Robbe Tonga Bauplan gesucht

Es freut mich zu sehen und zu lesen, dass den tonga doch so viele von Euch geflogen sind und eigentlich nur gute Erinnerungen daran haben.

Dann wird, wenn es den Bausatz dann zu kaufen gibt, dieser thread hier hoffentlich nicht wieder in der Versenkung verschwinden ;) :D.


Die DECKRIPPEN ..
Wie immer klebe ich diese mit aufgedicktem Harz an. Beide Seiten gleichzeitig, und drücke die Flächenhälften gut aneinander, damit der Spalt zwischen den Flächenhälften so klein wie möglich wird ... und Hohlräume mit dem Harz aufgefüllt werden.
101_E-Fläche_21.jpg ... das ist mir diesmal auch wieder gut gelungen. Muss jetzt nur noch fein verschliffen werden.
101_E-Fläche_21.1.jpg ... auf der Unterseite ist noch ein wenig mehr zu tun.
die Fläche muss aber grundsätzlich noch final fein Überschliffen werden, bevor es mit dem Folieren los gehen kann.

Die HAUBE und der HAUBENRAHMEN
.. eine spannende Aufgabe, denn der scale Charakter soll damit noch etwas verstärkt werden.
Ich denke der Rahmen wird dann für die Serie ein Tiefziehteil.
104_E-Haube u Rahmen_01.jpg 104_E-Haube u Rahmen_02.jpg .. Grundplatte mit Instrumentenpilzimmitation. So wie angezeichnet soll dann die Grundplatte eine Öffnung erhalten. Wer Lust und Laune hat, kann dann sogar eine Puppe rein setzten und den Kopfpolster noch nachbilden.
Das alles auch schon vorausschauend auf die Evo-Version, denn dort soll das dann genauso ausgeführt werden.

Der Rahmen wird um ca. 1mm schmäler als der Rumpf, damit die aufgesetzte Haube dann bündig mit der Rumpfaussenseite abschließt.
Ich werd die Balsagrundplatte auch noch mit einer Lage 80er Gewebe (auf der Ober und Unterseite) beschichten, damit sich dieser nicht mehr verzieht. Klebefläche für die Haube sollte dann genug vorhanden sein.

104_E-Haube u Rahmen_03.jpg .. die Linienführung passt diesmal schöner.
Jetzt folgt das schrittweise Herantasten an die endgültige Haubenkante.
104_E-Haube u Rahmen_04.jpg .. mit dem Marker die Aussenkante markiert und mit einer Lexanschere nachschneiden. Ist zwar nicht meine Lieblingsarbeit, aber mit Geduld und Genauigkeit kommt man dann doch irgendwann zum Ziel.
104_E-Haube u Rahmen_05.jpg 104_E-Haube u Rahmen_07.jpg .. so lass ich das mal, passt recht gut.

104_E-Haube u Rahmen_06.jpg


Diese Ausskontur der Haube werde ich auf den Haubenklotz übertragen und einritzen, damit die Linie sich auf dem Tiefziehteil abzeichnet und das Ausschneiden dann leichter, gezielter von der Hand geht.

schöne Grüße Euch allen
Robert
 
Heute gab's noch einen Fotoshootingtermin im Garten.

Die kommenden Tage sollen ja nicht gerade prickelnd werden, der Winter kommt angeblich zurück, zumindest mit den entsprechenden Temperaturen.
Da werd ich nun in Ruhe alles fertig machen und den Blauen für die ersten Flüge vorbereiten.

200_beide_06.jpg .. hier kann man nun sehr gut den Größenunterschied der beiden Höhenleitwerke sehen.
200_beide_08.jpg .. beide vereint auf der Spielwiese
200_beide_03.jpg .. der Flieger hat einfach Charme.

Ich hoffe der tonga findet auch diesmal wieder viele Anhänger und Freunde, die einen Schritt in die Vergangenheit mitgehen möchten um dann doch zu merken, dass man sich in der Gegenwart befindet.

200_beide_05.jpg

.. schaut nur so aus als ob der eine größer ist als der andere .. die Kameraperspektive.

200_beide_04.jpg

200_beide_09.jpg

.. sunset vibes

bis bald! ... dann nach den ersten Flügen
Robert
 
Die Ruderanlenkungen sind nun auch erledigt.
105_Anlenkung_01.jpg .. Rechts - Seitenruder; links - Höhenruder
HR wird beim 2.Servoloch eingehängt, SR beim 3. Servoloch -> damit passt die Größe der Ausschläge gleich automatisch ;)
105_Anlenkung_02.jpg .. Am Ruder selbst alles ganz klassisch, wie man es mal gelernt hat.
Der Bowdenzug wird mit dickflüssigen Seku eingeklebt und dann noch 2x leicht gequetscht. Auf den 0,8er Stahldraht nicht vergessen, denn dieser stabilisiert doch merkbar.
105_Anlenkung_03.jpg .. beim HR wird wieder nur eine 90° Abwickelung gemacht.
Das Ruderhorn auf 2mm aufgebort und ein Stück Bowdenzug eingeklebt, damit der Stahldraht kein Spiel dann hat. Dieses System ist ausserdem immer wieder erneuerbar.
105_Anlenkung_04.jpg
.. und so schaut im Rumpf aus, mit den verlegten Antennen. Der Empfänger ist in der Vertiefung davor versenkt.

morgen geht's dann ab in die Luft ...

schöne Grüße und frohe Ostern!
Robert
 
Sonnenaufgang- und Sonnenuntergangsphasen sind definitiv die Zeitfenster, die dem tonga am besten liegen und wo man seine Performance und sein Flugbild am entspanntesten genießen kann.
106_Fliegen_06.jpg

Die Windrichtung passte heute wieder einmal perfekt und die Temperaturen waren schon ein Vorgeschmack auf den Sommer.
Genau das ist meine Blickrichtung (auf dem oberen Bild), wenn der Wind aus Süd kommt ... 50m neben meiner Haustür.
Durch das laue Lüftchen jetzt am späten Nachmittag konnten einige Kreise auf Augenhöhe geflogen werden. Man merkte deutlich die noch warmen Luftschichten und hier spielt der tonga mit seinem geringen Gewicht und der großen Spannweite seine Stärken aus. Elegant gleitet er dahin, beinahe wie auf Schienen.
106_Fliegen_03.jpg

.. ein super tolles Modell, das bei solchen windschwachen Bedingungen super viel Spaß macht. Diese unbeschreibliche Einfachheit, die langsame Fluggeschwindigkeit, das leicht träge reagieren auf Richtungsänderungen .. es ist einfach ein Genuss und löst ein unheimlich angenehmes, zufriedenes Gefühl aus.
106_Fliegen_04.jpg


Das kleinere Höhenleitwerk hat überhaupt keine Auswirkungen beim Fliegen. Fliegt sich ganz gleich und reagiert auch immer noch sehr direkt, im Vergleich zur ursprünglichen Größe. Ich finde auch, dass es jetzt bissl besser zur Gesamtproportion des Modells passt. Profiliert ist es mit einem NACA006 :cool:.

Die Motorisierung mit dem Ro-Power Torque 2837 ist ein Traum. Mit einem 3s Akku (3s1300mA) sind senkrechte Steigflüge möglich und somit braucht man keine 10Sek Motorlaufzeit um auf 150m zu steigen. Mit ein wenig Thermik, so wie jetzt am Abend, segelt man dann genüsslich gute 10min diese Höhe ab. So dürfte man auf eine gute Stunde reine Flugzeit mit diesem, einen Akku kommen.

Fluggewicht ist nun ein wenig über 1kg. Werd ihn morgen dann nochmal auf die Schwerpunktwaage legen und genaue Zahlen liefern.

106_Fliegen_05.jpg


Wenn man voll in die Ruder steigt, lässt er sich sehr willig auch agil und etwas flotter bewegen. Somit kann man auch mal recht zügig (wenn man es so bezeichnen kann), von einer Thermik zur nächsten wechseln. Der Gleitwinkel ist grundsätzlich sehr gut, das geringste Sinken kann sich sehen lassen und verleitet auch schnell mal, etwas weiter weg vom Platz zu fliegen um den nächsten Aufwind zu suchen. Das AG35 kommt auch gut gegen den Wind an. Man muss nur auf der Hut sein, dass man vom Wind oder den Ablösungen nicht zu sehr aus der Richtung gedrückt wird. Vorausschauend fliegen und schnell reagieren ist hierbei wieder wichtig ... um das "Streckenziel" auch in sicherer Höhe noch zu erreichen.

Ein beeindruckendes Modell, das mit seiner Eleganz auch heute noch, oder besser "wieder", begeistert.

schöne Grüße Euch allen
Robert
 
Fluggewicht ist nun ein wenig über 1kg. Werd ihn morgen dann nochmal auf die Schwerpunktwaage legen und genaue Zahlen liefern.
Hier nun die genaue Info diesbezüglich ...
107_Auswiegen_01.jpg

Im Rumpf sind die Sachen so angeordnet ...
107_Auswiegen_02.jpg

Grundsätzlich genug Platz in alle Richtungen.
Je weiter der Akku Richtung Fläche wandert, umso größer kann er werden, damit der Schwerpunkt dort bleibt wo er hingehört.
Von daher schätze ich, dass das Maximum an Akkugröße bei ca. 1800mA liegen kann.

Ein Video sollte sich bis zum nächsten Wochenende ausgehen.

schöne Grüße Euch allen
Robert
 
Noch kein Video, aber dafür eine Stunde Flugzeit bei einem Wetter, wo man nicht glauben würde, dass es da auch Thermik gibt.
Videos hab ich natürlich aufgenommen, muss ich aber noch bearbeiten ... damit ihr mir das auch glaubt, was ich gleich erzählen werde ;) :D.

Heute Vormittag, bevor der Regen einsetzte ... grau in grau, ein Hauch von Wind und 6° plus ... alles andere als einladend.
Bildschirmfoto 2026-04-10 um 13.22.06.png

Höhe des Modells geschätzte 80-100m

Ich war auf Steigflug und abgleiten eingestellt. Doch schon nach den ersten Kreisen, zeigte der tonga doch tatsächlich immer wieder leichtes Steigen an. Ehrgeizig wie man ist, hab ich versucht es zu zentrieren. Ist nicht immer gelungen, weil oftmals ganz schön klein und zerrissen, aber ein paar Kreise im Zentrum sind sich immer wieder ausgegangen.
Hier trumpft dann die deutliche V-Form auf und der Flieger zieht eigenstabil und mit gleichbleibender Querlage gemächlich seine Runden. Natürlich immer bissl Kurs korrigieren, da die Blasen ja auch weiterziehen.
Ich war echt überrascht, wie gut er sich bei solch einem sch... Wetter halten kann. Vorteil war sicher auch der wenige Wind.

106_Fliegen_11.jpg

Am meisten beeindruckt war ich dann von der Leistung in 20-40m Höhe. Ein Kreis nach dem anderen ohne dass er runter wollte. Hab ein Video aufgenommen, dass über 2min lang ist, bis das Rad den Boden berührt.

Aber es braucht einen nicht wundern, denn die Modelldaten sprechen da eine deutliche Sprache:
1.050g Fluggewicht mit 2,76m Spannweite -> Flächenbelastung 18,0g/dm2

106_Fliegen_10.jpg

.. in der richtigen Luftschicht, geht sich in dieser Höhe (ca. 6m) mind. 1 Vollkreis aus ... kein Spaß!!

Auf jeden Fall bin ich mit dem 1300er Akku eine volle Stunde durchgeflogen, bis er im Steigflug in die Knie gegangen ist.
Mitgezählt hab ich nicht, aber 15 Steigflüge auf ca. 100m waren es sicher. Ein unglaubliches Erlebnis .. und das mit einem einfachen 2-AchsSegler.

Wie einfach und erfüllend das Leben doch manchmal sein kann ...

106_Fliegen_12.jpg


schöne Grüße Euch allen
Robert
 
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