Preissteigerung

Glaubt ihr wirklich die NASA-Projekte wären für den Mars?
Aber natürlich. Denn weil die Erde bald endgültig versifft ist, dann ab zum Mars. Deswegen suchen sie dort, auch die Chinesen, nach Wasser. Falls es noch nicht aufgefallen ist: Bei jeder Marsmission ist das die Hauptaufgabe.
 
ich habe unlängst €48,00 für Bremsbeläge bezahlt, das ist fast das doppelte wie letztes mal, fürs Fahrrad :(
Der Fahrradhändler versuchte ein wenig unbeholfen zu erklären wie teuer der Containertransport aus C geworden ist. Ich hab dann nachgesehen:
ca. €8.000,00 je nach Anbieter für einen 40ft Container ca 65m³ nach Rotterdam. Wieviel kommt da auf einen Satz Bremsbeläge fürs Fahrrad mit vielleicht 50g?
Weil ich die Beläge dringend gebraucht habe hab ich's dann doch genommen und war froh noch welche bekommen zu haben.
Wo bitte geht mein Geld hin?

lg
Manfred
 

Relaxr

User
Fahrradfahren ist Corona Megatrend, da wird jetzt richtig verdient! Hohe Preise und Lieferschwierigkeiten...Asien fährt immer noch mit Teilgas. Das allermeiste kommt ja von dort. Ganze Schaltungsgruppen, Antriebe, Gabeln etc. fehlen tw. zum Ausbauen. Ersatzteile kommen auch nur noch vom. Lager.
Ja wir waren verwöhnt, praktisch alles war bis Ende 2019 umgehend lieferbar.
 
Hi,
es gibt auch Leute die kaufen sich ein Elektro Auto aus den USA , Selber Schuld. Da ist ein Rechner drin verbaut der kann alles mögliche , nur Nutzen darf man den Rechner nicht .

Happy Amps Christian
 

Relaxr

User
Vielleicht werden die Pellets auch bald teuerer, wenn die Amerikaner mehr Käse* auf die Pizza tun. ;)


* Anscheinend ist dort Pizzakäse ganz oder teilweise aus Holz subsituiert, schöne neue Ernährungswelt.
Widerlich, einfach Widerlich...die Amis fressen sich mit mieser Qualität und Riesenportionen hin zu übergewichtigen, fehlernährten, kranken Menschen...und wir machen es mehr und mehr nach...

Am besten man kauft nur noch unprozessiertes Zeugs aus expliziten Bioläden.

Ist denn wirklich alles unter industrieller Kontrolle und -Manipulation ? :mad: Müssen 30 Jahre vergehen, bis so was mal auffällt. Kontrollen?
 
Hi Markus,
ja , da muss man sich schon Wundern aber auch mal Hinterfragen warum man uns dieses komische Leben aus Übersee aufdioptrieren will ?
Der ganze Fastfood ist nicht Gesund . Es gibt aber schon einen Trend hier zu mehr Regionalen Lebensmitteln, wir initieren gerade bei uns im Ort das in der alten Post die sich verkleinert hat und ausgezogen ist, Händler mit ihren Regionale Produkten einen Platz zum Verkauf bekommen.

Happy Amps Christian
 

x78587

User
Ist denn wirklich alles unter industrieller Kontrolle und -Manipulation ? :mad: Müssen 30 Jahre vergehen, bis so was mal auffällt. Kontrollen?
Bei dieser Doku Woodstock - Drei Tage, die eine Generation prägten - Das Erste | programm.ARD.de ist mir sehr schnell aufgefallen, dass man niemanden mit Übergewicht sieht. Die US-Industrie hat in diesen gut 50 Jahren, viele Leute Krank gemacht.
Woodstock – Drei Tage, die eine Generation prägten: Trailer & Kritik zum Film - TV TODAY
.
 

Relaxr

User
Hi Christian und x - ich mag das fast-food schon gar nicht mehr, bin froh, wenn wir selbst kochen aus frischem Gemüse, gutem-teuren Fleisch und Fisch etc. Die US-Industrie und unsere europäische (ist auch auf dem Weg dort hin) Industrie arbeitet kräftig an diesem ganzen Ernährungsdreck. Wenn ich schon Ersatzkäse und Co lese, so ein Mist. Fakt ist, das unsere Nahrung explizit auf Überkonsum ausgelegt wird, wer mehr isst, zahlt mehr. Verzögerte Sättigung ist Lastenheftpunkt von Nahrunsgdesignern bei Nestle etc. Das Blutzuckersystem ist völlig verwirrt, von den häufigen Kohlenhydratpeaks, aus dem übernahrhaften Zeugs. Daher die vielen Diabetes Fälle zusammen mit Bewegungsarmut. Unlängst kam eine TV Sendung, das bereits Kleinkinder mit Vanillearoma und Zucker auf die späteren "Convenience" Foods geprimt werden. Dem widersteht man bis ins Alter kaum noch. Der Mensch macht sich auch da selbst kaputt. Wir sind mit die dümmste der Arten auf unserem Planet!
 
Sind doch nur Corona-bedingte Effekte!

Aus dem verlinkten Artikel:
Das liegt vor allem daran, dass die Ölpreise ein Jahr zuvor wegen der Corona-Rezession in den Keller gerutscht waren. Inzwischen wächst die Weltwirtschaft wieder kräftig.
Vielleicht sollte man da mal einen Vergleich zu den Preisen 2019 in wohlwollende Erwägung ziehen, dann ist die Schlagzeile aber nicht so dramatisch ...

Nachtrag:
Dieselpreis pro Liter im April:
2021: 1.249 €/l
2020: 1.049 €/l
2019: 1.299 €/l

Also beim Diesel ist alles wie vor 2 Jahren
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielleicht sollte man da mal einen Vergleich zu den Preisen 2019 in wohlwollende Erwägung ziehen, dann ist die Schlagzeile aber nicht so dramatisch ...

Nachtrag:
Dieselpreis pro Liter im April:
2021: 1.249 €/l
2020: 1.049 €/l
2019: 1.299 €/l

Also beim Diesel ist alles wie vor 2 Jahren
Genau das meine ich mit "kleine Lüge, große Lüge, Statistik"
Je nach dem wie man es darstellen möchte wählt man sich die passenden Diagrammachsen und Einteilungen zurecht.
Nur die jährl. Preissteigerung ist entscheidend und auch aussagekräftig bzw. vergleichbar !!!
Ansonsten kommt der Nächste um die Ecke und vergleicht die Dieselpreise mit den Preisen von 1970 :D .

Genau das gleiche Spiel haben wir ja auch bei anderen Themen hier im "Cafe Klatsch", ...... und in den Medien .

mfG
Harald
 
Im Prinzip würde ich dir ja recht geben, aber wenn man mal genauer nachschaut, treiben halt gerade die Energiepreise die Kosten nach oben und auch nur, wenn man sie mit dem Corona-Jahr 2020 vergleicht (wann war sonst der Sprit so billig wie 2020?).
Und wie man beim Dieselpreis sieht, hat er sich gegenüber 2019 nicht wirklich drastisch erhöht und das trotz 7Cent CO2 Aufschlags.

Du würdest dich ja auch nicht über eine "Lohnsteigerung" freuen, wenn man dir im Monat vorher den Lohn und 30% kürzt und dann wieder auf den vorherigen Lohn zurückgeht ;-)
 

Ost

User
Sind doch nur Corona-bedingte Effekte!

Aus dem verlinkten Artikel:


Vielleicht sollte man da mal einen Vergleich zu den Preisen 2019 in wohlwollende Erwägung ziehen, dann ist die Schlagzeile aber nicht so dramatisch ...

Nachtrag:
Dieselpreis pro Liter im April:
2021: 1.249 €/l
2020: 1.049 €/l
2019: 1.299 €/l

Also beim Diesel ist alles wie vor 2 Jahren
Hier ist es genau umgekehrt,
2019: 1.249 €
2021: 1.339 €

Aber die Spritpreise taugen nicht zum Vergleich, da spielen ja noch ganz andere Dinge rein wie Fördermengen, Politik, Kriege.......
2020 war auch zeitweise die MWSt auf 16% reduziert.....
 

Ost

User
Moooment......
blätterblätterblätter.....
am 17.6. habe ich für 1.019 getankt....alle Zahlen meiner Buchhaltung entnommen.

(wann war sonst der Sprit so billig wie 2020?).
Ich müsste jetzt wirklich in der Buchhaltung gruschteln,
aber vor ein paar Jahren kostete der Diesel mal 0.979 €
MIT 19% MWSt.....
 

Ost

User
Hab gerade nachgeschaut.....
Ende 2018 kostete mich der Diesel sage und schreibe 1.509 €
Mitte 2018 waren es noch 1.289 €
 
Also kann man wohl sagen, dass Sprit (und auch Heizöl und Erdgas) im Corona-Jahr 2020 überdurchschnittlich billig waren.

Der Part Wohnen, Brennstoffe, Strom, ... hat mit >30% den größten Anteil am Warenkorb der für die Berechnung der Inflation mit herangezogen wird. Wenn also Brennstoffe und Sprit drastisch gegenüber dem Vorjahr teurer werden, "explodiert" der Inflationswert.
Hier sieht man den deutschlandweiten Preis nochmal für die letzten Jahrzehnte. Und der Corona-Spritpreis 2020 (April bis 2020) für Diesel war im Schnitt deutlich unter 1.10€/l, das war näherungsweise 2016 das letzte Mal.

Unsere monatlichen Ausgaben lagen für 2021 bisher nur dezent über den von 2019, aber (und das stimmt natürlich schon) deutlich über denen des Corona-Ausnahmejahrs 2020.
Für unseren Haushalt gilt also, läßt man mal das Corona-Sonderjahr 2020 außen vor und betrachtet die Zeitreihe 2010, 2011, 2012, 2013, 2014, 2015, 2016, 2017, 2018, 2019, 2021 ist die Inflation im gewohnten Maße.
 
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