RBC Kits für Anfänger geeignet?

Liebes Forum,

ich bin neu hier und habe schon kräftig mitgelesen. Jetzt muss ich aber doch ein paar offene Fragen loswerden.

Vielleicht vorher noch etwas zu meiner Person / Vorgeschichte: Ich heiße Sascha und bin 33 Jahre alt. Vor über 10 Jahren hatte ich (oder vielmehr habe ich immer noch) ein Tamiya RC Car… war aber auch schon von der RC-Fliegerei fasziniert.

Jetzt bin ich auf Euer Forum und somit auf die Elektro-Impeller-Jet-Fliegerei gestoßen… und jetzt voll infiziert. Zumal mich daran der Flug, der Bau (Holzbauweise) und die Technik in ihren Bann gezogen haben.

Sehr gut gefallen mir die "RBC Kits"… besonders die FW TA183 und die P-80.

Jetzt ist es so, dass ich mir gerne als erstes einen Flieger bauen möchte. Dieser darf dann ruhig auch ein bissi anspruchsvoller zu bauen sein (das traue ich mir schon zu). Außerdem muss er, da ich noch nie geflogen bin, auch "gutmütige" Flugeigenschaften besitzen und sollte auch robust ein (evtl. Glasüberzug). Aber erstmal eine Frage an die "alten hasen": Ist es überhaupt mögklich gleich auf einem Jet das Fliegen zu lernen? Ich meine so ein Auto stürzt nun mal nicht ab, wenn man einen Fahrfehler macht…

Welchen dieser beiden Flugzeuge würdet ihr mir empfehlen? Die TA183 soll sehr schnell sein und die P-80 ist komplex zu bauen. Oder welches andere Flugzeug wäre mir evtl. zu empfehlen?

Noch eine Frage zu den Kosten. Ich habe ja schon gesagt, dass ich fürs Erste erstmal basteln möchte. Dazu brauche ich ja nicht gleich das volle Equipment. Leider kann ich wohl von meinem alten Zeugs (2 Kanal Fernsteuerung und so)nix übernehmen, d.h. ich müsste mir alle notwendigen Dinge noch anschaffen. Vielleicht kann ja einer mal sagen was ich dann noch so bräuchte und welches Budget ich dann einkalkulieren muss.

Könnt ihr mir noch eine Seite oder Buch empfehlen, die oder das ich unbedingt kennen sollte um mich im Thema "Impellerfliegerei" weiter einzufuchsen?

Ich weiß es war viel… gerade, weil ich noch fast keinen Hintergrund habe. Vielleicht antwortet ihr ja trotzdem?

Danke und Gruß
Sascha
 

Alex-G

User
Hi
Ich bin grade auf der Arbeit und kann nicht ausführlich antworten,nur auf die Schnelle!
Deinen Plan mit nem Impellerjet anzufangen kannst du vergessen,damit wird dir das Hobby keinen Spaß machen weil du unter Garantie den Flieger versemmeln wirst beim fliegen.Ich empfehle dir erstmal einen Flieger wie den Twin Star,dann evtl nen Funjet(evtl schon mit einem Antrieb der für einen späteren Impellerjet zu gebrauchen wäre) und dann einen Jet.
In dieser Reihenfolge ist der Spaß und der Erfolg beim Hobby eher wahrscheinlich.
 

DieterH

User
Hallo Sascha !
Es ist schön, daß Du unser faszinierendes Hobby ebenfalls interessant findest.
Nun zu den Fakten, da muß ich Dich leider etwas auf den Boden der Realität herunterholen.
Ein Einstieg ohne irgendwelche Vorkenntnisse im Modellflug direkt ins Impellerfliegen hat sehr wenig Aussichten auf Erfolg, auch wenn es gutmütige Jets gibt, die aber trotzdem einige Übung voraussetzen.
Daher empfehle ich Dir vorher etwas Übung mit einem Easy-Glider oder einem einfachen Elektrosegler, bis Du die Steuerfunktionen "automatisiert" hast, so wie beim Autofahren. Bedenke, die Luft hat keine Balken, Du kannst nicht einfach stehen bleiben. Ein Flugsimulator am PC ist hier sehr hilfreich.
Erst mit der nötigen Übung kannst Deinen Traum von einem Impellerjet verwirklichen.
Du brauchst natürlich eine Anlage für mindestens 6 Kanäle, Graupner oder Futaba sind weit verbreitet. Jetzt, wo viele Flieger von 35 MHz auf 2,4 GHz umstellen, sind ältere und gebrauchte Anlagen oft um ein Spottgeld zu bekommen.
So alles in allem mußt Du für einen kompletten Neueinstieg schon einige hundert bis tausend Euro investieren.
Ich wünsch Dir viel Erfolg und
"Holm- und Rippenbruch"
Dieter
 
Hallo,

Impeller sind aufgrund der Geschwindigkeit generell nicht für Anfänger geiegnet. Da müssen kleine, richtige Knüppelbewegungen gemacht werden und der Flieger ist nach wenigen Sekunden an der Sichtgrenze.

Ein guter erster Impeller und Anfängerflieger wäre vielleicht der FOGO von Vasamodel. Als bruchunempfindlicher Nurflügler steckt der einiges weg und hat trotzdem schon den Impellersound und viel Spielraum bei der Motorisierung. Es ist ja nicht für immer.

Mit einem Easysstar o.ä. ohne Querruder lernt man für das Impellerfliegen gar nichts, ausser daß es im Sommer Mücken auf der Wiese hat.

Gernot
 

DieterH

User
Mit einem Easysstar o.ä. ohne Querruder lernt man für das Impellerfliegen gar nichts, ausser daß es im Sommer Mücken auf der Wiese hat.
Nun, wenn ich ich sehe, wie viele Neulinge Schwierigkeiten schon mit einem Twinstar od. ähnl. haben, so kann ein Einsteigermodell gar nicht einfach genug sein.
Gruß
Dieter
 
Ich schließe mich Gernot an !

Sicher ist es nicht verkehrt z.B. mit einem ES das fliegen zu erlernen, aber man steht dann irgendwann immer vor der OR Problematik...
Also warum nicht gleich mit einem QR Modell einsteigen, am Besten einen Delta (Nurflügler) aus EPP, diese sind meißt sehr einfach zu fliegen, haben einen guten Gleitwinkel und haben den Motor auf der Rückseite, was für einen Anfänger ebenfalls sehr von Vorteil sein dürfte, denn Einschläge sind def. vorprogrammiert, ausserdem sind Sie recht günstig in der Anschaffung und machen auch später noch ne Menge Spass, z.B. beim Combat o.ä. !!!

just my 2 cents

Grüße

ALEX

P.S: Ein 33 jähriger Erwachsener wird die Fliegerei sicher bewusster als ein Schüler oder Jugendlicher angehen, das sollte evtl. auch berücksichtigt werden...
 

Ost

User
Du fängst bei 0! an.
Weil ich meinem Sohn unlängst ebenfalls das Fliegen beigebracht habe kann ich dazu auch was sagen:
Es gibt 3 Möglichkeiten das Fliegen zu lernen:
1. Selbstversuch
2. Erfahrener Pilot mit Lehrer/Schüler Kabel
3. Flugsimulator und dann mit Easystar oder gleich dem von Alex genannten Querrudernurflügler anfangen

Bei 1+3 sind Rückschläge nicht vermeidbar, bei 2 spätestens dann wenn mans mal alleine probieren möchte.
Daher sind die EPP Flieger besonders gut geeignet das Fliegen zu lernen.

Bei 3. könntest Du z.B. mit einem Easyglider oder sogar Magister Erfolg haben wenn Du dich mit jemandem zusammen tust.

Von 1. möchte ich grundsätzlich abraten, wenigstens ein erfahrener Pilot sollte dabei sein der das Modell erst mal auf Höhe bringt und dann den Sender übergibt.
So und mit Hilfe des Simulators fliegt mein Sohn jetzt in seinem 2. Jahr schon ne Holz FW190.
Landen kann er aber nur den Easystar sicher wenngleich er es auch schon mit einem Piccojet öfters geschafft hat.

Beim Easystar hast Du viiiiiel Zeit zu warten, was der Flieger tut und Du kannst sogar denken, bevor man einen Ruderbefehl gibt.
Beim E-Jet muß das instinktiv kommen, da kann man nicht einfach mal drauflosfliegen und warten was passiert;)

Ich kenne genug Leute, die in 2 Jahren soweit waren auch nen Jet zu fliegen,
so lange dauert es mindestens und Du mußt häufig fliegen.

Alles was schnell ist oder schnell werden kann mußt Du hinten anstellen.
Schnell heißt in dem Fall z.B. 60 km/h um einfach mal ne Zahl zu nennen.
Bei dieser Geschwindigkeit können die allermeisten Jets noch nicht mal abheben;)
Der Anfänger ist bei 60 jedoch schon gewaltig überfordert.
Der Easystar ist weit darunter und fliegt vor allem alleine.
Man kann ihn sehr günstig erstehen, mit Querrudern nachrüsten und praktisch nicht kaputt machen.
Dazu paralell im Simulator geübt und schon geht das richtig schnell voran.
Vor Allem das auf sich zufliegen mußt Du da üben.
Und man kann Wind u. Thermik einstellen, sprich Unruhe was der Realität dann wieder näher kommt.
Da hat mein Sohn manchmal seine Probleme;)

Oliver
 
Hallo,

Ich kann mich meinen vorrednern nur anschliesen! Allerdings würde ich den Easyglider überspringen und direkt mit einem Twinstar anfangen. Warum? Weile r schon Querruder hat und von sehr langsam bis relativ zügig, je nach Antrieb, nahe zu alle bereiche abdeckt. Vorallem kannst du große Akkus für lange Flugzeit in ihmunterbringen. Was widerrum der Flugpraxis zugute kommt!

Grundsätzlich solltest du dir aber einen erfahrenden Piloten zur seite stellen und im Lehrer/Schüler Betrieb anfangen zu Fliegen. Alles andere bringt nur Frust und Kostet sehr viel Geld... dur wirst auch so mal etwas Bruch haben. Aber im vergleich zur "one man Anfänger show" ist das harmlos!
Grundsätzlich macht es auch Heute nochs inn mit einem Segler anzufangen. Da du dann direkt anständig lernst wie man sich Landungen einteilt und wie sich ein Flugzeug ohne Motor verhält wenn es mal eng wird! ;)

Ich hoffe wir haben dir jetzt nciht zu sehr die begeisterung geraubt!? Wenn du die paar dinge beachtest, wirst du auch relativ schnell erfolgserlebnise haben! :)

Ich kenne mich in Wolfsburg nicht aus was die Modellbauläden betrift, aber wenn du bei einem Örtlichen Händlerkaufst. Kann er dir bestimmt in solchen Sachen weiterhelfen! Was mich auch direkt zum nächsten punkt bringt. Such dir nen anständigen Händler vor Ort und kauf nicht alles übers Web. Du wirst einen Fachhändler brauchen und ihn auch schätzen zu lernen im laufe der zeit...auch wenn es dich hier und da mal ein paar Euro mehr kostet. Untermstrich, fährst du nicht Treurer als wenn du nur bei den Billigsten Onlinehändlern kaufst. Weil alleine die rahtschläge dir er dir unter umständen geben kann unezahlbar sind... ;)

Gruß

Florian
 

GAST_7832

User gesperrt
also,

nur mit Hilfe, das spart Kosten.

der Easyglider ist Ideal, habe in letzter Zeit 4 Anfängern dieses Modell eingeflogen, alle sind auch jetzt noch vollkommen begeistert von diesem Modell.

hat natürlich Querruder.
der Bürstenmotor sollte nicht zum einsatz kommen da die Steigleistung zu gering ist, ein Profi kann sich damit auf Höhe kämpfen, ein Anfänger kommt hiermitz jedoch nicht zurecht, da zuschnell am untersten Limit der geschwindigkeit angekommen.
also den Brushless einsetzen der in das Seriengetriebe kommt -reicht vollkommen von der Leistung.

Strömungsabriss: wichtigstes verhalten für ein Anfängermodell- selbst bei voll durchgezogenem Höhenruder nimmt der Flieger nur die Nase runter und holt fahrt auf. -kein schlagartiges abkippen, somit also ideal geeignet.
versteuert mann sich, fängt und stabilisiert sich der Flieger (Sicherheitshöhe vorrausgesetzt) von alleine wieder wenn mann alle Knüppel loslässt.

Reperatur (falls es dochmal soweit ist ) - einfach dranstecken und mit Seku kleben, fertig -einfacher gehts nimmer.

Easyglider langweilig wenn man fliegen kann ? nööö, mega brushless rein und ab geht die Post, jedre Spaß wird möglich, auch Nachtflug.
gehört einfach zu den Modellen mit denen mann immer Spaß haben kann...

den Twinstar würde ich nach dem Easyglider empfehlen, da dieses modell geflogen werden will und sich nicht selbst stabilisiert !!!

MFg,Chris
 
Hallo Sascha,

ich hab zwar hier im Impeller-Forum eigentlich nichts zu suchen, aber bin grad zufällig über deinen Thread gestolpert.

Ich wollte mal (kostengünstige) Möglichkeiten neben den üblichen Verdächtigen von Multiplex nennen.
Ich habe die allerersten Flüge mit einem Pibros gemacht, Motor war ein Power-Schnurzz mit einem 7x3,5 Zoll Propeller an einem 1300mah 2s Lipo.

Falls Dich auch Basteln & Technik interessieren ist das glaube ich eine nette Kombination, weil im Endeffekt baust Du einen Flieger aus Tapetenuntermaterial (Depron) und wickelst sogar Deinen Motor selbst :-)

Etwas später habe ich dann den Dizzy-Bird, ebenfalls aus Depron gebaut und den 2s gegen einen 3s Lipo ausgetauscht und den flieg ich heute noch manchmal.

Zur Impellerfliegerei kann ich nur sagen: Von Anfang an wollte ich mir eine HET-Sniper kaufen und traue mich aber bis heute nicht :-)

Guten Erstflug!
Willi
 
Hallo Liebes Forum,

zunächst einmal vielen lieben Dank für Eure zahlreichen und kompetenten Beiträge!!!

Bitte denkt nicht, dass ich so naiv bin und denke, dass ich mir einen super schnellen Impeller-Jet bastel und mal eben schnell die Fliegerei damit erlerne. Da begabt bin ich bestimmt nicht. Ich dachte allerdings, dass es unter den Jets schon ein bissi gutmütigere gibt, die auch etwas langsamer fliegen.

Na ja. Also doch ein anderes Flugzeug zuerst an dem ich Erfahrungen sammeln kann. Da gefällt mir der Easy-Glider sehr gut. Gerade das Video unter diesem Link finde ich toll:

http://www.flugleiter.de/Berichte/Segler/EasyGlider.php

Da muss ich mal sehen, ob ich so einen mal gebraucht erstehe. Der Easy-Glider hat doch auch ein Querruder, oder? Nicht dass ich hier einen falschen Fehler mache. Besonders gefällt mir hierbei ja die häufig gelobte Robustheit.

Zuerst aber einen Simulator, wie ihr emfohlen habt.

Abschließend möchte ich Euch noch sagen, dass ihr mir nicht die Begeisterung geraubt habt, sondern mir hilfreiche Tips gegeben habt, die (so hoffe ich) auch anderen "Neulingen" helfen werden.

Viele Grüße
Sascha
 
RBC Kits

RBC Kits

Hallo Sascha,
ich kann Dir die A-10 nur sehr empfehlen. Ich weiß nicht, ob RBC sie noch anbietet, aber Wemotec müsste noch welche haben. Das Flugverhalten ist sehr gutmütig und macht Laune auf mehr. Bei Fragen kannst Du gern auf mich zukommen.

MfG
Martin
 
Anfangen mit RC-Fliegerei

Anfangen mit RC-Fliegerei

Hallo Sascha,

auch ich möchte mich den Beiträgen von Florian und Oliver anschließen.
Mit einem Impeller das Fliegen lernen, bedeutet Frust und das garantierte Ende Deiner RC-Fliegerei.

Bin früher F3B-Modelle geflogen, dann ca. 25 Jahre Pause und seit ca. 3 Jahren wieder mit dem Virus »RC-Fliegerei« infiziert.
Nach den vielen Jahren Abstinenz musste ich aber auch wieder bei 0 anfangen.
Das automatisierte Steuern, was Dieter erwähnt hat, (auch in »Ameisenkniehöhe«) musste ich auch erst wieder lange trainieren.

Angefangen habe ich mit dem EasyStar von MPX. Da kann man vor einem Ruderbefehl noch überlegen, in welche Richtung man den Knüppel bewegen sollte. Vor allem hat ein Anfänger bei diesem Modell den Vorteil: Es ist fast unkaputtbar.
Weiter ging's mit dem TwinStar, ebenfalls von MPX.
Hier hatte ich den Vorteil, dass ich die Ruderreaktionen des Querruders von meinen früheren Modellen abrufen konnte.
Wenn man mit dem TwinStar das Fliegen bei Vollgas, auch in geringer Höhe, beherrscht, ist der Schritt zum Impeller nicht mehr schwer.
Fliege jetzt Twister von MPX und liebäugle damit, das nächste Modell von RBC-Kits oder Offshore zu bauen.

Schnellere Fortschritte machst Du auf jeden Fall in einem Verein. Hier nehmen Dich die Kollegen an die Hand (oder ans Lehrer-Schüler-Kabel) wo Du die Anfänge mit weit weniger Bruch rumbekommst, als das berühmte »Learning by doing«. Das solltest Du dann anfangen, wenn Du den Flieger sicher starten und landen kannst. Das einfache »in der Luft halten« ist sicherlich noch das simpelste an der Fliegerei.

Solltest Du Fragen zum Bau, Betrieb oder Akkus haben, wende Dich an die Kollegen in den entsprechenden Foren. Die helfen gerne weiter.

Gruß Tommi
 

btbwde

User
Was ist mit dem Skyraider???

Was ist mit dem Skyraider???

Hallo Sascha!

Als begeisterter Impellerflieger möchte ich Dich zunächst mal in der Runder der Verrückten begrüßen.
Bezüglich der Anfängertauglichkeit von Impellermodellen ist bereits alles gesagt und kann von mir nur bestätigt werden.
Da ich im letzten Jahr 5 Kollegen bei ihren ersten Schritten in die Modellfliegerei begleitet habe, kann ich Dir aber noch einen Tip geben:
Die ersten beiden Kollegen haben den Einstieg mit dem Easystar vollzogen - das ist ein sicherer Weg - normalerweise bruchfrei, aber durch das fehlende Querruder braucht man noch ein drittes Modell vor dem Impeller.
Ein Kollege hat es mit dem Easy-Glider versucht und hat natürlich Bruch erlitten, da dieser Flieger eben keinen Senkrecht-Absturz verträgt (Motor vorne!).
Den letzten beiden Kollegen habe ich den Skyraider von Protech empfohlen - voller Erfolg!! Motor oben (hinten), EPP und Querruder!! und komplett (rtf) 139€.
Meiner Meinung nach ist das der beste Einsteigerflieger, da er vernünftiges Querruderfliegen und Senkrechtabstürze zulässt. Die Motorleistung ist etwas bescheidener als beim Easy-Star, ansonsten hat das Teil aber nur Vorteile. Das Teil fliegt übrigens mit Lipo und auch das Ladegerät ist im Lieferumfang enthalten, so dass man für den Impeller keines mehr nachkaufen muss. Das ist bei Easystar und Easy-Glider nicht der Fall!!

Mitlerweile fliegen 3 Anfänger in meinem Verein völlig begeistert mit dem Teil herum und können in 2-3 Monaten gefahrlos auf ein schnelleres Modell umsteigen.

Und ansonsten liegst Du in einem halben Jahr mit den Impellern völlig richtig - Faszination pur. Als ersten Impeller empfehle ich Dir dann den Twister - ist halt aus Elapor!

Beste Grüße

Thomas
 
Hallo Forum,

hallo Thomas, hallo Dieter,

also den Easy-Glider finde ich schon ziemlich toll... aber das "Skyraider-Einstiegs-Set" ist aus den genannten Gründen noch besser geeignet um die Luft zu erobern!

Vielen Dank für Eure Hilfe: Hier werden Sie geholfen!

Gruß
Sascha
 

Kröt

User
Hallo Sascha,

ich kenne den Skyraider nicht, sieht aber gut aus für ein Erstmodell. Der mitgelieferte Simulator kannst du aber wahrscheinlich rauchen... nun ja, für die ersten Fingerübungen wirds reichen.

Ich muss zugeben, ich bin ein Flugsimulator-Fanatiker. Ich habe damit vor ca. einem Jahr angefangen und habe inzwischen 4 Flugmodelle. Ich habe noch keins unreparabel verhauen - dank dem Simulator. Wenn du ernsthaft Fliegen willst, vor allem Kunstflug und 3D, dann ist ein Top-Simulator einfach eine riesen Hilfe. Die ca. 300 Euro erscheinen zwar viel, aber was ich an Crashs gespart habe ist viel mehr.

Ich besitze den Reflex, den RealFlight und den Aerofly. Alle in der maximal ausgebauten Version. Dazu natürlich einen starken PC mit 24" Monitor. So macht's Spass kann ich Dir sagen!

Die drei Simulatoren die ich habe, schenken einander wenig. Ich würde Dir aber zum "Aerofly Pro Deluxe" raten. Ich war erstaunt, dass dieser Simulator sogar auf einem eher schwachen PC sehr gut und ohne stottern läuft.

Ach ja, natürlich brauchst Du eine gute Fernsteuerung, die man auch an den Simulator anschliessen kann. Wenn der gleiche Sender zum Simulieren, wie zum Fliegen benutzt wird, ist die Simulation noch realistischer. Ich nutze eine Graupner MX16s, die mich im (realen) Flug noch nie hat hängen lassen.

Noch kurz zu der Impeller-Frage: Haben alle Anderen schon beantwortet. Gründe wurden ja auch genügend genannt. Hier noch meine Auflistung:
-Zu schnell an Sichtgrenze
-Zu schnell und zu giftig zum Fliegen
-Landung will geübt sein - da die Ruder von keinem Propeller angeströmt sind

Sowieso wirst du bemerken: Die Landung ist die schwierigste Kunstflug-Figur. Vor allem bei Wind. Aber keine Angst: (Simulator)-Übung macht den Meister.
 

Ost

User
:)
Ja, aber ich hatte noch nie einen giftigen Impellerjet, noch nicht mal in den NiCad Zeiten vot über 15 Jahren:cool:
Kann aber auch daran gelegen haben daß bis auf meine seelige A10 (vor über 15 Jahren) alle zurückgepfeilte Tragflächen haben.
Natürlich kann man jeden Jet überziehen, aber welcher Flieger kann mit 30,40 oder sogar 60° Anstellwinkel fliegen außer den Jets?:cool:

Zum Simulator möchte ich noch anmerken-
ja, es ist eine absolut taugliche Methode gefahrlos das Fliegen zu lernen.
Jedoch mußt Du eines bedenken:
so wie die Modelle eingestellt sind kann sie im Grunde jedes Kind fliegen was mein Jannik beweist.
Er fliegt locker F14, F18 oder am liebsten den A380 von Peter Michel weil er den schon Live gesehen hat.
Jedoch haben die Flugeigenschaften kaum etwas mit einem realen Modell zu tun.
Manchmal hilft es das Gewicht der Modelle zu erhöhen, die Ausschläge zu verringern und vor allem mußt Du Wind und Thermik einstellen sowie die Simulationsgeschwindigkeit gegebenenfalls erhöhen.
Dann wirst Du schnell merken wo Deine Grenzen liegen und Dich freuen, daß am PC kein Modell für immer kaputt geht:D
Du mußt üben auf Dich zu zu fliegen und auf Dich zu zu landen!
Wenn Du das beherrscht dann kannst Du einen richtigen Flieger auch halbwegs fliegen und doch merken, daß das was ganz anderes ist;)

Oliver
 
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