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Rhönsperber in 1:2,5 - Ein kleiner Baubericht...

toobo

User
HLW Dämpfungsfläche

HLW Dämpfungsfläche

Danke Daniel :) & moin, moin zusammen,

die vorläufig letzten Arbeiten am HLW waren an der Dämpfungsfläche (DF) zu machen.


Zunächst wurden alle unteren Holme (hinterer Hauptholm aus Kiefer, D-Box-Holm aus Balsa) eingeklebt, ohne die Stützfüße dabei zu entfernen.


Zum Randbogen wurden die Kiefernholme miteinander verleimt...



... die Nasenleiste bekam noch eine Balsa-Aufdopplung, und die ganze Geschichte konnte plan gehobelt werden.



So weit so gut, die DF war nun bereit für die D-Box-Beplankung.



Dazu musste ich das Teil am hinteren Hauptholm genau ausrichten. Eine ungewollte Verwindung verhinderten die Stützfüßchen.


Die Beplankungsstücke wurden genau zugeschnitten, an den Verbindungskanten geschäftet und zuerst auf der Unterseite festgebügelt.
Dann konnte ich die DF wieder auf die Füße stellen und die Beplankung mit dem Bügeleisen um die Nase ziehen.


Hier das vorläufige Endergebnis mit angeschlagenem Ruder und eingeklebten Diagonalstreben. Die fehlenden Beplankungen und Aufleimer mache ich erst wenn das HLW am Rumpf angepasst wurde.

Bis die Tage :)
 

toobo

User
Rumpfbau beginnt

Rumpfbau beginnt

Moin!

Endlich kann ich mit dem Rumpfbau beginnen, bzw. mit dessen Vorbereitung:


Einzelteile für die Holmdurchführung am Hauptspant.



Anprobe mit Wurzelrippen, die nach endgültiger Montage an diesem Spant freigeschnitten wird.


Die Spornkufe wird aus mehreren Lagen dünnen Kieferleisten zusammenlamelliert....


... und sieht nach dem Verschleifen so aus.



Die vorderen 4 Spanten werden mit den Rumpfverstärkungen zusammengebaut...


... und der vordere Rumpfboden eingepasst. Die entstehenden Hohlräume bieten genug Platz für 2 Akkus und das Schleppkupplungs-Servo. Dafür sind hier schon die Öffnungen vorgesehen.


Vorn am Rumpf sitzt der Zughaken; sehr praktisch um das Modell nach der Landung schnell vom Platz zu ziehen.


Verschrauben der Hellingplatte auf dem Bautisch...


...und Aufstellen der Vorderen Rumpf-Baugruppe, alles noch ohne einen Tropfen Leim.

Somit ist die Generalprobe geglückt und nachdem ich alle Gurte geschnitten habe, kann es richtig los gehen mit dem Rumpfbau - ich freu´ mich :cool:

Bis gleich ;)
 
Hallo Tom

Ich freue mich immer wieder wenn's bei dir einen Ruck weitergeht.
Der Wahnsinn mit welcher 'Leichtigkeit' du den Rhönsperber umsetzt.

Ich bin leider mir meinem nicht so schnell (Rotiere zwischen Software, Fräse und Engineering .... )
Dafür kann ich etwas von Deiner Konstruktion 'lernen' (= abgucken) :rolleyes:

Danke für die tollen Infos, die du hier - neben der eigentlichen Rhönsperber Arbeit - auch noch für uns reinstellst!

Beste Grüsse,
Beat
 

toobo

User
Hallo Tom

Ich bin leider mir meinem nicht so schnell (Rotiere zwischen Software, Fräse und Engineering .... )
Dafür kann ich etwas von Deiner Konstruktion 'lernen' (= abgucken) :rolleyes:

Danke für die tollen Infos, die du hier - neben der eigentlichen Rhönsperber Arbeit - auch noch für uns reinstellst!

Beste Grüsse,
Beat
Das freut mich Beat, abgucken ist ausdrücklich erwünscht, zumal ich ja auch nur bei Hans Jacobs abgeguckt habe ;)
Auf Deiner sehr schönen Homepage plauderst Du auch sehr schön aus dem Nähkästchen.

Mumpenmatz

ich glaub das Gefällt mir!!!!!! Vor allem die sehr Zierlich ausgearbeiteten Spante im Cockpitbereich.

Gruss Thomas
Dein geübtes Auge hat´s erkannt Thomas :)
Stimmt, die vorderen Rumpfspanten habe ich so vorbildgetreu wie möglich gezeichnet.
Die Festigkeit ergibt sich später durch die Summe aus den Gurten, dem unteren Träger plus der Innen- und Außenbeplankung.
Diese Bauweise hat sich auch schon in meinen anderen Modellen bewährt und sieht außerdem noch "scale" aus.

Nächste Woche geht´s ein wenig weiter :)
 
...Die Festigkeit ergibt sich später durch die Summe aus den Gurten, dem unteren Träger plus der Innen- und Außenbeplankung.
Diese Bauweise hat sich auch schon in meinen anderen Modellen bewährt und sieht außerdem noch "scale" aus.
Hallo Tom

Ich freue mich schon wieder auf die nächsten Bilder.
Was Du in Holz machst, einfach nur super... wenn Hans Jacobs noch leben würde, er hätte an deiner Arbeit seine helle Freude...

Gruß Rolf
 

toobo

User
Jetzt machst Du mich aber etwas verlegen Rolf :rolleyes: danke!

Na, jedenfalls ging´s ein wenig weiter...


Etwas verwirrend, da der Rumpf ja auf dem Kopf steht, aber hier ist auch der Deckspant eingesetzt, der unmittelbar vor dem Hauptspant sitzt. Des weiteren habe ich auch für den späteren Cockpitausbau, die Halter-Anformungen und und Durchführung für das Bremsklappen-Gestänge, wie im Original, vorgesehen.


Weiter ging es erst mal mit dem "Hinterteil" - hier alle Teile für die hintere Baugruppe, die durch Verzahnung und Verzapfung eine Einheit bilden.


Der hintere Abschlußspant ist durch Stege mit dem davor liegenden verkastet und dadurch sehr stabil und leicht. Diese Spante hatte ich sowohl in 3mm Flugzeugsperrholz als auch in Pappel gefräst. Einbauen werde ich aber die leichtere Pappel-Variante, da der Verbund aller Teile (Gurte, Stege und Beplankung) genug Festigkeit bringt.


Hier hat die Heck-Baugruppe auf dem Baubrett Platz genommen. Eigentlich muß das Hellingbrett am hinteren Ende über den Bautisch überstehen, damit die beiden letzten, längeren Spante aufgestellt werden können. Ich habe aber kurzerhand ein Loch in mein Baubrett (stammt ja noch vom Flügelbau) gesägt. Die hier nur aufgelegte Spornkufe passt von der Kontur auch gut, und somit konnte die ganze Geschichte verklebt werden.


Nun geht´s wieder nach vorn, Bodenplatte einleimen.

Bis zum nächsten Mal :)
 

Enry

User
Jetzt machst Du mich aber etwas verlegen Rolf :rolleyes: danke!

Na, jedenfalls ging´s ein wenig weiter...


Etwas verwirrend, da der Rumpf ja auf dem Kopf steht, aber hier ist auch der Deckspant eingesetzt, der unmittelbar vor dem Hauptspant sitzt. Des weiteren habe ich auch für den späteren Cockpitausbau, die Halter-Anformungen und und Durchführung für das Bremsklappen-Gestänge, wie im Original, vorgesehen.


Weiter ging es erst mal mit dem "Hinterteil" - hier alle Teile für die hintere Baugruppe, die durch Verzahnung und Verzapfung eine Einheit bilden.


Der hintere Abschlußspant ist durch Stege mit dem davor liegenden verkastet und dadurch sehr stabil und leicht. Diese Spante hatte ich sowohl in 3mm Flugzeugsperrholz als auch in Pappel gefräst. Einbauen werde ich aber die leichtere Pappel-Variante, da der Verbund aller Teile (Gurte, Stege und Beplankung) genug Festigkeit bringt.


Hier hat die Heck-Baugruppe auf dem Baubrett Platz genommen. Eigentlich muß das Hellingbrett am hinteren Ende über den Bautisch überstehen, damit die beiden letzten, längeren Spante aufgestellt werden können. Ich habe aber kurzerhand ein Loch in mein Baubrett (stammt ja noch vom Flügelbau) gesägt. Die hier nur aufgelegte Spornkufe passt von der Kontur auch gut, und somit konnte die ganze Geschichte verklebt werden.


Nun geht´s wieder nach vorn, Bodenplatte einleimen.

Bis zum nächsten Mal :)
Great Job!

Ciao.

Enry
 

toobo

User
Danke Enry:)

Weiter geht´s mit dem Heck:


Die Spornkufe und der untere Rumpfgurt wird bei einem Querschnitt von 6x6mm auf einer Länge von ca. 90mm zusammengeschäftet...



... und sieht vor dem Verschleifen so aus.


Somit ist die Verbindung zwischen vorderer und hinterer Baugruppe hergestellt. Jetzt können die mittleren Spanten aufgestellt werden.


Das sieht doch schon richtig nach Rumpf aus ;)


Die beiden Haupt-Spante, welche die Kräfte aus den Flügeln in den Rumpf leiten, werden noch mit Diagonalstreben verbunden. Hier lässt sich später auch gut die Elektronik einbauen.

Fortsetzung folgt... :cool:
 

toobo

User
Und, könnt ihr noch? ;)

Die letzten Arbeitsgänge am Rumpf waren zwar recht zeitintensiv, aber irgendwie sieht man nicht viel davon :cry:
Zwischendurch musste ich auch immer mal wieder an den Rechner um ein paar Details zu zeichnen, wie z.b. Seitenruder-Servobrett mit Entlastungshebel, Ausklinkmechanismus für den Startwagen und Landekufenhelling, aber seht selbst:


Zunächst wurden die Rumpfgurte eingeleimt...



...Stützgurte im Wurzelbereich, wie sie auch im Original angeordnet sind.



Beplankungsauflagen für die innere Cockpitbeplankung. Die filigranen Spante bekommen dadurch noch zusätzliche Festigkeit.



Beplankungsaufdoppler für den Rumpfkiel.


Seitenruder Servobrett mit Hebel...


...und dessen späteren Platz im Rumpf. Die ganze Geschichte wird noch mit UHU Endfest eingeklebt.


Würde auch als Architekturmodell durchgehen ;) ist aber nur die Kufenhelling...


...und die "Fenster" sind für die optimalen Zwingenpositionen gedacht.


Hier die Rohfassung der Kufe, lamelliert aus zwei Escheleisten, wenn sie von der Helling genommen ist.

Es geht voran :)
 

toobo

User
Moin, moin, seid Ihr noch da :)

zur Zeit bin ich dabei den Rumpf für das Beplanken vorzubereiten.


Alle Beplankungsaufdopplungen werden der Rumpfkontur angepasst.


Hans Jacobs schreibt in seinem Buch "Werkstattpraxis für den Bau von...." (Ihr wisst schon ;)), dass bei der Beplankung der sphärischen Rumpfvorderbereiche besonders sorgfältig gearbeitet werden muss. Bei den Originalen wurden dafür extra zugeschnittene Schablonenhölzer verwendet, die unter den Schäftungen als temporäre Stützen verwendet wurden. Im Modellbau ist das etwas zu aufwändig, weshalb ich in dem Bereich zusätzliche, formgebende Gurte eingefügt habe, auf denen die Schäftungen verlaufen. Diese Gurte sind aus gewässerten und vorgebogenen Pappelsperrholzstreifen zugeschnitten. Übrigens, dies ist einer der wenigen Fälle wo ich die Teile zuerst einbaue und danach die Maße in die CAD-Zeichnung übernehme. Die Ausschnittpositionen in den Spanten für räumlich gebogenen Leisten sind so einfacher zu definieren.


Vergiessen des Zughakens mit eingedicktem Harz...


... anpassen der unteren Rumpfbeplankung aus 2mm Fliegersperrholz...


...und deren Anpassung an die Rumpfkontur.


Solange der Rumpf noch offen ist, kann die innere Cockpitbeplankung bequem angezeichnet...


...zugeschnitten...


...und eingepasst werden. Alle Beplankungsstücke werden durchnummeriert und zur Seite gelegt. Der Einbau erfolgt nachdem der Rumpf von der Helling genommen wurde.



Die erste Nasenhälfte wird aus Segmenten in einer Schablone zusammengeleimt...


...und später mit dem Gegenstück verklebt und am ersten Rumpfspant angepasst.

CU later... :cool:
 
Bin noch dabei

Bin noch dabei

Moin Tom,

das sieht gut aus...;)

Liebe Grüße Peter
 
Hallo,

ich bin auch dabei, aber sowas von dabei.

Bin begeistert.

Gruß

Andreas
 
Hallo Tom,
bin noch dabei...:)

Tom schrieb:
...Solange der Rumpf noch offen ist, kann die innere Cockpitbeplankung bequem angezeichnet...
...zugeschnitten...
...und eingepasst werden. Alle Beplankungsstücke werden durchnummeriert und zur Seite gelegt. Der Einbau erfolgt nachdem der Rumpf von der Helling genommen wurde.
Sehe ich das richtig, dass die innere Beplankung zwischen die Spanten, auf die Rumpfgurte geklebt wird?
Ich dachte ---> auf die Spanten, weil die ja bewusst so schmal gehalten sind.

Grüß Rolf
 

toobo

User
Schön dass Ihr noch dabei seid :)

@Rolf,
Du schaust ja genau hin :eek: klasse! Ja, die Innenbeplankung sitzt zwischen den Spanten. Deshalb brauchte ich ja auch die Aufdopplungen. Das hat allerdings mehr optische Gründe, da es beim Original genauso gemacht wurde. Man kann natürlich auch auf den Spanten beplanken, muss dann aber die Verdickungen an den Gurten aussparen. Hier noch ein Bild vom Vorbild:


(Quelle: http://rhoensperber.de)
 
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