Pace VX 3.8 von Lesky

Hallo,

habs nicht mehr zum Hornbach geschafft wegen der Edelstahl-Gewindestangen. Werde das aber mal austesten.
Habt ihr die 3mm Stangen direkt in das 6mm Innenrohr geklebt oder mittels einem weiteren Rohr die Sache zentriert?

Gruß
Onki
Ich habe beim vx4.9 für Seite ins 8er Rohr ein 6er geklebt die letzten 10cm hinten.
Dann wird das dünner und hat super Platz
Dann ins 6er die Gewindestange.


Für Höhe den Stahl direkt rein ins 8er.
Sagt ja keiner dass das genau mittig sein muss.


LG
Philip
 

onki

User
So in der Art plane ich das auch.

Einerseits macht das Sinn, andererseits könnte ich dann ein CfK-Rohr doch verwenden, weil es ansonsten einen Hauch zu kurz wäre :rolleyes: .

Gruß
Onki
 

onki

User
Hallo,

hab den Pace VX erstmals mit der Schwerpunktwaage grob "ausgependelt". Ich fürchte meinen LC500(1450) mit 5:1 Micro Edition Plus kann ich mir getrost abschminken. Der ist viel zu leicht. Da hätte ich mal lieber die lange Rumpf-Variante genommen.
Das BLS915 auf Höhe haut ganz schön in die Schwerpunkt-Bilanz.

So wie sich es aktuell darstellt, geht die Reise in Richtung SuperChief mit Peggy Pepper 3226. Nur die genaue Konfiguration müsste ich dann noch mit Andy Reisenauer besprechen, denn ich möchte nicht mehr als 1,4kW verballern mit der GM 20x13.
Jetzt mach ich aber erstmal die Anlenkung hinten fertig, damit hinten gewichtsmäßig alles fixiert ist.

Ich habe bisher nur die MicroEdition Getriebe im Einsatz. Deren Laufgeräusche sind sehr angenehm verglichen mit den Hacker-Getrieben.
Gilt das auch für das SuperChief-Getriebe oder ist das auch so ein Kreischbold?

Welche Mittelteile und Spinnerdurchmesser habt ihr mit dem SuperChief in Verwendung?
Ich denke 40mm Spinner und 36mm Mittelteil (gekröpft) ist hier Minimum.

Erstmals kommt im Pace VX das gerade TEK-Rohr hinter der Tragfläche (kurz vor der Serviceklappe) zum Einsatz. Anschlussrohr aus Messing (AD3mm; ID 3/2,5mm) hab ich bereits. Harzt ihr da innen noch einen Klotz mit rein, damit das Rohr eine bessere Krafteinleitung hat (wenn man mal drankommt was sich in der Praxis nicht vermeiden lässt) ?

Gruß
Onki
 

Boffi

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Hallo Onki,
Ich habe 3 Peggy Pepper mit diesen Getrieben 6:1 im Einsatz sind noch leiser als das Micro Edition (habe ich auch).
Bsp. Thermik XXXL 3226/1600 6:1 mit 20x13. Prismaray Glider IT 3226/1750 6:1 mit 20x13. und 7,5Kg
Beide starte ich problemlos aus der Hand.

Gruss Wolfgang
 

onki

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Hallo,

So - der VX 3.8 ist "hintenrum" soweit fertig.
Die HR-Anlenkung ging sehr einfach von der Hand und ist bombenfest. Leider gibt es beim himmlichen die Gabriel-Servohebel nur mit Kugelköpfen mit M2-Anschluss. Das ist irgendwie sinnfrei. Dankenswerterweise hatte ich passende Kugelköpfe mit M3 Gewindeanschluss verfügbar, sodass ich einfach den Kugelkopf in das Teil eingedrückt habe.
Die SR-Anlenkung hingegen war eine elendige Frickelei. Hier hat (nicht nur kinematisch) eine Bowdenzuganlenkung einige Vorteile.
Aber egal, das Teil ist drin, die Gewindestange ist umwickelt und das Ruderspiel am SR hinnehmbar. Obgleich es bei den gewählten Komponenten (A15 1810) eigentlich blöd ist.

Hier währe im Bestellstadium eine Wahloption (Bowdenzug einharzen oder Schubstangenanlenkung) sicher eine gute Sache.

Nun kann ich morgen noch die Deckelchen draufmachen und dann den Pace komplett auf die Schwerpunktwaage legen, damit ich auspendeln kann, welcher Antrieb gewichtsmäßig passt.
Ich denke ein brauchbarer Kompromiss wäre der LC 500 1720KV mit 6:1 Super Chief.


Morgen bin ich schlauer was passt. Akku wird vsl. der Hacker eco 6s 4500. der 3800er ist einfach zu leicht.

Gruß und ein schönes WE

Onki
 
Zuletzt bearbeitet:

onki

User
Hallo nochmal,

neues von der Schwerpunktwaage. Ich brauche vorne richtig Gewicht. Hätte ich nur die lange Rumpfvariante geordert.

Aktuell sieht es so aus, dass ich mit einem 5000er 6s und dem LC500 so gerade hinkommen würde um 108mm Schwerpunkt zu erreichen.
Eventuell sind ein paar Gramm Blei für die Feinabstimmung nötig.
Die Peggy wäre rund 50g schwerer, was auch noch OK wäre.

Dennoch rätsele ich über die elektrischen Daten. Sicher ist der Standschub nur errechnet, aber wie sich die rund 1600g Schub-Differenz bei den beiden Kandidaten ergeben ist mir schleierhaft.
Es wird auf einen 36mm Versatz-Mittelstück herauslaufen (Spinner 40mm). Der LC500 wurde mit 37mm Mittelstück gemessen, sodass die Werte mit meiner beabsichtigten Kombi doch gut harmonieren. Die Peggy mhat einen 45mm Mittelstück als Grundlage. Machen 8mm "Spannweite" wirklich so viel an Standschub aus.

Hier mal die Kandidaten (jeweils mit 20x13 GM Latte an 6s):



Gruß
Onki
 

onki

User
Hallo,

wie kommst du darauf? Die Messwerte sprechen eine andere Sprache. Zudem beziehen sich die Peggy Werte auf ein 45er Mittelteil und ich werde ein 36er nutzen.

Es geht nicht um mehr Leistung (das Ding ist mit ca. 270W/kg eh schon sehr üppig motorisiert - ich brauche keinen Poser-Senkrechtstarter), ich möchte die Unterschiede verstehen.

Gruß
Onki
 

onki

User
Hallo,

So, der Motor ist bestellt. Ich hab mich für die Peggy 3226-1600 mit 6:1 SuperChief polygon mit 36mm Mittelstück und 40mm Turbo-Spinner entschieden.
Letztlich sind beide Antriebe ziemlich gleich, ich brauche aber definitiv das Gewicht der Peggy. Die Peggy ist im Vergleich zum Leopard etwas hochwertiger, was sich natürlich auch im Preis widerspiegelt.
Damit werde ich wohl bei rund 5,5kg Startmasse landen, was mir so recht ist.

Wer leicht bauen möchte, dem sei die lange Rumpfvariante ans Herz gelegt.

Jetzt geht es aber erst einmal an die Flächen, bis der Antrieb da ist. Geplant ist Überkreuzanlenkung an der WK, der Rest IDS.

Gruß
Onki
 

onki

User
So - die Verdrahtung der Tragflächen ist abgeschlossen.

Da ich es nicht mag, an einen Pin eines MPX-Steckers gleich drei Kabel anzulöten hab ich diese Platinen als Adapterlösung verwendet.


Damit ging die Verkabelung rumpf- und flächenseitig einfach von der Hand. Zudem mag ich es nicht, Servos fest anzulöten. Daher verwende ich in den Flächen immer die X10-Servos mit nur 5cm Anschlusskabel und nutze angecrimpte Buchsen zur Verbindung mit dem Kabelbaum.

Nun geht es daran, die schöne neue Fläche mit Ausschnitten zu traktieren zum Einbau der Ruderhebel und IDS-Anlenkungen.

Gruß
Onki
 

onki

User
Hallo,

hier für den geneigten Mitleser noch eine Art Baubericht und aktuelle Bilder vom Baufortschritt.


Gruß
Onki
 

onki

User
Hallo,

So - die WK-Anlenkung (ich nenn es mal SIDS (Semi Integrated Drive System) ist fertig.
War eine ganz schöne Pfriemelei, zumal die Servoschächte halt für die ollen S-3150 ohne alles ausgelgt sind und ein X10 mit Gegenlager schon etwas mehr Fläche beansprucht.
Ich nutze dazu die viertkürzesten Schubstangen (Lochabstand gemessen 57mm) sowie den drittgrößten Abtriebhebel (ca. 9mm Lochabstand).
P1030990.jpg P1030991.jpg

P1030992.jpg

Als nächstes werden die QR-Klappen innen und außen fertiggestellt. Da kommt dann das native IDS zum Einsatz weil keine Bodenberührung möglich.

Gruß
Onki
 

onki

User
Hallo,

So - mittlerweile hab ich mich IDS-klappentechnisch zu den inneren Querrudern durchgekämpft.
Die sind nun weitestgehend fertig. Als Schubstange hab ich die zweikürzeste (51mm Lochabstand) verwendet sowie den zweitkleinsten Abtriebshebel.

Um die empfohlenen Ausschläge zu erreichen, hätte vmtl. auch der kleinste Abtriebshebel gereicht, nur ist dort die Montage der Schubstange mit dem Passstift bei aufgesetztem Abtriebhebel nicht mehr möglich.

Da ich aktuell nur endfest 300 nutze kann ich an einem Abend immer nur einen Arbeitsgang machen. Daher hab ich an beiden Flächen parallel gearbeitet und konnte am zweiten Abend das Servo der ersten Fläche einkleben und danach noch den IDS-Ruderhebel in die zweite Fläche einpassen und einkleben. Heute versuche ich dann noch das zweite Servo einzukleben und beginne dann mit den Vorarbeiten zum äußeren Querruder.
Hier wird mutmaßlich die kürzeste Schubstange und wieder der zweitgrößte Abtriebshebel zum Einsatz kommen.

Was etwas blöd ist, dass ich die Ruderhebel leider wirklich "verbauen" musste. Das bedeutet ein Entfernen des Passstiftes ist nach dem einkleben nicht mehr möglich, will man nicht noch ein gehöriges Stück der Einlauflippe um den Hebel herum entfernen. Grund ist, dass die dicke Einlauflippe das ausdrücken des Stiftes verhindert.
Auf der anderen Seite bin ich aber froh um die stabile Einlauflippe. Das sind Welten zwischen Orca und Pace.
Dadurch wird das Einbringen der montierten Baugruppe (Ruderhebel und Schubstange) in die Fläche schon zum Drahtseilakt. Glücklicherweise ist das Kevlar-Schanierband und die Oberschale sehr habhaft und verzeiht auch übelste Biegemanöver der Schanierlinie.

Die Enden der Passstifte an den Wölbklappen werde ich noch mit einem winzigen Stück Schrumpfschlauch zusätzlich sichern, obwohl die schon recht stramm in der Schubstange sitzen.

Gruß
Onki
 

onki

User
Hallo,

hier noch ein paar Bilder und Beschreibungen zum Baufortschritt:


Gruß und ein schönes WE
Onki
 

onki

User
Hallo,

ich bin wieder einen Schritt weiter gekommen:


Gruß
Onki
 
Hi Onki,

das sieht ja alles wirklich klasse aus.
Werden wir einen Erstflug auf dem Gaugen erleben ;)
 

onki

User
Hi Thomas,

weiß ich noch nicht genau. Der Vogel geht nur mit, wenn er auf dem Berg schon eine Stunde geflogen ist.
Das könnte eng werden.

Gruß
Onki
 

onki

User
Hallo,

Nachdem der Pace es nicht mit an den Gaugen gesschafft hat, hab ich diese Woche nochmal Gas gegeben mit der Fertigstellung.
So konnte ich gestern den Erstflug wagen, auch wenn die Servo-Abdeckung aus schwarzemn Glas noch nicht eingetroffen ist.
So kann ich die Antennen des zweiten Empfängers auch innen verlegen indem ich sie innen auf die Abdeckung platziere.

Der Motor ist wirklich super und beförfert den Pace mit rund 11m/s hoch. Mehr brauche ich bei einem 5,8kg Brocken wirklich nicht und dank der 20er Latte ist ein sicherer Handstart ohne Anlauf möglich.
Zuerst hab ich die max. Verwölbung in der Thermikphase eingestellt. Das ist eber eine Art Feststellbremse und wird ansich nur für enges Kreisen benötigt.
Da man den Pace ansich nicht entwölben muss, hab ich mich entschlossen die Speedphase weg zu lassen und hab dann Normal, Thermik 1 (Thermiksuche bzw. Höhe langsam abgleiten) und Thermik 2 (Kreisen in der Thermik) zu verwenden. Mehr als 3 Flugphasen möchte ich nicht nutzen.

Mehr dann später noch auf meiner HP.

Gruß
Onki
 

onki

User
Hallo,

hier noch die weiteren Details und Bilder zum Erstflug.


Gestern hab ich dann noch die Speedphase zur Thermik2 Phase umgestaltet und die Thermik1 klappenmäßig etwas zur Thermiksuche "entschärft". Auch das TEK-Vario ging nun wie erwartet. Ist halt blöd wenn beim verkleben der Düsenaufnahme diese mit abgedichtet wird :rolleyes:.

Gruß
Onki
 
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