Qualität der B6 Lader für 24€

Hi,

Was steckt in den Geräten drin?

Kann man den 24€ Schleudern aus der Bucht trauen?
Oder sind das billigste Clones..

Hat die schon mal jemand aufgemacht?

Gruss

Jürgen
 

Hoeni

User
Die sind nicht so exakt, wie das Original. Bei meinen beiden (einer ist inzwischen verkauft) laden die die Zellen reproduzierbar auch nach Kalibrierung per verstecktem Menu nur bis 12,4V insgesamt auf, nicht bis 12,6V oder ganz knapp drunter. Ja, ich mecker da vielleicht auf hohem Niveau, aber meine prockeligen schwachen Graupner Ultramat 8 machen das deutlich genauer. Aber als Zweitlader für den Urlaub oder auf dem Platz oder als Einstieg? Durchaus OK.
 
Es ist Glückssache, wie gut die Lader zellenweise kalibriert sind. Wenn du 6s lädst, ist die Chance, dass mindestens eine Zelle arg daneben liegt, schon sehr groß. Bei 3s natürlich etwas geringer. Und die Gesamtspannung ist ja per Geheimmenü sogar kalibrierbar, also kann man es eventuell riskieren.
 
Was steckt in den Geräten drin?
Billigste Elektronik mit teilweise hohen Toleranzen

Kann man den 24€ Schleudern aus der Bucht trauen?
Oder sind das billigste Clones..
24 € sind meiner Meinung nach für diese Dinger noch zu teuer

Hat die schon mal jemand aufgemacht?
Ja, eins. Mir hat´s gar fürchterlich gegraust danach.

Hatte mehrere davon zum vermessen hier, da einigen Kumpels ihre Akkus nach wenigen Ladungen dick wurden. Meist 3S 2200 und 2S 800 - 1000 mAh. Die Toleranzen der integrierten Balancer waren teilweise so hoch, daß ein oder 2 Zellen schon bei 4.3 Volt waren, andere noch bei 4.10 Volt. Manche der Lader balancierten recht sauber, mit einer Toleranz von 0.05 Volt. Mit etwas Pech hat man eine Toleranz bis zu 0.3 Volt drin.

Mit einem robbe Power Peak A4 ist man als Einsteiger zum laden bis 4 Zellen deutlich besser bedient.
 
Hallo,

Danke für die Antworten. Ich hatte am Sonntag viel Zeit und einiges zu allen Möglichen Geräten gefunden.
Ich glaube wenn man lange genug sucht, dann findet man bei allen Ladern Probleme...
Bei Manchen mehr, bei manchen weniger.

Das die Dinger so billig sind macht mir auch Angst vor dem Einsatz. :eek:

Mit meinem Orbit Pocketlader wäre ich soweit zufrieden, aber mit dem extra Robbe Balancer ist mir´s auf Dauer etwas umständlich.
Die Orbit Balancer gibt es ja nicht mehr und einen neuen Combo Lader finder ich zu teuer.

Ich tendiere mehr zu einem Modell mit Support in der Nähe (Deutschland).
Die China Modell schmeißt man wohl besser weg, wenn was nicht passt.

Wenn die NextGen-II wenigsten mit nem integrierten Netzteil daherkämen, würde ich ja so eins nehmen...

Ich habe hier meist 3S Akkus für´n Insider mit Kira Motörchen, ein paar Schaumwaffeln und ne MiniElli als Segler.
Die meisten Akkus sind als 3S ausgelegt.

Reicht denn ein 2x7 für die meisten Anwendungen aus oder sollt ich besser ein 14-350 nehmen?
 
Hallo Jürgen,
für deine jetzigen Anwendungen reicht das 280er aus. Da aber Schulzelader sehr lange halten,
sollte man etwas vorausschauender planen? So eine Investition tätigt man nur eimal. Nehm das 350er.
Gruss Martin
 
Reicht denn ein 2x7 für die meisten Anwendungen
Ja! Da fährst du auch am preiswertesten mit solchen Ladern.
Aber verabschiede dich von deinem Gedanken an ein integriertes Netzteil. Zu teuer und zu schwach! (Fast) nur recht kompromissbehaftete Lader haben ein (noch kompromissschlimmeres) Netzteil eingebaut.
 

Crizz

User
So isses - und wenn man die mögliche Ladeleistung der Schulze-Lder berücksichtigt würde dann wieder die Frage auftauchen, warum der Lader im AC-Betrieb nicht die volle Leistung bringt - denn ein solches Netzgerät wäre entsprechend groß und würde den Lader unhandlich und schwer machen, was dem Einsatz auf dem Flugfeld häufig nicht sehr entgegen kommt und die Ladeleistung im AC-Betrieb wohl kaum über 100 W reichen würde, wollte man es noch kompakt halten. Somit kein sinnvoller Konsenz, zumal es den Lader unnötig verteuern würde.
 
Hallo Jürgen,

wenn du ein günstiges Ladegerät mit Netzteil in Erwägung ziehst, schau dir mal den Graupner Ultramat 18 an. Ist recht günstig zu bekommen, Straßenpreis um die 120 Euro. Kann 12S incl. Balancer und hat ein 90 Watt Netzteil. Das reicht für kleine bis mittlere Akkus z.B. für Hallenfliegen/Schaumwaffeln locker. Einfach in die Steckdose und gut, die gibts in jeder Halle.:D

Ich finde den Lader weder teuer noch zu schwach. Ist immer eine Sache was man an Geld ausgeben will. Mit potenterem Lader, oder wer auch Zuhause keine Geduld hat, muß sich ein potentes Netzteil zulegen. Kostet dann noch mal wieder einige 100 Euro. Wenn man nicht gerade Elektrotechnik studiert hat und sich so Racknetzteile entsprechend sicher verschalten kann.

Ein Modellbaukollege, völlig unbedarft in E-Technik, kommt mit dem Ultramat 18 gut klar. Und 20 Ampere Ladesstrom /300 Watt Ladeleistung sind auch nicht zu verachten.

Grüße, Bernd
 
Hallo Jürgen, den orbit Balancer gibts schon noch, ich habe erst vor 2 Wochen angerufen, er ist auch auf der I-Seite zu finden.
 
Hallo Hans,

Da hast du dann anderes Internet wie ich, ich finde nur den PRO8.

Inzwischen habe ich einen Pro 5s über die Börse bekommen.

Aber einen weiter Lader werde ich mir noch holen.
Nur keine China Clones...

Danke für die vielen Infos.

Gruß

Jürgen
 
Hallo Gerd,

Genau den hab ich in der Börse ja nun für 30 incl. 3 Graupner Adapter bekommen.
Den Pocketlader von Orbit hab ich ja seit 2006 incl. SIO Adapter.
Der gefällt mir sehr gut.

Deine Seite hab ich in den letzten Tagen am häufigsten Besucht.
Da ist alles drauf, klar und Verständlich. Die kann man jedem empfehlen.

Ich überleg noch ob der Akkumatik eine Alternative wäre.
Gefällt mir und der Bau sollte einfach sein...

Aber irgendwie Jucken mich die NextGen Modelle... (Support)
 

Gerd Giese

Moderator
Teammitglied
... ja der Akkumatik - mit das beste Selbstbauprojekt was ich kenne!

Die Menüführung hat Mustercharakter (war damals mit der Beta-Phase involviert).
Er ist heute immer noch bei mir ständig im Einsatz. Die Speicherelemente, die Menüführung sowie
der Service und Support sind 1a da Stefan Estner u.a. auch individuell auf Wünsche eingeht!
Er zeigte überdeutlich, dass mit Standardkomponenten (sogar zum Selbstlöten) ein techn. ausgereiftes
und fehlerfreies Gerät möglich ist!;) ... und - das Beste: Es hat einen ECHTEN "Fast-Mode"!
(wie der Pulsar2+3, alle anderen verkürzen NUR die CV-Phase mit ALL ihren Nachteilen).

Links kennst du alle:
http://www.elektromodellflug.de/oldpage/Uploads/AV_Akkumatik_C.pdf
http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/103093-Akkumatik-Ein-Baubericht
http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/176267-Akkumatik-jetzt-mit-eingebautem-Balancer!

Leider, so kann ich mir vorstellen, in der heutigen "0,$ ... nix kosten" Fraktion ein aussterbender
Ast unter den "echten" Qualitäts >Made-in-Germany< Geräten! Ist halt ein Gerät, mit dem man "alt"
werden kann da es sich flexibel per SW auf den aktuellen Strand anpassen lässt! ;)
 

matt

User
Moin,

ich bin bekennender Akkumatik-Fan und kann diesen Lader nur empfehlen wenn, ja wenn einem die 250W Ladeleistung und die 30W Entladeleistung reichen. Desweiteren ist das Adaptieren des Balancers etwas nervig, für jede Zellenzahl braucht man einen extra Adapter.

Wer um diese Einschränkungen weiß und damit leben kann, kauft ein ausgereiftes Produkt, nicht vergleichbar mit irgendwelchem China Billigkram. Allein die Genauigkeit des Balancers ist toll!
 
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