Saito FA180 oder OS FS200

gexx

User
Hallo,

bin gerade am Überlegen, welchen 30ccm Viertakter ich mir zulegen soll. Verbaut wird der Motor in einen 1,8m Warbird mit einem Endgewicht von ca. 7kg. (P47- Thunderbolt von KMP.ca)

In die Auswahl kommt der Saito FA180 oder der neue OS Fs200. Ich besitze schon den FA62 und den FA45 von Saito und bin sehr zufrieden damit.
Hat schon jemand Erfahrungen mit dem FS200 von OS?

Was würdet ihr mir empfehlen?

Benziner kommt für mich eigentlich nicht in Frage, klingt im Vergleich zum Viertakter nicht so toll...

Grüße
Robert
 
Hallo,

ich stehe vor dem selben Problem, hast du Deine Entscheidung getroffen ?

Die Leistung/Gewicht/Preis Daten sind ggü Saito, Yamada etc. beim OS200 am besten ? Oder

Gruss aus Griesheim

Stephan
 

gexx

User
Hi Stephan,

ja, ich habe mich entschieden...für den Saito Fa180. Gekauft habe ich mir den im Sommer in den USA. Beim damaligen Wechselkurs war's schon fast ein Schnäppchen:)

Ob Saito oder OS ist doch nur eine Glaubensfrage. Beide Motoren sind sehr gut. Alternativ wäre aber auch ein Laser Motor geeignet.

Grüße
Robert
 

wiwi

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Schließe mich meinem Vorredner an. Laser ist eine gute alternative wenn man gewicht braucht. der 30ccm Laser hat meines wissens gut 300gr mehr speck als ein Saito. wenn man´s brauchen kann o.k. zum O.S. kann ich leider nix sagen, besitze dber ebenfalls den 180ger Saito der mir sehr viel Freude bereitet braucht allerdings gut Nitro min. 10% besser 15% meiner Erfahrung nach zumindest. dafür kannst du dir aber den Anlasser schenken - hatte kaum einen 4-Takter der sich so schön von Hand anwerfen ließ.
Vibrationen sind für einen 30ccm Eintopf rel. gering der sound genial.

Gruß Harald
 

gexx

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Habe gleich noch eine Frage zum 180er Saito.

Der Motor kommt bei mir in eine 2m Zero. Die Motorhaube ist so groß, dass der Motor komplett (inkl. Auspuff) darunter passt. Das ist natürlich optisch einwandfrei und ich muss nicht an der Haube herumschneiden.

Aber ich muss natürlich irgendwie die Abgase aus der Haube ableiten. Kann ich dazu einen Silikonschlauch auf den Schalldämpfer stöpseln? So wie man das auch bei den kleineren Motoren macht...

Sind thermische Probleme zu erwarten?

Grüße
Robert
 

wiwi

User
Der Motor an sich ist thermisch unkritisch. Am heißesten wird natürlich der Schalldämpfer und der sollte schon zumindest teilweise aus der Haube herausgeführt werden. Sollte das mit dem Orginalkrümmer nicht machbar sein gibt es z.B. bei Lindinger 90 Grad Verbindungsstücke die zwischen Zylinder und Krümmer verschraubt. Damit lassen sich dann auch die verschiedensten Positionen des Schalldämfers verwirklichen.
Ausserdem muß die Luft die vorn herreinströmt auch wieder abgeführt werden sonst wird´s auch dem Motor zu warm.
Mit den Slikonabweisern habe ich persönlich keine guten Erfahrungen gemacht einfach weil sie sich auf den doch recht kurzen Auslass des Dämpfers schlecht befestigen lassen und wenn doch dann trotzdem weggeschüttelt werden.

Gruß Harald
 

gexx

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Hi Harald,

die Luftabfuhr ist kein Problem. Über den gesamten Haubenumfang ist ein ordentlicher Spalt zum Rumpf. Sieht wie beim Original mit geöffneten Kühlluftklappen aus.

Es wäre ohne Problem machbar, den Schalldämpfer aus der Haube herauszuführen. Wollte das eigentlich vermeiden, um nicht an der Haube herumschneiden zu müssen. Aber wenn das nicht so optimal ist, werde ich es wohl dennoch machen.

Grüße
Robert
 

gexx

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Harald, noch eine andere Frage...Welche Luftschraube verwendest du beim Fa180?
Mir schwebt eine 18x8 vor...

Grüße
Robert
 

wiwi

User
Eine 18x8 APC hatte ich zu beginn drauf, damit hat er sich etwas gequält war aber aus der Schachtel raus sprich nicht eingelaufen.
Verwende nun eine APC 18x6 W ( breites Blatt) die 18x8 sollte meiner mitlerweilen auch "packen" habe aber das Problemchen das ich den Motor in einem Diablo 2000 F3A verbaut habe( 2x2 Meter). Die Kiste wiegt trocken grade mal 4,5kg und hat wenig Stirnwiderstand so das ich beim Landen die Fahrt nicht raus bekomme.
Wenn dein Motor Eingelaufen ist sollte die 18x8 gut passen in verbindung mit 15% Nitro ( 18% Öl). Wenn du LK an deinem Modell anbringen kannst würde ich dir das Empfehlen um beim Landen die Fahrt runter zu kriegen.
Der Schalldämpfer schaut bei meinem Diablo aber auch nur 1/4 bis 1/3 von der länge her gesehen aus der Haube heraus.

Gruß Harald
 

gexx

User
Mein Saito hat noch kein Tropfen Sprit gesehen, d.h. die 18x8 ist vielleicht doch zu groß. Im Vergleich zu deiner Diablo hat meine Zero einiges mehr auf den Rippen. Die wiegt ca. 8-9kg.
Die gleiche Maschine hat einer mit einer 16x8 (Magnum FS180) laufen und ist zufrieden. Wobei ich nicht so eine kleine Latte einsetzen wollte. Landeklappen sind vorhanden, das sollte also kein Problem sein.

Grüße
Robert
 

wiwi

User
Sieht ja auch bescheuert aus wenn die Haube einen größeren Durchmesser hat als der Propeller.;) allerdings frage ich mich wie du oder besser gesagt das Modell bei einer Spannweite von 1800 mm auf so ein hohes Gewicht kommt ?
Ich hatte eine Spitfire in der gleichen größe mit EZFW, LK, 120ger O.S.
4-Takter die kam trocken irgendwo bei 5 kg an. Gut eine Zero ist da schon etwas kräftiger um die Hüften aber 8-9kg ? Bis du dir da sicher ?

Gruß Harald
 

gexx

User
Ach, sorry, sehe gerade, dass in meinem Eröffnungsthread 1,8m Spannweite stehen. Ich habe im Sommer noch umdisponiert und mir eine größere Zero zugelegt. Die hat jetzt eine Spannweite von knapp über 2m.
http://www.pichler.de/TWM/german%20models/zero%20GS.html

Ich denke, dass ich mit einem Methanoler unter die 8kg kommen werde. Aber einige haben die mit einem Benziner laufen, da wird das Gewicht locker erreicht.

Grüße
Robert
 

wiwi

User
hab ich mich auch verhaut, da steht ja was von einer P-47 mit 1,8m.
Zero mit 2m ist natürlich eine andere geschichte. Wenn du mit dem Saito schwerpunkttechnisch ohne Bleizugabe hinkommst sparst du im vergleich z.B. mit einem 26ger MVVS ( Benziner ) runde 400gr. Gewicht. Das sollte man beim fliegen deutlich merken und vor allem gewinnst du spürbar am Klang.

Gruß Harald
 

gexx

User
wiwi schrieb:
Wenn du mit dem Saito schwerpunkttechnisch ohne Bleizugabe hinkommst
Da liegt das "Problem". Das wird mit Sicherheit nicht der Fall sein. Ich glaube der Modellbauer mit dem Magnum FS180 musste ca. 500gr Blei hinzupacken. Mit einem schweren Benziner ist man natürlich da etwas im Vorteil bzw. man hat kein Gewichtsvorteil bei Methanolern.
Aber wie du auch schreibst, der Klang war für mich die Entscheidung für den Saito...

Grüße
Robert
 

gexx

User
Gibt es jemanden, der den Fa180 mit einem Dreiblatt betreibt?
Was wäre eine geeignete Größe...16x10"?

Grüße
Robert
 
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