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Ripmax DH 88 Comet

Mari

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Der Bericht der DH 88 Comet in der Modellflieger April 97 hat mich soweit gebracht, dass ich mir nun diesen Langstreckenrennflieger von Ripmax zugelegt habe. Eine nötige Abewechslung zu den ganzen Fliegerchen die ich in mühelvoller Arbeit selbst gebaut habe.....
Da Motoren, Regler, Servos und Akkus vorhaden waren, beschränkte sich der Kauf auf den ARF Bausatz, zwei APC-E 12x8er Props und das Einziehfahrwerk.
Für letzteres entschied ich mich für das elektrische EZFW von Giezendanner.

Das Leergewicht des Modells war bei Bichler mit 2,7 Kg angegeben.
Das nachwiegen des Bausatzteile ergab ohne Motorhalterung für die Verbrenner etwa 2550Gramm. Also stimmt die Gewichtsangabe recht genau.

Zusätzlich kommt hinzu mit ca. Gewichtsangabe:
-4S 5000mAh Lipo 500Gramm
-Fahrwerk/Motoren/Regler 720Gramm
-Servos + Kabel 200Gramm
-Empfänger/ Empfängerakku 100Gramm

Kommt somit auf ein Gesamtgewicht von ca. 4100Gramm
....und das bei einer Spannweite von 2,25m.
Hierzu mal ein paar Bilderchen in den weiterene Posts
 
Zuletzt bearbeitet:

Mari

User
Hier das Mittelteil, an dem die Gondeln dran hängen und am meisten Aufwand bedeutet.
Landeklappen wurden entgegen der Vorgabe von innen her angelenkt. Vorgesehen war das Servo an der Flächenunterseite zu platzieren, das gefiel mir nicht ganz so (da half der Testbericht in der Modellflieger Zeitschrift).
 

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Mari

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Damit das Fliegerchen einigermaßen zügig durch die Lüfte fliegt, sollen zwei Motorchen ähnlich dem AXI 2826/12 mit 720kv ihren Dienst leisten. Messungen an 4S mit einem APC-E 12x8 haben einen Standstrom von 38A mit 8700U/min ergeben. Laut Drivecalc passt das ziemlich genau mit dem AXI 2826/12 bei 14,3V und würde ein Standschub von 2,2Kg ergeben. Sollte also zur DH 88 passen.

So, die letzen Bilderchen für Heute.
Wenn dann mal alles fertig ist, werd ich die Falten aus der Folie rausbügeln;)

Gruß,
Rolf
 

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Mari

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Das Flugzeug durfte am Wochenende bereits seinen Erstflug absolvieren und ich muß sagen....das Teil sieht richtig toll aus.

Motorisiert wurde das Fliegerchen mit zwei Außenläufer ähnlich AXI 2826/12 mit 740U/V an 4S 5000mAh Lipos und APC-E12x8. Es mußten allerdings zwei solche Lipos ganz vorn in die Rumpfspitze eingesetzt werden, sonst würde man mit dem Schwerpunkt nicht hinkommen. Der in der Anleitung erwähnte Einbau der Lipos in die Motorgondeln reicht in diesem Fall ohne Bleizugabe nicht aus.

Mit diesem Setup sind Flugzeiten von ca. 15 Minuten leicht möglich. Beim Erstflug war die DH88 ca. 10 Minuten in der Luft und es mußten lediglich nur 2500mAh pro Lipo nachgeladen werden.

Das Gesamtgewicht beträgt sich mit den zwei 4S 5000mAh Lipos ca. 4700Gramm.

Morgen geht's nochmals in die Lüfte und dann gibt's weitere Fotos.
Gruß,
Rolf
 

Mari

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Hier mal ein paar Bilderchen von Heute.

Fliegen tut die DH88 hervorragend. Start ist absolut problemlos, solang man genügend Fahrt drauf hat.
Vorteil an der ganzen Angelegenheit ist, dass bei ausgefahrenem Fahrwerk der Schwerpunkt nach vorn wandert, somit steigt die Comet nicht zu schnell weg. Bei guter Fahrt ein bißchen Höhe ziehen, dann steigt sie im flachem Winkel nach oben. Wenn dann das Fahrwerk eingefahren ist, passt Schwerpunkt und mindestens 10 Minuten kann man die DH88 durch die Lüfte bewegen.
In ausreichender Höhe hatte ich die Wirkung der Landeklappen (mit leichter Zumischung von Tiefe) mit ausgefahrenem Fahrwerk getestet. Man kann die DH88 erstaunlich langsam machen, ohne ein Strömungsabriss zu erhalten.
Also damit Landeanflug durchgeführt und alles ohne Probleme. Lediglich als das Fliegerchen schon fast stand und das Höhenruder keine Wirkung mehr hatte, kippte die DH88 auf die Nase. Dies lag aber vermutlich an das Heute zu hohe Gras auf unserem Flugfeld.
Zwei Flüge mit je ca. 10 Minuten absolviert und beide absolut genial.
In beiden Fällen mußte ich pro Akku knapp 3000mAh nachladen. Bei den nächsten Flügen werd ich die Zeit auf 12 Minuten ausdehen.
Gruß,
Rolf
 

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Einziehfahrwerk

Einziehfahrwerk

Gratulation zum erfolreichen Maiden!

Tolles Modell - da war ich auch schon drauf und dran zu bestellen! Wie hast du die Sache mit dem Fahrwerk gelöst. Bitte mehr Bilder :D
 

Mari

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Ich hab lang überlegt, ob ich mir das antun soll, aber wenn sich was in den Kopf gesetzt hat, dann läßt das einen nicht mehr los.
Die Qualität des Bausatzes ist zufriedenstellend bis recht gut. Für Elektro muß vorn halt etwas umgebaut werden, ansonsten war die meiste Arbeit die Motorbefestigung und der Einbau des Einziehfahrwerks von Giezendanner.
Ein Minuspunkt muß ich dennoch vergeben: die ab Werk aufgebrachten Aufkleber auf den Tragflächen haben sich während dem Erstflug teilweise gelöst und auch verabschiedet. Wenn man das vorher gewußt hätte, hätte man nachkleben können. Jetzt fehlt halt ein Teil der Kennung.

Das Flugverhalten ist wie bereits erwähnt absolut unproblematisch wenn einem klar ist, dass die DH88 geflogen werden will, also niemals zu langsam werden.
Der Speed ist mit meinem Setup absolut ausreichend. Wenn es ein bißchen mehr sein soll, kann mit dem gleichen Motoren an 5S Lipos mit einer 10er Latte mehr Geschwindigkeit bei gleicher Strombelastung erzielt werden. Der Autor aus dem Testbericht in der Modellflieger April 97 hatte 5S Lipos verwendet.
Ich hab übrigens lowcost-Komponenten verwendet:
Motor
Regler (BEC deaktiviert, 3S stimmt nicht)

Bilder und Viedeo vom Flug hat Kollege noch auf seiner Kamera. Wird aber noch nachgereicht.
Zum Fahrwerk muß ich da noch welche machen.

Gruß,
Rolf
 

Mari

User
Hier noch ein paar Bilderchen vom Fahrwerksschacht.
Der Heutige Flug war leider nicht ganz so befriedigend....die 3 Landungen waren allesamt schlecht, da sich das Fahrwerksbein leicht verdreht hatte und dadurch das Rad stark abbremste und stets ein Kippen auf die Nase die Folge war. Leider ist dabei die durchsichtige Kappe an der Spitze kaputt:cry: ...das sollte doch ein Landelicht eingebaut werden...
Gruß,
Rolf
 

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Hallo Rolf,

ich hoffe, die Comet macht dir immer noch Freude ...

Wie hast du den Anschluss der Akku an den Regler gelöst ?
So wie im Testbericht des Modellflieger April 2007 beschrieben ?

Welche Bezugsquelle gibt es für das Giezendanner EZFW? Ich habe gelesen das es nicht mehr verfügbar ist.

Gruß, Michael
 

shoggun

User gesperrt
Welche Bezugsquelle gibt es für das Giezendanner EZFW? Ich habe gelesen das es nicht mehr verfügbar ist.

Gruß, Michael
auf der giezendanner homepage stehts: ab sofort wieder verfügbar!
(www.giezendanner-technik.ch)

@rolf: schönes fliegerchen! da fange ich doch gleich wieder an mich zu fragen was mein winterprojekt werden soll! ;)

gruss mathias
 

Mari

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Hi Michael,

die DH88 fliegt immer noch, sogar besser als vorher, liegt aber eher an mir;).
Ich hab vorn in der Schnauze die zwei 4S 5000mAh die je zu einem Regler gehen, also nicht parallel zusammengeschaltet. Am Regler sind zusätzlich Elkos zwischengelötet. Bei den geringen Strömen (max. 35A pro Motor) die fliesen, hab ich keine Bedenken, dass ein Regler vorzeitig abschaltet. Ich fliege sowieso max. 10 Minuten, dann reicht's auch.

Mit den von mir anfangs verwendeten Einbeineinziehfahrwerk als "Direktantrieb" wie auf Bilder zu sehen ist,war ich nicht zufrieden. Das hat sich immer verdreht und fast jede Landung endete mit einem Überschlag. Somit hab ich erst mal das im Baukasten beiliegende starre wieder eingebaut. Seitdem klappen auch alle Landungen wieder.

Über den Winter wird ein Einziehfahrwerk selbst gebaut, wobei die Antriebe von Giezendanner darin weiterhin Ihre Verwendung haben werden. Die abknickenden hinteren Schenkel des Fahrwerks werden durch diese Mechanik langsam eingezogen und das Fahrwerk geht so wie im Original langsam nach hinten hoch. Damit sieht die Comet auch in der Luft wieder besser aus.

Die Einziehfahrwerke von Giezendanner gibt's bei Lindinger.at oder rewomodell.de. Bei zweiterem kannst auch anrufen und da wirst Du super beraten, da hab ich auch das EL7 gekauft.
Gruß,
Rolf

PS. beim Bichler gibt's das Fliegerle recht günstig
 
Hallo Rolf,

schön, das die Comet DH88 dir immer noch Freude bereitet.

Noch eine Frage zu dem EZFW: der Autor des Testberichts in der Modellflieger April 2007 scheint nicht das Einbein-EZFW verbaut zu haben.
Auf einem Foto (Seite 119) scheint mir eine Ähnlichkeit mit dem Fahrwerk für Segler (EL-5-GS) vorhanden zu sein?

Wäre das eine bessere Alternative?

Gruß, Michael
 

Mari

User
Der hat auch das Einbeinfahrwerk eingebaut, nur hat er sich da selbst was gebaut das wie eine Gabel aussieht. Dadurch wird die Kraft die vom Rad kommt gleichmäßig links und rechts auf die Mitte geleitet. Hier gibt's praktisch keine Torsionskraft wie bei einem Einbeinfahrwerk. Ich hoffe dies einigermaßen verständlich rübergebracht zu haben.
Ich werde das Fahrwerk so aufbauen ähnlich wie das beiliegende starre. Die hintere schräge Strebe wird aber abknickbar ausgeführt und die vordere wo das Rad dran gemacht ist, wird ein Teil sein das am oberen Ende ein Gelenk hat. Das Giezendannerteil wird dazu verwendet, das abknickende nach oben zu ziehen und somit geht das gesamte Fahrwerk nach hinten rauf.

Gruß,
Rolf
 
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