Querruderbelegung bei Futaba F-14

HW

User
Liebe Leute,

bin gerade am MPX Twinstar zusammenbauen (is mein 1. Flieger!), und verwende dazu folgendes Equipment:

4 x HS 81 Micro Servos von Hitech
Futaba FP-R118F Empfänger (35MhZ)
Futaba F-14 Fernsteuerung (35MhZ)
Schultze slim-40be Regler

Ich baue das ganze wie folgt zusammen:

Querruderservo 1 -> Ausgang 1
Motor -> Ausgang 2
Höhenruder -> Ausgang 3
Seitenruder -> Ausgang 4

das entspricht auch der Belegung auf der Fernsteuerung. Aber was mach ich nun mit dem 2. Querruder? Eine Lösung mit Y-Kabel auf den 1. Ausgang funktioniert, lässt aber keine Differenzierung zu. Lege ich Querruderservo Nr. 2 auf die übrigen Kanäle (5,6,7,8) dann passiert garnix. Weiß jemand, was ich tun muss, um einen eigenen Ausgang verwenden zu können? Liegt das an der Fernsteuerung? Müsste ich was in die F-14 einbauen, damit das funktioniert?

Vielen Dank schon jetzt für Eure Hilfe.

Herzliche Grüsse aus Wien,

Harry

[ 28. September 2004, 14:04: Beitrag editiert von: HW ]
 
Hi HW,

mit einem V-Kabel kannst Du nicht differenzieren. Da brauchst Du einen entsprechenden Mischer am Sender, den die F14 aber nicht hat. Du kannst eine Differenzierung aber über die Ruderwege und Anlenkungen realisieren. (Weiß aber leider auch nicht wie das genau geht, es gibt aber glaube ich im Magazin eine Hilfe dazu).

Gruß McFly

[ 28. September 2004, 14:54: Beitrag editiert von: McFly76 ]
 
Hallo,
das mechanische Differenzieren ist auch bei Computersender immer noch sehr wichtig, um z.B. viel Klappenausschlag bei Seglern zu bekommen etc. Die Grundlagen zu vermitteln via Internet fällt mir recht schwer.
Ich habe hier mal ein kleine Skizze gemacht:


Wichtiges für die die mechanische Differenzierung:
Das Servo macht eine Kreisbewegung, jenachdem wo ich an diesem "Kreis" meine Nulllage definiere, mache ich einen unterschiedlich großen Weg.

Wenn man wie auf dem Bild zu sehen, den Servohebel am Servo in der Nullage so montiert, erhält man nach hinten ( also Querruder nach oben ) mehr weg als nach unten! So sollte es sein. ( Liegt an der Kreisbewegung ).

Solltest Du hier an mechanische Grenzen sotßen, kannst Du noch das Ruderhorn ändern. Ist dieses auch in Richtung Servo gerichtet ( hier am Bild leicht dargestellt ) wird die Differenzierung verstärkt.
Hierzu gibts z.B. die oft verwendeten Graupner Rüderhörner:


Ich hoffe, aus meinen Worten konnte einer was verstehen!
Bei einem Modell wie dem Twin Star ist das Differenzieren ( mechanisch )aber wirklich recht leicht zu realisieren.
Damit mein alter Sender nicht einrostet, fliege ich ihn mit einer nicht ausgebauten SAM. Dort habe ich ein V-Kabel ans Querruder gestöpselt und auch die Diff. mechanisch gelöst.

[ 28. September 2004, 15:24: Beitrag editiert von: sunnywelt ]
 

HW

User
Dankeschön für die Antworten, und für die Mühe eine Skizze zu machen!!

Darf ich noch einmal nachfragen: Mit der F-14 lässt sich eine Querruderbelegung auf 2 Kanälen nicht realisieren..?

Herzliche Grüsse aus Wien,

Harry
 
Hi sunnywelt!
Original erstellt von sunnywelt:
Solltest Du hier an mechanische Grenzen sotßen, kannst Du noch das Ruderhorn ändern. Ist dieses auch in Richtung Servo gerichtet ( hier am Bild leicht dargestellt ) wird die Differenzierung verstärkt.
Das ist genau falsch. Bei Deiner Zeichnung liegt der Anlenkungspunkt am Ruder genau unter dem Drehpunkt und funktioniert noch, wenn der Anlenkungspunkt aber weiter vor, in Richtung Servo gelegt wird, wird die mechanische Differenzierung kleiner.
Differenzierung ist beim Twinstar aber soweiso recht unnötig. Auch wenn wirklich ein negatives Wendemoment zu beobachten sein sollte, liese sich diese sehr gut mit Combiswitch neutralisieren, dies sollte auch die F-14 können.

Tobi
 
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