Richtfunkstrecken, Karte

speed

Vereinsmitglied
Hallo Leute,
ich beziehe mich auf den Beitrag http://www.rc-network.de/cgi-bin/ubb/ultimatebb.cgi?ubb=get_topic;f=26;t=000276;p=2 und eine e-mail von Steffen.
Ich habe mir 1997 wegen o.g. Problemen den Regionalplan Bodensee- Oberschwaben bei der Kreisverwaltung für 40 DM +Porto gekauft. In diesem Dokument ist u.a. eine Karte mit allen Richtfunkstrecken der Telekom, der Bundeswehr und der Energieversorgungsunternehmen drin.
Das kann ein erster Hinweis sein, wenn man betroffen ist. In unserem speziellen Fall war die Richtfunkstrecke zwischen 2 Krankenhäusen nicht eingezeichnet.

Gruß
Otto

Das Amt für Post und Telekommunikation BPT müsste diese Karte auch haben, vielleicht auch eine bessere.
Meine Karte umfasst im Süden den Bodensee, im Osten geht sie bis Memmingen und im Norden und Westen bis Balingen. Wer Interesse hat, dem kann ich eine Kopie faxen oder schicken.
 

Birki

User
Hi Speed,

ich bin beruflich mit der Erstellung solcher RiFu-Strecken für einen gr. Mobilfunkkonzern befasst. Die für den Mobilfunk durch RiFu genutzten Frequenzen liegen zw. 7 und 38 Ghz. Durch UMTS kommen kurze Strecken im Bereich um 50Ghz hinzu. IMHO ist der Erwerb einer Karte der Telekom Geldverschwendung, da täglich neue Strecken durch sämtliche GSM- und UMTS Betreiber hinzu kommen. Nicht zu vergessen die Betreiber von Datennetzen, Energieversorger und BOS (Polizei,FW) etc. Die Öffnungswinkel der Antennen sind sehr klein, jedoch können solche RiFu-Hops leicht über 50Km lang sein und dadurch die Keulen "ausfächern" sowie Reflexionen und Nebenkeulen bilden. Abgesehen davon kann bei solcher Länge schon kein Zusammenhang mehr zw. den Gegenstellen hergestellt werden da sie nicht unbedingt zuzuordnen sind. Somit ist es durchaus möglich, dass Modelle an Stellen Störungen bekommen, die jahrelang frei davon waren. Allerdings sollten diese, aufgrund der Abstrahlcharakteristik der Antennen, nur punktuell auftreten. Anders sieht es mit echten Mobilfunkantennen aus, diese decken meist 120° (bei 3 Antennen ergibt dies 360°) oder als Rundstrahler volle 360° mit einer Antenne ab. Da wir glücklicherweise noch keine unidentifizierbaren Störungen auf unserem Gelände haben, könnte ich über die Auswirkung auf das Modell nur Spekulieren. In einem anderen Forum berichtete ein Kollege allerdings von Flügen in guten 100m Entfernung von einem Sendemast. Die Störungen waren massiv. Möge jeder selbst entscheiden ob er das bewußte Risiko von Störungen beim Fliegen vor einem Mast eingeht, ich bin nicht so scharf auf Abstürze und würde es tunlichst unterlassen.
 

speed

Vereinsmitglied
Hallo Oliver, das ist ja eine interessante Information eines Insiders für uns.
Ich wollte zu diesem Thema noch erwähnen, dass es inzwischen preiswerte Scan Systeme gibt. Ich fürchte in ein paar Jahren, werden diese Scanner genauso alltäglich sein wie heute ein 12V Ladegerät.

Bis dann

Otto
 
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