Reichweitentest => Wie

Hallo,

am Samstag wurde ich durch ziemlich böigen Wind zu mehreren "Außenlandungen" gezwungen. Da ich alleine auf dem Platz war, legte ich meinen Sender auf der Wiese ab, um den Segler wieder zu holen. Dabei mußte ich feststellen, das die Servos zitterten und in einem Fall auch das eingebaute FAILSAFE-Modul angesprochen hatte. Ist das normal??

Hier mal die Features:

- Sender; Pultsender liegt auf dem Boden, ausgezogene Teleskopantenne zeigt nach oben

- Empfänger; im Modell ca. 60-80 Meter entfernt liegt ebenfalls auf dem Boden

- Gelände: Wiese mittelhoch; Gefälle richtung Empfänger; keine Häuser, keine Bäume

- Freie Sicht; Sonnenschein; 35 MHZ

Nun stellt sich dann auch die Frage:

WIE MACHT MAN EIGENTLICH EINEN REICHWEITENTEST?

- Empfänger höher wie Sender?
- wie hoch müssen Sender und Empf. überhaupt sein?
- welche Distanz zwischen Sender und Empf. muß "in Erdnähe" mind. funktionieren?
- mit randvollen Akkus?
- mit ausgezogener Antenne?

Bin mal gespannt wie ihr das handhabt.

Euer
Dirk
 
Original erstellt von Ringelpiez:

WIE MACHT MAN EIGENTLICH EINEN REICHWEITENTEST?

- Empfänger höher wie Sender?
- wie hoch müssen Sender und Empf. überhaupt sein?
- welche Distanz zwischen Sender und Empf. muß "in Erdnähe" mind. funktionieren?
- mit randvollen Akkus?
- mit ausgezogener Antenne?
Moin,

-Sender in der Höhe wie er normal auch vor dem Bauch hängt.
-Modell mit Empfänger in der Hand halten und loslaufen.
- 40 bis 50 m sollten ohne Probleme machbar sein (manche sagen auch 100m, ich laufe einfach bis an das Ende vom Platz und fertig, kann eh keine entfernung einschätzen)
- Akkus voll geladen (so wie vor jedem Flug auch)
- Und das wichtigste mit eingeschobener Antenne

mfg Flo

PS: So mache ich das. Andere machen es vielleicht anders.
 
In letzter Zeit gibt es ja massenhaft Freds zu diesem Thema, bei dem sich auch Leute melden, die offensichtlich was von HF Technik verstehen.
Da kommt der klassische Reichweitentest mit eingeschobener Antenne nicht gut weg.

Für mich als (Funk-)Laie habe ich folgenden Schluss gezogen:
- absolute Werte sagen gar nichts
- persönlich teste ich immer am selben Platz unter möglichst immer gleichen Bedingungen (trockene Wiese !)
- habe ich jetzt mit einer Kombination 'nur' 90m Reichweite, obwohl ich sonst auf 120m komme, dann ist was nicht optimal, auch wenn 90m gut klingen und viel damit zufrieden wären....
 
Hallo,
was gut ist hängt vom Flieger dessen Einsatzzweck
und seiner eingebauten Technik ab.

Für nen Saalflieger sind 30-40 meter Super.
Fürs Freie eher Mist, der Rest ab 80 Meter ist nur vom obigen abhängig.
Da gibts da noch Erfahrungswerte aus vielen Jahren Praxis bezüglich der Tauglichkeit einzelner Komponenten insbesondere in Verbindung mit dem Verwendungszweck.

Mit anderen Worten, wenn im Segler mit
Komponente(n) xy 150 Meter Super gut sind, funzt das im Jet mit derselben Ausrüstung selbst bei gleicher Bodenreichweite nicht unbedingt Störungsfrei obwohl 150 meter auch da recht gut sind.

Ähm wenn der "kleine" Segler oder Glühzünder mit zB. 60 meter sauber fliegt heist das absolut nicht, das der Motorflieger mit Benziner oder der Elektroflieger mit oder ohne BEC das auch tut, eher tut er das nehmlich nicht, meist schon weil die geflogene Entfernung mit größeren u. schnelleren Modellen halt schon mal größer ist.
Das wird sich aber meist im Vergleich eben mit einem Reichweitentest deutlich durch frühes Servozittern zeigen.

Nun ich teste auf freier Wiese ohne feste Hindernisse, Sender umgehängt Antenne eingeschoben, Modell am Boden, erst Motor aus, dann mit laufendem Antrieb. Ich hab allerdings etwas größere Flieger, wenn der Flieger kleiner ist sollte der (die Antenne) wenigstens 50 cm hoch sein, normalerweise sagt man 1 meter hoch.
Über Kopf tragen würde ich ihn aber auch nicht.

Gruß
Eberhard

[ 20. September 2004, 15:43: Beitrag editiert von: Eberhard Mauk ]
 
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