Richtig Aerger mit Volz Servo Micromaxx

Nachdem mir schon mehre Servos festliefen bei einem Strom von 2 A stellte sich heraus dass die Ableiter des Motors verbrannt und verbogen waren. Das Kontakte am Motor sind ebenfalls stark eingeschliffen und verbrannt. Ich kann nur sagen: Nicht auf Hoeheruder verwenden und am besten gleich rausschmeissen. Habe verschiedentlich gehoert dass die Servos nur 35 Stunden bei starkem F3 -Gebrauch halten und 100 Stunden bei Normalbetrieb und das bei dem Preis! Muss ich jetzt noch ein Fahrtenbuch fuer Volz-Servos fuehren? Nee, keine Lust.
Falls mir jemand sagt wie ich Fotos einstelle seht kann ich die Macroaufnahmen nachliefern.

Gruessle
 

TorDie

User
Hallo,
Huch, Du bist ja ganz schön geladen !?
Also mal cool, um welche Servos welcher Micro Max Serie handelt es sich? Ich hatte auch mal Ärger weil sich bei 2 Micro Max der alten Serie im Oberteil ( Deckel ) aus dem Lager der ersten Welle ein "Rundloch" gebildet hat, war unschön aber in einer Elli 2 , immer mit Dampf geflogen war das halt mehr als unschön. Was habe ich gemacht ? Bei Volz 2 neue Deckel bestellt, + 2 neuen Wellen
( damals 8.- DM ) 10 Minuten Arbeit und die Sache war wieder ok. Laut Info von Herrn Volz hatt sich die Serie danach geändert, der Lagerpunkt wurde verändert, ich habe in meiner Elli 3> 4 Flächenservos der "neuen" Micromax Serie- nie wieder Probleme gehabt! War alles unschön, auch für mich aber so sind sie nun mal die Hersteller, übrigens beim Markführer habe ich schon ganz andere Servoprobleme gehabt, wenn ich daran denke das ich mal eine Serie 341 er hatte die an meiner Futaba partout nicht laufen wollten...das war erst richtiges "Theater" !!
Gruß
DieterB
 

Unifly

User
Leider muß auch ich berichten, dass ich mit Volz Servos nicht immer zufrieden war! Bei den alten "Schwarzen" (ca. 10 Jahre) blieben die Motore stehen, bei 2 Stk. Micromax (ca. BJ 97)kam es ohne ersichtlichen Grund zum Ausfall, und dies nach nur wenigen Stunden Flugzeit (Motor oder Servoelektronik). Beide Servos hatten wenigst Last, einmal als QR-Servo bei einem 2 kg schwerem 3,5er Segler und einmal am V-Leitwerk eines 2,2m Seglers, alles leichtgängig und jedesmal während des Fluges. Auch ein ZIP Servo hatte den gleichen Fehler gezeigt.
Fliege auch sehr viele MPX Servos, die zwar etwas langsamer und weniger Kraft bei gleichen Größenverhältnissen haben, aber dies recht dauerhaft. Noch nie ist bis jetzt ein solches ausgefallen (Holz klopfen).

Vielleicht hatte ich ja auch nur Pech mit Volz Servos, keinesfalls möchte ich hier den Hersteller in ein schlechtes Licht rücken!

Liebe Grüße
Wolfgang
 
Hallo!

Ihr macht einem vielleicht Angst...???

Ich baue gereade einen Rainbow Gold 2x2m, F3A. Dawollte ich die Volz Micro Maxx XP eigentlich auf die Höhenruderblätter ansetzen. Denke, wenn die bei einem Jet-Weltmeister ihren Dienst tun, werden die mir auch reichen. Aber wenn ich das so höre... kein gutes Gefühl!!!

Gruß

Marko
 

VOBO

User
Hallo an alle!

Vielleicht kann ich etwas beruhigen:
Ich habe ein MICRO-Star (das schwarze) seit ca 10 Jahren für das Pendelhöhenruder eines 3M-E-Seglers eingesetzt, bis jetzt ohne irgendwelche Probleme. Allerdings ist das Getriebespiel im laufe der Jahre etwas größer geworden.

Im Übrigen glaube ich, das die vielen Profiflieger, die fast alle auf Volz setzen nicht so stark daneben liegen können.

Gruß Volker
 

Penzi

User
Hallo Kollegen,
nach fünf Wochen warten und einigen Telefonaten mit dem Hause Volz, habe ich gestern meine Micro Maxx Servos endlich zurück bekommen. Die Servos (insgesamt 8 Stück) sind in Kulanz mit den neuen Motoren der Micro Maxx Xp Serie ausgestattet worden, nachdem mir in dieser Saison 4 Servos im Flug stehen geblieben sind. Auch bei meinen Servos ist das gleiche passiert wie eingangs des Threads beschrieben.
Mich wundert es doch, daß ich kein Einzelfall bin, weil mir vom Hause Volz immer wieder bestätigt wurde, daß sie keine Probleme mit der Serie hätten.
Ich hab mich jedenfalls dieses Jahr so oft maßlos über diese Firma geärgert, daß ich mir nie wieder ein blaues Servo kaufen werde und auch nur jeden davor warnen kann.
Zum einen dürfen an solchen Spitzenprodukten diese Fehler nicht auftreten und wenn, sollte man als Hersteller so gewissenhaft sein eine Rückrufaktion zu starten um größere Schäden auszuschließen.
Aber davon will man im Hause Volz offensichtlich nichts wissen.
Auch die mir entstandenen Schäden und Kosten wurden nicht ausgeglichen. Dabei wurde unter Zeugen mein MPX- Condor und mein voll CFK Eraser beschädigt, so das es an beiden Modellen zu aufwendigen Reperaturen und Wertminderung kam.
Bei beiden Modellen konnte man im Flug die stehen geblieben Servos an Hand derRuderausschläge und den brummenden Geräuschen erkennen.
Ich kann nur hoffen, daß niemandem etwas ähnliches passiert, oder es durch diese Ausfälle zu Sach- oder Personenschäden kommt.

Bis später,
Penzi
 

maniac

User
Von Nix kommt Nix !
Es sind in den meisten servos dieser grösse gleiche Motoren verbaut daher werden für mehr Leistung einfach welche mit niederer Spannung verwendet welche dann leicht überlastet werden.
Hatte am Wing Maxx auch 2 abgebrannte ! Wurden gegen neue Serie ? ausgetauscht waren dann auch nicht mehr so schnell und stark.
gruss marcus
PS: nehmt einfach normale micro star !
 
...die blauen micromaxx blieben mir 2 von insg. bisher gekauften 4 Stk auch im Flug stecken, ein defektes Servo ist bei der vor-dem-Flug-Funktionskontrolle aufgefallen (Alle Kaufdatum Mitte-Ende 98). Nie wieder gekauft, mit HS85 und HS225 bisher nur beste Erfahrungen (E- und Segelflug). Habe auch andere in Betrieb, die funktionieren, aber diese beiden Gruppen sind die pos und neg Höhepunkte !

mfg
 

Penzi

User
Hi Leute,
das in den anderen Servotypen(MIcro Star und Wing Maxx) die gleichen Motoren verbaut sind ist richtig. Komischerweise hab ich bei denen auch nie Probleme gehabt. Die Micro Star haben jetzt mittlerweile ca. 300 Betriebsstunden und sind nur ein bischen Spielbehafteter als am Anfang. Auch die Wing Maxx arbeiten in meinem F3F Sting hart und ordentlich seit über 100 Stunden.

Aber wenn so viele Leute Probleme mit den Micro Maxx haben, und diese wohlmöglich auch bei euch schon zu Beschädigungen der Modelle geführt haben,
muß sich der Hersteller etwas anderes einfallen lassen, als nur auf Nachfrage Reperaturen durchzuführen.
Immerhin kann man ja wohl davon ausgehen, das teure Servos auch in teure Flieger verbaut werden.Diese teuren Flieger haben auch eine gewisse Einschlagenergie und können mit Sicherheit erheblichen Schaden anrichten.

Auf den Punkt:
Wenn in der Autoindustrie ein Wagen beim Elchtest umkippt, werden auch alle ausgelieferten Fahrzeuge mit einem Sicherheitssystem nachgerüstet um weitere Schäden zu vermeiden.

Es ist doch wohl nicht normal, daß ein Servo mit diesem Preis nach 20 Stunden seinen Dienst versagt.
Oder???
Gruß,
Penzi

[ 15. Dezember 2002, 11:37: Beitrag editiert von: Penzi ]
 

Thommy

User †
Hallo,
ich habe in der ZWischenzeit in all meinen Modellen die Volzservos als Flächenservos drin. und zwar die Micromaxx-X, die seit ca. 2 Jahren das Micromaxx ersetzt haben. Dass diese langsamer oder weniger stark wären, kann ich nicht bestätigen. Ich habe auf Volz gewechselt, da bei mir und vielen Bekannten die MPX Digital einfach stehen geblieben sind, und ich beiden Graupnerservos Getriebeprobleme hatte.
Seither ist bei mir Ruhe im Schacht. Ich bin mit den schnellen kleinen und kräftigen Volz sehr zufrieden. Anzumerken bliebe, daß ich die Servos jenseits der 50 Betriebstunden habe, ohne Probleme. Bisher ist mir ein einziges Volz ausgefallen und da war nach ca. 70 Betriebsstunden das Poti um die Nulllage defekt, was mit dem eingesetzten Kreisel meh als verständlich ist, andere Servos haben hier schon wesentlich früher die Flügel gestreckt.
Gruß
Thommy
 
Hallo,
wenn ich da so die Probleme lese, die bei Euch mit den Volz - Servos aufgetaucht sind, dann nehme ich schon gleich einmal Abstand vom Erwerb derart teurer Unzuverlässigkeit.
Ich gehöre nun nicht zur fliegenden Zunft, sondern baue Segelboot-Modelle, auf denen die Segel durch umgebaute Servos gesteuert werden. Mit anderen Worten: ich nehme das Servo, entferne das eingebaute Poti und ersetze es durch einen Spindeltrimmer, und schon dreht das Servo ca. 3-6 Umdrehungen. Die von mir verwendeten Servos des Typs Prafa PS-1501 BB haben ihren Dienst nunmehr oberhalb der 200 Std.-Marke klaglos erfüllt, und das obwohl bei Segelschiffen in Windböen durchaus Dauerkräfte von ca. 15 Kg / Zuglast auftreten. Da die Prafa-Servos nicht mehr lieferbar sind :( , habe ich mich nach einem neuen Hersteller umgeschaut, und bin auf die großen Volz-Servos gestoßen.
Ich erwarte von meinen Servos Zuverlässigkeit und bin auch gern bereit etwas mehr zu bezahlen, aber wenn ein Hersteller Kasse vor Qualität setzt, dann lehne ich dankend ab !!!

Die Firma Volz muß sich ´mal Gedanken machen, das bei einigen Servo-Modellen anscheinend der Wurm ´drin ist. Aber schlechte Werbung ist ja auch Werbung - denn es wird über einen geredet.

Mein Fazit aus Euren Berichten: Volz-Servos - erst einmal : NEIN DANKE !!!

Joachim
 

Thommy

User †
Hallo Joachim,
also Deine Verallgemeinerung finde ich nicht so toll, es hängt doch wohl deutlich vom Anwendungszweck ab. Ohne Dir oder den Bootfahrern zu nahe treten zu wollen, könnte ich mir aber vorstellen, daß ein Servo bei mir im F3b oder Motorflieger oder Heli in einer Betriebsstunde locker irgendwo zwischen 20 und 50 mal mehr belastet wird, vor allem wenn ich einen Kreisel verwende.
Die Lebensdauer eines Servos kann sicher nicht allgemein in Betriebsstunden angegeben werden, sondern vielleicht in Stellzyklen oder in Betriebsstunden bei vergleichbarem Einsatz.
Da spielen sicherlich auch Dinge wie Zellenzahl eine Rolle, wäre mal interessant hierzu auch etwas zu hören.
Gruß Thommy
 
@ Thommy

Gut, dann werde ich die Belastung eines Servos in einem Segelboot ( Verwendung als Segelwinde ! ) einmal näher erläutern :

[*]1. Das Servo hängt bei mir an einem 5-Zellen-Akkupack mit 6V 3000mAh

[*]2. Es ist nicht so, daß das Servo mit einer kontinuierlichen, oder kontinuierlich steigenden Kraft belastet wird. In Windböen ist eine schlagartige Belastung, die durchaus die max. Stellkraft übersteigen kann, die Regel. Da die Windstärke auch im Normalfall nicht kontinuierlich ist, lastet auf dem Servo eine permanent schwankende Zugkraft, d.h. das Servo ist fortlaufend gezwungen gegenzusteuern, um seine vom Sender vorgegebene Position zu halten.

[*]3. Ein weiterer starker Lastwechsel tritt bei einer Wende auf, insbesondere wenn diese in einer Windböe erfolgt. Hier wird das Servo mit der max. Kraft innerhalb weniger Sekunden gegenläufig beansprucht. Da unsere Seen nicht sehr groß sind, wird das vollständige Umsteuern alle paar Minuten erforderlich.

Ich hoffe, das ich nicht zu sehr "Segelchinesisch" :) geschrieben habe, und meine Ausführungen Jedermann verständlich sind.

Joachim
 

Penzi

User
Also Thommy,
meine Micro Maxx X sind innerhalb der ersten 30 Betriebsstunden ausgefallen. Und das in Seglern die nicht wettbewerbsmäßig(Windenstart mit Schuss, Hammerwenden....) belastet werden. Auch die Zellenzahl kratzt nicht am eigentlichen Problem denn so was darf weder bei 4 noch bei 5 Zellen passieren.
Schon gar nicht so vielen Leuten.
Da hilft kein analysieren und schön Reden.
Wenn solche Fehler bekannt sind, und davon kann man ausgehen, wenn man alleine hier liest wie vielen Usern das gleiche passiert ist, dann muß der Hersteller anders reagieren.
Da sind wir doch über das Thema Produkthaftung schon lange weg.
Das grenzt doch schon an Fahrlässigkeit.

Bis später,
Penzi
 

Thommy

User †
Hallo Penzi,
damit kein Mißverständnis entsteht, ich finde Kritik berechtigt und ok, nur sollte man nicht so vereinfachen und verallgemeinern.

Die Zellenzahl zählt sehr wohl, denn was glaubst Du womit Du Dir die höhere Stellkraft und höhere Schnelligkeit bei 5 Zellen erkaufst ? Klar, mit höherem Verschleiß, das ist auch logisch, wenn man sich die funktionsweise von E-motoren vorstellt.
Das gleiche Problem was hier beschrieben wird, habe ich seinerzeit mit Graupner 3311 gehabt, ein tolles Servo, nur bei Betrieb mit 5 Zellen ist es innerhalb von weniger als 20 Stunden abgeraucht. Ich hatte 2 Stück, bei beiden passiert.

Die Logik mit "was man hier im Forum liest" und soviele User " kannste schlicht knicken. Nach dieser Logik findest Du keinen Sender und keinen Empfänger und keine Servos mit denen hier im Forum nicht schon schlechte Erfahrungen gemacht wurden. Wenn ich oft diese Dinge hier lese, wundere ich mich, wieviele auf den vielen FLugplätzen auf denen ich rumkomme ohne Probleme ihre MCxx mit pico x/y betreiben und womöglich Micromaxx Servos dran haben.

Ich bestreite nicht, dass es die geschilderten Probleme bei den entsprechenden Piloten gegeben hat. Da ich aber dutzende Leute kenne, die die Servos ohne Probleme einsetzen, unter anderem ich selbst, glaube ich nicht dass es sich um ein generelles Problem handelt.
Es gibt nur ein Servo, bei dem wirklich jedem den ich kenne und der so eines einsetzt dieses schon stehen geblieben ist. Marke werde ich aber hier nicht nennen.

Im Übrigen bin ich davon überzeugt, dass dieses Problem noch häufiger auftretten wird, quer über alle Marken verteilt und bevorzugt bei teureren Servos.
Die hochwertigen Servos werden in Maschinen eingesetzt , die besondere Anforderungen stellen, sei es bezüglich Kraft und /oder Geschwindigkeit. Die Profile werden immer dünner, dadurch zwangsläufig die Servos immer kleiner. die Flächen/ruder immer steifer dadurch die Belastungen immer höher. Ein 13mm Servo stemmt heute bis zu 4kg, und woher kommts, die Motoren sind kräftiger, also belastet man es noch mehr ... Früher hattest Du die Wahl zwischen schnell oder Kräftig, je nach Getriebeübersetzung. Heute gilt das nicht. Servos müssen schnell und kräftig sein. Nur leben sie dann halt nicht mehr so lange. Und das obwohl Servos heute besser sind als je zuvor.
Übrigens beim F3B-Modell die Wölbklappen am Boden zu Streifen und das Modell so liegen zu lassen bis man es holt, bringt das Servo dem Himmel mindestens so nahe wie ein Hochstart :D
Zu diesem Kapitel gehört auch Anlenkungen, denn wieviele sieht man weit aussen einhängen, denn das Servo hat ja die Kraft, dass dies aber erhöhten Verschleiß nach sich ziehen kann, da das Servo mehr belastet wird, daran denkt in dem Moment niemand. So addiert sich oft eines zum anderen, so eindeutig wie hier die Schuld verteilt wurde, ist sie vielleicht doch nicht.
gruß
Thommy
 

Penzi

User
Lieber Thommy,
ich kann dir eigentlich nur zustimmen. Ähnliches wurde vorher ja auch schon erwähnt.
Aber Volz kann nicht mit legitimen 5 Zellen Betrieb werben, wenn sich dabei die Servos wesentlich schneller verabschieden würden als im 4 Zellen Betrieb.
Im Übrigen ist das Problem bei mir auch bei 4 Zellen entstanden.
Weiter oben steht geschrieben, daß ich auch Volz Servos in Betrieb habe, die deutlich mehr leisen müssen als die ausgefallenen Probanten und keine Macken haben. Zu allem Überfluss sind 2 Micro Maxx X am V- leitwerk meines Erasers verreckt. Und da haben die Servos nu wirklich nicht viel zu tun.
Eigentlich ist das aber auch nicht der Punkt.
Es ist schlicht ne Unverschämtheit seine Kunden derart zu verschaukeln und zu behaupten, daß es in der Serie überhaupt keine Probleme gibt.
Mag sein das es etwas anderes ist wenn du als Händler mit M. Volz telefonierst. Aber bei mir als "No Name Pilot" war mit der ordentlich netten Kundenbetreuung schnell Schluss.
Um so mehr freue ich mich zum wiederholten Mal über dieses Forum, da wir ansonsten kaum eine Lobby hätten.
Bis denne,
Penzi
 
@ Thommy und Penzi,

wenn ich eure Ausführungen lese, dann kommt in mir langsam der Verdacht hoch, daß bei Volz Fachleute unfachmännisch konstruieren ( ? ). Ich habe mir deshalb einmal deren Homepage angesehen, und da macht das Alles doch eigentlich einen sehr professionellen Eindruck.

Was nun aber nicht in Ordnung geht sind zugesagte Leistungen, die nicht erbracht werden, und die Häufung von Klagen in diesem Forum sprechen doch Bände. Als "alter" Maschinenbauer muß ich ernsthaft sagen, das hier wohl ein Artikel mit den Daten seiner "Bruchlast" beworben und verkauft wird. Wenn ich, wie hier ein Servo, mit z.B. maximaler Kraft von 6V / 4 kg bewerbe, so muß es sich dabei um die Dauerlast im regulären Betrieb handeln. Als Hersteller sollte ich immer eine Sicherheit von xy% drauflegen. Im Maschinenbau wird es so gemacht - und laut Homepage von Volz ist diese Firma doch auch auf diesem Sektor zuhause.

Es ist natürlich jedem Anwender freigestellt, ob er seine Servos - egal von welcher Marke - höher belastet als die sog. Nennleistung zuläßt. Sollte dieses in Einzelfällen so sein, dann darf man sich allerdings nicht beklagen!

Joachim
 
hallo Zusammen

Mir hat vor geraumer Zeit (1 1/2 Jahre) ein MPX-Mann der es wissen muss gesagt, dass die Lebensdauer einen Servomotors bei 5 Zellenbetrieb durchschnittlich noch 60%, bei 6 Zellen noch etwa 20% des Normalbetriebs (=4 Zellen) beträgt. Ich gehe davon aus, dass dies fabrikatsunabhängig etwa so ist.

@ Thommy
Dein Zitat: Es gibt nur ein Servo, bei dem wirklich jedem den ich kenne und der so eines einsetzt dieses schon stehen geblieben ist. Marke werde ich aber hier nicht nennen.
Warum willst Du die Marke nicht nennen, du machst hier ja schliesslich ±direkt auch Werbung für Volz Servos. Ich finde Deine Argumentationen im Übrigen absolut stichhaltig, aber nenne uns doch bitte das schwarze Schaf, bevor wir damit abstürzen.

Gruss

Kurt
 

Ulrich Horn

Moderator
Teammitglied
Thommy, da muss ich Dir leider widersprechen.

Dass Produkte länger halten, wenn man sie schont, ist eine Binsenweisheit.
Wie Du selbst sagst, handelt es sich um einen Konsumartikel. Völlig zu recht geht der Verbraucher davon aus, dass die für ein Produkt angegebenen Leistungen für den 'üblichen Gebrauch' gelten. Es dürfen also auch nur Werte angegeben werden, die dem bestimmungsgemäßen Gebrauch entsprechen, das schreibt schon das UWG vor.
Wenn, wie Du schreibst, ein Produkt bei Abforderung der zugesicherten Leistungswerte 'in kürzester Frist das zeitliche segnet', dann sind diese Werte wohl falsch.

Man kann allerdings darüber streiten, ob 30 Stunden Lebensdauer dem bestimmungsgemäßen Gebrauch überhaupt widersprechen. Denn da hast Du völlig recht: Höchstleistung auf kleinstem Raum und unbegrenzte Lebensdauer gehen nicht zusammen.

Dennoch kann ich den Ärger mancher Anwender nachvollziehen. Volz spricht auf seiner HP viel über Qualität, unter anderem mit den Worten 'höchstmögliches Niveau'. Dafür zahlt der Kunde und erwartet, wenn sein Qualitätsproblem denn nun schon ein Einzelfall sein soll, wenigstens Kulanz.

@Joachim: Du liegst tatsächlich völlig falsch. Vielleicht hat Volz die besten Servos am Markt, das würde diesem Thread keineswegs widersprechen. Die Tatsache allein, dass es Anwender gibt, die mit einem Produkt Probleme haben, sagt nichts über das Produkt aus. Hier sind nirgends die näheren Umstände geklärt worden. Es gab keine validen Vergleiche mit Konkurrenzprodukten, und es ist durchaus wahrscheinlich, dass weniger als 1% der Anwender des Produkts überhaupt betroffen ist. Insofern solltest Du Deine fett gedruckte Aussage vielleicht editieren, denn sie ist unangemessen.

Grüße, Ulrich Horn
 
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