Regler SBL-Classic2

Rolf.H

User
Bau von 3St. Regler SBL-Classic2

Bin jetzt bis zum Bauabschnitt 8. angekommen!

Wer hat denn große Probleme ??

Hier lief bis auf Kleinigkeiten alles gut.
Hin und wieder macht mir die Lötstoppmaske
auf der Platine zu schaffen, kalte Lötstellen
waren vorprogrammiert.

[ 21. September 2002, 13:08: Beitrag editiert von: Rolf.H ]
 

RSchu

User
Original erstellt von Rolf.H:
[QB]Bau von 3St. Regler SBL-Classic2

>Bin jetzt bis zum Bauabschnitt 8. angekommen!
Wer hat denn große Probleme ??

Hallo,
ich baue 2 Sprint. Das Conroller Board ist gerade fertig. Mein Problem ist, dass die Lötstellen nicht alle so aussehen, wie ich die von Standardbauteilen zu produzieren gewohnt bin. Ich arbeite an SMD-PADs mit 8 W Lötnadel und 0,5 mm Normallot. Mir fehlt z.B. die 3. Hand, um das Bauteil beim Löten zu fixieren und dabei genau die richtige Menge Zinn zu schmelzen. Teilweise habe ich mir geholfen, indem ich das zuviel wieder abgesaugt habe. Ideal wäre, das Teil kleben, an die Lötfläche etwas Lötpaste (Zinn und Flussmittel) und warm machen.
Im laufe der Arbeit ist mir aufgefallen, dass man sich besser nicht sklavisch an die Baustufen hält. Flache Bauteile, die sehr eng bei höhern (z.B. CON1, CON2)liegen lötet man besser unabhängig von der Baustufe zuerst.
Für das Power Board fehlen mir Hinweise wieviel Verstärkungsdrähte 1 mm Silber für 70 A wo erforderlich sind. Teilweise sind bereits über Durchkontaktierungen sehr große Kupferflächen vorhanden.
Rolf
 

Rolf.H

User
2 Regler liefen mit Motor vom CD-Romlauferk sofort, dagegen 1 St. habe ich mit
viel Zeit und Geduld zum laufen gebracht.
Signale im Testmod am LM324 Pin 1/7/14
müssen Rechteckig sein!
 
Hallo Rolf,

ein kleiner Tipp zum Löten mit der Lötnadel und 0,5mm Zinn:
zuerst etwas Zinn auf einem Löt-Pad zerfliessen lassen, dann mit der Pinzette das SMD-Teil plazieren und auf einer Seite festlöten. Dann die andere Seite verlöten und die erste Seite nochmals nachlöten.
Falls man unschöne Lötstellen bekommt, weil die Lötspitze ständig Zinnfäden zieht, reinigt man die Lötspitze an einem Salmiakstein.

Es gibt ein Bauteil, die vor CON1 und 2 eingelötet werden sollten, weil man dann nicht mehr rankommt.

Bei den Powerboards braucht man 1mm-Silberdraht (Conrad):
http://www.geocities.com/SouthBeach/Port/1592/sbl-pics/sprint-70A.jpg

Diesen Draht kann man auch an der Unterseite verwenden, falls es das erste Powerboard ist. Beim zweiten Powerboard sind CU-Streifen (2 * 0,5 mm) besser geeignet, weil dünner. An jedem Powerboard ein 1mm-Alublech ankleben, nicht zu gross und teilweise isolieren, falls noch ein Board draufkommt. Ich werde noch Bilder von der Sache machen.

Gruss,
Jo
 

RSchu

User
Original erstellt von Jo Aichinger:
[QB]Hallo Rolf,

> ein kleiner Tipp zum Löten
Danke für den Tip, habe bisher Lot an die Spitze gemacht und dann wie beschrieben. Deine Methode sicher besser. Bei den Mini-PADs z.B. von Transistoren ist nicht viel Raum für frisches Zinn. Habe daher Bedenken, dass die Verbindung wirklich gut wird.

Rolf
 

Rolf.H

User
Hallo SBL - Freaks,
bin ab 30.09.02 bis 14.10.02 in Urlaub.
Also wundert Euch nicht, wenn Ihr keine
Antwort ab Montag habt.

Habe an den ersten Regler einen Motor
von Hacker (B50 23L) angeklemmt.
Umdreh./V = 1050
Das liegt noch im Direktantrieb, den ich im
Selection von Simprop einsetzen will.
Das Modell habe ich in Tarp zur Flugschau für
75.- € erworben habe.
 

Rolf.H

User
Hallo Rolf,

die Frage "Testmotor" kann ich nur so beant-
worten:
Vorraussetzung beim ersten Versuch wäre ein
regelbares Netzteil mit Strombegrenzung
(max. 3 Amp.)
Dann kann eigentlich nicht´s schief gehen,
wenn Du den LRK ohne Latte in Betrieb nimmst.
Wenn er nur wackelt und nicht anlaufen will,
dann stimmt etwas in der Hardware nicht, was
ich mit einen Regler auch gehabt habe.
Der Versuch mit Deinen CD-ROM Laufwerk!
Einfach ausprobieren.

Gruß Rolf
 

Rolf.H

User
Hallo Herr Aichinger,
habe noch Probleme mit dem Setup vom PC.
Habe die neueste Software geladen.
Beim ersten Versuch wurde ich nach Eingabe
der Parameter mit der Taste "START" nach einer
.HEX Datei gefragt, die aber nicht vorhanden
war. Zum Glück hatte ich noch eine Diskette
von Herrn Metzger, die 2 Dateien enthielt.
V1-1.4 und V1-2.0 als Hex Datei.
Was beinhaltet die Taste "Einlesen" ??
Was beinhaltet die Taste "Zurückschreiben"??

Habe ich die Daten über PC eingegeben, muß ich
danach mit Jamper und Sender ein neues Setup
(MOD 1 2 oder 3 einleiten)!

Frage: Werden die Daten mit PC nicht dadurch überschrieben??

Grüße Rolf.H

Tobias.D hat mich aufgeklärt, jetzt ist alles
klar.

[ 28. September 2002, 12:55: Beitrag editiert von: Rolf.H ]
 
Hallo Rolf,

die Hex-Dateien findest Du auf der bekannten Speedy-Bl Setup- Seite. Diese Hex-Dateien sind dabei nichts weiter als die jeweils neue (oder ältere) Software für die Regler. Für ein normales Setup mit dem PC brauchst Du diese Dateien aber nicht. Mit der Taste "Start" wird nur das neue (oder alte) Programm (Hex-Datei) über das aktuell im Prozessor gespeicherte geschrieben, deine im Programm vorgenommenen Einstellungen gehen dabei aber verloren und nach diesem Vorgang muss ein erneutes Setup mit der Fernsteuerung vorgenommen werden und danach optional auch noch mit dem PC-Programm. Solltest Du jetzt also nach dieser Methode vorgegangen sein hast Du jetzt auf deinem Prozessor die ältere Software V2.0. Du kannst dies ganz einfach feststellen, indem Du den Controller an den PC anschließt und die Taste "Auslesen" betätigst. Im Fenster "Software-Version" kannst Du dann sehen welche Software aktuell auf dem Prozessor gespeichert ist. Für ein Update auf die aktuelle Software gehst Du einfach nochmal in der gleichen Art und Weise vor, lädst dir aber als Hex-Datei die aktuelle von der Speedy-Update-Seite herunter.
Für ein einfaches Ändern der Einstellungen werden diese einfach im Programm vorgenommen und dann mit der Taste "Zurückschreiben" in den Prozessor geschrieben. Über die Taste "Auslesen" werden die aktuellen Einstellungen des Controllers ausgelesen und im Programm in den entsprechenden Feldern dargestellt. Nach dem Ändern der normalen Einstellungen muss kein erneutes Setup mit der Fernsteuerung vorgenommen werden.

Gruss,
Tobi

<a href="http://www.modellflug-norderstedt.de/" target="_blank">
Modellfluggruppe Norderstedt</a>
 

Rolf.H

User
Heute, Montag d. 14.10.02 aus dem
Urlaub zurück.
War in der Tchechei und dachte, ich
könnte einige preiswerte Bürstenlose
ergattern, aber so was kannten die
garnicht. Also alles auf Export
gerichtet.
Morgen geht es mit 3St Classic2
zur Sache.
2St. mit Koppler (PC317)keine Probleme!
1St. geändert auf BEC

Strommess. mit einer Latte 10*6
Motor Hacker B50-23L
mit 8 Zellen RC2400
" 11 " "
" 13 " "
Die Bohrungen vom Shount habe ich ver-
größert, um einen Draht von 1,5mm
durchzustecken.
Da ich schon einen Regler Speedy-BL
gebaut habe, weiß ich aus Erfahrung
das bei zu dünnen Draht zu früh die
Strombegrenzung einsetzt.
Um diese Begrenzung versuchsweise
auser Kraft zu setzen, müßte die Diode
"D5" entfernt werden.

Der Regler schaffte locker 38 Ampere
ohne Begrenzungserscheinungen.
Messtechnisch stehen mir ein regelb.
Netzteil (3Amp.)
und ein älterer Skop Type:Hameg
mit nachleuchtender Röhre (2Strahl.)
zur Verfügung.

Die Ergebnisse werde ich in Kürze
durchgeben.
Rolf
 

VOBO

User
Hallo Rolf!

Meiner ist nach einigen Irritationen (Bauanleitung) nun auch fertig.
Ich habe den Draht auf der Seite mit dem BEC verlegt, dann braucht man nicht aufzubohren.

Zitat:
"Da ich schon einen Regler Speedy-BL
gebaut habe, weiß ich aus Erfahrung
das bei zu dünnen Draht zu früh die
Strombegrenzung einsetzt."

Ich habe 1 mm Durchmesser verwendet, da gerade vorhanden.
Kann man das Ansprechen der Strombegrenzung deutlich hören?
Ich würde dann die Belastung des Motors solange erhöhen, bis etwa 45A fließen und den Querschnitt entsprechend anpassen.

Gruß Volker
 

Rolf.H

User
Hallo Volker,
danke für Deine Nachricht.
Habe hier leider große Probleme mit meinen
Versuchen mit den genannten Motor.
Mit 8 Zellen läuft noch alles gut!
Ab 11 Zellen läuft der Regler nur dann sauber hoch, wenn ich die Drehzahl langsam hochfahre!
Ich habe das Timing verändert; aktiven Freilauf
deaktiviert; Modus1 auf Modus2 verändert,
es hat nicht´s gebracht, der Regler schaltet
einfach ab.
Werde den Regler erst einmal beiseite legen
und mir den zweiten vornehmen.

Rolf
 
Hallo Rolf,

es gibt 2 Aenderungen, die bei diesem Problem wichtig sein könnten (siehe Service-Seite):

1. die Brown-out-Schaltung ist manchmal zu empfindlich eingestellt, wenn R2 180k hat. Bitte durch 150k ersetzen oder 1MOhm parallel darauflöten.

2. ab 10 Zellen bzw. starken Motoren ist ein weiterer Filter-Elko der Akkuspannung am anderen Ende der Zuleitungen empfehlenswert (ab 10µ), siehe Seite 6/7 der aktuellen Bauanleitung.

Gruss,
Jo
 

VOBO

User
Hallo Rolf!
Was machen Deine Versuche?
Ich habe heute erstmals die PC-Software getestet und es geht sehr gut. Viel einfacher als die Pieptonzählerei beim Jumpersetup.

Ich habe inzwischen mit 8 und 10 Zellen probiert (12er Pack noch beim Laden).
Ohne den ruckeligen Freilauf (brauch ich eh nicht für meine E-Segler, da nur AUS u. VOLLGAS erforderlich)läuft der Motor unter allen Bedingungen (bis jetzt bis ca. 35A getestet) einwandfrei. Beim 12-Zeller werde ich dann auch über 40A kommen.

Ach so: Hab zunächst nur mit Optokoppler probiert.
Wenn ich eine Einstellung für ca 40A gefunden habe, werde ich auch das BEC mal einschalten.

Gruß Volker

[ 18. Oktober 2002, 17:56: Beitrag editiert von: VOBO ]
 

Rolf.H

User
Hallo Volker,
habe den Regler (mit BEC) erst einmal beiseite
gelegt. Mit Jo habe ich gemailt über das Problem,
daß der Regler beim Hochfahren einfach abschaltet.
Wenn Dich das interessiert, müßte ich Deine
E-mail Adresse haben.
Mit den zweiten Regler (mit Koppler)sieht es sehr
gut aus. Mit 12 Zellen und 9*6 zeigte er ein
Pumpverhalten; darauf habe ich das Timing auf
15 Grad hochgesetzt und dann lief er auf ca.
34Amp. hoch.
Welchen Motor (wieviel polig ist er) verwendest
Du?
Habe mir gestern von der Fa. Staufenbiel in Hamburg
einen Phasor 45/3 gekauft, bin gespannt wie er
sich verhällt. Mit JETI-Reglern giebt es gar keine Probleme.
So, das wars erst einmal
Gruß Rolf
 

VOBO

User
Hallo Rolf!

Meine Adresse steht im Profil (Brief anklicken).

Ich habe einen Lehner BASIC 3100 mit einem Getriebe von Maxxon 4,4:1.

Weiß leider nicht wieviel-polig der Motor ist.
Ich werde mich heute noch an größere Ströme herantasten um zu sehen ob meine Überstromabschaltung richtig dimensioniert.
Später prüfe ich dann auch noch mit BEC.
Aber auch wenn das ok ist, strebe ich bei höheren Zellenzahlen (12-14) ein externes BEC mit eigenem Kühlkörper an.

Ich brauche den Regler im Moment eigentlich nicht (Reserve) und habe daher Zeit einiges auszutesten.
Gruß Volker
 

Rolf.H

User
Hallo Regler - Selbstbauer,
Type: SBL-Classic2.
Es ist soo merkwürdig still geworden auf
diesem Sektor!!
Soll ich annehmen, daß alle Regler
sofort und ohne Probleme liefen, die
als Bausatz gekauft wurden??
Und das nicht nur auf dem Arbeitstisch,
sondern auch in der Luft!
Ein Regler (mit BEC) und Motor
(Fa. Hacker B50-23L)fliegt bei mir
im Mefisto von Staufenbiel.
Es gab aber große Probleme zu Beginn.
Latte 10*6; 13 Zellen RC2400
gemessener Strom ca. 38 Amp.
Der zweite Regler läuft auf dem Tisch
mit einen Phasor 45/3 (Timing 7,5Grad)
wo es gar keine Probleme gab. Werde
diesen in einen Hotliner einsetzen.
So, das war von mir, und wie sieht
es bei Euch aus??
Rolf.H
 

VOBO

User
Hallo Rolf!

Ich bin auch etwas irritiert, warum hier keine Rückmeldungen bzw. Anfragen zum Bausatz kommen.
Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, das bei ca. 80 Bausätzen alles ohne Probleme abging.

Ich habe den Verdacht, das die meisten Käufer noch garnicht mit dem Bau begonnen haben.

Ich hatte jedenfalls, abgesehen von dem Problem mit dem falschen Optokoppler, einige Verständnisschwierigkeiten mit der Bauanleitung, an die ich mich exakt gehalten habe (einschl. aller Zwischentests).

Wer sich exakt an die Bauanleitung gehalten hat, kann eigentlich nicht auf Anhieb zum Erfolg gekommen sein. Einige Ungereimtheiten konnte ich erst nach umfangreichem Mailverkehr mit Jo beseitigen (diesbezüglich will er die Bauanleitung überarbeiten).

Mein Regler arbeitet zur Zeit nur auf dem Schreibtisch mit einem Lehner-Basic bei 8-10 Zellen und maximal 38A einwandfrei.

Bei größeren Zellenzahlen habe ich noch nicht getestet. Bei Strömen über 38A und 10 Zellen kommt es zu leichten Rucklern beim sanften Hochfahren, beim ruckartigen Hochfahren erreicht der Motor nicht seine maximale Stromaufnahme sondern nur ca. 27A.
Ich habe noch einige Vorschläge von Jo, die ich demnächst ausprobieren werde um die genannten Effekte auszuschalten.

Wie ist es bei Dir mit dem BEC?
Kommst Du mit dem mitgelieferten 1A-BEC zurecht oder hast Du einen anderen Baustein eingesetzt (welchen?)?

Ich werde voraussichtlich mit maximal 10 Zellen bei 4 Servos arbeiten. Allerdings scheint mir dafür das 1A-BEC doch etwas zu schwach.

Gruß Volker
 

Rolf.H

User
Hallo Volker,
In manchen Punkten hatte ich auch Mühe, die Bau-
anleitung zu verstehen!
Wenn ich den BEC-Regler mit den Knüppel hochfahre
merke ich das leichte Rucken auch. Wenn ich aber
den aktiven Freilauf deaktiviere, läuft der Motor
sauber ohne Rucken hoch.
Da ich den Regler mit Hacker Motor seit zwei Wochen im Mefisto über Schalter fliege, merke ich
von den Rucken bei aktiven Freilauf nicht´s.
Ich verstehe nicht, warum Dein Regler nicht den
vollen Strom bringt, hattest Du versucht die Diode
"D5" zu entfernen? Wie ich Dir in der letzten
Mail mitgeteilt hatte.
Zur BEC: Als 5V Regler habe ich von Conrad
einen L78S05 eingesetzt. (Max. Strom 2Amp.)
Den giebt es auch billiger bei Nessel.
Kühlbleche überdecken die Fet´s beiseitig und den
5V Regler.
Mit 4 Servos kommst Du aber noch mit Deinen
1Amp. Regler hin, Du mußt ihn aber gut kühlen!
Wie gesagt, ich fliege mit 13 Zellen, knapp
40Amp. und habe bis jetzt mit der BEC keine
Probleme. Nach öfteren hochheizen wurde der
Regler gut handwarm.
Gruß Rolf
 
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