PPM oder PCM

robert

User
hallo

ich wollte mir einen neuen empfänger kaufen.
doch was ist besser PPM oder PCM ?

hinweis:

PCM: er gleicht die störungen durch hinzufügen von
signalen aus hat aber eine geringe reichweite.
hört auch bei reichweiten überschreitung schlagartig auf. er zeigt also keine fehler an.

PPM: der PPM empfänger ist`` dumm ´´ er gibt die
störungen an die servos weiter hat aber eine großere reichweite.

wie denkt ihr darüber? hat jemand schon erfahrung damit?

gruß robert
----------------
bei FS ist besser
HWE

[ 04. März 2003, 21:31: Beitrag editiert von: Heinz-Werner Eickhoff ]
 
Hallo.
Erstmal möchte ich doch widersprechen, dass der PCM-Empfänger eine geringere Reichweite als ein PPM-Empfänger hat.
Kommen öfter Störung bei euch am Platz vor bzw. soll der Empfänger in E-Modellen bzw. Verbrenner mit elek. Zündung, dann würde ich zu PCM raten (so mache ich es zumindest und hatte bisher keinerlei Probleme, lt. Aussage eine Weltmeister F5B) ansonsten tut es ein PPM auch auf alle Fälle.

Gruß
Christian
 
Wetten dass...
dies wieder einen kleinen Glaubenskrieg auslöst
und bald zu "Fernsteuerungen" verschoben wird ? ;)
Auch ich bin nicht mehr überzeugt, ob PCM der Weisheit letzter Schluss ist.
Die schwersten und unerklärlichsten Abstürze auf unserem Platz geschahen mit "Failsafe bis in den Boden". Mit den teuersten Japan-Anlagen.
Irgendeine Technik, um "Wackler" auszuschalten halte ich für sinnvoller.
"IPD" von Multiplex oder "apdr" von Schulze Elektronik halte ich persönlich für technisch den richtigen Weg. Persönlich.
Grund: es müssen wesentlich weniger Daten übertragen werden.
Für das gängige PPM müssen pro Sekunde 40-50x etwa 12 Impulse gesendet und
empfangen werden. Zugegeben, sauber!
Für PCM müssen für jedes Servo etwa 10-12 Bits und noch zusätzliche Informationen
übertragen werden. Fehlt nur 1 Bit, muss schon der Korrekturkreis aktiv werden. Der
Aufwand ist also im Sender und im Empfänger wesentlich höher.
Aber schlussendlich ist alles Glaubens- und Ansichtssache! Jedem das Seine!
Und von wegen Reichweite: beide Systeme reichen über die Sichtweite hinaus. Und was drüber ist, ist nicht sehr interessant. Blindfug ist nicht in ;)
Gruss Jürgen
PS: muss das sein, das Gleiche in mehreren Rubriken zu fragen? :(

[ 04. März 2003, 19:09: Beitrag editiert von: Jürgen N. ]
 

robert

User
hallo

ich wollte noch sagen das ich eine mpx 3030
fernsteuerung hab. soory das ich gesagt hab
das einer der beiden empfänger eine höhere
reichweite hät :p . dies hab ich so gelesen.

ja es musste sein das ich dieses thema noch
in eine andere rubrik stelle so bekomm ich viele
infos zusammen ;) ;)

gruß robert
 

heinzi

User
auch wenns sich bereits erledigt hat!

also ich flieg vorwiegend mit e-segler und ausschliesslich ppm empfänger. (nicht mal doppelupper)

ausser gelegentlichen kurzen motoraussetzern keine probleme, und bis heute auch noch keinen absturz den ich auf empfangsprobleme zurückführen könnte.

aber benütze mal die suchmaschine, dieses thema müsste bereits heiss diskutiert sein.
 

Ingo Seibert

Vereinsmitglied
Hallo zusammen,

und einen noch zum Schluß: Wer bei PCM auf Fail-Safe stellt, hat das Prinzip so rein garnicht verstanden...

Gruß,

(der seit 16 Jahren in großen Modellen nur Kirchheim-PCM fliegende und zumindest deswegen noch nie abgestürzte)
 
Hallo Robert!
Wenn du eine 3030 hast erübrigt sich deine
Überlegung,da MPX schon seit längerem keine PCM Empfänger mehr herstellt und du bei PCM immer im System bleiben mußt und keine Fremdfabrikate benutzen kannst .Bei PPM ist das naders,hier hast du die Qual der Wahl.
Gruß Raymund
Fliege beides : MPX PPM und Futaba PCM
 

Steffen

User
Wer bei PCM auf Fail-Safe stellt, hat das Prinzip so rein garnicht verstanden...
Das mussu jetzt aber erklären.

Ich würde es bisher nach Anwendungsfall auswählen. Bei manchen Modellen mit Failsafe, bei manchen ohne.

Ciao, Steffen
 
Hallo,

mal langsam, ein PCM-Empfänger hat grundsätzlich eine Fail-Safe Stellung und benutzt diese auch, wenn das Signal vom Sender ausbleibt. Es geht viel mehr um die Frage ob und was genau als Fail-Safe Stellung eingestellt ist. Da läßt sich normalerweise für jedes Servo einstellen, ob es einfach bei der letzten, gültigen Stellung stehenbleiben soll (sog. "Hold") oder in eine vorher definierte Position fahren soll. Bei bestimmten PCM-Verfahren (z.B. Graupner PCM alt) läßt sich zudem noch eine Verzögerungszeit zwischen Signalverlust und Anfahren der Fail-Safe Stellung angeben (max. 1 sec.)

An robert: Ich kenne derzeit noch kein PCM-Verfahren, bei dem fehlerhafte Signale korrigiert werden (wäre technisch tatsächlich möglich). Die derzeitigen Verfahren dienen nur der Überprüfung der Gültigkeit (Fehlerfreiheit) eines erkannten Signales.

Ansonsten kann PCM bei bestimmten Modellen speziell bei hohen Geschwindigkeiten entscheidend sein, denn da ist ein Hold definitiv ungefährlicher als ein wildes Zucken der Ruder mit möglicher Überlastung der Flugzeugzelle.

Gruß, Karl Hinsch
 
Hi Alle, ;)

gegen diverse Reichweitengerüchte :( hier im thread:

http://www.rc-network.de/cgi-bin/ubb/ultimatebb.cgi?ubb=get_topic;f=26;t=000031

und noch spezifisch zur modernen Fernsteuertechnik, PPM (MC20=ca. MC24), PCM und SPCM (MC24), und PPM und SPCM des schnelleren MC22-Senders im Zeitvergleich. Veröffentlichung von Graupner approbiert:

MC22 Senderbeschreibung, Messwerte der Zeitabläufe, Elektron. Trimmfeinheit etc.:
http://www.prop.at/testber/mc22.html

Multiplex PCM ist aus verschiedenen Gründen obsolet, zB nur 256 Schritte, SPCM dagegen 1024.

[ 05. März 2003, 14:24: Beitrag editiert von: Rudy F. ]
 

Ingo Seibert

Vereinsmitglied
Hallo,

sorry, erst denken, dann schreiben :rolleyes: .

Ich meinte natürlich die "Hold" Funktion des Fail-Safe, gerade und im Besonderen bei Motormodellen könnte man das Modell statt dessen auch gleich auf die Piste nageln - da spart man dann wenigstens Sprit.

Im Ernst: Ich programmiere bei Seglern grundsätzlich Schleppkupplung auf, Störklappen/Wölbklappen in halbe Landestellung, Fahrwerk raus.

Bei Motormodellen entsprechend Motor in Leerlauf (bei elektronischen Zündungen die über die Anlage geschaltet werden wäre auch zusätzlich ein kurzer "Zündung aus"-Impuls denkbar), Schleppkupplung - so verhanden - lasse ich dabei geschlossen.

Alle anderen Ruder gehen in Neutral-Stellung, denn "leicht gezogen" bringt im Rückenflug oder Looping herzlich wenig, ebenso wie im Trudeln z.B. "leicht Quer/Seite links".

Die Sache mit der automatischen Drosselung hat mir zumindest ein Modell gerettet, welches einen Kabelbruch im Schalterkabel hatte. Dieser trat aber erst bei höheren Drehzahlen des Motors auf, das Modell konnte im Leerlauf problemlos (wenn auch mit weichen Knien) gelandet werden. Mit PPM hätte es da sicher bös ausgesehen...

Gruß,
 
Hallo,

ich setzte bei Multiplex voll und ganz auf IPD.

Die Vorteile von PCM in FM Technik sind perfekt.

Bis dato habe ich keinerlei Probs gehabt
 
Hallo Ingo und Alle,

Motorservo-Failsafe ist etwas, was LEIDER auch von den Platzgegebenheiten abhängt. Wenn man in den Hauptanflugrichtungen keinerlei Hindernisse in Form von Windschutzgürteln, Waldstücken etc. hat, somit eine Aussenlandung einfach möglich ist, ist gegen das VOLL-Drosseln nichts einzuwenden, besonders wenn NICHT ein MC22-Sender verwendet wird.

Der MC22 Sender prägt dem Empfänger keine EMPFÄNGER-HOLD-Zeit auf, wie das noch bei der MC24
üblich war und was ja der Grund für die Verschleierung von Empfangsverschlechterungen war. (Dieses Thema ist voll behandelt und soll hier nicht aufgerührt werden. Muss aber aus Verständnisgründen für das Folgende erwähnt werden).

Somit gibt der EMPFANGSHOLD-lose Empfänger bei jedem Prüfsummenfehler das eingeprägte Servo-Failsafe SOFORT an die Servos weiter.

Da bedeutet für das Motorservo in der Landeplatzrunde:

Wenn der Empfänger durch Antennenlage(n) und/oder Bodenreflexionen unkorrekte Signale feststellt, geht das Servo bei jeder kleinsten Störung in die Failsafe-Stellung! Wenn diese Failsafestellung "Motor AUS" entspricht, KANN DER MOTOR auf einer ungünstigen Landeanflugstelle AUSSETZEN und das Modell folgerichtig beschädigt werden. Bis zur Zuschauer-Verletzung ist alles denkbar.

Meine Motor-Failsafestellung ist minimal, aber gerade hörbar über der kleinsten betriebssicheren Drehzahl UND - ein großer Vorteil - vor dem Start mittels Senderabschaltung überprüfbar.

Bedeutet im Landeanflug bei Funkproblemen:

- Motor noch nicht voll gedrosselt: Drehzahl schwankt nach unten,

- Motor voll gedrosselt: Drehzahl geht wie bei einem sehr kurzen, kleinen Gasstoß am Knüppel wenig und kurz nach oben.

- Schleppgasflug bei großem Anstellwinkel: Motor BLEIBT NICHT STEHEN!
Dieser Vorteil ist NICHT vom Flugplatz abhängig und reicht eigentlich schon alleine. :) :p :cool:

(Hubschrauber-Failsafe ist etwas ganz Anderes und ebenfalls schon voll ausdiskutiert, daher von mir dazu keine Worte)

[ 05. März 2003, 18:29: Beitrag editiert von: Rudy F. ]
 

robert

User
Original erstellt von Raymund von den Benken:
Hallo Robert!
Wenn du eine 3030 hast erübrigt sich deine
Überlegung,da MPX schon seit längerem keine PCM Empfänger mehr herstellt und du bei PCM immer im System bleiben mußt und keine Fremdfabrikate benutzen kannst .Bei PPM ist das naders,hier hast du die Qual der Wahl.
Gruß Raymund
Fliege beides : MPX PPM und Futaba PCM
hallo

das stimmt nicht so ganz! bei meiner 3030 kann
ich entscheiden ob ich PPM oder PCM empfänger
benutze.

gruß robert ;)
 
Hallo Robert!
Du kannst zwar zwischen PPM und PCM wählen,aber
bei PCM geht nur Multiplex PCM und die stellen schon länger keine PCM Empfänger mehr her.
Wenn du also keine alten MPX PCM-Empfänger hast ,ist die Wahlmöglichkeit sinnlos.
Fremdfabrikate gehen bei PCM nicht!!!
(Du kannst auch nicht GraupnerPCM-Sender mit FutabaPCM-Empfänger betreiben und umgekehrt!)
Gruß Raymund
 

Rob

Vereinsmitglied
Hallo zusammen,

da ich kein Elektronikguru bin und deshalb nichts vom innenleben dieser Geräte weiss, kann ich hier nur meine Erfahrungen wiedergeben.
Ich fliege alle Flugzeuge prinzipell nur mit PPM, PCM kommt mir nicht ins Haus. Warum auch?
- die meisten sog. Störungen finden immer noch zwischen den Ohren statt
- bei einem echten wegbleiben der Signale, schlägt auch ein gut programmertes Failsafe-Modell ein
- ich habe noch nie ein progammiertes Flugzeug selbständig landen sehen ;) (Spässle gmacht, nicht zu ernst nehmen!)
- beim Durchfliegen einer "Funkblase" (wir haben da eine Stelle am Platz), wackelt der PPM-Flieger und das Gas geht runter (bedingt durch Failsafe der Accuweiche), fliegt hindurch und ist wieder voll steuerfähig
- beim Durchfliegen der gleichen Funkblase bleibt der auf "hold" programmierte Flieger oft in der Blase bis zum Aufschlag (schon des öfteren passiert)

Lange Rede kurzer Sinn: ich habe bis dato keinen meiner Flieger durch Störungen verloren, aber schon einige PCM Geräte in den Boden rammen sehen. Frei nach dem Spruch : never touch a running system, werde ich auch in Zukunft nur PPM fliegen.
(Ach ja: ich verwende Graupner Empfänger mit der viel gescholtenen MC 24!) :D
 
Hi
also hier wird getan, als würde ein Modell mit PPM Empfänger bei einer Störung nur kurz wackeln und ein Modell mit PCM Empfänger abstürzen. Welch ein Unfug. Hat ein PPM Empfänger länger kein Signal, stürzt das Modell auch ab, bei PCM hat man wenigstens noch die Möglichkeit über Failsafe den Motor abzuschalten und eine definierte Ruderstellung zu programmieren. Wer sein Failsafe auf hold einstellt, ist selber schuld. Mir ist aufgefallen, daß die meisten Leute überhaupt nicht wissen, welche Möglichkeiten sie wirklich mit Failsafe haben. Natürlich wird die Gebrauchsanweisung erst nach dem Absturz gelesen. In kritischen und teueren Modellen flieg ich seit über 10 Jahren absolut problemlos PCM, in 0815 Modellen aus Kostengründen PPM.
Und wenn dann mal wieder vergessen wurde, den Empfängerakku zu laden, heißt es nach dem Absturz: typischer PCM Absturz.
CU
Ernie
 

Georg Funk

Vereinsmitglied
Hallo

Also mir leuchten die Vorteile von PCM auch nicht so richtig ein.

Der einzige Vorteil scheint die "Fail Save Stellung" zu sein. Eine Störung führt bei beiden Systemen zu Problemen. Bei PCM fahren die Ruder in eine vorbestimmte Lage. Wenn ich gerade im Rückenflug oder gar im Messerflug bin passt die mit sicherheit nicht zum Modell, bin ich gerade im Normalflug, merke ich die Störung nicht und fliege solange weiter, bis ie Störung irgendwanneinmal nicht mehr aufhöhrt, Absturz. Bei PPM fängt der Flieger an zu zucken. Dies kann je nach Flugsituation und Flugzeug verschiedene Auswirkungen haben. Meißt merkt man es, schaltet den Motor ab (bei E-Modellen), hat keine Störungen mehr und kann noch sicher landen. Hierrin sehe ich einen großen Vorteil von PPM. Natürlich kann das Zucken auch um Absurz/Zerlegen des Flugzeuges führen, kommt meiner meinung nach aber nicht öfter vor, als das Übersehen von 1. Störungen im PCM mit anschließendem Einschlag.

Bitte nicht mit Sicherheit kommen. Bei einer Störung ist es reiner Zufall, wo das Modell runterkommt.
Beispiel: 45° Bahnneigungsflug, 2kg Hotliner Störung:
PCM geht auf "FailSave" alle Ruder Neutral, Motor aus. Einschlag mit 45° in gerader verlängerung der aktuellen Flugbahn. Wenn da jetzt gerade einer Steht, wirds übel.
PCM geht auf "FailSave" alle Ruder in Vollausschlat, Motor aus. Einschlag irgendwo. wer sagt mir, daß da nicht gerade einer steht.
PPM zuckt, das Modell schlägt irgendwo ein. evtl. Zerlegt. Wenn da gerade einer steht, ...

Das einzige, was meiner Meinung nach interesannt wäre, ist die Störfestigkeit (nicht die Störunterdrückung)

PCM besser als PPM: Wieviel, dann wirds interesannt. Das kann evtl den Nachteil der "Servoverzögerungen" aufheben.

PCM und PPM gleich: So sehe ich es, gegen PCM spricht der höhere Preis

PPM besser als PCM: Was soll PCM überhaupt.
 
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