Probleme bei Mini 40 Multihull????

WIESEL

User
1.) Welche Probleme sind noch zu lösen?
2.) Wie weit sind wir vom Optimum entfernt?
3.) Was waren die Irrwege, bei Mini 40?
4.) Segelfähigkeit der Mini 40 Boote verbessern, wie?
5.) Sind andere Länder weiter, in Sache Mini 40?
6.) Welche Möglichkeiten lassen die Regeln zu?

Peter Gernert GER 8
 
1.) Welche Probleme sind noch zu lösen?
2.) Wie weit sind wir vom Optimum entfernt?
3.) Was waren die Irrwege, bei Mini 40?
4.) Segelfähigkeit der Mini 40 Boote verbessern, wie?
5.) Sind andere Länder weiter, in Sache Mini 40?
6.) Welche Möglichkeiten lassen die Regeln zu?

Peter Gernert GER 8
Gute Fragen, wahrscheinlich weisst du das noch am besten von uns. Mal spontan von mir:
1) Verbreitung der Klasse, insbes.: wer kann günstig leichte Rümpfe für ein rel. gutmütiges Standardboot bauen? Preis <300 EUR, Rigs: welches ist die effizienteste Form? Fathead oder klassisch, Bootshandling: schnellerer Zusammenbau, Rigwechsel, weniger Gedöns usw.
2) 30% entfernt
3) Ruder ohne T?
4) Ruder mit T? Schwert weiter nach vorne
5) evtl. die Engländer, kommt auf nen Vergleich an
6) Mehr Technik (Verschiebbares Gewicht, verstellbare Trimmung), Lifting Foils, Wings, ultraleichte/kleinere Foiler mit Schwert
 

WIESEL

User
In deinem Beitrag ist vieles, was ich auch so sehe!
Ich stelle mir immer die Situationen vor, die einmal irgenwo vorgekommen sind!
Bei meinem Mini 40 oder auch bei den anderen Booten in dieser Klasse!

Zum Beispiel: Beim ersten Treffen Brombachsee, ganz geringer Wind, Boote hatten
alle eine grenzenlose Abrift, manche konnten nicht wenden!

Was wäre da zu machen gewesen?
Was auch Regelkonform ist?

Peter Gernert GER 86
 

Tophi

User
verstellbares Mittelschwert

verstellbares Mittelschwert

Hi wie Ihr ja wisst bin ich noch am bauen und hab noch keine erfahrung mit mini 40.

aber ich habe mir schon überlegt ob man das mittelschwert vielleicht schwenkbar(von vorne nach hinten) einbaut und mit einem servo verstellen kann.

z.b. könnte man dann den lateralpunkt während dem segeln verschieben und dadurch besser wenden bzw die höhe optimieren. zudem könnte man das gewicht das man bei mehr wind zuläd in das schwert bauen und bei downwind-kurs das schwert komplett nach achtern schwenken und somit den gewichtsschwerpunkt nach hinten holen.

ich glaube testweise könnte man das mal an einem cat probieren.

lg tophi;)
 

skaut

User
1.) Welche Probleme sind noch zu lösen?
2.) Wie weit sind wir vom Optimum entfernt?
3.) Was waren die Irrwege, bei Mini 40?
4.) Segelfähigkeit der Mini 40 Boote verbessern, wie?
5.) Sind andere Länder weiter, in Sache Mini 40?
6.) Welche Möglichkeiten lassen die Regeln zu?
Peter Gernert GER 8
1.) Wir müssen mehr Multihullregatten segeln.
2.) Sehr weit ,aber es geht nur in kleinen Schritten.
3.) Wir orientieren uns an den 1:1 Maschinen. ( Die Wettbewerbflieger schauen auch nicht wie ein AIRBUS aus.)
4.) Durch mehr Regatten wird automatisch das handling besser.
5.) Alle anderen kochen genauso mit Wasser wie wir.
6.) Alle Möglichkeite die nicht ausdrücklich verboten sind.

Aus meinen Erfahrungen hilft nur Segeln bei jedem Wetter.
Schrittweise verbesserungen und reproduzierbare Einstellungen.
Jetzt baue ich die 5. Schwimmergeneration man wird sehen was es bringt oder verschlimmert.
Es ist unbedingt anzustreben ein "Zweiter" als Sparringpartner. ( Danke ERIC )
Wir sehen uns
 
Probleme?....Nein

Probleme?....Nein

Es gibt keine Probleme.....

..............es gibt nur neue Herausforderungen!;)
 

WIESEL

User
Lieber Andreas, mein Beitrag war ernst gemeint, was soll eine solche Aussage?

.............es gibt nur neue Herausforderungen!

Peter Gernert GER 86
 
1.) Welche Probleme sind noch zu lösen?
2.) Wie weit sind wir vom Optimum entfernt?
3.) Was waren die Irrwege, bei Mini 40?
4.) Segelfähigkeit der Mini 40 Boote verbessern, wie?
5.) Sind andere Länder weiter, in Sache Mini 40?
6.) Welche Möglichkeiten lassen die Regeln zu?

Peter Gernert GER 8
ich bin ja noch keinen mini40 gesegelt und bin noch im bau. trotzdem will ich hier mal zu einigen punkten zumindest meine vermutungen äußern.

1. aus meiner sicht ist der punkt, der zu lösen ist, das rigg. basierend auf meinen erfahrungen aus anderen klassen kann ich sagen, dass rumpfformen in unserem massstab anscheinend nicht die erwartete rolle spielen. die riggs sind dagegen noch recht unausgereift. es gibt einige anstzpunkte für effektivere riggs, die so noch nicht praktisch umgesetzt wurden. da ist auf jeden fall noch potential
2. keine ahnung, ich vermute aber, basierend auf videoanalysen, dass da noch luft nach oben ist und zwar in der handhabung. manchmal machen boote einen guten eindruck, scheinen aber nicht zum segler zu passen.
3. keine meinung dazu...
4. das hauptproblem wird nicht sein, ein gutes schiff zu bauen, sondern eins, dass zum segler passt. dazu muß man auch mal in sich hineinhorchen und überlegen, was will ich von der kiste, wie will ich segeln, was für eigenschaften soll das schiff haben, wie soll es unter bestimmten bedingungen reagieren? ist das klar, kann man sich genauer mit der ausstattung und der umsetzung auseinandersetzen. ich glaube, dass in vielen fällen das schiff den skipper überfordert und in manchen fällen das schiff nicht die leistung bereitstellen kann. da muß am meisten dran gearbeitet werden.
5. ich glaube nicht, dass die technik weiter ist in anderen ländern. das muß aber nicht für die segler gelten. training macht den unterschied. wenn ich meine kiste fertig habe, dann kann ich vielleicht 3 oder 4 mal im jahr gegen andere mini40 segeln. wer da eine wöchentliche trainingsregatta hat, ist besser dran. außerdem hilft training alleine nicht sondern man muß den regattadruck regelmäßig haben. im training war ich schon immer gut. im echten rennen, ist der druck aber anders.
6. die regeln sind recht offen aber was aus meiner sicht kommen kann und wird sind bewegliche ausgleichsgewichte. das andere sind riggs. da nur 3 riggs erlaubt sind, die auch noch ineinander passen müßen (hoffe ich habe das noch richtig im kopf), sind aus meienr sicht vermutlich 3 sätze a 3 riggs nötig, um richtig ausgestattet zu sein. so ist man etwas flexibler und kann sich vor dem rennen auf hohe riggs für eher wenig wind, gemäßigte fatheads für variablen wind und tiefe fatheads für mehr wind einschießen. man muß halt vor dem rennen einen satz auswählen, hat dann aber einfach mehr optionen...


meine sicht der dinge ist wie immer auf einer schwarz-weiß-linie. es gibt grau, aber ich kann es noch nicht definieren. daher lass ich das jetzt mal...
 
@Henning,

das größte Problem sehe ich hier, wenn (auch Du, Brutus) nur in KLEIN geschrieben wird.:D Nicht für ungut.

Sonst kann ich nur sagen, dass wir bei den Mini 40s noch Meilen von einem guten Mini40 entfernt sind.:eek: Ich zumindest.
 
@ michael

standardausrede nummer 1: meine SHIFTtaste ist kaputt. ich bin so gewohnt englisch zu schreiben und eine automatische ersetzung der großbuchstaben zu haben... :)
 

WIESEL

User
Ich denke auch oft an ein MINI 40 Multihull der bei Kenterung, sich selbst wieder aufrichtet!

Peter Gernert GER 86
 
wobei man das im prinzip noch recht einfach umsetzen könnte, gesetzt dem fall, man fährt wie michael mit ausgleichsgewicht.
 
@Henning,

das größte Problem sehe ich hier, wenn (auch Du, Brutus) nur in KLEIN geschrieben wird.:D Nicht für ungut.

Sonst kann ich nur sagen, dass wir bei den Mini 40s noch Meilen von einem guten Mini40 entfernt sind.:eek: Ich zumindest.
Interessant! Micha, wo meinst du ist noch am meisten zu holen???

Mir fällt bei den Videos noch auf, dass kaum mal ein Boot konstanten Speed durchfährt. Also das klassische "laufen lassen" fällt schwer. Das passiert sogar den Top-Leuten immer wieder. Ich merke auch, dass das Ding manchmal losschiesst wie nochwas aber im nächsten Moment wieder wie ne Gurke rumtreibt - übertrieben gesagt. Vielleicht stimmt da was bei den Anhängen und der Balance im Lateralplan nicht?

Chris
 
die speed"problematik" sehe ich etwas anders...
die 40er haben einfach sehr wenig masse. dadurch beschleunigen sie sehr gut, aber bremsen auch wieder sehr schnell durch die fehlende gespeicherte energie.
also multi mit mehr gewicht und dadurch "gleichmäßigkeit" generieren, oder leicht und speed.
ich denke mal, das die antwort klar sein dürfte...:D
 
ich habe in allen klassen noch nie gewichtsprobleme gehabt. ich segel gerne über dem normalen standardgewicht. damit habe ich immer gute erfahrungen gemacht. beim kat will ich das auch so haben, aber als variabeles gewicht... ich bin davon überzeugt.
 
Was innerhalb der Regeln auch noch möglich wäre, wäre eine normale Bleibombe am Schwert für viel Wind (wie beim Robbe TOPCAT). Hilft am Wind und beim stolpern, ist aber natürlich ganz gruselig....
 
Da ist man mal ein paar Tage nicht im Lande....

Da ist man mal ein paar Tage nicht im Lande....

Moin zusammen,

da ist man mal ein paar Tage weg, und schon bringt der Peter eine solche Diskussion ins Rollen :cool:
Und dann ist ja eigentlich auch schon fast alles gesagt.....

Ich denke wir sind nicht soweit vom optimalen Mini40 weg. Einzig der weg dorhin wird noch steinig, weil die Schritte dorthin immer kleiner werden.... Dann kommt es noch auf die gewünschten Rahmenbedingungen an und den persönlichen geschmack. Damit variieren die zu lösenden aufgaben gewaltig... :confused:

Wo steckt das Entwicklungspotential? Meiner Meinung nach in:

- Riggs und Segel.
- Rumpfvolumina und Verteilung (in Hinblick auf Verteilung, Zuladefähigkeit und Benetzter Fläche).
- Schwerter und Ruder

Quantensprüng erwarte ich hier aber nicht. Graduelle Verbesserungen, die aber schon mal den Unterschied machen können.

Übrigens Henning, Du kannst mehr als 3 Riggs haben. Die Segel müssen nur ineinander passen. Sprich Dein größtes Segel hat immer auch gleich das längste Vor- und Unterliek. Damit sind die Variationsmöglichkeiten bzgl Druckpunkt und Planform ziemlich eingeschränkt. Man müsste sich verschiedene Riggsätze bauen, und dann im vorherein nach Wetterlage entscheiden welchen man mitnimt. Hohe schlanke Riggs für wenig bis mittleren Wind, und niedirge breite Riggs bei mehr Wind. Was für ein Aufwand. Und Besch... Wenn am Samstag wenig Wind und Sonntag viel angesagt ist....

Ich freue mich schon mal auf die kommende Saison. Bin gespannt was es neues geben wird.


Grüße

Jens
 
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