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Poky 40 von stratair

Hi Chrima !
Achtung soll nicht abwertend verstanden werden, aber welcher art andere Nuri bist Du denn schon geflogen ?
Kein Problem :)
Die meisten waren/sind Pfeile (einige von Schweißgut) der letzte ist die Beevolution. Brett, da flieg ich momentan das Frettchen, die Alula und eben den Poky. Ein Strong Run Evo ist in Arbeit ;)

Aber wie geschrieben, muss der Poky doch a bissal "netter" (siehe meine Kritik) zum Fliegen gehn ... oder ? Macht mir so nicht wirklich Laune. Ja und einige Augenzeugen mit Flugerfahrung waren auch der Meinung dass der Kleine eine Diva ist ...

Wohlgemerkt fliege ich in moderaten Verhältnissen. An der Küste, bzw. hochalpin mag es ja ev. besser aussehen mit dem Handling.

lG
jaro
 

UweH

User
An der Küste, bzw. hochalpin mag es ja ev. besser aussehen mit dem Handling.
Hallo Jaro,

mit dem oben bleiben sieht es da oft beser aus, aber das Handling sollte eigentlich nicht davon abhängig sein wo man fliegt (obwohl es das bei Brettern wegen unterschiedlicher notwendiger Einstellungen manchmal ist):rolleyes:

Bist Du sicher dass Du nicht schon eine unbeabsichtigte Differenzierung drin hast? Ein bisschen lesen sich Deine Probleme wie positive Diff in Verbindung mit schlechter Rückstellgenauigkeit der Ruder. Damit würde bei Quer immer etwas Höhe mit gegeben und bei Knüppel neutral dann an der Klappe stehen bleiben.
Wenn das so wäre, dann ist der hinterst fliegbare Schwerpunkt auch zu kopflastig und das könnte die fehlende Leistung erklären.
Welche Servos hast Du drin und hast Du mal die Ausschläge nachgemessen?

Gruß,

Uwe.
 

Chrima

User
Wohlgemerkt fliege ich in moderaten Verhältnissen. An der Küste, bzw. hochalpin mag es ja ev. besser aussehen mit dem Handling.
Hi Jaro

Ist jetzt einfach mal meine persönliche Vermutung.
Kenne den Poky ja leider selber nicht, aber wenn Du die schlanken Flügelchen mit dem Frettchen vergleichst, welches ja auch schon eine ordentlich hohe Grundgeschwindigkeit hat,
dann müsste der Poky gleich noch einmal ein paar km/h schneller geflogen werden.
Es geht da nicht unbedingt nur um Strömungsabriss, sondern bei Nuris eben auch um Ruderwirksamkeit (-> Höhenruder) und Stabilität (S-Schlag durch Ruder).


Mein Vorschlag; warten bis Du mal ordentlich Wind hast !

Erst dann siehst Du auch die Grundstellung der Ruder und kannst Rückschlüsse auf den SP ziehen.
Wenn dann alles stimmt kannst Du später auch bei moderateren Bedingungen probieren.
Meist liegt der Knackpunkt dann aber eben beim nötigen Schwung für den Start.
Deshalb werden Bretter ja auch sehr oft am Hang geflitscht.

Grüsse
Christian
 
Erstmal danke für die prompten Antworten :)

@Uwe: Servos sind Graupner DES 428 MG
Ausschläge und Rückstellgenauigkeit werd ich nochmal prüfen, danke.

@Chrima: Ja, da bin ich eh bei Dir. Vermute dass ich bei ordentlichen
Bedingungen leichter zu korrekten Einstellungen komme. Momentan macht
der Kleine keinen Spaß. Wenn ich dann lese was hier so berichtet wird, kenn
ich mich nimmer aus.

Vielleicht bin ich ja vom Frettchen verwöhnt, dass ja fast alle Wetterbedingungen
abdeckt und gleichzeitig die Gutmütigkeit in Person ist ...

lG
jaro
 

Detlef

User
Empfängerakku

Empfängerakku

Tach zusammen,

bei mir liegt auch ein Poky auf dem Bautisch und wartet drauf
gebaut zu werden, was habt ihr für einen Empfängerakku verbaut?

Ist ja nicht ganz so viel Platz:)

Gruß
 
Hi Leute !

So, jetzt habe ich unter Berücksichtigung Eurer Tips, nochmal sorgfältig nachgeforscht:

Also, rückstellgenau und spielfrei sind sie, die DES 428 MG.

Eine leichte Differenzierung (+17%) in der Thermikphase, war eingestellt. Aber ist ja lt. Anleitung
so in Ordnung !? OK, Diff. ist jetzt mal raus. In den anderen Phasen war eh keine.

SP war etwas zu weit vorne, 28mm. Habe ich jetzt auf exakt 29mm geändert.

Ausschläge sind alle lt. Anleitung .... SO soll bei uns Ostwind aufkommen ;)

@Detlef: habe 4x 800mAh Eneloop drinnen. Berichte doch bitte Deine Einflugerfahrungen, der
Kleine ist ja fast an einem Nachmittag fertiggestellt ...

lG
jaro
 

UweH

User
Hallo Jaro,

dann mal viel Glück beim neuerlichen testen und beim Brett immer dran denken: ....wer bremst, der verliert :D

Snowbulli Manfred hat mir mal fürs fliegen mit dem PW-Brett Petoma geraten beim beginnendem saufen keinesfalls zu ziehen wie man es bei Leitwerkern oft falsch macht :rolleyes:, sondern zu drücken um wieder hoch zu kommen........und siehe da, das funktioniert :):D

Der Tipp bedeutet in der Thermik schnell zu kreisen und wenns abwärts geht schnell aus dem saufen weg zu fliegen, das kannst Du vielleicht mal fürs Brett fliegen im Hinterkopf behalten ;)

Gruß,

Uwe.
 
Hallo Leute !

So, heute war wieder "Erstflug" ;) mit den neuen Einstellungen (siehe weiter oben)

Mit korrigiertem SP (29mm), musste ich mich wieder an die Neutralstellungen der Ruder, in
den einzelnen Phasen, herantasten. Sind ja wirklich marginale Unterschiede.

Das Aufwindangebot war gerade ausreichend und ich konnte den Poky laufen lassen. Obwohl
ich in der Normal u. Schnellflugphase leicht negativ differenziert habe, werden Rollen nicht
wirklich gerade und außerdem muss man ganz genau (rechtzeitig) mit Tiefe stützen. Je schneller desto
weniger sieht man es halt.
Insgesamt machte er heute schon ein besseres Bild als mit den alten Einstellungen. Was
scheinbar auch geholfen hat ist, im Saufen bewusst nicht zu ziehen. Da muss ich mich noch
umgewöhnen ... danke Uwe ;)
Was mir immer noch sehr negativ auffällt, ist eine Unruhe um die Hochachse, gut sichtbar bei Richtungswechseln
aber auch bei Böen. Sieht aus wie wenn die Strömung abwechselnd li/re abreisst/ablöst !??
Darum auch meine Versuche mit dem Turbulator. Hat aber (noch) nichts bewirkt.
Ja und beim Landen gibt es auch kein feinfühliges Ausflaren sondern eigentlich recht plumpes Durchsacken
ab einer gewissen Mindestgeschwindigkeit. Hmm.

Fazit:
Bemühe mich wirklich, aber recht fasziniert bin ich von den Leistungen des Kleinen nicht. Aber vielleicht fehlt mir
noch einiges an Erfahrung. Habe gerade mit dem Bau des Strong Run Evo begonnen. Sagt mir bitte das da das Fliegen
mehr Spaß macht, sonst ist meine Motivation im Keller ;)

lG
jaro
 

Chrima

User
Hi Jaro

Also Nuri bleibt natürlich Nuri, wenn wir über Leistung sprechen.

Den Spassfaktor hoffe ich aber schon, dass Du den noch finden wirst !
Denn das ist die Domäne der Bretter. ;)

Wichtig ist einfach zu verstehen, dass die Ruder am Ende des Profils in turbulenter Strömung ihre "wichtige" Arbeit (Höhenleitwerk!) verrichten müssen.
Das ist dann einfach der Knackpunkt bei langsamer Fahrt.Und das vorallem bei kleinen Nuris.(!)
Beim StrongRun hast Du dann in etwa die doppelte Flächentiefe. Und Überziehen wird mit dem Strong am wenigsten bestraft von allen käuflichen Brettern.
Also sicher nicht zu früh die Motivation verlieren !

Gruss
Christian

PS: Vielleicht müsste man beim Poky auch mal mit Turbulatoren kurz vor den Klappen experimentieren ?
Siehe Siegmann "Querrudertubulatoren" auf der Unterseite !?
 

UweH

User
Was
scheinbar auch geholfen hat ist, im Saufen bewusst nicht zu ziehen. Da muss ich mich noch
umgewöhnen
Hallo Jaro, wie Du siehst fliegt sich ein Brett etwas anders als ein Leitwerker, wenn Du Dich daran gewöhnt hast wird auch die Leistung besser und warum das beim großen Strong einfacher ist als beim kleinen Poky hat Christian schon geschrieben...also entspannt und flott fliegen und Du wirst sehen dass viele scheinbare Unarten des Modells verschwinden weil es nicht am Modell liegt, sondern an Deinen Steuergewohnheiten. Ebenso wird es bei den Rollen sein, Bretter brauchen wegen dem S-Schlag des Profils bei kleineren Fluggeschwindigkeiten ein deutliches und zeitlich richtig dosiertes Nachdrücken in der Rückenflugphase, sonst eiern sie durch die Rolle.

Was mir immer noch sehr negativ auffällt, ist eine Unruhe um die Hochachse, gut sichtbar bei Richtungswechseln
aber auch bei Böen. Sieht aus wie wenn die Strömung abwechselnd li/re abreisst/ablöst !??
Ich denke das ist ein Effekt aus dem negativen Wendemoment weil die Seitenleitwerksgröße beim Poky etwas grenzwertig sein könnte. Mit den von Christian vorgeschlagenen Turbulatoren auf der Unterseite ca. 15 mm vor der Ruderachse könnte es etwas besser werden weil die Strömung des nach oben ausgeschlagenen Ruders höhere Klappenwinkel verträgt, aber auch hier wird das pendeln weniger werden wenn Du Dich an das Modell gewöhnt hast und flüssiger fliegst und dafür mehr vorausschauend steuerst. Ich hatte bei meinem ersten Strong Mini auch starkes pendeln, heute ist davon nur noch wenig zu sehen. Bretter neigen aber generell mehr zum pendeln als Leitwerker weil der Hebel des Seitenleitwerks kürzer ist und die geringe Massenträgheit weniger dämpft, aber mit etwas Gewohnheit an das Modell kann man das ausgleichen. Vielleicht hilft auch ein Turbulator beidseitig hinter der Nasenleiste des Seitenleitwerks die Dämpfungswirkung zu verbessern.

Wenn Du Dich auf die Eigenheiten von Brettern einläßt und nicht versuchst sie wie einen Leitwerker zu fliegen wirst Du extrem viel Spaß mit diesem agilen und schnellen Modelltypus haben ;)

Gruß,

Uwe.
 
Hallo Christian, hallo Uwe !

Erstmal danke für die Infos, Tips und für Euren Zuspruch !

Werde versuchen, das alles zu beherzigen, mich gedanklich vom Steuern
der Leitwerker zu lösen, und mal ein paar Stunden "brettern" ;) Und vielleicht
erreicht mich ja dann der Poky-, bzw. Strong-Spirit ...:D

lG
jaro
 
Hallo Lars !

Ja, kann heute Abend ein paar Bildchen machen. Vermutest Du
eventuell einen Baufehler meinerseits ? ;)

lG
jaro
 

Hacki

User
Moin,

der Poky von Stratair fliegt einfach hervorragend, auch ohne Turbulatoren. Ich verweise da einfach mal auf meinen Bericht in der MFI. Das einzige, was ich ergänzt habe, ist ein Flugzustand ohne Differenzierung bei ausreichendem Querruderausschlag.!

Allerdings sollten die Anlenkungen schon wirklich spielfrei und rückstellgenau sein ! Auch die richtige Schwerpunkteinstellung erfordert etwas Zeit und vor allem eine genaue Waage !

Gruß Frank
 
Hallo Frank !
der Poky von Stratair fliegt einfach hervorragend, auch ohne Turbulatoren. Ich verweise da einfach mal auf meinen Bericht in der MFI. Das einzige, was ich ergänzt habe, ist ein Flugzustand ohne Differenzierung bei ausreichendem Querruderausschlag.!
Allerdings sollten die Anlenkungen schon wirklich spielfrei und rückstellgenau sein ! Auch die richtige Schwerpunkteinstellung erfordert etwas Zeit und vor allem eine genaue Waage !
Also von "fliegt einfach hervorragend" bin ich schon noch ein Stück entfernt. Siehe meine "Beschwerden" weiter oben ;) Bezüglich Differenzierung , da bin ich auch am Probieren. Momentan habe ich in der Langsamflugphase keine, in den beiden Schnellflugphasen sogar leichte negative Diff. Auch taste ich mich mit dem SP halbmilimeterweise nach Hinten. Anlenkung ist hart, spielfrei und rückstellgenau ...

Vielleicht kannst Du mir Deinen MFT-Bericht in digitaler Weise zusenden.

lG
jaro
 
Hallo Jaro

mir drängt sich immer die Frage auf, womit vergleichst Du das Modell?, wenn ich Deine Beiträge hier lese.

Das ist ein sehr kleines Brett, mit allen Vor-und Nachteilen der Aerodynamik und Physik. Die werden auch beim Poky nicht anders sein.

Gruss
 

UweH

User
Differenzierung beim 1-Klappen-Nurflügel

Differenzierung beim 1-Klappen-Nurflügel

Hallo Leute,

hier noch mal ein schon oft geschriebener Hinweis zur Differenzierung bei Nurflügeln mit einer Klappe pro Flügelhälfte. Durch die notwendige Mischung der Knüppelfunktionen Seite und Höhe läßt sich ohne elektronische Vormischung allein durch entsprechende Knüppelausschläge am Sender jede beliebige Differenzierung einstellen.
Das kann beim Fliegen absichtlich oder unabsichtlich geschehen.
Eine elektronische Differenzierung ist also nur eine Abstimmung des Flugverhaltens des Modells mit den Steuergewohnheiten des Piloten und hat mit aerodynamischen Effekten überhaupt nichts zu tun.
Das gilt gleichermaßen für Bretter und Pfeile mit 1 Elevon-Klappe pro Flügelhälfte. ;)

Gruß,

Uwe.
 
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