PIPER-IG

ROMA

User
Hallo MarcoL,
sieht gut aus bisher, etwas viele Rippen für eine Piper aber da du mit Steckungsrohr
baust soll es wohl eh kein Scale Modell werden. Weiter so und gerne mit Baubericht hier 😀.
Kurz zur Info falls nicht schon bekannt, die TC Piper ist in 1:3,85 also etwas größer als 1:4, so wird es
dann auch bei denn Maßen derer Haube sein.
Viel Erfolg beim Bauen.
Gruß Roland.
 

MarcoL

User
Hallo Roland,

Ja vom Aufbau soll es nicht ganz Scale werden. Allerdings optisch dafür ganz klassisch mit cub gelber Oratex.
Haubenmaße der Tc wären dennoch interessant.

Gruß Marco
 
Hallo Marco,
ich habe eine neue und unverbaute TC-Haube. Allerdings ist diese gerade bei der Fa.Zimmermann wegen Anpassungsarbeiten zu meinem Krümmer.
Ich denke dass ich die Rücklieferung von Fa.Zimmermann bis in ca. 2 Wochen bekomme, falls Du bis dahin noch keine Daten anderweitig bekommen hast schicke mir eine PN mit den Maßen die Du benötigst.
Gruß
Stefan
 
Hallo ihr Piper-Spezialisten

Jetzt will ich mich auch mal zu Wort melden und zwar geht es um meine 'betagte' Clark-Piper J3.
Das ziemlich rohbaufertige Modell hat die letzten 33 Jahre schlummernd in meiner Werkstatt verbracht. Schon im Jahre 1990 wurde ein Bild davon in unserer Lokalpresse veröffentlicht. Dank Ruhestand und nicht zuletzt wegen der Corona-Einschränkungen habe ich mich jetzt dazu aufgerafft, das Teil fertigzustellen.
Vieles ist natürlich veraltet:
So wurden jetzt die roten grossen MPX-Profiservos ausgetauscht, der Schiebeschalter ausgebaut, der kaum gelaufene ZG 38 auf Rcxel-Zündung umgebaut und die jetzt zu grossen Ausschnitte in der Motorhaube zugeharzt und neue kleinere, vorbildähnlicher Oeffnungen angebracht. Die eine Flügelhälfte wurde seinerzeit mit Solartex bespannt und die hat sich über all die Jahre und bis heute vorbildlich gehalten.
Noch habe ich genug Solartex für die zweite Flügelhälfte, nicht jedoch für den Rumpf. Und Solartex ist mittlerweile wohl nicht mehr erhältlich.

Doch nun zu meinen Fragen:
- das Heckteil, insbesondere die Leitwerke scheinen mir für heutige Verhältnisse, wegen der 'Brettchenbauweise', bleischwer.
Dazu kommt, dass mein umgebauter ZG 38 nun ca. 50 Gr. leichter ist als früher mit der Magnetzündung. Somit stellt sich die Frage nach dem
Schwerpunkt: War die ursprüngliche, alte Ausführung der Clark-Piper von Haus auf eher heck- oder kopflastig? Noch wäre es möglich die Leitwerke zwischen den aufgeleimten Vierkantleisten auszunehmen und so leichter zu machen.
- zum ZG 38: wie gross darf der Zwischenraum zwischen Hallgeber und Magnetscheibe sein?

MfG, Daniel

NB Habe eben gesehen, dass Solartex bei Kindler Modellbau erhältlich ist. Ein Problem weniger...

Piper Clark.jpg
 
...wohl alle Piperisten im Winterschlaf oder haben sich wegen der Skisaison vom Modellbau verabschiedet! ;)
Falls es jemanden doch noch interessiert:
Habe zwischenzeitlich den 'Rohbau'-Schwerpunkt kontrolliert. Passt ohne dass im Leitwerkbereich
Ausnehmungen nötig wären.
Gruss, Daniel
 

Peng

User
Servus Daniel,

ich fliege die TC-Piper J3 mit dem ZG 38 und Edelstahldämpfer von TC. Damit passt der Schwerpunkt perfekt. Ich habe kein Blei drin und die Komponenten sind verbaut, wo sie im Plan angegeben sind. Die Höhenruderservos sind bei mir im Heck.. Die Piper wurde seinerzeit ja für den Vorgänger des ZG 38 konstruiert und der war soweit ich weiß in etwa gleich schwer. Vom Aufbau sehe ich im Bereich des Leitwerks bei Deiner keinen Unterschied zu meiner, welche bereits die überarbeitete Version darstellt.
Das Leitwerk ist aus heutiger Sicht sicher sehr stabil konstruiert, was allerdings für den Schleppeinsatz sicher nicht schlecht ist. Das stört nur, wenn man einen "modernen" Verbrennerantrieb einbaut. Da reicht dann ein OS GT 33 oder OS GT 40 zum Fliegen locker aus und die sind dann fast 800 g leichter. Von der Leistung sind die genannten Motore nahezu identisch wie der ZG 38. Da muss man dann im Leitwerk schon etwas tun, damit man den Vorteil des leichten Motors nicht wieder durch Blei verliert. Im Gegensatz könnten man ohne Probleme einen Saito FG 61 einbauen. Der ist sogar im Systemvergleich etwas schwerer wie der ZG 38 - dann passt das schwere Leitwerk wieder sehr gut.

Von der Leistung her ist der ZG 38 aus meiner Sicht ideal für die Piper.

Ich hoffe, Dir etwas geholfen zu haben.

Gruß Patrick
 
Hallo Patrick

Vielen Dank für Deine Ausführungen! Wie ich sehe sind unsere beiden Pipers ziemlich gleich ausgerüstet. Einzig, dass ich die Servos nicht im Heck eingebaut habe und als Schalldämpfer seinerzeit ein Gaskartuschenteil angefertigt hatte.
Hatte mir auch Gedanken bzgl. der Motorisierung gemacht: Der ZG 38 ist nicht gerade mehr zeitgemäss, doch der ist eben vorhanden und zudem kaum gelaufen. Deshalb habe ich ihm jetzt eine elektronische Zündung verpasst - wenigstens das!
Der Saito FG 61 wäre natürlich das Sahnehäubchen, doch der schlägt mit ca. 1'000.- Euronen zur Kasse. Und mit bald 71 Jahren...😢
Bei dieser Gelegenheit muss ich die vor 30 Jahren aufgebrachte Solartex-Folie rühmen:
Ist super gespannt geblieben und nur ein- zwei kleine Fältchen die problemlos ausgebügelt werden konnten. Das Beste was ich bis dato an Gewebefolien gesehen und verarbeitet habe. Wird aber anscheinend nicht mehr hergestellt. (Oratex kenne ich!)
Ich habe mich jetzt nach Zackenband umgeschaut und bin bei Oracover fündig geworden. Hast Du bei der Aufbringung Erfahrung? Wie ich gesehen habe machen viele die Naht-Imitation mit Bindfaden-Abschnitten. Frage mich, ob Weissleim o.a. nicht auch gehen würde?

Gruss, Daniel
 
Moin Daniel,

wenn Du schreibst, dass der ZG38 nicht mehr gerade zeitgemäß ist, so bedenke: die ganze Piper J3 an sich ist das ja auch nicht mehr.
Daraus folgt jedenfalls für mich: alter Flieger - alter Motor. Das passt dann schon zusammen.
Ich selbst fliege den ZG38 in der allerersten Ausführung (noch ohne Choke-Vergaser) und Magnetzündung in meiner ca. 30 Jahre alten Bücker mit
TC-Getriebe ohne irgendwelche Beanstandungen
Wieviel Stunden der runter hat? Keine Ahnung.

In meiner PA18 werkelt jedoch ein Boxer von 3W - aber auch schon so alt, wie der ganze Flieger: so ca. 25 Jahre.

Zum Thema Zackenband:
Weissleim geht - ist aber m.E. ein ganz schöner Aufwand.
Hier ein Tutorial, wie Du es alternativ machen kannst: TUTORIAL - Scalemodellbau "Rippenvernähung & Zackenband" - YouTube
Bei Oratex-Bespannung ersetzt du dabei die Transferfolie durch Streifen des Oratex und bügelst die vor Anbringung des Zackenbandes auf.
Das sieht dann in etwa so wie bei meiner Piper aus:

Zackenband.jpg


Also - viel Erfolg beim fertigstellen der J3.

Pit
edgw.de
 

Peng

User
Servus Daniel,

noch eine kurze Rückmeldung zum ZG 38: Ein Umbau auf elektronische Zündung ist bei dem Motor absolut nicht notwendig. Ich hatte noch nie einen Einzylinder-Zweitakter, der ein so niedriges Standgas hatte wie der ZG 38. Laut Herrn Reinsch kommt das daher, dass sich durch den Aufbau genau dieser Zündung eine mechanische/magnetische Zündzeitpunktverstellung ergibt. Deshalb springt der Motor auch so gut von Hand an und hat eben einen so niedrigen Leerlauf. Daher gab es von TC auch nie einen Umbausatz.

Gruß Patrick
 
...
wenn Du schreibst, dass der ZG38 nicht mehr gerade zeitgemäß ist, so bedenke: die ganze Piper J3 an sich ist das ja auch nicht mehr.
Daraus folgt jedenfalls für mich: alter Flieger - alter Motor. Das passt dann schon zusammen.
I ...
@pit:
Hallo Pit! Vielen Dank für Deinen Kommentar! Hat mich zum Schmunzeln gebracht als ich obiges gelesen habe!
Hättest auch schreiben dürfen: Alter Flieger, alter Motor, alter Pilot! Bin ja mittlerweile fast 71!
Mein Motor ist auch die frühe Ausführung ohne Choke.
Deine PA 18 sieht super aus! Danke für den Hinweis aufs Tutorial, hatte das vor dem Verfassen meines Beitrages gesehen und die Verwendung der Transferfolie wollte mir nicht so gefallen. Werde auf einem Teststück einen Versuch mit meinem Solartex machen.
Frage noch: Mit was hast Du das Gelb gespritzt? Gelb deckt bekanntlich schlecht und wenn ich für einmal die Spritzkabine meiden könnte...

@Patrick:
Wie gesagt, mein Motor ist auch einer der früheren Serien ohne Choke. Ich hatte mir dank der elektronischen Zündung einen etwas 'runderen' oder zumindest ruhigeren Lauf erhofft. Sollte dies jetzt nicht der Fall sein, so bin ich wenigstens das Magnetrad los, das bei meinem Modell (J3)
nach einem (zu) grossen Ausschnitt verlangte und so die Kontur der Motorhaube total verhunzte. Jetzt behoben/ verbessert.

Beste Grüsse & Dank Euch, Daniel
 
Das Vorbild wurde vor einigen Jahren komplett überholt. Habe vor zwei Jahren einen Rundflug damit machen können.
Ursprünglich eine L4 aus Rest-Kriegsbeständen hatte die noch die typische Kabinenverglasung mit eckiger hinterster Scheibe.
Diese Scheibe ist immer noch eckig, wurde bei der Restaurierung jetzt auf 'rund' gemacht. Frontscheibe neu bläulich.



HB-OGA 2.JPG
 
Moin Daniel,

zunächst erstmal "Danke für die Blumen". Will mich aber nicht mit fremden Federn schmücken, da ich den Vogel nicht selbst gebaut habe.
Von daher kann ich Dir leider auch keine Infos zur Lackierung bzw. der Deckkraft der gelben Farbe geben. Sieht jedenfalls professionell lackiert aus.

Zum Thema "Alter des Piloten": Naja, wer im Glashaus sitzt, sollte eben nicht mit Steinen werfen - soll heißen, dass ich ja auch nicht mehr zu den Jungpiloten gehöre. Mein erstes Modell habe ich immerhin schon in 1970 gebaut.
Und große Modelle sind in der Luft ja auch besser für die abgenutzten Augen zu erkennen.

Thema Zackenband: das bei Dir dann eingesetzte Solartex ,anstelle der Transferfolie, vor dem Schneiden mit Heisssiegelkleber auf die aufgespannte Verschnürung aufkleben. Untergrund unter den Schnüren dabei mit Folie (hier bieten sich Reste der Oratex/Solartex-Folie an) belegen (Silikonseite nach oben), die ganze Fläche mit dem Kleber einstreichen und dann Solartex aufkleben. Wenn trocken, kann zugeschnitten werden und anschliessend die Streifen mit der imitierten Verschnürung aufgebügelt werden. Am Ende Zackenband drüber und "Fertig iss".

Thema ZG38: Der wird auch mit elektronischer Zündung laufen. Gerhard Reinsch war da aber meines Wissens nie ein Freund von. Von wegen "Ausfall-Risiko des Akkus" oder so. Bei meinem 3W-Boxer hab ich zwar auch eine dran, überwache aber die Akkuspannung mittels Telemetrie und Warn-Ansage am TX.

Die manntragende J3 ist ein echtes Schmuckstück. Nur die Dämpfer passen nicht so recht - da sind mir die dicken Verkleidungen der Bungees schon lieber.

Pit
 

FFmartin

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Hallo ihr lieben Piperisti,

hat schon jemand sein Modell mit dem Oratex Classic Gelb bespannt ? Wenn ja würde ich mich über ein Photo freuen , welch mir bei den Farbauswahl Entscheidung helfen kann.
Gruß und DanK, Martín
 
Zuletzt bearbeitet:
Rad "Kappen" für die J3

Hallo zusammen, ich baue meine TC PA 18 auf J3 um und suche diese kleinen Radkäppchen,
ist bekannt wo man sowas bekommen kann?

Gruss
Werner

1642334098207.png
 

ROMA

User
Hallo Werner,
sieht gut aus, gefällt mir auch, etwas größer ums Rad herrum habe ich sie auch schon auf
einem Bild einer orginal Piper gesehen.
Ich denke das man diese im Modellbau selbst herstellen/laminiern muss ,auch die Halterung
zur Radachse wird eine Eigenkonstruktion sein.

Gruß Roland.
 
hallo Werner,
von Rödel hat es die für die Bücker Jungmeister gegeben ,haben genau so ausgesehen,nur eine Spur länger
Gruss
Siegfried
 
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