Projekt SPIRIT 2.6m

gnauck

User
Für Epoxy gibt es spezielle Flüssigkeiten zum verdünnen, dann zieht es perfekt ein. Alternativ kann man auch Aceton nehmen, aber nicht zuviel.

Alex
 

vanquish

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Fazit aus der Steckhaube: Man darf beim zweiten Schlichten nicht zuviel wegnehmen. Bei uns wars nichtmal 1/10mm, was IMHO zu viel war. Am Besten, man fährt das Fräsfile komplett gleich wie beim ersten Schlichten ab. Dann könnte es funktionieren. In unserem Experiment ist das verwendete Harz L entgegen meinen Erwartungen nicht wirklich ins MDF eingedrungen. Die Oberfläche ist nach dem zweiten Schlichten gleich, wie nach dem ersten Schlichtgang...

Die Formenharzsache wie von Peer vorgeschlagen verschieben wir mal auf später, da ich gerade nur das harte SW404 habe und mir per PN davon abgeraten wurde, es mit diesem Formenharz zu versuchen. Deshalb sparen wir uns jetzt Fräszeit und machens ganz klassisch, wie Markus schon gesagt hat...

LG, Mario

PS: ich liebe CAM-Logik... :rolleyes:
 
fräsarbeiten

fräsarbeiten

Hallo RCN!

Nach einer Woche Funkstille im Thread werden heute die Fräsarbeiten für Projekt fortgesetzt:

leider müssen wir die Leitwerke neu machen Aufgrund von Problemen beim exportieren des GCodes mit der CAM Software.

Auf alle Fälle ist die erste Leitwerkshälfte bereits fertig und es schaut ziemlich gut aus.

Wahnsinn wie gut die Oberfläche im MDF wird. Allerdings haben wir dann noch einige Stunden Lackier und Schleifarbeit vor uns -.-

Die Fotos vom Fräsen folgen dann heute abend oder morgen.

LG markus
 
Hallo!

Die Leistung für heute hat wiedereinmal gestimmt.

Die Leitwerksformen sind somit beide schleif und lackierfertig. Morgen wird dann noch die Steckhaube sowie Rumpfbürzel fertig gemacht. Allerdings bedarf es hier noch einiger änderungen in der CAM Datei. Das Problem beim Steckhauben und Rumpf fräsen ist das einfach mehr Material wegfällt als bei jeder Fläche. Am besten wird sein das ich hier einfach 2 Vorgänge mache, der erste ist mehr oder weniger schruppen und der zweite dann schlichten. Die höchste Stelle der Steckhaube beträgt ja ca 15mm und wenn man die Blutrinnen dazurechnet (Werden sofort beim Schlichten mitgemacht) kommen nochmal ca 3-mm hinzu. Also ca 20mm frontal wegnehmen ist schon eine Brutale Sache. Auch wenn es sich hier nur um MDF handelt.

Egal überlege mir das Morgen wie ich vorgehe, am Ende sollte das Ergebniss stimmen (und eventuell sollte auch meine Frässpindel keinen Schaden davontragen ;))

Hier sind ein paar Bilder für euch:

17122011 (1).JPG

17122011 (2).JPG

17122011 (4).JPG

17122011 (3).JPG
 
Hallo alle zusammen,

@Markus

Danke wir geben unser bestes damit die Formen schnellstmöglich fertig werden.
Anfang 2012 wollen wir schon mit Fillern und Lackieren starten.
Mal sehen was ich in 14 tage Urlaub alles abchecken kann.

@RCN-Welt

Heute steht mal das Fräsen der Steckhaube an (muss leider auch erneut gefräst werden wegen blutrinnen), später dann auch noch das kleine Rumpfbürzel.

Hab jetzt 2 aktuelle Fotos für euch falls es wen interessiert:

K800_18122011 (4).JPGK800_18122011 (3).JPG


GLG Markus
 
Blutrinne

Blutrinne

Hallo,

verwende für die Blutrinne einen kleinen Fräser 2-3mm.
Es geht nur darum, keine Verrundung zwischen Trennebene und Profil zu bekommen!
 
Hallo.

das mit dem Werkzeugwechseln ist so ein problem, hab noch keinen Taster installiert und
somit geht das daweil nicht, halt nichts von antasten weil ich das für ungenau befinde.

Die Rinne wird glaub ich dann mit Formenharz aufgefüllt, genauer Bescheid weis aber Mario. Hab in meinem Leben noch nie abgeformt gg

GLG
 

vanquish

User
Hallo,

verwende für die Blutrinne einen kleinen Fräser 2-3mm.
Es geht nur darum, keine Verrundung zwischen Trennebene und Profil zu bekommen!
Hy,
das war auch unser ursprünglicher Plan. Zuerst die Oberflächen machen und dann herum die Konturen und Passstifte fräsen. Leider hat da irgendwas nicht nach Plan funktioniert. Bei der Nasenkontur hat die Fräse etwas von der Oberfläche weggenommen. Warum und wieso wissen wir noch nicht, obwohl wir eh schon so ziemlich alle Ideen durchhaben. An die Lösung dieses Problems werden wir uns dann in den Weihnachtsferien machen.
Deshalb werden jetzt die Blutrinnen auch gleich mit den Oberflächen mitgefräst und dazu muss eben der selbe Fräser verwendet werden. Du hast zwar recht, dass es nicht nötig und dann beim wegschleifen (vorne an der Nasenleiste) halt mehr arbeit ist, aber das Risiko gehen wir jetzt einfach mal ein.

LG, Mario

edit: die Rille vorne werden wir mit Wachs oder Plastilin (Knetmasse) fast zur Gänze auffüllen. Die klassische Vorgehensweise halt...
 
Taster

Taster

Hallo,

bei der Blutrinne ist es unerheblich wie tief sie wird.
Ob 1 oder 4 mm, von daher, Fräser einspannen und in etwa 2mm tief fräsen.
Beim eigentlichen Profilfräsen würde ich auch keinen Werkzeugwechsel machen, auch nicht mit einem Taster!
 
Oberfläche

Oberfläche

Hallo,

da die Mschine ja noch neu ist:
Habt ihr schon kontrolliert ob sich was gelockert/spiel bekommen hat?
Ist der richtige Werkzeugdurchmesser eingestellt?



Hy,
das war auch unser ursprünglicher Plan. Zuerst die Oberflächen machen und dann herum die Konturen und Passstifte fräsen. Leider hat da irgendwas nicht nach Plan funktioniert. Bei der Nasenkontur hat die Fräse etwas von der Oberfläche weggenommen. Warum und wieso wissen wir noch nicht, obwohl wir eh schon so ziemlich alle Ideen durchhaben. An die Lösung dieses Problems werden wir uns dann in den Weihnachtsferien machen.
Deshalb werden jetzt die Blutrinnen auch gleich mit den Oberflächen mitgefräst und dazu muss eben der selbe Fräser verwendet werden. Du hast zwar recht, dass es nicht nötig und dann beim wegschleifen (vorne an der Nasenleiste) halt mehr arbeit ist, aber das Risiko gehen wir jetzt einfach mal ein.

LG, Mario

edit: die Rille vorne werden wir mit Wachs oder Plastilin (Knetmasse) fast zur Gänze auffüllen. Die klassische Vorgehensweise halt...
 

vanquish

User
Hallo,

Der WZ-Durchmesser war das erste, an das wir gedacht haben. Hätte ja sein können... wars aber nicht. Auch Spiel ist keines vorhanden. Der Rest passt ja auch perfekt. Ich werde diese Tage mal das File auf einer anderen Fräse testen. Wenn dort der selbe Fehler auftaucht, wissen wir, dass das File schuld war.

Die Formen hole ich heute übrigens zu mir. Dann werde ich diese Tage mal mit der wirklichen Arbeit beginnen. :D

LG, Mario
 
Harz

Harz

Um sicherzustellen das Harz auch in den MDF Untergrund gut eindringt und nicht nach dem ersten Schlichten gleich wieder weggefräst wird mache ich folgendes.
Mit Harz satt einstreichen, dann mit dem Heissluftfön gleichmässig (unterste Stufe) MDF unter hin und her bewegen erwärmen.Da kannste zuschauen wie es vom MDF aufgesogen wird, da ist von Harz nichts mehr zu sehen.Wenn es nicht einzieht ist es nicht warm genug. Wegen der entstehenden Dämpfe gut lüften und Maske tragen.Mit Zustellung 0 ersten kleinen Testabtrag fräsen. 1/10 - 4/10 Abtrag verkraftet die Oberfläche nach dem Aushärten dann problemlos ohne das das rohe Mdf wieder zum Vorschein kommt.Danach füllern und schleifen.Auf einer ungesperrten MDF Oberfläche würde ich nie anfangen zu füllern oder zu lackieren.Durch das Quellen sind Unregelmäßigkeiten vorprogrammiert.Ausserdem wenn man hinterher nass schleift und durchkommt ist alles für die Katz.

Araldit SW404...da ist Quarzsand und Karbid als Füllstoff drin, das kann man nicht fräsen geschweige denn polieren, unmöglich.

Formenharz P geht da schon eher. kurzer Härter.

Bernd
 

vanquish

User
Hallo,

@Bernd: Danke für den Hinweis. Das könnten wir mal versuchen.

So, wie erwähnt habe ich heute die Leitwerks- und Haubenpositive zu mir geholt. Neu war mir, dass es anscheinend beim MDF Unterschiede in der Struktur gibt. Das MDF der Leitwerksformen ist grobfasrig aufgebaut, wohingegen das MDF aus dem die Haube gefräst wurde, eine sehr feine Struktur aufweist. Damit jetzt kein falscher Eindruck entsteht: Beide Oberflächen sind sehr gut und ich musste so gut wie nichts nacharbeiten. Der Unterschied in der Struktur ist aber durchaus erkennbar, was sich dann beim ersten Lackauftrag auch gezeigt hat.

Ich habe die Formen zuerst nur ganz leicht mit 380er Körnung überschliffen. Eigentlich war das nur an den "senkrechten" Stellen notwendig, da hier durch das Fräsen ganz feine Rillen entstanden sind. Danach das Ganze anständig mit dem Kompressor und 9 Bar entstaubt :D.
Nun gings ans Lackieren. Dazu verwende ich einen 2K-Acryllack, welchen ich heute in insgesamt drei Durchgängen aufgetragen habe. Das Ganze natürlich recht sparsam. Bis morgen Abend darf das nun aushärten. Auf den Fotos erkennt man recht gut, dass die unterschiedlichen MDF auch unterschiedlich viel Lack aufsaugen. Alles Teile wurden gleich lackiert. Nach mittlerweile 3 Stunden sieht man, dass sich ein paar feine Fasern aufstellen. Das ist aber in der Tat nur minimal. So fein, dass man es auf Fotos nicht erkennen kann.

In Hintergrund die SOLARIS-Leitwerksformen. Davor die vom Spirit und die Haubenform. Man erkennt sehr gut, dass das MDF der Leitwerke mehr gesaugt hat.
spirit_1.jpg

spirit_2.jpg

Morgen werde ich die Teile mit 400er Körnung überschleifen und nochmal fein lackieren, dann schleifen,... solange bis das MDF nicht mehr saugt. Die von Bernd erwähnten Unregelmäßigkeiten nehme ich bei der Haube und dem Leitwerk jetzt erstmal in Kauf, zumal sie sich bis jetzt sehr in Grenzen halten.

LG, Mario
 
MDF

MDF

Bei MDF muss man unterscheiden.
Es gibt MDF und HDF Platten und noch die mit Tiefziehqualität? wo diese Bezeichnung herkommt ist mir schleierhaft.Schon mal ne MDF Platte tiefgezogen?:rolleyes:

Jetzt ist bei normaler MDF die Struktur einfach zu beschreiben.Aussen fest und zur Mitte hin wirds immer lockerer.
Bei HDF (hochdichte Faserplatte) ist die innere Struktur feiner und härter. Wahrscheinlich liegen darin die Unterschiede.
Jedenfalls ist auch nicht MDF gleich MDF.
Aber Vorsicht bei dünnen Platten fräst ihr eine feste Seite fast komplett weg, das kann sich eventuell verziehen bei nachfolgendem Lackauftrag.Wenn ich an eurer Stelle wäre würde ich vor dem Fräsen.leider jetzt zu spät:( immer eine Platte gleichen Materials untendrunter leimen.Das bringt Sicherheit gegen Verzug.

Ich sags mal so, du machst dir ne Menge Arbeit, die nicht unbedingt sein muss.
Bei der von mir beschriebenen Methode kannst du das Urmodell direkt nach dem feinen Überschleifen gleich mit PolyFiller lackieren und aufpolieren.Da brauchst du den ganzen Kladderadatsch, mit 3mal drüber lackieren und dann nochmal , dir nicht anzutun.

Je weniger du an so einem Modell arbeitest, um so weniger veränderst du die Form des Profils.

Bernd
 

vanquish

User
Hy,
Danke für die Aufklärung! Deiner Beschreibung nach, ist das Leitwerksmaterial MDF und das von der Haube dann HDF...

Die Platte ist jetzt leider etwas dünner geworden, da wir ja nochmals komplett überfräsen mussten. Beim Abformen und beim bearbeiten zwischendurch werden wir die Positive wieder auf einer komplett ebenen Werkbank befestigen. Somit sollte kein Verzug in die Negativformen kommen. Ansonsten ist deine besagte Variante sicherlich die Bessere, weil man einfach flexibler bleibt und nicht an eine komplett ebene Werkbank gebunden ist.

Ich hätte nicht erwartet, dass das MDF den Lack so dermaßen saugt. Ich hätte mir ein Verhalten wie bei dem mutmaßlichem HDF erwartet. Da brauch ich nicht mehr so viel nacharbeiten. Mal schauen, wie wir die Flächenformen machen werden. Mittlerweile wurden ja doch schon viele Methoden und Tipps genannt. Und bis dahin haben wir auch schon eigene Erfahrung en... ;)

Ich wollte ursprünglich sowieso in PW920 fräsen. Mittlerweile bin ich über das MDF aber froh, auch wenn es mehr Arbeit macht und auch Nachteile gegenüber dem Ebaboard hat. Preislich sinds halt einfach Welten und fürs erste Projekt mit neuer Fräse passt das schon ganz gut. :)

LG, Mario
 
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