Reglertod beim F-Schlepp

onki

User
Hallo

Wir hatten heute am Platz den ersten vereinsinternen Elektro F-Schlepp mit einer größeren Maschine (PAF-Porter mit 14 Zeller Antrieb und Jeti Spin 77 Regler).
Meine Alpina 4001 war wie immer Testkandidat und der Schlepp hat nach anfänglichen Schwierigkeiten (Schleppverband zu weit weg und dadurch Erkennungsprobleme - Die kleine Porter ist halt keine Frisch Wilga) sehr gut auf etwa 420m geklappt.
Dann das Problem:
Beim Steilabstieg mit Klappen und "Standgas" gab der Motor plotzlich merkwürdige Laute von sich und danach war Ruhe.
Landung mit stehendem Prop klappte noch halbwegs und nur das Fahrwerk war ersten Erkenntnissen nach verbogen.
Der Motor zuckte aber nur noch, der (Alu) Spinner war recht warm und der Motor konnte auch von Hand nicht mehr richtig leicht gedreht werden, als wäre die Bremse drin.
Es scheint als wäre eine oder zwei "Phasen" des Reglers hinüber - warum?
Ist Leerlauf und die Anströmung des Propellers bzw. die dadurch entstehende Gegen EMK der Tod für die MOSFETs der Reglerendstufe bzw. derer Freilaufdioden?
Ist der Regler "durcheinander" gekommen und das hat den Regler gekillt?
Muß zum Steilabstieg die Bremse aktiviert sein?

Ist euch schon mal so etwas passiert?
Die Strombelastung liegt bei ca. 40A. ist also absolut im grünen Bereich.

Gruß
Onki
 
Es kann sein, daß der Regler beim Abstieg durch die im Verhältnis zum Gaswert zu hohe Propdrehzahl die Kommutierung verloren hat und es deswegen zu einer Überlastung kam. Für solche Manöver ist die F3A-Bremse geeignet, die nicht jeder Regler bietet. Alternativ nimmt man das Gas komplett heraus und läßt den Prop leer drehen.
 
Hi,
ist der Regler den nun schrott oder geht der noch? Bitte erstmal testen.
Dein "Standgas" ist da fehl am Platz.
Klappen raus und runter den Vogel, ist er dann zu schnell, Bremse voll rein (100%)
Sollte der Regler über eine F3B Bremse verfügen, wie auch schon gesagt wurde, kann man die passend einstellen.
Beim Jive kann man auch die Bremse einstellen, dazu wollte ich K. auch noch mal wegen einem Versuchsaufbau befragen.
Mein Telemaster kam immer ohne Bremse aus, ggf Querruder noch hoch stellen.
Was für ein Motor war es den?
MFG
Dennis
 
Hallo Onki,

mach doch bitte zuerst mal den Gegentest:

Anderer Motor am Regler und anderer Regler am Motor

Ich hatte gerade erst die Situation, dass ich totalen Leistungsverlust im Heli hatte. Ich habe es zunächst auf den Regler geschoben. Der Motor zappelte auch nur hin und her, bis sich dann gar nichts mehr tat.

Die Überlegung war: Regler defekt oder Motor defekt und der hat den Regler noch mit in den Tod gerissen.

Der Gegentest zeigte dann schnell, dass der Regler völlig in Ordnung war.

Daraufhin wurde der Motor untersucht. Der optische Eindruck und der Geruchstest brachten keine negativen Erkenntnisse. Anschließend habe ich die Windungen durchgemessen und Unregelmäßigkeiten festgestellt, die auf einen Wackelkontakt hinwiesen. Da die 'Kabel' nur die heraus geführte Wicklungsdrähte sind und nichts Auffälliges fest zu stellen war, habe ich die Motorstecker untersucht. Dabei konnte ich einen Stecker mit etwas Kraft abziehen. Ich habe dann alle Stecker ersetzt und der Motor läuft seitdem wieder.

Vielleicht liegt der Fehler bei euch anders, vielleicht hilft die Schilderung auch dem Ein oder Anderen. Die Ursachen können vielfältig sein.
 
Hallo

Danke für die Antworten. Ich war nicht der Pilot sondern nur hinten dran.
Der Motor ließ sich schon drehen, aber es fühlte sich wie mit eingeschalteter Bremse an, obwohl der Regler aus war.
Außer einem kleinen Lagerschaden, der schon länger zurückliegt scheint der Motor 1a zu sein. Es ist also offenbar der Regler durch.
Der Pilot ist halt ein Spritfresser, daher die Sache mit dem Standgas beim Abstieg.
Kann der Jeti Spin 77 die F3B Bremse?


Gruß

Onki
 
meint ihr wirklich F3B bremse? F3B bremse ist hart und schnell

ich denke ihr sucht einen regler mit F3A bremse, dies meint das man eine unterschiedlich starke bremse für verschiedene knüppelstellungen programmieren kann,

die eine (F3B) bremst den motor schnell und hart damit der propeller schnell steht (und schnell einklappt) die andere (F3A) bremst den motor damit der propeller mit einer konstanten drehzahl dreht und den flieger im bahnneigungsflug in der geschwindigkeit (konstant) hält und geschwindigkeitszunahme verhindert ......

YGE und YEP kann das ......
 
Der Spin hat die F3A Bremse! Und das schon seid Anbeginn dieser Reglerserie (es war eine der ersten Reglerserien am Markt die dieses Feature bieteten).

ABER: der Spin77 ist Spannungsmäßig bis 12S Lipo freigegeben!
 
Wie ein paar Leute auf die knallharte F3B Bremse gekommen sind :confused: nachdem ich F3A Bremse geschrieben hatte, ist mir ein Rätsel, aber egal. Bremse voll rein und Prop zum stehen bringen bietet den geringsten Luftwiderstand, der Flieger kommt so am schnellsten runter. Die beste Bremswirkung erzielt man mit einem großen Prop und flacher Steigung, der leicht gebremst mitdreht und von der Bremse auf einer bestimmten Drehzahl gehalten wird. Dabei ist die Bremsendstufe des Reglers einer Dauerbelastung ausgesetzt, die einfache Regler und Steller oft nicht vertragen. Solche mit F3A Bremse haben verstärkte Bremsendstufen und halten den auftretenden Belastungen stand. Eine F3B Bremse muß nur kurzzeitig einen hohen Bremsstrom oder sogar eine Umpolung des Motors zum harten abstoppen vertragen, danach hat die Klapplatte sich an den Rumpf angelegt. Wer schonmal das knallen einer F3B Bremse miterlebt hat, weiß wie kurz und hart die zupackt, egal ob Bürsti oder Brushless. Mit einem starren Prop kann man diese Art Bremse schnell verbruzzeln.

Also: Regler mit F3A Bremse rein, so proggen daß der Prop noch gut mitdreht im Abstieg, dann sollte die Sache sehr sicher funktionieren. Das zusammen mit Landeklappen 90 Grad runter und Querruder ca. 45 Grad hoch ergibt im Sturz eine enorm gute Bremse für das Modell, allerdings sollten die Servos der Landeklappen dafür recht stark sein und stabile Getriebe haben. Ein Standardservo mit Kunststoffgetriebe kann bei so einem Manöver schnell unter "Getriebesalat" leiden.

Auf keinen Fall sollte man bei einer Schleppmaschine einen FAI-Regler einsetzen, denn diese sind für Hotliner optimiert und nur begrenzt teillastfest. Bei 14S wird die Luft sowieso schon dünner, das bieten YGE HV, der preiswerte YEP 120A HV, die Jeti Spin 200 und 300 A Versionen und die Kontronik Kosmik.
 
Wie ein paar Leute auf die knallharte F3B Bremse gekommen sind :confused: nachdem ich F3A Bremse geschrieben hatte

Wie ein paar Leute auf die Idee gekommen sind das bei F3B eine Bremse benötigt wird :confused:
F3B Modelle haben noch nicht mal einen Motor! :D
Ausser natürlich man zählt die Hochstartwinde zum Modell dazu... aber auch da gibts keine Bremse...

Gruss Mathias
 
Erwischt... :rolleyes: mit diesen ganzen Kürzeln komme ich immer wieder durcheinander :o richtig müßte es wohl F5B heißen?
 
ob F3A-B-C-D-E-F... ist doch erstmal egal!

Wichtig ist der tatsächliche Reglertyp und ein Bild von den Anschlussdrähten der Kondensatoren wäre sinnvoll.
 
Bremsgenerator

Bremsgenerator

Hi

Mal eine ganz ander Bremsidee

Am Steller wird die Bremse abgeschaltet.
Parallel dazu aber ein 3~ Gleichrichter angeschloßen, der auch direkt am Akku ist.
Da die G Spannung bei Motorbetrieb immer niedriger ist als die am Akku, wird "der" erst bei Sturzflug den Akku laden, oder ?

Gruß Aloys.
 
Die Frage ist doch wohl auch auch ob es überhaupt Sinn hat solch einen Aufwand zu betreiben?
Kann mir nicht vorstellen, dass sich das auszahlt.
Und sollte es sich auszahlen, dann ist der Ladestrom wahrscheinlich eh zu hoch für LiPos :D!

MfG
 
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