PowerCube

AJ

User
Hallo und erstmal ein frohes neues Jahr an alle!

Großzügige "Weihnachtsgeschenke" erlauben es mir, über einen neuen Lader als Ersatz meines ca. 8 Jahre alten Ex-Ultra-Duo-Plus-nach-Umbau-Schulze-isl330d-V7.16 nachzudenken.
Sehr interessant finde ich den PowerCube, und man liest ja auch nur gutes darüber.
Ich will in die Zukunft investieren, sprich, ich will mich nicht ärgern, wenn ich irgendwann mal größere Lipo-Packs mit mehren parallelen Zellen habe, bei denen man viel Amperes haben muss/sollte, und diese Ampere nicht habe.
Und der PowerCube bietet ja immerhin 10A... das ist schon mehr, als die allermeisten Lader haben ;)
Und da ich über die Zukunft rede - was mir nicht klar ist, ob man den PowerCube auch problemlos updaten kann, oder ob man den einschicken muss... ob überhaupt weiter dran gearbeitet wird usw...
Eine deutsche Menüführung wäre nicht schlecht !?

Gibs es bis heute irgendwelche positiven/negative Erfahrungen mit dem Teil ?
 

AJ

User
Hi Gerd ;)

Ja klar hab ich schon gesucht und eben viel gutes gefunden, aber ich dachte es lohnt vielleicht nochmal nachzufragen, ob es bis dato neue erwähnenswerte Erfahrungen gibt ;)

Das Ladegerät am Ende des Links ist ja auch sehr sehr vielversprechend ! Sag schnell - soll ich noch schnell zum Einführungspreis zuschlagen oder nicht ?! :)
 

Gerd Giese

Moderator
Teammitglied
... nur so viel: der Pulsar2 gehört zu den typischen konstantstromladern wie z.B. der Spectra2! Den Test fange ich im Februar erst an, Drucklegung wird dann vermutlich im Frühjahr sein!
 

Thommy

User †
Hallo AJ,
neben den 10A ist natürlich auch die hohe Ladeleistung (300W)in Zukunft immer interessanter, da man ja den hohen Strom auch bei vielen Zellen haben möchte. Das verlangt allerdings auch eine vernünftige STromquelle.

Zum Update müßte der PQ eingeschickt werden, allerdings bist Du dadurch, dass Du nur Ströme und Spannungen einstellst auch für zukünftige neuartige Zellen mit geänderten Spannungslagen jetzt schon gerüstet, solange diese wie Lithiumakkus bis zu einer bestimmten Spannung geladen werden.

Einige Eigenschaften von LAdern sind leider aus der Papierform nur schwer abzulesen, sondern zeigen sich erst in der Praxis.
Mit am beeindruckensten am PQ ist, wie schnell und trotzdem schonend er NIMH-Akkus unterschiedlichster Größe lädt.
Ich habe hier viele Mails von PQ-usern, die nun auch ihre problematischen NiXX-Packs schnell und zuverlässig laden können. Und dies ohne dass man selbst mit unterschiedlichen Deltapeakwerten experimentieren muß.
Einfach den passenden Akkutyp auswählen, den Strom auf Maximum stellen und der PQ wird es im Automatikmodus dann schon richten . Beim ersten Mal die Temperatur des Akkus genau überwachen, aber ehrlicherweise war das bei mir nie ein Problem, und wenn keine Sicherheitsgrenzen wie Kapazität oder Spannung zu niedrig gewählt wurden, sind mir auch keine vorzeitigen Abschaltungen bekannt.
Auffallend ist, wie wenig die Akkus überladen werden, d.h. sie sind trotz kürzerer Ladezeit deutlich kühler als mit anderen Schnellladern. Das erhöht zweifelsohne die Lebensdauer.
Wenn Du aber Wettbewerbspacks "vorglühen" möchtest, dann kannst Du im manuellen Modus einen hohen Strom wählen. DCPM schaltet dann trotzdem zuverlässig ab, aber der Pack hat dann schon entsprechende Temperatur.
Zum normalen fliegen würde ich aber vom "Vorglühen" abraten, den erhöhten "Druck" des Packs bezahlt man mit deutlich kürzerer Lebensdauer, und das macht , wenn überhaupt, nur im Wettbewerb Sinn.
Weiterer Punkt pro PQ ist die mitgelieferte Software, die über eine Kurvendarstellung weit hinaus geht. Du kannst Deine Akkupflege perfekt dokumentieren . Man legt pro Akku einfach ein File an und nimmt die neuen Kurven einfach dort mit rein. Alles sehr intuitiv und windowslike mit Drag and Drop und Kontextmenues , Icons und Drag-down Menüs.
Gruß
Thommy
 
Hallo AJ,

es ist so wie im Leben - besser ist der Feind des Guten. Ich bin schon auf den Test von Gerd sehr gespannt und dem sehe ich nicht besonders ängstlich entgegen. :D

Eins ist aber für mich schon klar. Pulsar braucht sich mit den Prozessalghorythmen nicht verstecken. Und ein Automatiklader kann mit der Inflexerkennung auch nicht arbeiten und das ist nun mal die schnellstmögliche und damit akkuschonenste Ladezustandserkennung.

Die Gebrauchsanweisungen und ganz genaue Informationen sind leicht zu finden. Pulsarsoft ist auch über die entsprechende Homepage "downloadbar". Such Dir bitte den für Dich besseren Lader aus. :confused:

Gruß Piotr



[ 03. Januar 2005, 12:34: Beitrag editiert von: Piotr ]
 

Thommy

User †
Hallo Piotr,
ich bin sicher dass der Pulsar ein interessantes Ladegerät ist, aber für eine solche Aussage,

Original erstellt von Piotr:

Eins ist aber für mich schon klar. Pulsar braucht sich mit den Prozessalghorythmen nicht verstecken. Und ein Automatiklader kann mit der Inflexerkennung auch nicht arbeiten und das ist nun mal die schnellstmögliche und damit akkuschonenste Ladezustandserkennung.
kennst Du den DCPM-Algorythmus zu wenig.

Wenn ich mir die zur Verfügung stehenden Daten und Ergebnisse anschaue, gehe ich davon aus, dass das Abschaltverfahren des Powercubes im manuellen Modus dem des von Dir vertriebenen Laders sehr ähnlich ist.

Nur der Powercube beherrscht diese Abschaltung auch im Automatikmodus und kann zusätzlich noch mit dem Strom spielen.
Übrigens verwendet der PQ DCPM bei jeder Zellenzahl und auch bei kleinen Strömen, ohne dass es zu Frühabschaltungen bei den aktuellen Akkutypen kommt.

Das bedeutet in der Praxis, dass Du bei NiMh einen sehr hohen möglichen Strom wählen kannst, und der Lader den Strom auch ausschöpft, wenn der Zustand der Zellen es zulässt. Wird die Zelle voll, dann würde das beibehalten des hohen Stroms zur Überladung und damit zur Erwärmung der Zelle führen. Das wiederum beeinträchtigt die Lebensdauer der Akkus. Bei konstantem Strom bleibt dann um den Akku zu schonen nur Abschalten. Ein Lader mit variablem Strom, reduziert dann einfach den Strom und kann noch etwas mehr einladen, ohne den Akku zu quälen .
Besonders schön wird das an Gerds Grafik oben gezeigt.
Das entspricht auch den Erfahrungen, die Neubesitzer des Powercubes bei vor allem bei NiMH -Zellen machen. Die Packs sind in kürzerer Zeit mindestens genauso voll aber nicht so heiß wie mit anderen zum Teil viel teureren Ladegeräten.
Ich habe mal die aktuellste Anleitung zum Powercube unter
www.thommys.com/download/pqman.zip online gestellt.

Gruß
Thommy
 
Hallo Thommy!

Wie ich in Deiner neuen Anleitung des Power Cube gelesen habe gibt es einen Messmodus. Ist vielleicht eine neue Version der Software erhältlich? Meine Version ist V 0.5.5.0 vom 17. Juni 2004. In dieser funktioniert auch die 'User Calculation' noch nicht.

Andreas.
 

Thommy

User †
Hallo Andreas,
werde die aktuellste Version online stellen,
sobald ich wieder im Büro bin.
Ich gebe Dir dann Bescheid. Sind noch ein paar Dinge, geändert, seit den Betaversionen.
Gruß
Thommy
 
Hi Thommy,

ich denke wir lassen uns überraschen, was der Gerd uns danach zu sagen hat. :rolleyes:

Nichts desto trotz - noch einmal ein paar Erklärungen...

Du hast Recht, ich kenne den DCPM-Algorythmus nicht, aber der Pulsar ist für Dich auch noch fremd. :D :D :D Ich habe aber auch sehr viel Gutes über PC gehört. Ich denke es ist einfach ein Ladegerät der etwas anderen Klasse. Die Stärke ist in dem "Algorythmus" - einschalten und vergessen. ;)

Pulsar 2 hat hier eine andere Philosophie gewählt. Am Pulsar sollten schon die paar Parameter richtig und bewusst eingestellt werden, aber die Pakete bedanken sich durch eine deutlich längere Lebensdauer. Die Sache mit der Einstellerei ist aber auch nicht lästig, wenn man sich die entsprechenden Programmspeicher ein Mal für die Akkupacks programmiert. Aber auch so ist ad hoc die die Einstellerei nicht schlimm. Interessant ist, dass die Spannungsmessungen in den entsprechenden Ladepausen stattfinden, um ein sauberes Messergebnis zu haben. Ich möchte hier noch erwähnen, dass der Pulsar auch ohne weiteres das Entladen der Zellen am Netzteil erlaubt.

Viele Grüße,
Piotr

 

AJ

User
Hi,

ich muss ja sagen dass Ihr es mir wirklich nicht einfach macht :)

Es geht mir zwar quer, aber ich werde wohl oder übel den Testbericht abwarten müssen ;)
 
Hi Folks !

habe gerade gesehen, dass der Pulsar den Meilenstein der Fernlenktechnologie von Graupner übernommen hat: beleuchtetes Display ;)

*duckundwech*

Helmut
 
Moin,

@Thommy: In der Anleitung steht etwas von wahlweise beleuchtetes Display. Heißt das ich als Benutzer kann das jederzeit wählen oder muss ich mich dafür schon vor dem Kauf entscheiden?

Es steht auch drin das man während dem Laden/Entladen die Beleuchtung an und aus schalten kann. Ist sie dann im Einstellbetrieb immer an oder aus?

Danke für die Info.

mfg Flo
 

Thommy

User †
Original erstellt von TurboSchroegi:
habe gerade gesehen, dass der Pulsar den Meilenstein der Fernlenktechnologie von Graupner übernommen hat: beleuchtetes Display ;)
:D :D

Wirst lachen, aber beim Powercube möchte ich das nicht mehr missen, genauso wie die Tatsache, dass man den PQ liegend und stehend betreiben kann. Der steht bei mir im Regal und mit einem Blick kann ich von der Türe aus erkennen, was Sache ist, selbst wenn das Licht im Raum aus ist.

Sind eben oft die Kleinigkeiten, die das Leben Lebenswert machen , ähnlich wie Sitzheizung und Klimaautomatik im Auto

@ Flo PQ hat immer Hintergrundbeleuchtung, diese ist aber abschaltbar, deshalb wahlweise :D

Gruß
Thommy
 
Ich bin mittlerweile auch sehr zufrieden, kam am Anfang nicht so gut damit klar, aber das war einfach doofheit :rolleyes:
Würde mir das immer wieder kaufen.
Was meiner meinung nach noch gut wäre, wenn man die Rückspeisung abschlaten könnte, aber wo sollen dann die 300 Watt :eek: hin????

@Thommy

hast du die mail mit der Lipoladung von mir bekommen?

Patrick
 

Thommy

User †
Hallo Patrick,
das mit der Bedienung sind leichte Eingewöhnungsprobleme, das ist verständlich, da der PQ doch sehr unterschiedlich zu anderen Ladern ist, wegen des Verzichts auf Zellenzahl und der Konsequenz mit der er mit Spannung und STrom als Einstellgrößen arbeitet.
Du warst einfach etwas zu vorsichtig und hast Dir vielleicht etwas zuviel Gedanken um manche Dinge gemacht. Das ist aber eigentlich gerade im Umgang mit Akkus empfehlenswert, und außerdem konnte ich ja mit einem kurzen Anruf schnell helfen ;)
Insgesamt war es für alle gut, denn diese Erfahrung ist ja dann auch in die neue Version der Anleitung eingeflossen.

Mail ist angekommen.

Gruß
Thommy Seidel

[ 05. Januar 2005, 09:12: Beitrag editiert von: Thommy ]
 
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