Rohacell mit Folie bespannen - ausreichend temperaturstabil?

mannikla

User
Hallo zusammen,

mir ist ein Baukasten eines alten Delta WIK X15 MKII über den Weg gelaufen.

Die Füllung der Flächen besteht aus Rohacell. Mit Papierbespannung möchte ich eigentlich nicht mehr anfangen.
Hat jemand Erfahrung, ob Rohacell ausreichend temperaturstabil ist, um mit Folie besannt zu werden - nicht das mir die Kerne unter der Bespannung wegschmelzen.

Hab im Internet gesucht und Datenblätter mit einer Angabe von Formstabilität bis 130 Grad gefunden. Oracover brauch zum Schrumpfen 150 Grad.

Hab leider kein Versuchstück.

Hat jemand Erfahrung damit? (hoffentlich nur positve....)

Danke im voraus für Eure Hilfe.

Gruss Klaus
 
Die Segelflugmodelle von Georg Friedrich hatten die Leitwerke aus Rohacell gefräst. Diese haben wir mit verdünnten Holzleim eingestrichen und mit Folie bebügelt.
Soweit ich mich noch erinnern kann funzte das problemlos, die Oberfläche war aber ziemlich rauh, nicht folientypisch plan.
 
Hallo Eisvogel,

danke für den Input. Hat den positven Charakter den ich mir gewünscht habe.
Da fällt mir der Versuch schon etwas leichter.

Gruss Klaus
 
habe vor Jahren Rohacellleitwerke ohne Probleme mit Oracover bespannt. Bin aber sicher nicht über 110 Grad gegangen.
 
Rohacell is geschäumte PMMA (Plexiglas). Das ist deutlich temperaturstabiler als PS (Styropor) und Polyolefine. Gemäss Wikipedia Schmelzpunkt 160°C.

Kann mich erinnern, dass zum Heissdrahtschneiden ein schwach rot glühender Draht empfohlen wurde.

Alles, was beim Folienbügeln genutzt werden kann, ist problemlos. Da gibt vorher die Folie auf.
 
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