Preissteigerung

Hans Schelshorn

Moderator
Teammitglied
Hervorhebung von mir.
Darfst gerne hervorheben, Frank. Es ging um den Kupferpreis, und der hat in Euro tatsächlich knapp ein neues Rekordhoch erreicht.
Ich habe mich aber auf den Dollarpreis bezogen, und da wurde der Rekord knapp verfehlt. Wenn man die Inflation mit einberechnet, dann dürfen es noch über 10% mehr werden.

Und Holz ist genügend da, es kostet nur mehr. Was tatsächlich ein Problem ist, wenn ein Anbieter ein Holzhaus zum Festpreis kalkuliert hat und ihm jetzt die Preis davonlaufen. Das Gejammere ist groß, aber wäre der Holzpreisreis gefallen, hätte man stillschweigend den zusätzlichen Gewinn eingestrichen. Ich vermute mal, das ist viele Jahre so gelaufen. Die Preise sind von ca. 300 Euro auf 80 Euro gefallen. Da haben halt die Waldbesitzer gejammert. Von denen hört man gerade nix mehr.

Servus
Hans
 
Man wird doch in der Krise jede Chance nutzen dürfen - oder nicht?
- Unsere Politiker machen es uns doch vor wies geht!

Gruß Siegfried
 

Relaxr

User
Du meinst, wir sollen die Regierung dazu bringen Balsa zu subventionieren, zu kaufen und selbst dabei beteiligt zu sein und ein bisschen zu "Tandlern" ?
So kommt man ganz schnell zu nem Ferrari oder Lambo - ja das geht, es klappt ;) und man hat dann auch Holz :D
 

Claus Eckert

Moderator
Teammitglied
Das ist aber doof.
Alle rufen nach der „Digitalisierung“ und jetzt wo sie endlich anläuft, gibt es keine Halbleiter. :cry:
Also geht es doch nur analog weiter?
 

Relaxr

User
Mich wundert, dass anscheinend nur wenige Halbleiterhersteller existieren, die jeweils sehr speziell, quasi monopolistische Anwendungen bedienen. Nur einige für KFZ-Chips, wenige für Unterhaltungselektronik, Medizintechnik......
Mittlerweile erkennt man da einige Geister, die Marktwirtschaft, Patentschutz/Produktschutz etc. schon früh gerufen haben.
Das Ganze funktioniert wohl nur ohne Pandemien, Aussenhandelsbefindlichkeiten so wirklich gut.
Wenn man sich jetzt vorstellt, es gäbe wirklich ein völliges "Zerwürfnis" mit Asien, dann sitzen wir hier aber wirklich auf dem Trockenen - oder? In so ganz "vitalen" Sachen (Pharm. Wirkstoffe, Elektronische Bauteile, Chips) sollten wir mal auf eigene Füsse kommen. Die völlige Outsourcerei hat schon in vielen Unternehmen zu Qualitäts- und Verfügbarkeitsrisiken und -Schäden geführt.

Corona regt zum Nachdenken an, da ist mehr als nur das Virus :rolleyes:

Immerhin Sonne, Wärme und Frühlingserwachen heute :):cool:
 
hallo hans, meines wissens kommt bei den waldbesitzern aber nix an bezüglich der hohen holzpreise, die kohle streichen die großen sägewerke bzw. holzvermarkter ein. wobei wir das ja seit langem schon von den landwirten kennen. die erzeuger bekommen, nicht nur hierzulande, sondern weltweit, nur einen kläglichen bruchteil der marge.
daß wir uns unsere wenigstens einigermaßene nachhaltige holzwirtschaft in europa jetzt aber durch die größten nachhaltigkeitsgangster china und usa leerkaufen lassen, ist ein skandal, der sich gewaschen hat.

@ claus: aber analog funktioniert wenigstens immer noch. denke wir werden uns irgendwann, vielleicht sogar bald, nach den kenntnissen der analogtechnik und -verfahren sehnen. ich z.b. kann auch ohne jegliche "digitalisierung" und dazugehörige vernetzung immer noch real, 1:1 und persönlichem analogen können und hingabe meine patienten behandeln, ohne daß ich durch störfälle, unzureichende netzkapazitäten, schadsoftwarebedrohungen oder tatsächliche eingriffe von außen beeinträchtigt werden kann.
 

Claus Eckert

Moderator
Teammitglied
Hallo

Unterscheidet man zwischen Konsumartikeln und Halbzeugen von der Werkbank der Welt, so sind die Auswirkungen ebenfalls unterschiedlich.
Leere Regale in den Konsumtempeln sind zwar nicht schön, aber temporär zu verkraften

Bei Halbzeugen bei denen bei uns Produktionen still stehen, sieht das anders aus.
Kurzarbeit wegen Lieferkettenunterbrechungen in Addition zur Pandemie bedingten Kurzarbeit, führt zu Risiken für uns alle.

2022/23 sollte die Weltwirtschaft (außerhalb Chinas) wieder reibungslos laufen.
Wenn es dann wegen immer noch gestörten Lieferketten holprig wird, dann kann es wirklich schwierig werden.
 
Genau
Balsaholz in D produzieren. Riesige Gewächshallen errichten, und selber hier den Balsabaum kultivieren.
Preislich wird sich aber dann der Flieger im Edelmatallbereich befinden. :D
Oder kurz mal überdenken wo es hin verschwindet:

z.b. In einem 75 Meter langen Windradflügel stecken fünfzehn Kubikmeter Balsaholz.

Oder kurz mal nachschauen wo es herkommt:

Fast die gesamte weltweite Produktion von Balsaholz stammt aus Ecuador, wo sich rund 80 Prozent des weltweiten Balsabaumbestandes befinden und >90% der Weltproduktion herkommt. Kann man daher nicht so einfach skalieren.

 
Zuletzt bearbeitet:
Ich vermute, dass die zunehmende Verwendung von anderen Baumaterialien im Flugmodellbau die ecuadorianischen Balsabauern (mit "n") unter wirtschaftlichen Druck gesetzt hat. Ihre Lobbyisten haben dann die Windkraftanlagenbauer mit den Argumenten der natürlichen und nachhaltigen Baustoffe so lange bearbeitet, bis diese auf Balsa als Stützstoff umgestellt haben.
Die Graupner Insolvenz, die ja auch deren Balsa-Plantage betraf, war damals wohl der Schmetterlingsflügelschlag, der heute die Balsabauer (ohne "n") ziel- und hoffnungslos durch die Gegend torkeln lässt.
 

Hans Schelshorn

Moderator
Teammitglied
das ist leichter als Luft .
Wie kann etwas, das leichter sein soll als Luft, mit Luft gefüllt sein?
Wenn, dann gehört da Wasserstoff rein, etwas mehr Innovation bitte!

Gut ist natürlich, daß das stark komprimierbar ist. Dann kann man seine Flieger wenigstens in der Hosentasche transportieren.
Weil wir grade bei den Preisen sind: Was kostet denn das Zeugs?

Servus
Hans
 
Hi Franz,
ja , das ist natürlich ein unschlagbares Argument. Der Funktioniert sogar bei Balsa mit den dünnen Rasierklingen.
Wenn ich mit aber so anschaue was so gebastelt wird. Da haben die Balsabrettchen alle schwarze Kannten vom Lasercutter. Die sind Jahrzehnte vom Blasahobel entfernt.
Aber sehr schön , habe ja auch so einen , vielleicht genauso alt.

@Hans,
ja mit Wasserstoff oder Helium gefüllt ist der Flieger doch gleich für immer weg. Was nix wiegt darf auch nix oder fast nix kosten . Weis nicht , muss mal nachfragen.

Happy Amps Christian
 

Claus Eckert

Moderator
Teammitglied
Hallo

Bei Rohstoffmangel schießen die Recyclingfirmen mit allen möglichen Ideen, wie Pilze aus dem Boden.
Es wird Zeit alte Balsaflügel dem professionellen Recycling zuzuführen.
Und ich spreche jetzt nicht von denen die ihre Retros pflegen oder denjenigen die irgendwelche Bruchstücke unterschiedlicher Modellflieger zusammennageln.

Nein, es geht um das Zerlegen und Verwenden. Aus großen Rippen kleine Rippen machen. Balsastücke als Balsasperrholz zusammenkleben. Sicher habt ihr noch weitere innovative Ideen. :D ;)
 

Eisvogel

User
Es wird Zeit alte Balsaflügel dem professionellen Recycling zuzuführen..... es geht um das Zerlegen und Verwenden. Aus großen Rippen kleine Rippen machen. Balsastücke als Balsasperrholz zusammenkleben. Sicher habt ihr noch weitere innovative Ideen. :D ;)
Das ist doch nicht neu, das wird von echten Modellbauern schon immer so gemacht. Vor gut 50 Jahren zwangsweise wegen Taschengeldmangel erlernt wird das ein Leben lang beibehalten!

Wenn ich jetzt ein Foto meiner Restekiste einstellen würde, dann würde manch Balsahändler blass.......:D
 
Hallo

Bei Rohstoffmangel schießen die Recyclingfirmen mit allen möglichen Ideen, wie Pilze aus dem Boden.
Es wird Zeit alte Balsaflügel dem professionellen Recycling zuzuführen.
Und ich spreche jetzt nicht von denen die ihre Retros pflegen oder denjenigen die irgendwelche Bruchstücke unterschiedlicher Modellflieger zusammennageln.

Nein, es geht um das Zerlegen und Verwenden. Aus großen Rippen kleine Rippen machen. Balsastücke als Balsasperrholz zusammenkleben. Sicher habt ihr noch weitere innovative Ideen. :D ;)
Ganz klar schreit das geradezu nach der Einführung eines Balsaholzpfandes auch für Modellflugzeuge, kontrolliert vom neugeschaffenen Balsaholznachhaltigkeitsministerium mit vielen B9++ Stellen für ehemalige Politiker! Es werden dann im Zuge dieser Neuregelung bundesweite zertifizirte Balsarückgabezentren geschaffen und eine Balsazertifikationsholzsammelstelle verwaltet all das. Dort gesammelte und geschrederte Balsaschrott wird in ausgemusterten Öltankern - die brauchen wir in der schönen neuen Welt eh nicht mehr - wieder nach Ecuador geschippert, um dort in den Plantagen als perfekter Dünger eingesetzt zu werden. Nennen tun wir das dann "BoHS" oder "BuRPS". Tolles Win Win Win Win Sezenario.
 
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