Rede des CEO der NRA zur Schießerei in Parkland

Hi,
ja das ist in der Tat sehr schrecklich. Man wundert sich wie in vielen anderen Nationen die Menschen ohne Waffenarsenal auf der Straße auskommen.

Christian
 
Man wundert sich wie in vielen anderen Nationen die Menschen ohne Waffenarsenal auf der Straße auskommen.
Welche wären?

(Außer die BRD, bei der sich selbst schon die BW langsam „entwaffnet“...)

BTW. Hat nicht jeder Schweizer eine Wumme im Schrank? :confused:

Nein, es ist nicht die Waffe, sondern das Versagen des Staates darauf zu achten wer eine Waffe haben darf und wer besser nicht. Und der (mir fällt kein Wort dazu ein) hätte nicht mal eine Erbsenpistole haben dürfen.


Im Übrigen ist es müßig über Waffengesetze anderer Länder zu sprechen/urteilen, die einem selbst nicht betreffen.
Und bitte, das die Welt ohne Waffen in Privathänden Sicherer wäre, darf angezweifelt werden. Auf dem Markt sind unzählige Waffen zu bekommen. Nicht legal, klar.
Aber wer (von euch) hält sich schon immer an alle Gesetze?

Wer eine Waffe haben will, bekommt sie auch.

Ach ja, das nun die Lehrer bewaffnet Unterrichten sollen... also, ich kann mich an Lehrer erinnern, denen die Sicherungen durchgeknallt sind. In Ermanglung von Schießeisen haben sie treffsicher ihr Schlüsselbund (usw.) geworfen.

Und da sich heutzutage schon Grundschullehrer (in Deutschland!) über die Gewalt von 8 bis 10Klässler beschweren und sie sich außerstande fühlen sich durchzusetzen, sondern die Polizei holen müssen... ein gesellschaftliches Armutszeugnis.

Ich denke, da ist was ganz anderes in der Gesellschaft schwer Schief gegangen.
Denn nur mit Wattebällchen „bewaffnet“ geht eben keine Erziehung.

Der (Steinzeit-) Mensch ist von Natur aus so programmiert: Der Stärkere setzt sich durch. Zur Not mit roher Gewalt.
Daran ändert eine pazifistische Erziehung … rein gar NICHTS. Die Friede - Freude - Eierkuchenwelt, der Ponyhof, den gibt es nicht. Da hilft auch Dauerwarmduschen nicht.
Und da der Zivilisationsdruck (Überbevölkerung) ständig zu nimmt (auch Visuell, das reicht schon), wird das „Hauen und Stechen“ noch zunehmen.
 
Die ewig gleiche Leier: Die wollen uns entwaffnen! blah blah blah.

In zivilisierten Ländern hat der Staat ein Gewaltmonopol. Waffen haben in einer solchen Gesellschaft allenfalls für Sport und Jagd etwas zu suchen. Selbstverteidigung mit der Wumme ist illusorisch. Es zeigt sich wieder und wieder, dass die Selbstverdeidigungswaffe kontraproduktiv ist. Sie bringt dich um, duch Unfälle, dadurch dass Leute, denen du vertraust, ebendiese Waffe auf dich richten, dass sie bei Suizidgedanken sofort greifbar ist, dass der Eindringling sich durch sie bedroht fühlt und schneller (weil geübter) ist.

Das von einem Schweizer. Ja, jeder Wehrpflichtige kann die Wumme zu Hause lagern. Muss aber nicht mehr. Und die Munition bekommt er auch nicht mehr mit nach Hause. Ist aber natürlich problemlos zu bekommen.
Mit der Konsequenz, dass unter den industrialisierten Nationen die Schweiz den zweiten Platz einnimmt bei Todesfällen durch Schusswaffen. Bei uns vor allem Suizide, das macht es aber nicht besser. Der Unterschied ist einfach, dass bei uns der Mythos "Ich verteidige Haus und Hof mit der Waffe in der Hand" nicht so prävalent ist wie in USA. Bei uns sind eher die paramilitärischen Schützenvereine die, die aufheulen, sobald irgendwo Einschränkungen diskutiert werden.

Und eben wegen diesem Mythos wird es in den USA auch nicht damit getan sein, dass man den Bürgern verbietet, eine Waffe zu haben.
A) Bringst du das in dieser Gesellschaft nicht durch
B) haben die dann immer noch ihren Waffenfetisch.

Letztendlich kann da nur die Zeit heilen, dass die jüngere Generation endlich in der Jetztzeit ankommt. Ist aber natürlich schwierig, wenn man einen Neanderthaler hat, der vorausmarschiert. (Und Pfaffen, die jede "modernistische" Diskussion im Keim ersticken.)
 
Na, man muss da schon etwas differenzieren...

Die Amis haben tradionell ein ganz anderes Verhältnis zu Waffen und viele pochen auf Ihr Recht auf Selbstverteidigung.
Seit meinem letzten Florida Aufenthalt in der Nähe von Miami kann ich das stellenweise sogar verstehen. Die Kriminalitätsrate ist in einigen Bereichen extrem hoch und der amerikanische Bürger weiß, dass ihn die Polizei in den meisten Fällen nicht schützen kann.

Bevor wir hier wieder von oben herab auf andere Länder blicken....die "Bewaffnung" mit legalen Waffen hat auch hier in Deutschland heftig zugenommen.
Das liegt tendenziell daran, dass auch hier durch "gewisse Umstände" die Leute ein erhöhtes Sicherheitsbedürfnis haben. Im Bekanntenkreis haben zumindest die meisten Frauen ein Pfefferspray zur Tierabwehr (ja nee, is klar) in der Tasche.
Und auch die Beantragung des "kleinen Waffenscheins" ist in letzter Zeit in die Höhe geschossen.

Ich kann es den Leuten nicht verdenken...wenn es hart auf hart kommt, bin ich mir selbst der Nächste und verteidige mich und meine Angehörigen mit allen Mitteln, die mir zu Verfügung stehen.

In Amiland ist es halt sehr heftig. Die Waffenlobby hat einen sehr starken Einfluss. Und jeder Präsident weiß, dass er es tunlichst vermeiden muss, den Bürgern die Knarren weg zu nehmen oder an den Spritpreisen zu drehen.
Wems nicht passt, sollte halt nicht dahin fliegen...
 
Auch wenn mans vielleicht verstehen kann: Objektiv ist es kontraproduktiv.

Aber Objektivität war bei den Themen noch nie gefragt...
 
Auch wenn mans vielleicht verstehen kann: Objektiv ist es kontraproduktiv.

Aber Objektivität war bei den Themen noch nie gefragt...

Objektivität ist ein Luxus, den man sich gerne leistet, wenn man nicht betroffen ist.
Wenn aber mal der Fall eintritt, dann pfeifst Du auf die Objektivität und schützt erst mal Deine Familie und Dich.
Da wirst Du kaum die Polizei rufen und hoffen, dass in den nächsten 30 Minuten, die die mittlerweile brauchen, nichts passiert. Da nimmst Du zur Not einen Knüppel, Messer oder sonst irgendwas, was gerade herum liegt.
 
Der Ausgang einer Verteidungsituation ist zunächt immer offen.
Manchmal scheitert es an der Entschlossenheit des Opfers und manchmal hat man eben keine Chance.

Besonders Frauen zögern beim konsiquenten Einsatz ihrer Möglichkeiten.
 
Die Amis haben tradionell ein ganz anderes Verhältnis zu Waffen und viele pochen auf Ihr Recht auf Selbstverteidigung.

"Die Amis" das sind doch eigentlich die Europäer, die dort eingefallen sind und die echten Amerikaner massenweise abgeknallt haben. Die haben sicher damals schon behauptet, sie haben sich nur "selbstverteidigt".

Ich kann deren Rumgeballere nicht als Tradition erkennen.

Daß die Tat eines Irren nicht mit anderen Waffengesetzen zu verhindern ist, sieht man immer wieder, auf der ganzen Welt. Auch in unserem "heiligen Land".
 
Dem muss ich widersprechen.
Dann sprich wider.

Das sind die Daten:

https://academic.oup.com/aje/article/160/10/929/140858

OK, gilt für USA. Aber über die diskutieren wir, glaube ich, im Moment.

Gilt auch für das da:
Objektivität ist ein Luxus, den man sich gerne leistet, wenn man nicht betroffen ist.
Objektiv erhöhst du dein Risiko mit dem Schiesseisen im Haus.
Wenn Du Dir den Luxus leisten kannst, das Thema emotional anzugehen, bitte.
 
Objektiv erhöhst du dein Risiko mit dem Schiesseisen im Haus.

Objektiv erhöhst du dein Risiko mit dem Schiesseisen im Haus.

In den Staaten mag das zutreffen, bei uns sicher nicht.
 
Zum Glück....

Zum Glück....

Hallo,

zum Glück gibt es doch wesentliche Unterschiede zwischen Europa und den USA.

In den USA dürfen in manchen Hotels (wurde mir glaubhaft versichert) "Kinder" unter 21 Jahren NUR in Begleitung eines "Erwachsenen" den Hotelpool benutzen ....

Aber in Schießclubs schießen 6 Jährige mit Kriegswaffen !!!!

kein weiterer Kommentar
 
Dann sprich wider.

Das sind die Daten:

https://academic.oup.com/aje/article/160/10/929/140858

OK, gilt für USA. Aber über die diskutieren wir, glaube ich, im Moment.

Gilt auch für das da:Objektiv erhöhst du dein Risiko mit dem Schiesseisen im Haus.
Wenn Du Dir den Luxus leisten kannst, das Thema emotional anzugehen, bitte.

In dieser Studie könnten einige methodische Fehler versteckt sein. Ich hab mir jetzt nicht alles durchgelesen, aber könnten vielleicht Ursache und Wirkung vertauscht sein? Wenn ich in einer schäbigen Gegend mit hoher Kriminalität leben muss, wäre ich eher geneigt, mich zu bewaffnen. Ganz unabhängig von meinem Waffenbesitz wäre ich aber auch einem höheren Risiko ausgesetzt, Opfer einer Schusswaffe zu werden. Die allgemeinen Lebensumstände in schäbigen Gegenden und die Ursachen dafür, dass jemand dort leben muss, dürften wenig erbaulich sein und die Selbstmordrate fördern, ganz unabhängig vom Waffenbesitz. Wurde diese Korrelationen berücksichtigt?
 
"Die Amis" das sind doch eigentlich die Europäer, die dort eingefallen sind und die echten Amerikaner massenweise abgeknallt haben. Die haben sicher damals schon behauptet, sie haben sich nur "selbstverteidigt".

Ja und?

Damals wie Heute gewinnt der Stärkere.

So gesehen könnte man ja auch die Bundeswehr abschaffen. Sie könnte ja mal gezwungen sein gegen einen „Einbrecher“ kämpfen zu müssen. Mit WAFFEN (wie furchtbar!).

Und dann auch gleich die Polizei entwaffnen.
Es reicht doch wenn sie den „Fall“ aufnimmt und das Opfer „Seelsorgerisch“ betreut. :rolleyes:

Das ist doch auch das was die (deutsche) Polizei immer wieder (Gebetsmühlenartig) sagt:
Bloß keinen Widerstand leisten. Stillhalten und alles hergeben was man hat. Ganz christlich auch die andere Wange hinhalten.
Sich demütigen lassen, sich als Frau willig vergewaltigen lassen.

Klar, immer noch besser als schwer verletzt zu werden oder gar das Leben zu verlieren.

Nett, wo sich die Verbrecher (nicht nur) neuerdings nicht nur mehr damit begnügen „nur“ auszurauben.
„Nur“ zu vergewaltigen.
Nein, sie verprügeln erst und fragen dann wo die Kohle ist.
Und mit etwas Pech machen sie Sicher das es keine Zeugen gibt... (Bei Vergewaltigungsopfer oft genug.)


BTW.:
Der Fall, wo das Junge Pärchen beim Camping überfallen wurde und der Verbrecher im Beisein des Jungen Mannes dessen Freundin vergewaltigt hat... also... wenn ich der Junge Mann gewesen wäre... ich denke nicht das es, nein, es wäre nicht zu einer Vergewaltigung gekommen.
Ganz Sicher nicht.

(Wahrscheinlich würde die Wissenschaft noch heute rätseln was den Verbrecher getroffen hat, und den Fall zu den X Akten legen.)

Ist das nun der „Erfolg“ der Polizei mit ihrer „halte Still“ Taktik? Das diese Junge Frau bis ans Ende ihres Lebens mit dem „Vorfall“ leben muss? Der Junge Mann bis ans Ende seines Lebens als elender Feigling da steht? Derweil der Verbrecher alles abstreitet und schlimmstenfalls nach nur ein paar Jahren wieder Frei kommt?
Ist es das was es sein soll?



Nochmal zu den Waffen.
Die Wahrheit ist: Die absolute Mehrheit aller Waffenbesitzer rasten nicht aus und legen nicht wahllos unschuldige Menschen um. Sie haben nämlich Hirn und benutzen eine Waffe nur dann, wenn es unbedingt notwendig ist.
Die Wahrheit ist auch: Die Mehrheit hat keine gar keine Waffen.
Auch in den USA nicht.

BTW 2.: Von wegen den Unfällen mit Waffen: Das Autofahren ist deswegen auch nicht verboten worden.

Wenn ein Hirnloser unbedingt mit Waffen Amok laufen will, dann besorgt er sich welche. Wenn Verbrecher mit Waffen „arbeiten“ wollen, dann besorgen sie sich welche.

Wer will das - und wie - verhindern?

Wenn letztlich die bloßen Hände ausreichen um jemanden umzubringen?

Was nicht heißen soll, das sich nun alle bewaffnen sollten. Das muss jeder mit sich selbst ausmachen: Grundsätzlich das Opfer sein zu müssen, oder die Chance haben, sich verteidigen zu können. (Eine Bekannte von mir, Kampfsportlerin, hat mal einem der sie vergewaltigen wollte, gezeigt wo der Hammer hängt. Was auch heißt, mit der Waffe umgehen zu können.)


Ein Mensch der es sich selbst ausgesucht hat Verbrecher sein zu wollen, der weiß um sein Risiko.


Also: Wehre dich mit alles was dir in die Finger kommt. Kämpfe, mit aller Macht. Dir als Opfer ist alles erlaubt: Beißen, kratzen, treten, und immer schön mit den Fingern in die Augen. Und wenn man eine Waffe hat: Stechen oder schießen. Bloß nicht weglaufen, nicht reden oder gar um Hilfe rufen und nicht lange fackeln: Machen. Sei eiskalt. Denn je schneller, größer und heftiger der Widerstand ist, je mehr Zweifel bekommt der Verbrecher, das er der Sieger werden könnte.

Ansonsten haben die Verbrecher schon gewonnen. Immer.
Und finden immer wieder Opfer, ihre Vorgehensweise, ihre Tat hat sich bestätigt. Sie sind diejenigen welche Macht über andere haben, wann und wo immer sie wollen.

Ein Einbrecher bringt dir nichts, er will dir was nehmen... im zweifel eben auch dein Leben.
 
Falsch. Sich wie ein „Kaninchen vor der Schlange“ zu ergeben, das ist Furchtkultur...
 
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