SBEC Voltage-Einstellungen am Jeti MasterMezon 120, Hacker

Hallo zusammen,

ich habe einen Jeti/Hacker MasterMezon 120 und würde gerne die BEC-Spannung verändern.
lt. Anleitung ist hierfür eine JetiBox erforderlich.

Nun meine Frage: Ich habe eine Jeti DC-16. Ist dies hierüber auch möglich oder wie komme ich in das u.g. Menü?

Vielen Dank
Marc
Unbenannt.JPG
 

onki

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Hallo

Du musst in Zusatzfunktionen und dann Jetibox.
der rote Stecker muss dazu am Ext Ausgang des Empfängers sein.

Gruss
Onki
 

tomtom

User
Stützakku

Stützakku

Salve,
ist es möglich bei den Mezons zum BEC noch einen kleinen Stützakku oder Backup Guard an den Empfänger zu klemmen?

Gruß
Thomas
 
Hallo Thomas,

Jeti empfiehlt die Verwendung eines Stützakkus nicht, ansonsten wäre diese Möglichkeit in der Bedienungsanleitung erwähnt.
Wozu auch, das BEC der MEZON-Regler kann mit 10A, kurzeitig sogar bis 15A belastet werden.
Ich fliege mehrere Modelle ausschließlich mit der BEC- Versorgung des Mezon-Reglers, damit hatte ich noch nie irgend ein Problem.
Die Spannungsversorgung kann ja über den Sender überwacht und mit einem frühzeitigem Alarm (Spannung, Reglertemperatur) abgesichert werden.

Das wäre so, als wenn Du zum Hosengürtel zusätzlich noch Hosenträger verwendest. ;) Das braucht kein Mensch, die meisten Modelle fallen nicht wegen BEC-Ausfall, sondern wegen ganz anderer Gründe vom Himmel.

Viele Grüße,
Christian Hoffmann
 

tomtom

User
Salve,
mir ist schon mehr als 1 Regler abgefackelt. Deshalb schadet der Hosenträger zum Gürtel mal überhaupt nicht, zumal die Anschaffungskosten und das zusätzliche Gewicht im Verhältniss zu den Risiken durch einen Absturz vernachlässigbar sind.
In der Anleitung zum Mezon konnte ich auch nix finden, deshalb meine Frage hier.
Wenn ein Stützakku nicht funktioniert, sollte aber ein Optipower Ultraguard gehen, weil der ja 0,5V unter BEC Spannung bleibt und deshalb keine Rückspeisung Richtung Regler statt findet.

Gruß
Thomas
 

tomtom

User
Salve Onki,
bedeutet, dass die CB 200 keine Rückströme in den jeweiligen Akkuanschluss zu läßt?

Die 2 BEC Leitungen vom Regler hast du dann + und - zusammen gefasst.

Was ich nicht verstehe ist die Schaltung (Optokopler) vom Schalter des Mezon zum Ext1 Anschluss der CB 200. Für was benötigt man das nochmal zusätzlich?
Der RC-Switch schaltet die Box und damit den RC-Akku und der Mezon wird mit anstecken des Antriebsakkus scharf geschaltet.

Gruß
Thomas
 

onki

User
Hallo Thomas,

Genau wegen diesen Frage hab ich dazu einen Magazinbeitrag erstellt.
Der sollte in Kürze hier veröffentlicht werden.

Trotzdem hier nochmal die Funktion in Kurzform.
Die CB200 beinhaltet eine auf MOSFET Schaltern basierte Akkuweiche. Die arbeitet ähnlich wie eine Diodenweiche, wird nur über eine vorgelagerte Schaltung angesteuert.
Ein Rückfluss in den jeweils anderen Anschluss geschieht nicht. Also gleich wie bei einer Diodenweiche nur das die CB200 einen viel geringeren Spannungsabfall hat, weil eben keine Dioden verwendet werden.

Da am Mezon zwei Uni-Stecker für den (Strom)-Anschluss direkt am Empfänger vorgesehen sind (was an der CB200 absolut nicht gewünscht ist wegen der Einzelabsicherung der Ausgänge über sog. Polyfuses) hab ich die Leitungen, wie du schon vermutet hast, zusammengefasst.
Leider hege ich einen gewissen Groll dagegen an so schönen Reglern einfach die Kabel lieblos abzuschneiden. Daher hab ich mir einen Adapter gebaut, der dann auch das Regler-Signalkabel und das Telemetriesignal (der Signalpin des roten Steckers) entsprechend weiterleitet. Somit bin ich sehr flexibel. Der Adapter ist eingeschrumpft, damit es keine Kontaktprobleme gibt. Man kann die Stecker aber auch einfach abschneiden.

Nun zu dem Optokoppler. Am Mezon selber ist ja ein Schiebeschalter, der den Regler ein- bzw. ausschaltet. Die Logik ist mit Bedacht so gewählt, dass ein geschlossener Stromkreis (Schalter geschlossen) den Regler deaktiviert. Daher musste ich zu einem recht speziellen Optokoppler greifen, der unbeschaltet die Ausgänge leitend hat (nennt sich Verarmungstyp bzw. Öffner).
Der Backupakku ist die ganze Zeit an der CB angeschlossen (Ich ziehe den beim Abbau des Modells immer ab). Somit wird der Magnet- oder RC-Schalter darüber betrieben mit einer irrwitzig geringen Stromentnahme (wenige µA).
Schaltet man nun das Modell über die genannten Schalter ein, liegt ja die Akkuspannung an den Servoausgängen an. Diese greife ich z.B. über den Stecker des Regleranschluss (da wo das Reglersignal an der CB200 abgegriffen wird - es geht aber auch der Telemetriekanal) ab und leite das über einen Vorwiderstand (680 Ohm) auf den Eingang des Optokopplers.
Der geht dadurch in den "nichtleitend" Zustand über und der Regler (bzw. dessen BEC) schaltet sich ein und übernimmt die Versorgung. Ausschalten dann entsprechend anders.

Nun gibt es ja sehr sicherheitsbewusste Hobbykollegen, die sagen man müsste den Akku abziehen, um ein versehentliches Anlaufen des Motors zu verhindern. Diese kann ich nur fragen wie zum Geier der Motor anlaufen soll, wenn seine Schaltzentrale, die für die Kommutation sprich die Drehung zuständig ist, ohne Versorgung ist. Diese Ausrede lass ich nur noch bei Bürstenmotoren zu.
Viele Wettbewerbspiloten sichern ihre Modelle dadurch, dass sie genau diesen Schaltmechanismus im Regler nutzen. Nur eben mit einer Art "Remove before Flight" MPX-Stecker (statt des Schiebeschalters) den man bewusst am Modell abziehen muss, um es "scharf" zu schalten.

Ich hoffe das war Erklärung genug.

Gruß

Rainer aka Onki
 

tomtom

User
Ja danke Rainer,

ich für meinen Teil würde den Schalter aber immer auf ein lassen und den Regler mit dem Anstecken des Antriebsakkus aktivieren.

Zum Schutz gegen unbeabsichtigten Anlauf des Motors habe ich eh noch einen Sicherheitsschalter am Sender.

Gruß
Thomas
 

onki

User
Hallo Thomas,

das kommt halt auf den Einsatzzweck an.
Bei einem E-Segler wird der Antriebsakku i.d.R. für mehrere Flüge genutzt.

Da ist es komfortabler und gleich sicher das Modell komplett über den Sender einzuschalten ohne die Haube abzunehmen.

Gruß
Onki
 

tomtom

User
Genau so ist es, je nach Einsatzzweck.

Ich fliege den Akku bei einem Flug immer leer.

Und ich öffne vor dem Flug auch gerne nochmal die Haube um nach dem rechten zu sehen.

Also nix ist flasch.

Danke für deine Erklärung, man schaut doch viel zu selten in´s Wiki bzw. ins Magazin.

Gruß
Thomas
 
Hallo Onki,

vielen Dank für deinen Tollen Beitrag und den Verschaltungsvorschlag auf Deiner Homepage.

Leider, und das ist als Anregung an Jeti zu verstehen, werden zwar tolle Einzelkomponenten erstellt und auchin den Bedienungsanleitungen beschrieben, jedoch die Gesamtverschaltung nirgends (zumindest habe ich keine gefunden) erklärt.
Das finde ich sehr schade weil gerade bei dem Erweb aller Komponenten von Jeti ein tolles System entstehen kann.

Ich habe aber dennoch noch Fragen:
  1. Du erwähnst einen einen Adapter den Du dir gebaut hast.
    Zitat: "
    Da am Mezon zwei Uni-Stecker für den (Strom)-Anschluss direkt am Empfänger vorgesehen sind (was an der CB200 absolut nicht gewünscht ist wegen der Einzelabsicherung der Ausgänge über sog. Polyfuses) hab ich die Leitungen, wie du schon vermutet hast, zusammengefasst.Leider hege ich einen gewissen Groll dagegen an so schönen Reglern einfach die Kabel lieblos abzuschneiden. Daher hab ich mir einen Adapter gebaut, der dann auch das Regler-Signalkabel und das Telemetriesignal (der Signalpin des roten Steckers) entsprechend weiterleitet. Somit bin ich sehr flexibel. Der Adapter ist eingeschrumpft, damit es keine Kontaktprobleme gibt. Man kann die Stecker aber auch einfach abschneiden."

    Wahrscheinlich habe ich nicht verstanden warum es überhaupt 2 Anschlüsse am Mezon benötigt :-(
    Hast du einen Verschaltungsschaltbild aus dem zu ersehen ist was wie verschaltet sein muß.

  2. Zitat: " Genau wegen diesen Frage hab ich dazu einen Magazinbeitrag erstellt.
    Gibt es den schon und wenn ja, wo.
    Dann muss ich hier nicht weiter dumm rumfragen :-)
Vielen Dank
Ronald
 
....
Wahrscheinlich habe ich nicht verstanden warum es überhaupt 2 Anschlüsse am Mezon benötigt :-(
Hast du einen Verschaltungsschaltbild aus dem zu ersehen ist was wie verschaltet sein muß.
...
Hi,

die Uni-Stecker können, wenn sie gut sind, 3A. Das BEC 10A. Daher wird der Strom auf 2 Stecker verteilt. Die MPX Stecker an der CB sollen 10A pro Kontakt können.

Normalerweise werden je 3 Kontakte am MPX Stecker zusammengefasst für + oder -. Kann man ja fix nachmessen und dann entsprechend verdrahten.

Gruß
 
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