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Pilatus B4 3,75m mit Aufstecktriebwerk

Veit

User
Hallo Zusammen.

Ich habe mir schon lange einen Pilatus B4 3,75m gekauft und diesen jetzt zusammen gebaut.

Den Segler habe ich mit einem Aufstecktriebwerk ausgerüstet. (Selber gebaut)

Dabei habe ich folgendes Verbaut:
Scorpion 4035 / 380Kv
17x13 Latten
6s 5300 mAh
7Kg

Heute habe ich einen Testflug absolvieren wollen.
Dabei hab ich den Segler auf einen Startwagen gestellt und habe Gas gegeben.
Der Vogel wollte einfach nicht richtig fahrt auf nehmen. Weder auf der Wiese noch auf der Rasen fläche.

Kann mit jemenad einen Tipp geben?
Ist der Motor wirklich viel zu schwach für die B4?
Wie macht ihr das mit dem Bodenstart?

Danke für eure Hilfe.

Grüsse Veit
 

robi

User
Hast du mal den Strom gemessen und/oder die Propellerdrehzahl?
 
Hallo.

Da ist doch ein Aufstecktriebwerk drann, also was spricht gegen einen Katapultstart, also
mit einer entsrechend kräftigen Flitsche?

Allerdings scheint mir der Motor etwas überlastet zu sein, ein 16X13 Prop wäre diesbezüglich wohl besser geeignet.

Scorpion S4035-380.jpg


Ich kann mir aber auch gut vorstellen das es an der Motoranordnung liegen könnte, die Nase wird ja nach unten gedrückt. In welchen Winkel
hast Du den Aufsatz angebracht?
Normalerweise macht man es so das der Propellerstrahl nach hinten hin etwas nach unten gerichtet ist. Das Thema habe ich auch gerade
durch und habe mich vorher etwas schlauer gemacht. Dabei wird das HLW etwas von oben angeströmt und heruntergedrückt, was dem
Nickmoment entgegenwirken soll.

Gruß Andreas
 

Andreas Maier

Moderator, Flugmodellbau allgemein, Motorflug, Ele
Teammitglied
132km/h bei einer B4 .... ist etwas übertrieben ;)
Wie leicht rollt dein Startwagen ?
Wenn du Pech hast verbläst er 3 - 4 kg weil die Räder im Gras nicht vorwärts kommen.


Test: Segler an die Flitsche und in ausreichender Höhe Motor langsam hochfahren.
Achtung das Nickmoment kann beachtlich sein, den Sturz nicht nach unten,
sondern nach oben (falsch rum) ein stellen.



Gruß
Andreas
 

Veit

User
Hallo Andreas

Besten Dank für deine Antwort

Das Aufstecktriebwerk hab ich etwas gegen unten gerichtet.
Flitsche habe habe ich noch nicht daran gedacht.
Eigentlich würde ich lieber mit einem startwagen oder mit Bodenstart das Modell starten.

Hallo.

Da ist doch ein Aufstecktriebwerk drann, also was spricht gegen einen Katapultstart, also
mit einer entsrechend kräftigen Flitsche?

Allerdings scheint mir der Motor etwas überlastet zu sein, ein 16X13 Prop wäre diesbezüglich wohl besser geeignet.

Anhang anzeigen 1643276


Ich kann mir aber auch gut vorstellen das es an der Motoranordnung liegen könnte, die Nase wird ja nach unten gedrückt. In welchen Winkel
hast Du den Aufsatz angebracht?
Normalerweise macht man es so das der Propellerstrahl nach hinten hin etwas nach unten gerichtet ist. Das Thema habe ich auch gerade
durch und habe mich vorher etwas schlauer gemacht. Dabei wird das HLW etwas von oben angeströmt und heruntergedrückt, was dem
Nickmoment entgegenwirken soll.

Gruß Andreas
 

Veit

User
Hallo Andreas

Danke für deine Antwort.

132km/h ist wirklich viel.
Würde es besser gehen wenn ich mit dem Startwagen auf Betonboden anfahren würde?

Wie machen es die, die einen Bodenstart auf Rasen absolvieren?

Der Startwagen rollt ohne Probleme.

Wie meinst du das, der Motor nach oben und nicht nach unten?

QUOTE=Andreas Maier;4123397]132km/h bei einer B4 .... ist etwas übertrieben ;)
Wie leicht rollt dein Startwagen ?
Wenn du Pech hast verbläst er 3 - 4 kg weil die Räder im Gras nicht vorwärts kommen.


Test: Segler an die Flitsche und in ausreichender Höhe Motor langsam hochfahren.
Achtung das Nickmoment kann beachtlich sein, den Sturz nicht nach unten,
sondern nach oben (falsch rum) ein stellen.



Gruß
Andreas[/QUOTE]
 
Hallo Veit.

Andreas Maier und ich meinen es so wie auf folgender Zeichnung.
Dabei ist es uninteressant ob der Prop in Zuganordnung oder Druckanordnung arbeitet.
Auf der Zeichnung ist es eine Druckanordnung.

Aufstecktriebwerk.JPG

Auf dem unteren Flieger drückt der Propellerstrahl etwas von oben gegen das Höhenleitwerk,
dadurch wird dem Nickmoment (Flugzeugnase wird nach unten gedrückt) etwas entgegengewirkt.

Wenn der Startwagen leicht läuft (sind die Räder auch groß genug?) sollte der Segler eigentlich
abheben. Aber wie ist der Segler auf dem Startwagen positioniert? Könnte es sein das der Segler
etwas mit der Nase nach unten zeigt? Oder das beim Beschleunigen die Nase runter gedrückt wird bevor er
abhebt?

Gruß Andreas
 
Hallo,
ich fliege meine B4 mit 3,75m als Nasenantrieb. Ich hab bei meinem Leopard KV 380 (gibt es beim Reisenauer für unter 100 Euro) die Welle verlängert. Dieser Antrieb geht bei 6 S und einer 18*8,5 Klapp wie die Sau und der Motor zieht 44 A.
Gestartet wir mit Gummi. Ich würde dir von dem Aufstecktriebwerk abraten (meine Meinung).
Grüße
Werner
 

Veit

User
Guten Abend Andreas

Besten Dank für die Zeichnung

Ich hab nochmal gemessen.
Der Aufsatz ist 90grad zur Flächenwurzel (also fräche mitte)

Die Räder grösse ist 18,5 cm
Ich hab bei dem Startwagen eine Auflage (analog die mann kaufen kann)
Wenn ich mit dem Einziehfahrwerk gas gebe, dan drückt die Nase nach unten.

Müsste ich den Winkel nach hinten Unten vergrössern?

Grüsse Veit

QUOTE=grossiman;4123465]Hallo Veit.

Andreas Maier und ich meinen es so wie auf folgender Zeichnung.
Dabei ist es uninteressant ob der Prop in Zuganordnung oder Druckanordnung arbeitet.
Auf der Zeichnung ist es eine Druckanordnung.

Anhang anzeigen 1643386

Auf dem unteren Flieger drückt der Propellerstrahl etwas von oben gegen das Höhenleitwerk,
dadurch wird dem Nickmoment (Flugzeugnase wird nach unten gedrückt) etwas entgegengewirkt.

Wenn der Startwagen leicht läuft (sind die Räder auch groß genug?) sollte der Segler eigentlich
abheben. Aber wie ist der Segler auf dem Startwagen positioniert? Könnte es sein das der Segler
etwas mit der Nase nach unten zeigt? Oder das beim Beschleunigen die Nase runter gedrückt wird bevor er
abhebt?

Gruß Andreas[/QUOTE]
 

Veit

User
Hallo,
ich fliege meine B4 mit 3,75m als Nasenantrieb. Ich hab bei meinem Leopard KV 380 (gibt es beim Reisenauer für unter 100 Euro) die Welle verlängert. Dieser Antrieb geht bei 6 S und einer 18*8,5 Klapp wie die Sau und der Motor zieht 44 A.
Gestartet wir mit Gummi. Ich würde dir von dem Aufstecktriebwerk abraten (meine Meinung).
Grüße
Werner
Hallo Werner
Danke für die Antwort
Meine anderen modelle sind alle mit Nasenantrieb.
Ich hab mich jetzt mal für einen Aufstecktriebwerk entschlossen.

Würde mich freuen wenn ich es auch so schaffen würde.
 
Hallo Veit.

Die Räder vom Startwagen sind groß genug, die sollten leicht genug rollen.

Der Segler sollte beim Beschleunigen etwa waagerecht auf dem Startwagen liegen.
Wird der Segler auf dem Startwagen zu stark vom Motor mit der Nase nach unten gedrückt, dann kann es sein
das die Fläche nicht mehr genug oder sogar keinen Auftrieb erzeugt. Beobachte das mal beim nächsten Versuch.
Sonst must du wohl die Auflagefläche so einstellen das die Nase etwas höher bzw. das Heck tiefer liegt, damit die
Fläche beim Startvorgang richtig angeströmt wird.

Gruß Andreas
 

Veit

User
Hallo Andreas.

Ich werde mich mal achten.

Der Startwagen brach auch immer nach rechts Weg und liess sich nicht Reuern.
Stimmt der Winkel beim Aufstecktriebwerk? Oder muss ich diesen noch Ändern?

Hast Du selber auch einen Startwagen?

Grüsse Veit
 
1) Der Startwagen brach auch immer nach rechts Weg und liess sich nicht Reuern.

2) Stimmt der Winkel beim Aufstecktriebwerk? Oder muss ich diesen noch Ändern?

3) Hast Du selber auch einen Startwagen?

1) Stimmt die Strahlrichtung vom Antrieb?
Rollt der Startwagen auch ohne Flieger geradeaus ? Wenn nicht, dann die Radstellungen/Achsen prüfen.

2) Mach mal ein vernünftiges Bild von der Seite, dann kann ich das schon eher beantworten. Ideal wäre eine Position hinter dem SP, oder sogar hinter der Endleiste, und etwas nach hinten geneigt, so das die Motorachse etwa parallel zum Rumpfrücken verläuft. Schau mal hier das Video in Beitrag 227, ist zwar ein Klapptriebwerk und in Zuganordnung, aber etwa so sollte der Antrieb sitzen.

3) Nein, ich selber habe keinen Startwagen. Das lohnt bei meinem alten Thermiksegler mit wahrscheinlich unter 1,9Kg Abfluggewicht nicht, den starte ich aus der Hand.


Bei mir sitzt der Motor leider vor dem SP, das habe ich aber wegen dem SP mit Absicht gemacht, sonst müsste ich vorne zu viel Blei dazugeben. Auch kann ich so den Antrieb leichter aus - und einbauen und somit zwischen E-Segler und Segler wechseln. Hat eben alles seine Vor- und Nachteile.


Gruß Andreas
 

Chrissy

User
Hallo Veit.

Andreas Maier und ich meinen es so wie auf folgender Zeichnung.
Dabei ist es uninteressant ob der Prop in Zuganordnung oder Druckanordnung arbeitet.
Auf der Zeichnung ist es eine Druckanordnung.

Anhang anzeigen 1643386

Auf dem unteren Flieger drückt der Propellerstrahl etwas von oben gegen das Höhenleitwerk,
dadurch wird dem Nickmoment (Flugzeugnase wird nach unten gedrückt) etwas entgegengewirkt.

Wenn der Startwagen leicht läuft (sind die Räder auch groß genug?) sollte der Segler eigentlich
abheben. Aber wie ist der Segler auf dem Startwagen positioniert? Könnte es sein das der Segler
etwas mit der Nase nach unten zeigt? Oder das beim Beschleunigen die Nase runter gedrückt wird bevor er
abhebt?

Gruß Andreas
Is zwar jetzt hier OT aber gilt Die Zeichnung auch für Impeller?

Gruß Christian
 

Veit

User
Hallo Andreas

Gerne sende ich Dir noch die Fotos
image.jpgimage.jpg

Grüsse Veit
Was meinst du, gibt es da noch was zum verändern?


QUOTE=grossiman;4124155]Hallo Veit.

Die Räder vom Startwagen sind groß genug, die sollten leicht genug rollen.

Der Segler sollte beim Beschleunigen etwa waagerecht auf dem Startwagen liegen.
Wird der Segler auf dem Startwagen zu stark vom Motor mit der Nase nach unten gedrückt, dann kann es sein
das die Fläche nicht mehr genug oder sogar keinen Auftrieb erzeugt. Beobachte das mal beim nächsten Versuch.
Sonst must du wohl die Auflagefläche so einstellen das die Nase etwas höher bzw. das Heck tiefer liegt, damit die
Fläche beim Startvorgang richtig angeströmt wird.

Gruß Andreas[/QUOTE]
 
Is zwar jetzt hier OT aber gilt Die Zeichnung auch für Impeller?

Gruß Christian
Klar, vom Prinzip her schon. Bei gleicher Schubkraft gehe ich aber davon aus das die Hebelkräfte, also das Nickmoment nicht so stark ausfällt.
Ein Impeller ist im Durchmesser viel kleiner und ist daher nicht so hoch aufgebaut, bzw er fährt nicht so hoch aus.
Aber schau dir mal ein paar Videos an. Hier werden die (ziemlich großen) Segler mit Flitsche gestartet, noch ohne Antrieb. Kurz nach dem ausklinken
wird der Impeller eingeschaltet und man kann gut sehen wie der Segler beim beschleunigen zuerst die Nase runter nimmt. Hat er Geschwindigkeit aufgenommen
trägt der Flügel entsprechend mehr und das Modell fliegt waagerecht oder steigt, ist natürlich alles eine Einstellungs- und Auslegungssache. Schön wäre es
wenn der Antrieb in der Neigung einstellbar ist bzw leicht änderbar ist, so kann man das Verhalten seinen Bedürfnissen besser anpassen.


@ Veit

Kannst Du den Antrieb noch in der Neigung etwas verstellen, zumindest den Motor?
Als Grundeinstellung würde ich wie schon erwähnt die Motorachse parallel zum Rumpfrücken einstellen.
Und den Motor nur so hoch wie nötig. Falls dazu der Schaft gekürzt werden muss, dann natürlich erst dann wenn der Propdurchmesser
endgültig feststeht. Je höher der Motor angebracht wird um so größer ist die Hebelwirkung. Aber auch das Segelflugverhalten ändert
sich dann stärker, das merkt man besonders im Kurvenflug.

So wie das Modell auf dem Startwagen zu sehen ist, müsste es eigentlich abheben. Oder wird das Modell beim Start vom Antrieb mit der Nase noch weiter nach unten gedrückt?
Dann kann es natürlich sein das der Flügel nicht richtig angeströmt wird dadurch nicht genug Auftrieb entsteht (vorausgesetzt die Geschwindigkeit ist ausreichend). Dann würde ich
in kleinen Schritten die Flügelauflage vorn höher stellen, dann muss der Segler irgendwann mal abheben.

Aufstecktriebwerk-2.JPG
Gruß Andreas
 

Veit

User
Hallo Andreas.

Danke für die Zeichnung.

Wenn ich den Motor neigen muss, dan sind dies 4,3° dann ist der Winkel 90° zum Rumpfrücken.

Denn Motor kann ich leider nicht soviel neigen, sonst komme ich mit der Luftschraube am Flügel an.

Es gibt wohl nichts ausser neu ein Leimen.

Oder wie siehst du das ganze?

Gruess Veit
 
Hallo Veit.

Kannst Du nicht erst einmal zum ausprobieren ein Distanzstück zwischen Motor und Halteplatte setzen?
So kommt der Motor etwas weiter nach hinten, was eventuell dann ausreicht damit der Prop Platz hat.
Lässt sich das Modell dann besser fliegen, dann kannst Du es immer noch vernünftig machen.
Ich würde es so jedenfalls versuchen, sonst ist das Modell irgendwann kaputtgebastelt ;) .

Gruß Andreas
 
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