Es gibt da Möglichkeiten ein Schubrohr so auszulegen, das der Schub sogar leicht ansteigt!
 
Hallo,
unter Staudruck verstehe ich, wie Du bereits sagtest, Strömungswiederstand. Wenn dieser sich nicht auf die Temperatur auswirkt kann man dies selbstverständlich aussen vor lassen.
Die von dir genannte Flugzeit von 6 - 7 Minuten kann ich bestätigen, kommt hin. Allerding hätte ich schon gerne größer 10 Minuten, ist halt Geschmackssache :)
Vielen Dank für den Tip mit dem Hopper, hier bin ich aber hin und her gerissen, den da scheiden sich ja wirklich die Geister, der eine sagt "Spitze", der andere sagt "man baut sich zusätzliche Fehlerquellen ein". Zu diesem Punkt bin ich noch völlig unschlüssig.
 
@Eberhard
Düsenflieger meint "Resonanzrohr" :D

Aber teil uns das doch mal mit mit welchen Messmethoden Du da ne Steigerung messen konntest. Wäre in der Tat sehr interessant.
Aber als kleiner Hinweis: Wenn Du breitere Reifen an Dein Auto montierst und Du dadurch mehr Rollwiderstand hast, wurde das Auto da schneller?? ;)

Andreas

[ 16. April 2004, 11:25: Beitrag editiert von: F22-Raptor ]
 
Original erstellt von F22-Raptor:
[QB]@Eberhard
Düsenflieger meint "Resonanzrohr" :D

@F22wurde das Auto da schneller??
sorry das ich jetzt was dazu sage
auf der geraden nicht aber durch die größer AUfstandsfläche bekommst du höhrer Kurvengeschwindigkeiten und in der Summe eine schneller Rundenzeit! Ich weis ist oftopic aber das wollte ich nur mal gesagt haben!

gruß peter :)

der der ein Hüpfetier fliegt
 
Hallo Jürgen,
verwende nen Hopper aus so steifem Matterial, das er sich durch die Saugwirkung nicht zusammen zieht, also Schulspeisungsflasche aus dem Schreibwarenbereich 350 ccm oder ne Sprudel-selbermach Flasche 1000 ccm oder was immer du findest das dem entspricht, Nur teste obs Matterial incl. dem Verschluss Lösungsmittelfest ist, wenns zB. keine Nitroverdünnung aushält is nix für Kerosin.
Rote Gummidichtungen halten auch nicht grad lang.
Kunststoff ist da besser.

Dann den Hopper so es geht, Quer im Flieger einbauen, in den Hopper dann ein schweres Pendel an einem Schlauch der nicht knickt. Aus dem/den anderen Tanks angesaugt wird von oben, getankt wird von unten durch den Hopper, damit wird beim Tanken jeweils automatisch entlüftet.
Die Konstruktion kann dann fast bis zum letzten Tropfen leergesaugt werden. damit muss man im großen Tank die Restmenge nicht so groß belassen.
Die Gesamtmenge wird also auch besser genutzt.
Die Lage im Schwerpunkt ist auch nicht so wichtig wie beim großen, da der Hobber meist nur teilweise leer wird.
Damit bist du den großen Nachteil von nur einem Tank los, das das Pendel immer mal frei werden kann und Luft kriegt. Besonders bei ziemlich leerem Tank abwärts und Gas weg zum bremsen schwappt dir nehmlich der Sprit vor und das Pendel ist frei.

Gruß
Eberhard
 

Spunki

User
Hallo Eberhard

Ein Pendel im Hopper :confused:

Ich verwende zwar keinen Hopper-Tank da es bei richtiger Auslegung auch ohne geht aber wenn schon Hopper dann bitte richtig ;)

Saugfest stimmt schon, am idealsten Kugelgestalt und eine starre Ansaugung genau im Mittelpunkt!

Mit einem Pendel verlagert man das Problem nur vom großen in den kleinen Tank ...

Hingegen mit einer starren Ansaugung im Zentrum ist die Chance Luft anzusaugen nahezu Null, selbst wenn sich eine Luftblase darin befindet ...

Grüße Spunki
 

Spunki

User
richtig:

Ec88101.jpg


falsch:

Nk28224.jpg


Grüße Spunki
 
Hallo Spunki,
Nee nee, geht prima mit Pendel, dann hast kein totes Gewicht mit hoher Restmenge.
Absteller gibts wegen Luft garantiert keine mehr.
Hab meine F 89 mit der Konstruktion erst gestern bis auf nen Bodensatz (im 1 Liter Hobber) leergeflogen. Übrigens kein Filzpendel, sondern reines Messingpendel und separater Festo-Filter.

Gruß
Eberhard
 
Kurze Zwischenfrage: Was ist das für ein Modell mit dem man mehr als 10 Minuten fliegen will? Ich bin froh, wenn ich nach 7-8 Minuten wieder landen darf... ;)

Andreas
 
Hallo Andreas,
is ne schöne ex Güba F 86.

Fliegen macht halt Spaß, ich habs gestern auf
10 min 23 sec geschafft. Restsprit dann von 4 Liter noch 700 ccm.
Nur beim nächsten Flug mit 9 min 30 Sec war die dann fast trocken.

Gruß
Eberhard
 
Moin moin!

Es gibt echt Modelle mit denen man locker über 10 Minuten fliegen kann. Ich überlege gerade, ob ich im Strikemaster den dritten Tank auch noch mit Kerosin fülle, damit ich an die 14-15 Minuten heran komme. Waren Gestern in Ahlhorn entspannt fliegen. Man muß ja nicht immer den 5. Gang einlegen.

Zum Thema Schubsteigerung durch Schubrohre. Das geht tatsächlich, laut Erfahrungsbericht der Engländer. Die haben Schubrohre gebaut mit denen man Null Verluste hat, aber auch welche bei denen am Ende der Schub mit Rohr höher war als ohne.

Die Schubrohre sind so gestaltet, daß sie sich im vorderen Teil leicht aufweiten udn im hinteren Teil einen gleichbleibenden Durchmesser haben. Die Engländer haben auch erfolgreich Schubrohre aus Lithoblech gebaut. Sicherlich nicht unbedingt für "nasse" Turbinen geeignet, aber beispielsweise um die richtige Form und Größe des Schubrohres ermitteln/anpassen zu können.

Gruß,

David Büsken
 
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