Radical Pro von Weberschock Rumpfbruch

Was bisher geschah:Radical Pro aufballastiert auf 3.7Kg ist nach einem Durchsacker aus ca.1m Höhe bei der Landung hinter dem Flügelende komplett durchgerissen.Lufttemperatur war ca.15 Grad,das Modell hatte keinen Stein oder irgendeinen harten Gegenstand getroffen,Modell war ca.8Monate alt. @Mr.Wilson:3.7kg ist nach Deiner Meinung ein missbrauch bei einem F3B Modell?Was denkst Du den mit welchen Gewichten bei F3B Wettbewerben im Streckenflug oder im Speedflug bei auffrischenden Wind direkt von vorne geflogen wird? Erkundige Dich mal.Amüsant finde ich auch wenn der Herr Weberschock im Aufwind Magazin 2/2012 zum besten gibt,hohe Flächenbelastung bei ungünstigen Landebedingungen zu vermeiden.Das heisst nichts anderes als:High Competition Version nicht dafür geeignet u.Umständen eine Runde im F3B Wettbewerb mit dem gleichen Modell zu überstehen.Oder in Zahlen ausgedrückt:2093,04Euro für ein Wettbewersmodell bezahlt und 1Jahr später 297Euro für einen Ersatzrumpf.
 
Tja so ist das halt wenn man nicht landen kann.
Wenn man eine Wettkampfmaschine fliegt muß man mit so etwas leben - denn das letzte Gramm gibt es nicht umsonst. Alle meine F3B-Rümpfe haben bis jetzt mein Landeunvermögen vergleichbar quittiert. Die haben nun eine schwarze Binde an entsprechender Stelle. Gleiche Rumpfbauweise, anderer Pilot - da knallt nix.
Sieh mal einer an.
In der Regel liegts daran, daß ich beim ungeschickten Aufsetzen einen Dreher drin habe.
Merke: ein satt ballastiertes Modell mußt Du landen wie ein rohes Ei - auch im Wettbewerb beim Streckenfliegen wenn Du Deinen Flieger mit Rückenwind irgendwo weit weg von Dir absetzt ... Übrigens: der Mr.Wilson braucht sich glaube ich nicht erkundigen. Der fliegt viel besser F3B wie ich; der kanns ganz gut und weiß von was er spricht.
( Das mußte mal gesagt werden - denn für mich liest sich Dein Beitrag wie eine schlechte Schmierenkomödie aus dem ich-will-kulanz-genre... und nein - bevor die Frage aufkommt - ich habe keine Verbindungen zu Herr Weberschock weder wirtschaftlich noch sonstwie )
 
Was bisher geschah:

...und wie gehts weiter? :confused:

Amüsant finde ich auch wenn der Herr Weberschock im Aufwind Magazin 2/2012 zum besten gibt,hohe Flächenbelastung bei ungünstigen Landebedingungen zu vermeiden.Das heisst nichts anderes als:High Competition Version nicht dafür geeignet u.Umständen eine Runde im F3B Wettbewerb mit dem gleichen Modell zu überstehen.Oder in Zahlen ausgedrückt:2093,04Euro für ein Wettbewersmodell bezahlt und 1Jahr später 297Euro für einen Ersatzrumpf.

Interessant!!
Wie haben es denn andere Piloten geschafft damit sogar an WM teilzunehmen??


Ich selbst fliege auch Rümpfe von M. Weberschock (jedoch nur am Hang) und kann über die Festigkeit und Nehmerqualitäten nichts Negatives berichten. Wenn man es jedoch nicht schafft sauber zu landen, geht halt mal was kaputt. Meistens liegt es dann aber am Piloten.
Evtl. lag ja auch eine Vorschädigung in dem Bereich vor ???

Ich habe gerade die entsprechende Aufwind (2/2012) nicht zur Hand. Wer hat den Bericht damals noch geschrieben?
In meiner Erinnerung war er nicht besonders toll und an die angebliche Aussage von M. Weberschock kann ich mich sehr gut erinnern.

Bist Du (Terry Hoax) der Autor?
http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/334157-RADICAL-PRO-Weberschock




Was willst Du denn mit Deinem Beitrag erreichen? Geht es nur darum den Hersteller schlecht zu machen ? Klär uns doch mal auf..

Gruß Olaf
 
Wo liegt das Problem?

Reparieren, abformen und nen steifen leichten Rumpf nachbauen, dazu nen dicken schweren Kevlarrumpf(für aufballastierte Durchsacker), ist alles im Budget (297Euro)!;)

Yello
 
na also jetzt macht mal nen Punkt! Ich weiss, dass er landen kann. Ich habe auch schonmal einen Radical Rumpf gesehen, der wegen nichts komplett durch gebrochen ist. Die Bauweise von manchen Radical Rümpfen ist einfach ein bißchen zu extrem. Ein so dünnwandiger Rumpf aus Hochmodulgelege knickt dann sehr leicht ein. Ich habe selbst einen Rumpf mit zwei Lagen 100´er M46J Gelege und 100´er SpreadTow 45° gebaut. Super leicht, ausreichend fest in der Luft, aber absolut nicht alltagstauglich.

Anscheinend variiert Material oder die Materialmenge/ Bauweise.

Grüße,
Thorsten
 
Missbrauch sind nicht die 3,7kg sondern die Bumbslandung. Wie schon beschrieben wurde, viele der aktuellen Rümpfe sind am Limit gebaut, geh mal Mitte der Saison auf nen Wettbewerb, da sieht man schon etliche repariete Rümpfe, und die können auch alle landen. 50g mehr Material im Rumpf und knapp 100g mehr Abfluggewicht und man hat Ruhe. Ob einem das morgens um 8 Uhr beim Zeitflug die entscheiden Sekunden bringt muss jeder für sich selbst entscheiden.
Ich glaube irgendwer hat schonmal eine ganze Runde mit einem Radical durchgeflogen, müsste ich mal nachschauen;-)

Schönen Abend

Frank
 
Ist doch ganz einfach hättest bei der Bestellung dir nur einen Superfesten Rumpf geordert dann bräuchtest dich jetzt nicht ärgern.
Aber so ist das mit dem Hochmodul Material sehr steif aber auch empfindlich.
Deshalb bieten viele Hersteller das gar nicht mehr an weil die Leute damit nicht umgehen können bzw auch diesen Nachteil nicht in Kauf nehmen und es nur ärger gibt.Auf der WM durfte ich auch mal zwei Rümpfe Komplett ausgestattet von jemanden Tragen,und die waren so schwer wie 1 von meinen eigenen.Trotzdem gab es kein schaden während der ganzen WM.Und dort wurde schwerer als 3,7 Kg geflogen.(Komisch nicht ,aber der konnte auch Landen;))
Wenn der Rumpf dir gleich am Anfang gebrochen wäre ok dann könnte ich das verstehen aber doch nicht nach 8 Monaten Einsatz irgendwo hört es ja auch mal auf.
PS: es bringt dir hier eh kein Vorteil sich darüber auszulassen.
Nur Meine Meinung die auch nicht zählt :D
 
Bis dato keine Probleme

Bis dato keine Probleme

Vielleicht hatte ich bis jetzt Glück, vielleicht habe ich ein auf den Radical abgestimmtes Landeverfahren. Bis dato habe ich es auf jeden Fall nicht geschafft den Rumpf bei der Landung zu zerstören (ok, als er in Rügen ins Wasser 'gefallen' ist, hat es den Nasenkonuns doch ziemlich übel mitgenommen und auch der Rumpf war auf der Höhe 'Service-Ausschnitt' angeknackst.... aber dies als 'Landung' zu bezeichnen wäre dann doch etwas übertrieben).
Wie F3F-Racer schon geschrieben hat, bei der Bestellung überlegen für was der Segler gebraucht wird und welche gewichtsmässigen Komporomisse man eingehen will.
Zudem ist landen manchmal eine etwas 'komische' Sache. Ich hatte z.B. meinen Ceres schon diverse Male unglaublich übel hingeschmissen und nichts ist passiert, aber eines Tages ist der Rumpf beim Ausfsetzten gebrochen und ich habe heute noch keine Ahnung wieso.
Ich rate Dir den Rumpf zu reparieren, normalerweise brechen sie dann dort nie mehr (aber allenfalls weiter hinten oder vorne :D)
Gruss
Stefan
 
@Duodiscus:Meine Wenigkeit hat den Aufwind Artikel geschrieben.Der Rumgf hatte keine Vorschädigung,das Model sackte aus 1m flach durch auf eine gemähte Wiese und dann hat es gut hörbar-Klack-gemacht.Ich fliege jetzt auch schon 30Jahren mit diversen Segelflugmodellen (F3J/F3B) habe sowas aber bis dato nicht erlebt. ### EDIT siehe NR 1.1 ! ### das war der erste und gleichzeitig letzte Flieger aus der Schmiede.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Sachlich bleiben und andere Meinungen respektieren

Sachlich bleiben und andere Meinungen respektieren

Was haben wir aus diesem Thread gelernt ?

...viele der aktuellen Rümpfe sind am Limit gebaut...
50g mehr Material im Rumpf und knapp 100g mehr Abfluggewicht und man hat Ruhe.
Ob einem das morgens um 8 Uhr beim Zeitflug die entscheiden Sekunden bringt muss jeder für sich selbst entscheiden.



Ist doch ganz einfach: hättest bei der Bestellung Dir einen Superfesten Rumpf geordert dann bräuchtest dich jetzt nicht ärgern.

Aber so ist das mit dem Hochmodul Material sehr steif aber auch empfindlich.


Also kann man genau das bekommen was man möchte und einem wichtiger ist.

Grundsätzlich kann eine Vorbeschädigung NIE ausgeschlossen werden.
Ich konnte schon Rumpfboote beim ziehen im Hochstart-Schuß abbrechen sehen - die Piloten gingen vor dem Start sicher auch nicht von einer vorbeschädigung aus...

Viele Grüße
Tobias Reik
:rcn:
 
Genau: sachlich bleiben!

Genau: sachlich bleiben!

Die Intention des Threadstarters kann ich nicht so recht nachvollziehen. Monate nach dem bedauerlichen Rumpfbruch hier eine Diskussion führen zu wollen nach dem Motto "das hätte er aushalten müssen" ist doch völlig müßig.

Es muss doch jedem erfahrenen Modellbauer klar sein, dass speziell die in Hochmodulkohlefaser gebauten Rümpfe (wie auch Flächen) gegen harte Schläge besonders bruchempfindlich sind. Das besondere an Hochmodul ist ja: Maximale Steifigkeit bei geringem Gewicht. Wenn ein auf 3,7 kg ballastiertes Modell in einem 1 Meter Höhe aufhört zu fliegen und aus dieser Höhe vermeintlich kontrolliert zu Boden sackt, dann kann es beim Bodenkontakt halt trotzdem zu einer temporären Überbelastung der Rumpfröhre kommen, auch wenn es aus der distanz harmlos ausgesehen haben mag. Nach fest kommt ab, das wissen wir seit WERNER.....

Ich kann den Threadstarter einerseits verstehen, dass er angesichts des Rumpfbruches bei harmlos empfundener "Landung" schockiert war. Ich fliege auch schon seit über 30 Jahren und ich kann (wie der Threadstarter sehr wahrscheinlich auch) Modelle sauber landen. Bei einem Durchsacker aus 1 Meter Höhe mit einem ballastierten Hochmodulfaser-Schalentier würde ich allerdings nicht mehr von einer gelungenen Landung sprechen. Hier den Hersteller verantwortlich machen zu wollen und dies auch noch öffentlich, empfinde ich als schräg. Das hört sich für mich ein wenig nach nachkarteln an, nach dem Motto: beleidigter Top-Pilot, dessen Erwartungshaltung, dass ihm der Lieferant einen kostenlosen Ersatz liefert, nicht erfüllt wurde...:confused:

Ich fliege seit mehreren Jahren auch einen Radical, allerdings mit einem extra verstärkten Rumpf, kein Hochmodul, hatte noch nie ein Problem mit dem Rumpf, obwohl ich das Modell auch schon oft voll ballastiert geflogen habe. Mein Fazit aus dem geschilderten Szenario wäre gewesen: Mist, Landung vergeigt, die Wettbewerbsversion in Hochmodulfaser war wohl für den Hangeinsatz die falsche Entscheidung, da hätte ich mir lieber mal eine verstärkte Hangversion holen sollen, zumal die paar Gramm Mehrgewicht am Hang in den seltensten Fällen nachteilig sind.....
 
Ich verstehe sowieso nicht, warum dieses Topic noch existiert. Der einzige Zweck des Erstellers ist ja, den Hersteller schlecht zu reden, aus dem niederen Beweggrund, keinen kostenlosen Ersatz für seinen Flugfehler vom Hersteller bekommen zu haben.

Zumal es mir schon schwer fällt zu Glauben, dass jemand der 30 Jahre Modellflug betreibt und auch noch für die Zeitschrift Aufwind schreibt, nicht weiß, was er falsch gemacht hat und warum der Rumpf zu Bruch ging. Nun hat er es ja von mehreren Seiten gehört, will es aber trotzdem nicht wahr haben und macht einfach weiter mit nachkarteln. 30 Jahre Modellflug machen einen Piloten auch nicht immun gegen Fehler, werden nur weniger.

Gruß
Michael
 
Was denn nun? Flaches Durchsacken oder Dreher über die Fläche?

Was denn nun? Flaches Durchsacken oder Dreher über die Fläche?

Als wahrheitsliebender Mensch und aufmerksamer Leser der Aufwind muss ich da jetzt doch noch einmal nachhaken:

Was bisher geschah: Radical Pro aufballastiert auf 3.7Kg ist nach einem Durchsacker aus ca.1m Höhe bei der Landung hinter dem Flügelende komplett durchgerissen.Lufttemperatur war ca.15 Grad,das Modell hatte keinen Stein oder irgendeinen harten Gegenstand getroffen, Modell war ca. 8 Monate alt.

@Duodiscus:Meine Wenigkeit hat den Aufwind Artikel geschrieben.Der Rumpf hatte keine Vorschädigung, das Model sackte aus 1m flach durch auf eine gemähte Wiese und dann hat es gut hörbar-Klack-gemacht.

Im Vergleich dazu das Zitat aus dem besagten "Aufwind-Testbericht" aus 2/2012:

"...Erst nach rund 12 Monaten Einsatz- und Testphase wurde mein bisher tadelloser Eindruck des "Radical Pro" erschüttert: Bei einer Landung - auf 3,7 kg aufballastiert - sackte der "Radical" aus einem Meter Höhe durch, touchierte mit der linken Fläche den Boden und drehte sich anschließend um 90 Grad. Der Rumpf (Leitwerksträger) war direkt nach der Tragflächenanformung fast komplett abgebrochen....."

Was denn nun? flaches Durchsacken oder 90 °-Dreher über die Fläche?

Hmmm, sorry, aber bei einem 90° Dreher über die Fläche nach Durchsacken aus einem Meter Höhe mit einem fast voll ballastierten Hochmodul-Schalentier darf man sich über einen Rumpfknackser doch nicht wirklich wundern? Das kann schon mal passieren, aber ist doch angesichts des in der Aufwind beschriebenen Lande-Szenarios nicht dem Modellhersteller anzulasten, oder bin ich da etwa zu herstellerfreundlich?
 
also ich würde hier auch nicht so rumjammern;) => klar ärgern tut das jeden aber "wo gehobelt wird....."

das gleiche ist mir mit nem voll aufballastierten FS3 auch passiert (Bruch genau hinter dem Stützspannt der die Anlenkstangen nochmal abstützt) und jetzt hat er nee "ne schwarze Binde" die Ihm gut steht und mindestens doppelt so druckfest ist wie der restliche Rumpf und nur etwa 5 Gramm Mehrgewicht die ich sowieso nicht merke (ich kann ja nicht mal richtig landen:D).

das einzig nervige bei der Reparatur ist wieder die genaue Flucht hinzubekommen und ich finde das man viel entspannter fliegt wenn das gute Teil erst mal "entjungfert" ist ;)

Ich bin seit dem dazu übergegangen nicht mehr den Anspruch zu haben das man mit einem Modell am Hang den Windbereich von 3 BFT bis 10 BFT abzudecken kann sondern einfach eine leichte und eine schwere Ausführung (die dann ohne Ballast so viel wiegt wie die leichte voll Ballast) zu ordern und gut ist.
zB: mein Needle FDS Rumpf hat etwa die dreifache Wandstärke wie mein Needle CFK Rumpf und die Steigerung der gefühlten Druckfestigkeit ist einfach irre.

Grüße Alex
 
Hallo Alex,
das einzig nervige bei der Reparatur ist wieder die genaue Flucht hinzubekommen
Kleiner Tipp dazu:
Du musst ja sowieso in einem ersten Schritt den gebrochenen Rumpf erst mal wieder stabilisieren, bevor ne Bandage drumkommt. Zum leichteren Ausrichten nehme ich einfach zwei Winkelprofilschienen, setze sie oben und unten auf den Rumpf und fixiere sie vor und hinter der Bruchstelle mit Klebeband. So wird der Rumpf quasi von ganz allein wieder gerade, kann man gut an den beiden Rumpfnähten kontrollieren.
Jetzt kann der Bruch mit Sekundenkleber stabisiert werden. Danach nimmt man die Schienen wieder ab, schleift den Rumpf um die Bruchstelle an, laminiert passendes Verstärkungsgewebe oder -gelege drum und fixiert das dann mit Abreißgewebe oder Folie. Das Ganze dauert bei mir ca. eine Stunde (musste ich leider auch schon desöfteren machen und ich motze da weder den Hersteller an noch trete das in einem Forum breit, sowas passiert eben).

Gruß, Karl Hinsch
 
Ärgerlich ist es allemal,

aber kann jedem Passieren:rolleyes:. Fliege auch schon über 30 Jahre und manchmal haue ich das Modell auch einfach hin:(.
Kommt immer auf die Perspektive Sichtbedingung etc. an und mit Ballast macht es halt schon mal "Knack" auch wenns
nicht soooo schlimm ausgesehen hat. Hatte auch schon Brüche wo das Modell leer war(Flache Plumpslandung).
Bei Cfk-Rümpfen da ist die Nehmereigenschaft halt begrenzt.
Brüche hatte ich da auch schon......na und......Bandage drum und weiter gehts;) .

Und wie schon Geschrieben... man Fliegt danach Entspannter wenn der Stift raus ist:cool:


Gruß DonM.
 
@Duodiscus:Meine Wenigkeit hat den Aufwind Artikel geschrieben.Der Rumgf hatte keine Vorschädigung,das Model sackte aus 1m flach durch auf eine gemähte Wiese und dann hat es gut hörbar-Klack-gemacht.Ich fliege jetzt auch schon 30Jahren mit diversen Segelflugmodellen (F3J/F3B) habe sowas aber bis dato nicht erlebt. ### EDIT siehe NR 1.1 ! ### das war der erste und gleichzeitig letzte Flieger aus der Schmiede.

Man sollte sich Sachkundig machen bevor man sich einen Hochleistungsflieger dieser Bauart kauft. Einen der sehr Gute Wettbewerbsmodelle baut und viel Erfahrung hat so anzugreifen ist einfach lächerlich.
Schau dir mal den Werdegang des Herstellers an dann wirst du vieleicht (Sachverstand ist allerdings nötig) begreifen das er in dieser (F3B) Klasse von Fliegern schon weit vorne in Qualität und Leistung ist. Hochmodulkohle hat Vor und Nachteile und ein Nachteit ist die höhere Stoßempfindlichkeit z.B. bei Landungen.

Hochleistung hat immer seinen Preis egal wo.

Gruß Lothar
 
Sowas wird bei allen modernen und leicht gebauten Maschinen passieren können, solange die Landung ok ist, kann man sich immerhin an der "Leichtigkeit" erfreuen. Darüber einen Hersteller anzugreifen ist lausig! Hau mal nen modernen ultraleichten F3Jler hin, das geht nochmals schlimmer aus. Excel 4004, der steckt so einiges weg.......da kann man auch mal härter landen.
 
Ermüdungsbruch?

Ermüdungsbruch?

Vielleicht hatte ich bis jetzt Glück, vielleicht habe ich ein auf den Radical abgestimmtes Landeverfahren. Bis dato habe ich es auf jeden Fall nicht geschafft den Rumpf bei der Landung zu zerstören (ok, als er in Rügen ins Wasser 'gefallen' ist, hat es den Nasenkonuns doch ziemlich übel mitgenommen und auch der Rumpf war auf der Höhe 'Service-Ausschnitt' angeknackst.... aber dies als 'Landung' zu bezeichnen wäre dann doch etwas übertrieben).
Wie F3F-Racer schon geschrieben hat, bei der Bestellung überlegen für was der Segler gebraucht wird und welche gewichtsmässigen Komporomisse man eingehen will.
Zudem ist landen manchmal eine etwas 'komische' Sache. Ich hatte z.B. meinen Ceres schon diverse Male unglaublich übel hingeschmissen und nichts ist passiert, aber eines Tages ist der Rumpf beim Ausfsetzten gebrochen und ich habe heute noch keine Ahnung wieso.
Ich rate Dir den Rumpf zu reparieren, normalerweise brechen sie dann dort nie mehr (aber allenfalls weiter hinten oder vorne :D)
Gruss
Stefan

Die gleiche Erfahrung wie Stefan habe ich auch schon bei zwei GFK/CFK-Fliegern gemacht. Erstmal habe ich mich nach der ein oder anderen harten Landung - am Hang kommt sowas vor... - über keinen Bruch gefreut und dann nach einem vergleichbar leichten Aufsetzer kam überraschenderweise ein Bruch. Man wundert sich dann nach dem Motto "das hat der Rumpf aber schon dreimal heftiger erlebt und ausgehalten".

Ich bin weit davon entfernt ein Materialspezialist für Verbundwerkstoffe zu sein, aber ich vermute, dass es in meinen Fällen durch die vorherigen harten Landungen zu unsichtbaren Vorschädigungen gekommen ist, die dann irgendwann zu einem Bruch führen, wenn man ihn eigentlich gar nicht erwartet.

Gruß, Henning
 
Hi Henning

Denke auch, dass dies die einleuchtenste Ursache ist.

Habe selber damals entfernt die ersten "Kohle"-Teile aus den Flugzeugwerken Emmen miterlebt, aber seither nie dazu etwas über Ermüdung dazu "gelernt".
Bei Alu-Fliegern ist dies ja ein Dauerthema, bei GFK-Segelflugzeugen allerdings scheinbar nicht der Rede wert !?

Grüsse
Christian
 
Ansicht hell / dunkel umschalten
Oben Unten