Rückbau von Kreuzknüppeln

Moin,

ich möchte einen Sender (Futaba FC-18) ausschließlich für Schiffmodelle nutzten.

Da brauche ich nur Vorwärts/Rückwärts und Rechts/Links.

Höhe und Quer, wie bei Fliegern, fällt hier ja weg.

Da kam mir die Idee, wenn der Aufwand vertretbar ist, die zwei ungenutzten Kanäle der Kreuzknüppel neu zu belegen.
Also die beiden entsprechenden Kanäle im Sender abziehen und dafür zwei neue Geber (Drehpotis) anschließen.

So dienen die Knüppel nur für die Fahrt und Steuerung des Schiffes.
Neben den Schiebereglern können mit den Drehreglern dann zusätzliche Sonderfunktionen gesteuert werden.
Z.B. ein weiterer Kran, Löschmonitor, Tochterboot, o.Ä.

Die große Hürde ist nun die Platine der Kreuzknüppel. Wie ist nun die Belegung der Kabel, welches verbindet was?
Von der Platine gehen nicht zwei Dreierkabel ab (also pro Poti eins), sondern ein Sechserkabel (mit natürlich sechs verschiedenen Farben), bzw. ein Kabelbaum mit sechs Kabel mit zwei Sechserbuchsen.

Die Knüppeltrimmer müssten dabei nicht überbrückt werden.

Wie geht man da am Besten vor?

Hat schon mal Jemand einen Sender derart umgebaut?

Wer kann helfen?

Dank und Gruß
Feldi
 
na klar!

Bei meiner FC-18 lassen sich die Frequenzmodule austauschen.

Für die Schiffe wird selbstverständlich 40 Mhz, oder bald 2,4 Ghz benutzt. :)

Sollte es zu dem oben gedachten Umbau kommen wird der Sender auch auffällig gekennzeichnet, da mit dieser Knüppelkonfiguration keine Flieger gesteuert werden sollen.
Sicher ist sicher.

Gruß
Feldi
 
Hallo Feldi,

ich habe schon einige Male solche Umbauten gemacht, zwar für andere Zwecke, aber das Prinzip ist bei allen Sendern gleich. Allerdings gleich zu Beginn ein Hinweis: Die Knüppelpotis, die ich bisher gesehen habe, werden im Sender auf eine etwas spezielle Art verwendet: Der Drehbereich wird gar nicht voll ausgenützt, das siehst du auch, wenn du dir die Wege bei Betätigung mal anschaust. Es ist weit weniger, als "normale"Potis an Weg machen. Daran ist der A/D-Wandler, an dem diese Potis hängen, natürlich angepasst. Wenn du nun die Kabel zu diesen Potis ausfindig machst, kannst du sie einfach ablöten und ein neues dran machen. Es wird dann aber zunächst wie ein Knüppelpoti reagieren, d.h. es fehlt einiges an Weg nach rechts und links von der Mitte ab, ein Servo am Empfänger wird dann schon am Endausschlag stehen, wenn dein Poti z.B. gerade 14 oder 10 Uhr zeigt. Ich hatte das damals mit einem weiteren Widerstandsnetzwerk gelöst, dazu müsste ich aber mal rumkramen, ob ich das noch finde.

Grüße aus Tübingen, Marc
 
Hallo Marc,

vielen Dank für den Hinweis. Daran hatte ich nicht gedacht.

Wenn Dir das Widerstandsnetzwerk mal über´n Weg läuft würde mich das mal interessieren.


Gruß
Feldi
 
Also wen 6 kabel vom Knüppel weg gehen
Kann das eigentlich nur eine sehr sauber getrennte poti Signal Abnahme sein (Pro Poti eine Masse [versorgungs]Leitung und nicht eine für beide)

Da pro Poti 3 Litzen/Leitungen von Nöten sind, sollte direkt am Poti, über z.B.eine Platine, eine Signal Aufbereitung erfolgen, wird es lustig.

Auf alle Fälle wäre ein Schaltplan hilfreich

Auch in welchem Widerstands bereich die Potis arbeiten (nicht der ganze weg sondern der bereich in dem der Knüppel diesen verstellt, inklusiv Trimmung) wäre interessant zu wissen.
 
Hi,

die FC-18 hat getrennte Geber und Trimm-Podis. Die äußeren Anschlüsse der Podis sind auf der Leiterplatte zusammengelegt, so das nur 6 Leitungen ( 4x Geber , +,- zur Hauptplatine gehen.

Gruß Sven
 
Hallo Feldi,

ich finde den "Schaltplan" nicht mehr, hatte das aber aus dem Gedächtnis so gelöst: Da die Knüppelpotis nicht den ganzen Weg fahren, bleibt praktisch an beiden Enden ein Widerstand "stehen". Das gilt es nachzubilden. Deshalb habe ich das neue Poti in Reihe geschaltet mit zwei Widerständen. Ich musste aber ein wenig mit den Werten fummeln, bis das so richtig getan hat.

Grüße, Marc
 
Ich meine, dass die Knüppelpotis 4,7k hatten und ich jeweils ca. 1k an jedem Ende zusätzlich hatte. Probiert habe ich mit einem Poti und zwei Trimmern, die ich als variable Widerstände benutzt habe. So würde ich das auch wieder machen und die Trimmer dann so lassen und mit Nagellack versiegeln oder halt den Wert ausmessen und mit Festwiderständen ersetzen. Ich glaube aber, dass ich damals "krumme" Werte hatte und die Trimmer in der Schaltung gelassen habe. Berichte doch mal, wies geklappt hat, dann müssen nicht alle wieder probieren, ich habe ja mal wieder mit der Dokumentation geschlampert ;) Die Funken die ich umgebaut habe waren so billig-Koaxsender, die ich zur ppm-Signalerzeugung genutzt habe.
 
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