Ruderflattern um Nulllage

Hallo,

habe auto 328 mit motor unter der motorhaube aber motor läuft nicht richtig an was kanns liegen ?;)
 
Ist eine Mxs exp evtl kann mir einer sagen woran dies liegen könnte ist halt nur auf 40% ausschläge servos haben ja 7kg stellkraft wird angegeben mit 5245er servos.
 
Servo ausbauen und mit der Hand testen:
- Getriebespiel? --> wegschmeissen
- nur tordierende Deformation des Kunststoffhebels? --> Metallhebel oder Kunststoffscheibe (evtl. passend geschnitten, aber immer noch seeehr breit) verwenden
- kein Spiel? --> weiter machen: ;)

- Servo- und Ruderhebel so lang wie möglich
- Schubstange achsmittig, also Gabelköpfe auf beiden Seiten, keine durchbohrten Metallzylinder mit Madenschrauben, möglichst keine Z-Kröpfung
- wenn schon Z-Kröpfung an Kunststoffhebeln, dann mit Presspassung (bei 2,0mm-Gestänge 1,9er Bohrung und angespitztes Gestänge hineinquetschen). Ein Satz Spiralbohrer mit 1/10mm-Abstufung (1,4mm 1,5mm 1,6mm usw.) ist PFLICHT!

und als Optimum:
- zentraler Kugelkopf (mit M2-Gewinde am Nord- und Südpol) zwischen doppelten Ruderhebeln am Ruder. Am Servo Metallhebel oder KunststoffSCHEIBE mit Gabelkopf.

Dann noch:
- Servofach mit GFK- oder CFK-Matte aussteifen
- Anlenkungsbereich im Ruder (SOFERN BALSA!!) ausnehmen und mit echtem Holzblock (Pappel reicht, Kiefer ist besser) ersetzen.
- Querruderscharniere (Fliess-Scharniere?) durch "echte" Scharniere ersetzen, z.B. Stiftscharniere. Super geht bei Holz/Folie übrigens auch Silikonscharnier!!
- vor dem Einbau der Stiftscharniere das Balsagebiet um die Bohrungen mit dünnflüssigem CA härten

Wenn dann noch etwas wackelt, weiss ich auch nicht weiter...

Bertram
 
Das haben die Servos meist bei langen kabeln, wenn das Signal nicht ausreichend stark ist. Eine weitere Möglichkeit wäre ein defektes Poti....
 
Ich rate mal, dass die Ruderfläche zu leicht ist und durch antippen zum Flattern gebracht wird- das Poti bekommt keine Nullposition hin und justiert andauernd nach.

Als Test würde ich die Ruderfläche mal beschweren.
Ansonsten Hitec oder Futaba nehmen.:)
 
Bei sehr schnellen Servos mit sehr kleiner Totzeit kommt das des Öfteren vor weil sie zusammen mit der Ruderklappe einfach überschwingen. Wenn dann die Elektronik nicht sauber abgestimmt ist, kann man die vergessen. Bei mir war es ein DES 587, einmal getauscht nun das 2. in der Schublade für eine neue Aufgabe bei der über die Schwergängigkeit die erforderliche Scnwingungsdämpfung gewährleistet ist.

Um Fragen vorzubeugen, jetzt sitzt dort ein langsameres S 3150 und wartet auf die Bewährung im rauhen Hangeinsatz. Auf unserer glatten Wiese hat es das 2. DES anfangs auch getan...:rolleyes: Ich kaufe für Segler keine mehr die schneller als 0,12 sec auf 45° sind.
 
Also leicht beschwert gibts ruhe aber es war bei 2 servos am anfang und eins hat schwups aufgehört mal morgen schauen kam heute nicht dazu einzufliegen denke wenn ich sie einmal würge gehts :D meinte nen guter fliegerkollege der das auchmal hatte :p sind ja nagelneue servos deshalb schließe ich poti kaputt aus oder es geht nach graupner. Und spiel ist minimal.
 
ich vermute, dass der Stellungsregler im Servo zu wenig Totband hat. Zusammen mit schweren (=trägen) Rudern kann's dann vorkommen, dass der Regler das Totband nicht trifft und dauernd überschiesst.
DES Servos sind baugleich mit Hyperion? Diesen hier? http://media.hyperion.hk/dn/at-ser/atservo.htm
Wenn ja, sind Totband und Geschwindigkeit progammierbar.

Gruss, Hans
 
Nachdem das 2. DES 587 nach weniger als 2 Std. Flugzeit im Seitenruder wieder das Flattern anfing, habe ich die Totzeit (oder deadband) auf 6 µs erhöht und die Geschwindigkeit auf 8% (=ca. 0,35 sec. auf 45°) reduziert. Ich dachte es geht, aber nach der ersten Landung am Hang mit 90° Drehung und dadurch Druck auf die Seitenruderflosse, war das Flattern nicht mehr ab zu stellen.

Jetzt sitzt dort ein 3150 das auf der glatten Wiese im Test funktioniert. Mal sehen wie es sich im nächsten Jahr an der WK bewährt.
 
Meiner Meinung ist die Regelung (Regelstrecke) bei einem Servo, welches nicht richtig (optimal) eingestellt ist, kommt es zu einer Regelabweichung, oder ein zu großes Überschwingen bis zu einer stetigen Schwingung, oder nicht richtig ausgewählt (überdimensioniert), wenn die Regelung nicht passt!

Ein Servo kann bei seinem IST/SOLL - Wertvergleich in eine ständige Schwingung kommen (Überschreiten des Regelpunktes), oder es kann auch den Regelpunkt nicht erreichen, was z. B. man bei einem nicht erreichen der neutralen Ruderstellung erkennen kann.
Zu einer schlechten Regelung eines Servos gehören das Getriebespiel, ein zu schwaches Servo (vor allem bei Analogservos wo der Neutralpunkt rel. groß ist).

Aber auch ein zu starkes, zu wenig belastetes Servo, wo die Belastung zur Optimierung mit eingerechnet wurde und einen zu kleinen Neutralpunkt hat (Digitalservo), bringen dann dieses Überschwingen.
Auch kann dann eine zusätzlich ausgenutzte Schnelligkeit des Servo, durch das Massenträgheitsmoment des Getriebes, wie der Ruder bei einer Unterforderung dazu beitragen.

Bei einigen meiner Großmodelle, aber auch Wettbewerbmodelle habe ich im Sender für die Servo Zeiten von 0,3 ... 0,5 sec eingestellt, was vor allem bei mitunter 6 Servo bei einer zeitgleichen Ansteuerung enorme Anlaufströme auftreten. Dieses schont die Servo, Akkus und Lagerungen. Auch vermeide ich bei einem schnellen Richtungswechsel der Servo, wo bis zu einem doppelten Blockierstrom es kommen kann, einen unnötigen enormen Spannungseinbruch der gemeinsamen Spannungsversorgung. Auch ist ein etwas langsamer Ruderausschlag aerodynamisch positiv.

Diese Unterforderung wurde auch bereits von einigen erwähnt.
 
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