Prowing 2026 - Teil 2

Ein Messebesuch mit Arno Wetzel - Teil 2

Text: Arno Wetzel - Fotos: Arno Wetzel, Andreas Maier.​

Vertreten waren auch die großen Hersteller früherer Jahre, zumindest das, was von ihnen übriggeblieben ist. Als ich am Stand von Stefan Graupner (SG-Modellbau) vorbeikam, überkam mich schon ein beklemmendes Gefühl. Hatte der frühere Marktführer immer die größten Stände auf den Modellbaumessen, wurden jetzt auf bescheidenen 7 m² Messestand einige wenige Retro-Modelle angeboten. Auf der Theke standen unter anderem einzelne Gummiringe, ein paar Dosen Glattfix-Porenfüller und Alkyfix-Lack. Man kann es kaum glauben!

Auch die Firma Robbe, die nach dem Zusammenbruch von Lindinger aus Österreich übernommen worden ist, war gleichfalls präsent. Hier wurde das gesamte Voll-GfK E-Segler Programm gezeigt, das bekanntlich von den Kunden sehr gut angenommen wird. Auch Aero-naut war vertreten, die seit Jahren an ihrem bewährten Produktkonzept festhalten und dies scheint auch immer noch gut zu funktionieren.
Auch solche Fachhändler waren vor Ort, bei denen man sonst nur über das Internet bestellen kann. Jetzt konnte man direkt aus dem breiten Sortiment auswählen und vielfach mit Messerabatt einkaufen.

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Beide Verbände waren auf der Messe präsent. Zwar schienen die Stände größtenteils von den Besuchern ignoriert zu werden, es ist in meinen Augen aber wichtig, dass diese Organisationen auf einer so großen Messe Flagge zeigen.
Die Arbeit der Verbände erfolgt in der Regel im Hintergrund und wird von den meisten gar nicht wahrgenommen, allerdings werden die Ergebnisse von vielen wie selbstverständlich genutzt.

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Der Rundgang durch die Messehalle ist damit beendet. Ich konnte mehr als 95% der Aussteller mit Bildern vorstellen und somit bekommt jeder einen Eindruck, was er sich alles entgehen gelassen hat, wenn er die Messe nicht besucht hat.
Einen Aussteller möchte ich allerdings noch erwähnen, von dem ich leider kein Foto gemacht habe, warum auch immer. Es handelt sich um unilight.at, der seit Jahren mit einem umfangreichen Sortiment von Beleuchtungskörpern für den Modellbau aufwartet. Auf dem Stand konnte man dutzende LEDs testen und sich selbst ein Bild über Beleuchtungsstärke und Leuchtfarbe machen. Das hat was!

Auf dem Außengelände waren auch einige wenige Stände aufgebaut. Am Ende des Geländes gab es auch noch einen Platz, wo große Sternmotoren, einer schöner als der andere, auf Prüfständen immer wieder mal in Betrieb genommen wurden. Was für ein Sound.

Dann entdeckte ich den Stand von Stich und Faden, einem Anbieter von Taschen und Rucksäcken für den Transport von Segelmodellen. Da ich in diesem Jahr den alpinen Flug für mich favorisiert habe, stand eine solche Transportmöglichkeit ganz oben auf meiner Wunschliste. Hier traf ich die äußerst charmante Simona Gardemin, die mir die Produktpalette zeigte und erläuterte. Dabei bin ich fündig geworden und habe meinen neuen Rucksack gleich mitgenommen.

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Ergänzt wurde die Messe durch ein Nonstop-Flugprogramm namhafter Piloten. Was man hier zu sehen bekam, schien für den Laien und auch für den versierten Modellflieger teilweise schier unglaublich. Die beeindruckenden Flugvorführung wurden überaus professionell moderiert. Alle weiteren Ausführungen erübrigen sich, hier sagen Bilder mehr als viele Worte. Die Flugaufnahmen wurden von Andreas Maier gemacht.
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PROwing 2026 - Teil 1
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Seit Jahren fahre ich zu dieser Veranstaltung und bin jedes mal beeindruckt.
Eine Punkt möchte ich jedoch kritisieren:
Die sehr laute Musikbeschallung während der Flugvorführungen. Ich empfinde diese als unpassend und der Ästhetik so mancher Flugvorführungen überhaut nicht dienlich.
Gruß Rüdiger
 
......
Eine Punkt möchte ich jedoch kritisieren:
Die sehr laute Musikbeschallung während der Flugvorführungen. Ich empfinde diese als unpassend und der Ästhetik so mancher Flugvorführungen überhaut nicht dienlich.
Gruß Rüdiger


Zum großen Teil wollen die Piloteure ihre Musik so laut, da sie nach dieser fliegen.
Da aber etliche sehr laute Luftschrauben* an ihre Maschinen gedübelt haben, muss die Musik noch lauter gedreht werden .... Teufelskreis!

Ein sehr positives Beispiel war Gernot Bruckmann, dessen Yak 55 ausgesprochen angenehm zu vernehmen war.


(* = dann fallen wir wenigstens so auf, auch wenn das Original leiser ist! ;) )


Gruß
Andreas
 
Zum großen Teil wollen die Piloteure ihre Musik so laut, da sie nach dieser fliegen.
Da aber etliche sehr laute Luftschrauben* an ihre Maschinen gedübelt haben, muss die Musik noch lauter gedreht werden .... Teufelskreis!

Ein sehr positives Beispiel war Gernot Bruckmann, dessen Yak 55 ausgesprochen angenehm zu vernehmen war.


(* = dann fallen wir wenigstens so auf, auch wenn das Original leiser ist! ;) )


Zum großen Teil wollen die Piloteure ihre Musik so laut, da sie nach dieser fliegen.
Da aber etliche sehr laute Luftschrauben* an ihre Maschinen gedübelt haben, muss die Musik noch lauter gedreht werden .... Teufelskreis!

Ein sehr positives Beispiel war Gernot Bruckmann, dessen Yak 55 ausgesprochen angenehm zu vernehmen war.


(* = dann fallen wir wenigstens so auf, auch wenn das Original leiser ist! ;) )


Gruß
Andreas
Dann müssen sich aber noch viele im Takt üben
 
Zum großen Teil wollen die Piloteure ihre Musik so laut, da sie nach dieser fliegen.
Andreas, das glaube ich dir nicht.

Die Lautstärke wird immer von denen hoch gedreht, die an den Reglern sitzen, weil sie glauben, dass _ihre_ Musik das Wichtigste an einer Veranstaltung ist.

Für mich ist das Bumm-Bum-Tschack ein Greuel, sowohl als Pilot, als auch als Zuseher.

Interessanterweise haben auch die Moderatoren mehrfach gebeten, die Musik leiser zu drehen, um die Modellmotoren hören zu können, und fanden kein Gehör...
Keine Wunder, wenn die Musik zu laut war :-)
 
Andreas, das glaube ich dir nicht.
....

Das kannst du glauben oder nicht, aber ich vermute mal, dass ich auf wesentlich mehr großen Veranstaltungen bin als du.
Alle jungen Wilden, welche eine Art Programm fliegen machen das möglichst zur Musik, da man sich dann den Ablauf besser merken kann.
Das allerbeste Beispiel 3D-Contest Iffezheim, da heißt es von den Piloten nur: "LAUTER" und die Begleiter heizen das Publikum ein

2 große Boxen stehen zu den Piloten, ich stand links am Flugfeldrand.
Hier sieht man sogar unten links wie der Begleiter das Publikum einheizt.





Gruß
Andreas
 
Zuletzt bearbeitet:
Seit Jahren fahre ich zu dieser Veranstaltung und bin jedes mal beeindruckt.
Eine Punkt möchte ich jedoch kritisieren:
Die sehr laute Musikbeschallung während der Flugvorführungen. Ich empfinde diese als unpassend und der Ästhetik so mancher Flugvorführungen überhaut nicht dienlich.
Gruß Rüdiger
100% einverstanden
 
Mir war das auch zu laut. Ich hätte gerne mehr von den Kommentaren/Erläuterungen zum Modell gehört, die aber zum Teil durch die Lautstärke der Musik nicht verständlich waren.
Dass die Piloten ihre Modelle super fliegen können, konnte ich mit meinen Augen sehen.
 
Das Thema Musikbeschallung ist nicht trivial. Der ersten Reihe ist es zu laut, die hinten stehen verstehen nichts. Was helfen würde wären Boxen auf einem Kran die über die Menge ihren Schall abgeben. Nur wer bezahlt das?
Dann gehören ein paar Boxen in Richtung Piloten. Wie schon geschrieben am Besten Monitorboxen. Aber wenn Du neben dem Piloten den Flugraumbeobachter oder Anweiser stehen hast, ist die Kommunikation auch wieder schwierig.

Wir kämpfen auch alle zwei Jahre mit der Optimierung der Beschallung auf unserer Chiemsee-Airshow. Dazu haben wir noch das Problem des Echos aus zwei Richtungen. Einmal von Wald und Felswand im Hintergrund und dann von den Hangars gegenüber. Das ist zwar gut für die etwas lauteren Modelle, aber schlecht für uns als Sprecher, wenn Du Deinen eigenen Summs noch Mal mit etwas Verzögerung anhören darfst. :D :D
 
Die Monitor Boxen in Richtung Piloten gab es tatsächlich! Und die wurden auch reichlich benutzt. Schwierig wird es, wenn die Piloten "ihre" Musik überall möglichst laut als Untermalung haben wollen, aber dann doch überraschend viel dazu gesprochen wird. Beides in laut geht nicht gut zusammen. Wir werden für nächstes Jahr sicher einen besseren Kompromiss finden, da gewünschte Musik mit gleichzeitigem Kommentar offenbar zunehmen. Oder auch so: Gernot hatte zur Vorführung seiner Yak 55 die Musik bewußt "abbestellt", damit der tolle Vallach gut zu hören war! War eine gute Idee!
 

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